(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Neues in DNS unter Windows Server 2008

Letzte Aktualisierung: April 2007

Betrifft: Windows Server 2008

DNS (Domain Name System) ist ein in TCP/IP-Netzwerken verwendetes System für die Benennung von Computern und Netzwerkdiensten, das als Hierarchie von Domänen aufgebaut ist. Bei der DNS-Benennung werden Computer und Dienste anhand benutzerfreundlicher Namen gesucht. Wenn ein Benutzer einen DNS-Namen in eine Anwendung eingibt, kann der Name mithilfe der DNS-Dienste in andere, dem Namen entsprechende Daten aufgelöst werden, z. B. in eine IP-Adresse.

Windows Server® 2008 bietet eine Reihe von Verbesserungen des DNS-Serverdiensts, durch die die Leistung von DSN optimiert wurde. Ausführliche Informationen zu diesen Änderungen finden Sie unter DNS-Serverrolle.

Übersicht über die Verbesserungen in DNS

Die DNS-Serverrolle unter Windows Server 2008 umfasst vier neue oder erweiterte Features, die die Leistung des DNS-Serverdiensts verbessern oder neue Funktionalität für den Dienst bereitstellen:

  • Laden von Zonen im Hintergrund: DNS-Server, die große DNS-Zonen hosten, die in den Active Directory-Domänendiensten (Active Directory Domain Services, AD DS) gespeichert sind, können beim Neustart schneller auf Clientabfragen reagieren, da die Zonendaten jetzt im Hintergrund geladen werden.

  • Unterstützung für IP, Version 6 (IPv6): Der DNS-Serverdienst bietet nun die vollständige Unterstützung für die längeren Adressen der Spezifikation IPv6.

  • Unterstützung für schreibgeschützte Domänencontroller (Read-Only Domain Controller, RODC): Die DNS-Serverrolle unter Windows Server 2008 stellt primäre schreibgeschützte Zonen auf RODCs bereit.

  • Globale Namen mit nur einer Bezeichnung: Die GlobalNames-Zone bietet die Namensauflösung bei nur einer Domänenbezeichnung für große Unternehmensnetzwerke, in denen Windows Internet Name Service (WINS) nicht implementiert ist. Die GlobalNames-Zone ist hilfreich, wenn die Verwendung von DNS-Namenssuffixen zur Bereitstellung der Namensauflösung bei nur einer Domänenbezeichnung nicht zweckmäßig ist.

  • Blockierungsliste für Anfragen: Clients mit solchen Protokollen, wie das WPAD (Web Proxy Auto-Discovery Protocol) und das ISATAP (Intra-site Automatic Tunnel Addressing Protocol), die auf der DNS-Namensauflösung basieren, um bekannte Hostnamen aufzulösen, die anfällig für bösartige Benutzer sind, die das dynamische Update zum Registrieren eines Hostcomputers verwenden, die als legitime Server dienen. Die DNS-Serverrolle unter Windows Server 2008 bietet eine Blockierungsliste für Anfragen, die die Gefahr von Angriffen verringern.

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Microsoft führt eine Onlineumfrage durch, um Ihre Meinung zur MSDN-Website zu erfahren. Wenn Sie sich zur Teilnahme entscheiden, wird Ihnen die Onlineumfrage angezeigt, sobald Sie die MSDN-Website verlassen.

Möchten Sie an der Umfrage teilnehmen?
Anzeigen:
© 2014 Microsoft