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Ereignis 1035 - Antiphishing

Veröffentlicht: Juni 2010

Letzte Aktualisierung: Juni 2010

Betrifft: Windows 7, Windows Vista

Phishing ist eine Methode, mit der Computerbenutzer über eine E-Mail-Nachricht oder eine Website dazu verleitet werden sollen, persönliche oder Finanzdaten preiszugeben. Gewöhnlich beginnt ein Phishingversuch mit einer E-Mail, die wie eine offizielle Nachricht von einer vertrauenswürdigen oder renommierten Quelle aussieht, also z. B. von einer Bank, einem Kreditkartenunternehmen oder einem Onlinehändler. In der E-Mail-Nachricht werden die Benutzer zu einer betrügerischen Website geleitet, wo sie gebeten werden, persönliche Informationen anzugeben, z. B. eine Kontonummer oder ein Kennwort. Microsoft ist bemüht, Internetbenutzer weltweit durch Kundenschulung, Zusammenarbeit mit Industrie, Gesetzgebung und Exekutive sowie durch technologische Innovationen davor zu schützen, Opfer von Phishingversuchen zu werden.

Funktionsweise des SmartScreen-Filters

Durch den SmartScreen-Filter werden die Adressen von Websites, die ein Benutzer besuchen möchte, mit der Liste gemeldeter und bestätigter Phishingwebsites verglichen, die auf dem Computer des Benutzers gespeichert ist. Außerdem werden Websites auf übliche Merkmale von Phishingwebsites hin analysiert. Falls der Benutzer dies aktiviert, werden die Adressen der besuchten Websites an Microsoft gesendet, um sie anhand einer häufig aktualisierten Liste bestätigter Phishingwebsites zu überprüfen.

Zusammen mit Windows® Internet Explorer® 8 liefert der SmartScreen-Filter zwei Arten von Feedback zu bekannten oder potenziellen Bedrohungen durch Phishing auf einer Website:

  • Blockierte Website. Diese Meldung wird dem Benutzer angezeigt, wenn anerkannte Quellen bestätigt haben, dass die Website eine bekannte Bedrohung durch Phishing darstellt. Dem Benutzer wird vom Besuch der Website abgeraten.

  • Verdächtige Website. Diese Meldung wird dem Benutzer angezeigt, wenn anerkannte Quellen noch nicht bestätigt haben, dass es sich um eine betrügerische Website handelt, die Website jedoch die typischen Merkmale einer Bedrohung durch Phishing aufweist. Dem Benutzer wird zur Vorsicht geraten.

Wann wird das Ereignis protokolliert?

Das Ereignis wird protokolliert, wenn Internet Explorer eine verdächtige Website erkennt.

noteHinweis
Weitere Informationen und Beispiele finden Sie im Thema "Ereignis 1035 - Antiphishing" im Dokument Anwendungskompatibilität mit Internet Explorer (möglicherweise in englischer Sprache).

Wartungsmaßnahmen

In den folgenden Abschnitten werden die Gründe erläutert, aus denen eine URL vom SmartScreen-Filter gekennzeichnet wird. Außerdem werden Richtlinien zur Verhinderung falscher URL-Warnungen sowie der Vorgang beschrieben, mit dem Sie sich über eine falsche Warnung beschweren können.

Bewährte Methoden zur Verhinderung falscher URL-Warnungen

Folgende Maßnahmen werden empfohlen, um die Kennzeichnung durch den SmartScreen-Filter zu verhindern:

  • Erheben Sie persönliche Informationen nur über Seiten, die HTTPS (Secure HTTP) verwenden.

  • Stellen Sie sicher, dass die Website vor externen Angriffen geschützt ist, indem Sie aktualisierte Firewalls verwenden und alle erforderlichen Sicherheitsupdates installieren. Stellen Sie zudem sicher, dass Sie mit aktueller Virenerkennungssoftware arbeiten und dass der Server virenfrei ist.

  • Stellen Sie sicher, dass Sie vor siteübergreifenden Skriptingangriffen geschützt sind. Weitere Informationen zu diesem Sicherheitsrisiko finden Sie unter Exemplarische Vorgehensweise: Verhindern von siteübergreifenden Skripts in ASP.NET (möglicherweise in englischer Sprache).

  • Überprüfen Sie die Zuverlässigkeit externer oder von Drittanbietern bereitgestellter Inhalte, und vergewissern Sie sich, dass sie sicher sind und von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.

  • Verwenden Sie einen renommierten Domänennamen, und verzichten Sie auf die Verwendung einer IP-Adresse.

  • Stellen Sie sicher, dass Sie die neueste Version von Internet Explorer 8 verwenden.

Korrigieren einer falschen Warnung des SmartScreen-Filters

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Website fälschlicherweise als verdächtig oder blockiert gekennzeichnet wurde, können Sie eine Beschwerdeanfrage einreichen. Verwenden Sie dazu den in den SmartScreen-Filter integrierten Feedbackprozess.

So reichen Sie eine Beschwerdeanfrage ein

  1. Klicken Sie im Dialogfeld Verdächtige Website auf Melden, ob dies eine unsichere Website ist.

    Die Seite Website melden wird angezeigt.

    noteHinweis
    Die Warnungsseite Verdächtige Website oder die Blockierungsseite Gemeldete Phishingwebsite wird angezeigt, wenn eine Seite vom SmartScreen-Filter als verdächtig eingestuft wird oder die Website in der Liste der bekannten Phishingwebsites des SmartScreen-Filter-Onlinereputationsdienstes aufgeführt ist.

  2. Wählen Sie Ich bin Besitzer oder Vertreter dieser Website und möchte eine unzutreffende Warnung für meine Website melden aus, und klicken Sie dann auf Senden.

  3. Für die Eskalation zuständige Mitarbeiter von Microsoft überprüfen die URL und weisen ihr eine Stufe zu, durch die ein automatischer Prozess zur Behebung ausgelöst, die ursprüngliche Zuweisung bestätigt oder eine weitere Überprüfung veranlasst wird.

    ImportantWichtig
    Alle Beschwerden sollten über das Websitemeldeverfahren eingereicht werden, um schnellstmöglich eine Lösung zu erzielen.

Nichtbehebung einer falschen Warnung des SmartScreen-Filters

Die geeignetste und effizienteste Vorgehensweise für Beschwerden und das Auflösen einer fälschlichen Zuweisung bietet das in den SmartScreen-Filter integrierte Tool zur Streitbeilegung. Wenn das Problem durch die E-Mail-Antwort vom SmartScreen-Filter-Supportteam nicht gelöst wird, antworten Sie per E-Mail, um eine zweite Untersuchung der gemeldeten URL(s) zu veranlassen. Sollte das Problem durch diesen Prozess nicht zufriedenstellend gelöst werden, erkundigen Sie sich bei Ihrem Microsoft-Kundenbetreuer nach weiteren Optionen.

Siehe auch

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