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Ausgewählte Szenarien für das Auswerten der Zuverlässigkeitsdiagnose unter Windows Vista

Betrifft: Windows Vista

Microsoft® Windows Vista® bietet neue Features, die dabei helfen, die Zuverlässigkeit des Systems zu verbessern und somit längerfristig die Systemleistung erhöhen. In diesem Dokument werden zwei dieser neuen Features beschrieben: Die Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung bzw. die Windows-Speicherdiagnose. Weitere Informationen über Features zur Zuverlässigkeit von Windows Windows Vista finden Sie in der schrittweisen Anleitung für die Leistungsüberwachung und -optimierung unter Windows Vista Beta 2 (möglicherweise in englischer Sprache) auf der Microsoft-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=56504).

Neuigkeiten bei der Zuverlässigkeit

  • Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung

  • Windows-Speicherdiagnose

Vorteile neuer oder geänderter Features für die Zuverlässigkeit

Windows Windows Vista umfasst eine Reihe neuer Features und Technologien, die beim Erhalten und Nachverfolgen der Leistung, Zuverlässigkeit und Stabilität des Systems helfen. Einige Features, wie die in dieser Anleitung aufgeführten, umfassen eine Schnittstelle, während andere automatisch ausgelöst werden. Der Neustart-Manager kann z. B. Anwendungen beenden und neu starten, ohne dass Sie eingreifen oder einen Neustart des Computers durchführen müssen. Das bedeutet, dass die Anzahl der erforderlichen Neustarts des Systems zum Anwenden eines Updates mit Windows Vista abnimmt.

Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung

Wenn wichtige Ressourcen zur Neige gehen, werden Sie von der Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung gewarnt. Außerdem erkennt sie die Prozesse, die den größten Teil einer gegebenen Ressource in Anspruch nehmen und unterstützt Sie dabei, diese Ressource freizugeben. Wenn Windows Vista eine Warnung über eine Ressourcenauslastung ausgibt, werden auch Ereignisse im Ereignisprotokoll aufgezeichnet, die für nachfolgende Analysen hilfreiche detaillierte Daten umfassen. Langfristig erhöht Windows Vista die Zuverlässigkeit und verringert Beschädigungen an Dateien, indem es dabei hilft, nicht reagierende Anwendungen oder durch eine Ressourcenauslastung erzwungene Neustarts des Systems zu verhindern.

Windows-Speicherdiagnose

Beschädigter Speicher im Computer kann sich als schwer zu analysierendes Problem erweisen. Dieses Problem kann leicht als Problem von Anwendungen oder des Betriebssystems fehlinterpretiert werden und so zu Stunden vergeblicher Problembehandlungsanstrengungen führen. Die Windows-Speicherdiagnose, die zu einer Suite von in Windows Vista integrierten Diagnosefunktionen zählt, überwacht das System und achtet dabei auf Symptome von defektem Speicher. Wenn sie ein potenzielles Problem erkennt, wird automatisch ein umfassender Test für den Systemspeicher durchgeführt. Sie können diese Diagnosetests auch manuell durchführen, wenn Sie ein Speicherproblem vermuten. Wenn die Windows-Speicherdiagnose ein Problem erkennt, benachrichtigt sie den Benutzer und zeichnet Informationen in das Ereignisprotokoll für nachfolgende Analysen auf.

Auswirkungen von neuen oder geänderten Features für die Zuverlässigkeit

Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung

Die Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung erfordert keine Konfiguration und führt zu keinem Mehraufwand, daher hat sie keine Auswirkung auf den normalen Systembetrieb. Derzeit wird durch diese integrierte Diagnosefunktion nur das systemweite Zusicherungslimit für den virtuellen Speicher überwacht.

Windows-Speicherdiagnose

Momentan sind hinsichtlich der Windows-Speicherdiagnose keine Auswirkungen bekannt.

Schlüsselszenarien zum Auswerten dieser Zuverlässigkeitsfeatures in Ihrer Organisation

In dieser Anleitung werden die folgenden Szenarien erläutert:

  • Auswerten der Ressourcenauslastungserkennung und des Ressourcenauslastungs-Konfliktlösers

  • Überprüfen des Computerspeichers mit der Windows-Speicherdiagnose

Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung

Es gibt kein einfaches Szenario zum Auswerten dieses Features. Es ist jedoch möglich, dass Sie im Rahmen des täglichen Betriebs in eine Situation gelangen, in der der virtuelle Speicher bis zu einem Punkt ausgeschöpft wird, an dem diese Diagnosefunktion ausgelöst wird. Wenn Sie alternativ über Testtools verfügen, die dazu entwickelt wurden, den virtuellen Speicher in Anspruch zu nehmen, dann können Sie diese zum Herbeiführen dieser Bedingung verwenden, um die Ressourcenauslastungserkennung in Aktion zu erleben.

Bei der Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung wird das System automatisch überwacht, daher erfordert Sie keine Konfiguration. Diese integrierte Diagnosefunktion überwacht nur den lokalen Clientcomputer.

Wenn bei Ihrem System der virtuelle Speicher zur Neige geht, generiert die Ressourcenauslastungserkennung das folgende Dialogfeld:

RADAR warning dialog

Sie können beliebig viele der Ressourcen verbrauchenden Anwendungen direkt über das Dialogfeld schließen.

Die Ressourcenauslastungserkennung und -wiederherstellung erstellt auch eine Vielzahl von Ereignissen im Ereignisprotokoll, von denen einige detaillierte Binärdaten über die Prozesse einbeziehen, die den meisten Speicher in Anspruch nehmen. Derzeit sind diese Daten nur im Binärformat verfügbar. Sie können diese Ereignisse im Systemprotokoll mithilfe der Ereignisanzeige finden.

Überprüfen des Computerspeichers mit der Windows-Speicherdiagnose

Die Windows-Speicherdiagnose stand zuvor als Download zur Verfügung. In Windows Vista ist dieses Tool in das Betriebssystem integriert und Sie können es bei Bedarf ohne Verwendung eines externen Datenträgers verwenden.

Voraussetzungen für das Überprüfen des Computerspeichers mit der Windows-Speicherdiagnose

Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem Computer Windows Vista ausgeführt wird, um diese Aufgabe durchzuführen.

Administratoranmeldeinformationen

Sie müssen die Windows-Speicherdiagnose entweder als Administrator oder mit erhöhten Rechten ausführen, um diese Aufgabe durchführen zu können.

ImportantWichtig
Sie müssen dieses Tool auch dann mit erhöhten Rechten ausführen, wenn Ihr Konto zur Gruppe der Administratoren des Computers gehört.

Bekannte Probleme bei der Verwendung der Windows-Speicherdiagnose

Bei der Verwendung der Windows-Speicherdiagnose sind zurzeit keine Probleme bekannt.

Durchlaufen des Testszenarios

Dieses Szenario bietet Ihnen die Möglichkeit, die Ausführung der Windows-Speicherdiagnose über den lokalen Computer unter Windows Vista zu testen. Ausführliche Informationen zur Verwendung dieses Tools, einschließlich der verschiedenen Optionen, finden Sie unter "Windows-Speicherdiagnose" auf der Microsoft Online Crash Analysis-Website (möglicherweise in englischer Sprache) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=50362).

So führen Sie die Windows-Speicherdiagnose aus
  1. Klicken Sie auf Start, dann auf Alle Programme, und erweitern Sie dann die Option Zubehör.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und wählen Sie dann im Kontextmenü die Option Mit erhöhten Rechten ausführen.

  3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung mdsched.exe ein. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, genehmigen Sie den Vorgang. Sie können entweder den Computer neu starten lassen und das Tool unmittelbar ausführen oder die Ausführung des Tools nach dem nächsten Neustart einplanen.

  4. Die Windows-Speicherdiagnose wird automatisch nach dem Neustart des Computers ausgeführt. Die Windows-Speicherdiagnose ermöglicht es Ihnen, zwischen drei Testarten mit unterschiedlicher Gründlichkeit wählen.

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