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Technische Übersicht zum Server-Manager unter Windows Server 2008

Letzte Aktualisierung: Oktober 2007

Betrifft: Windows Server 2008

Inhalt dieser Anleitung

Was ist der Server-Manager?

Der Server-Manager ist ein neues Feature unter Windows Server 2008, das IT-Administratoren durch das Verfahren zum Installieren, Konfigurieren und Verwalten von Serverrollen und Features unter Windows Server 2008 führen soll. Windows Server 2008 wird automatisch gestartet, wenn der Administrator die unter Aufgaben zur Erstkonfiguration aufgeführten Aufgaben abgeschlossen hat. Falls das Fenster "Aufgaben zur Erstkonfiguration" geschlossen wurde, wird der Server-Manager auch dann automatisch gestartet, wenn sich ein Administrator beim Server anmeldet.

Wer sollte den Server-Manager verwenden?

Der Server-Manager kann hilfreich sein, wenn Sie eine der folgenden Funktionen ausüben:

  • Sie sind IT-Administrator, -Planer oder -Designer und bewerten Windows Server 2008

  • IT-Planer oder -Designer in Unternehmen

  • Early Adopters von Windows Server 2008

  • IT-Architekt, der für die Computerverwaltung und -sicherheit in der gesamten Organisation zuständig ist

  • Ein IT-Betriebsingenieur, der für die tägliche Verwaltung und Problembehandlung von Netzwerken, Servern, Betriebssystemen und Anwendungen verantwortlich ist

  • Ein IT-Betriebsmanager, der für die Netzwerk- und Serververwaltung, die Budgets für die IT-Hardware und -Software und technische Entscheidungen verantwortlich ist

Vorteile des Server-Managers

Der Server-Manager ist ein MMC-Snap-In (Microsoft Management Console), in dem eine konsolidierte Ansicht des Servers mit Informationen zur Serverkonfiguration, zum Status der installierten Rollen sowie Links zum Hinzufügen und Entfernen von Rollen und Features bereitgestellt wird. Der Server-Manager ersetzt einige Features von Microsoft Windows ® Server® 2003, wie Serververwaltung, Konfiguration des Servers und Windows-Komponenten hinzufügen oder entfernen. Der Server-Manager besteht aus den folgenden Elementen:

  • Aufgaben zur Erstkonfiguration Ein neues Feature unter Windows Server 2008, das automatisch nach Abschluss der Installation gestartet wird. Es hilft dem Administrator beim Abschließen der Installation und Erstkonfiguration eines neuen Servers. Es umfasst Aufgaben wie das Hinzufügen des Servers zu einer vorhandenen Domäne, das Aktivieren von Windows Update und das Konfigurieren von an Microsoft gesendetem Feedback.

  • Assistent zum Hinzufügen von Rollen Verwenden Sie diesen Assistenten, um dem Server eine oder mehrere Rollen hinzuzufügen. Der Assistent zum Hinzufügen von Rollen überprüft automatisch Abhängigkeiten zwischen Rollen und stellt sicher, dass alle erforderlichen Rollen und Features entsprechend der Benutzerauswahl installiert wurden. Für manche Rollen, beispielsweise die Terminaldiensterolle und die Active Directory-Zertifikatdiensterolle, stellt der Assistent zum Hinzufügen von Rollen auch Konfigurationsseiten bereit, auf denen Benutzer angeben können, wie die Rolle im Rahmen des Installationsprozesses konfiguriert werden soll.

  • Assistent zum Hinzufügen von Rollendiensten Einige Rollen wie die Dateidienste, die Terminaldienste und die Active Directory-Zertifikatdienste bestehen aus mehreren Unterelementen, die auf der Benutzeroberfläche des Server-Managers als Rollendienste identifiziert werden. Nach der Installation einer Rolle können Sie mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Rollendiensten weitere Rollendienste hinzufügen.

  • Assistent zum Hinzufügen von Features Ähnlich wie beim Assistenten zum Hinzufügen von Rollen können Sie mithilfe dieses Assistenten Features auf dem Server installieren.

  • Assistent zum Entfernen von Rollen Mit diesem Assistenten können Sie Rollen entfernen, die auf dem Computer nicht mehr benötigt werden.

  • Assistent zum Entfernen von Rollendiensten Mit diesem Assistenten können Sie Rollendienste entfernen, die auf dem Computer nicht mehr benötigt werden.

  • Assistent zum Entfernen von Features Mit diesem Assistenten können Sie Features entfernen, die auf dem Computer nicht mehr benötigt werden.

  • Rollenverwaltungsstartseiten Der Server-Manager erkennt beim Starten, welche Rollen installiert sind. Für jede installierte Rolle wird vom Server-Manager eine Rollenverwaltungsstartseite hinzugefügt. Rollenstartseiten bieten eine umfassende Übersicht über den Status jeder Rolle (z. B. welche Dienste ausgeführt werden; Fehler, die im Ereignisprotokoll erfasst werden) und Links zu rollenspezifischen Tools und Hilfeinhalte. Mithilfe von Tools auf der Rollenverwaltungsstartseite können Sie Ereignisse filtern, die im Bereich Zusammenfassung angezeigt werden, und Eigenschaften für Windows-Systemdienste festlegen, die für die Rolle erforderlich sind.

  • Befehlszeilentools Ein neues Befehlszeilentool im Server-Manager ermöglicht die unbeaufsichtigte Installation und das unbeaufsichtigte Entfernen von Windows Server 2008-Technologien. Das Befehlszeilentool ServerManagerCmd.exe stellt die wichtigsten Aufgaben des Server-Managers bereit (z. B. die Installation oder Deinstallation von Rollen, Rollendiensten und Features, die Überprüfung und die Abfrage des aktuellen Computerstatus). Es ermöglicht auch, mehrere Rollen, Rollendienste und Features mit einer einzigen Befehlsinstanz durch Verwenden von XML-Antwortdateien zu installieren oder zu entfernen. Das vollständige XML-Schema zu den Antwortdateien ServerManagerCmd.exe finden Sie unter Technische Übersicht zum Server-Manager (Anhang).

Was sind Serverrollen und Features?

Der Server-Manager teilt die Serverbereitstellung in drei grundlegende Konfigurationseinheiten auf: Rollen, Rollendienste und Features.

Was sind Serverrollen?

Was sind Features?

Was sind Serverrollen?

Eine Serverrolle dient zum Beschreiben der primären Funktion des Servers. Administratoren können einen gesamten Server für eine Serverrolle verwenden oder mehrere Serverrollen auf einem einzigen Computer installieren. Jede Rolle kann einen oder mehrere Rollendienste oder optional installierbare Elemente der Rolle einschließen. Die folgenden Rollen sind unter Windows Server 2008 verfügbar und können mit dem Server-Manager installiert und verwaltet werden.

 

Name der Rolle Beschreibung

Active Directory®-Zertifikatdienste

Mit den Active Directory®-Zertifikatdiensten stehen anpassbare Dienste zum Erstellen und Verwalten von Zertifikaten mit öffentlichen Schlüsseln zur Verfügung. Diese Zertifikate werden in Softwaresicherheitssystemen mit öffentlichen Schlüsseln verwendet. Organisationen können Active Directory-Zertifikatdienste zum Optimieren der Sicherheit verwenden, indem sie die Identität einer Person, eines Geräts oder Diensts an einen entsprechenden privaten Schlüssel binden. In den Active Directory-Zertifikatdiensten werden auch Features bereitgestellt, mit denen Sie die Zertifikatregistrierung und -sperrung in verschiedenen skalierbaren Umgebungen verwalten können.

Zu den Anwendungen, die von den Active Directory-Zertifikatdiensten unterstützt werden, zählen Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME), sichere Drahtlosnetzwerke, virtuelle private Netzwerke (VPN), IP-Sicherheit (Internet Protocol Security, IPSec), verschlüsselnde Dateisysteme (Encrypting File System, EFS), Smartcard-Anmeldung, Secure Socket Layer/Transport Layer Security (SSL/TLS) und digitale Signaturen.

Active Directory-Domänendienste

Mithilfe der Active Directory-Domänendienste (AD DS) werden Informationen zu Benutzern, Computern und weiteren Geräten im Netzwerk gespeichert. Mit AD DS können Administratoren diese Informationen sicher verwalten; zudem wird die Ressourcenfreigabe und die Zusammenarbeit zwischen den Benutzern erleichtert. AD DS muss auch im Netzwerk installiert werden, damit Anwendungen mit Active Directory-Aktivierung (z. B. Microsoft Exchange Server) installiert und weitere Windows Server-Technologien (z. B. die Gruppenrichtlinie) angewendet werden können.

Active Directory-Verbunddienste

Die Active Directory-Verbunddienste (Active Directory Federation Services, AD FS) umfassen Technologien für die einmalige Webanmeldung, mit denen ein Benutzer über ein einziges Benutzerkonto für mehrere Webanwendungen autorisiert wird. In AD FS wird dies durch die sichere Freigabe von Benutzeridentitäten und Zugriffsrechten in Form von digitalen Ansprüchen zwischen Partnerorganisationen erreicht.

Active Directory Lightweight Directory Services

Organisationen, die über Anwendungen verfügen, für die ein Verzeichnis zum Speichern von Anwendungsdaten erforderlich ist, können AD LDS (Active Directory Lightweight Directory Services) als Datenspeicher verwenden. Die AD LDS sind keine betriebssystembasierten Dienste und erfordern daher keine Bereitstellung auf einem Domänencontroller. Es können mehrere Instanzen der betriebssystemunabhängigen AD LDS gleichzeitig auf einem Server ausgeführt werden, wobei jede Instanz separat für mehrere Anwendungen konfiguriert werden kann.

Active Directory-Rechteverwaltungsdienste (Active Directory Rights Management Services, AD RMS)

Active Directory-Rechteverwaltungsdienste (Active Directory Rights Management Services, AD RMS) (AD RMS) ist eine Technologie zum Informationsschutz, die mithilfe von AD RMS-fähigen Anwendungen digitale Informationen vor unberechtigter Verwendung schützt. Inhaltsbesitzer können genau definieren, wie ein Empfänger die Informationen verwenden kann. Sie können beispielsweise festlegen, wer die Informationen öffnen, ändern, drucken, weiterleiten und/oder andere Aktionen mit den Informationen ausführen kann. Organisationen können Nutzungsrechtevorlagen wie "Vertraulich – Schreibgeschützt" erstellen, die direkt auf Informationen wie Finanzberichte, Produktspezifikationen, Kundendaten und E-Mails angewendet werden können.

Anwendungsserver

Mit Anwendungsserver wird eine vollständige Lösung zum Hosten und Verwalten von leistungsfähigen verteilten Geschäftsanwendungen bereitgestellt. Integrierte Dienste (beispielsweise .NET Framework, Webserver-Unterstützung, Message Queuing, COM+, Windows Communication Foundation und Failover-Clusterunterstützung) ermöglichen während des gesamten Lebenszyklus der Anwendung eine gesteigerte Produktivität , von der Konzeption und Entwicklung bis hin zur Bereitstellung und zum Betrieb.

DHCP-Server (Dynamic Host Configuration-Protokoll)

Mithilfe des Dynamic Host Configuration-Protokolls können Server Computern und anderen Geräten, die als DHCP-Clients aktiviert sind, IP-Adressen zuweisen oder per Lease zuordnen. Wenn Sie im Netzwerk DHCP-Server verwenden, werden Computern und anderen TCP/IP-basierten Netzwerkgeräten automatisch gültige IP-Adressen bereitgestellt. Außerdem werden die erforderlichen Konfigurationsparameter bereitgestellt, die als DHCP-Optionen bezeichnet werden. Mithilfe dieser Optionen können die Geräte Verbindungen zu anderen Netzwerkressourcen herstellen, z. B. zu DNS-Servern, WINS-Servern und Routern.

DNS-Server

Das Domain Name System (DNS) bietet ein Standardverfahren für die Zuordnung von Namen zu numerischen Internetadressen. Auf diese Weise können Benutzer auf Netzwerkcomputer verweisen, indem sie anstelle von langen Zahlenreihen einfach zu merkende Namen verwenden. Die DNS-Dienste können unter Windows auf das DHCP-Protokoll abgestimmt werden, um zu verhindern, dass beim Hinzufügen von Computern zum Netzwerk DNS-Einträge erstellt werden müssen.

Faxserver

Mit Faxserver werden Faxe gesendet und empfangen. Zudem können Sie Faxressourcen (z. B. Aufträge, Einstellungen, Berichte und Faxgeräte) auf diesem Computer oder im Netzwerk verwalten.

Dateidienste

Mit Dateidienste werden Technologien für Speicherverwaltung, Dateireplikation, verteilte Namespaceverwaltung, schnelle Dateisuche sowie optimierten Clientzugriff auf Dateien bereitgestellt.

Netzwerkrichtlinien- und Zugriffsdienste

Netzwerkrichtlinien- und Zugriffsdienste bieten eine Reihe von Methoden, um Benutzern lokale und Remotenetzwerkverbindungen bereitzustellen, Netzwerksegmente zu verbinden und Netzwerkadministratoren die zentrale Verwaltung des Netzwerkzugriffs und der Clientintegritätsrichtlinien zu ermöglichen. Mit den Netzwerkzugriffsdiensten können Sie VPN-Server, DFÜ-Server, Router und 802.11-geschützten Drahtloszugriff bereitstellen. Sie können auch RADIUS-Server und -Proxys bereitstellen und das Verbindungs-Manager-Verwaltungskit verwenden, um Remotezugriffsprofile zu erstellen, mit denen Clientcomputer eine Verbindung mit Ihrem Netzwerk herstellen können.

Druckdienste

Durch Druckdienste wird die Verwaltung von Druckservern und Druckern ermöglicht. Mit einem Druckserver wird der Administrations- und Verwaltungsaufwand reduziert, indem die Druckerverwaltungstasks zentralisiert werden.

Terminaldienste

Terminaldienste bieten Technologien, die Benutzern mithilfe eines beliebigen Computers den Zugriff auf Windows-basierte Programme, die auf einem Terminalserver installiert sind, sowie auf den vollständigen Windows-Desktop ermöglichen. Die Benutzer können eine Verbindung mit einem Terminalserver herstellen, um Programme auszuführen und die Netzwerkressourcen auf diesem Server zu verwenden.

UDDI-Dienste

UDDI-Dienste stellen UDDI-Funktionen (Universal Description, Discovery, Integration) zum Freigeben von Informationen zu Webdiensten im Intranet einer Organisation, zwischen Geschäftspartnern in einem Extranet oder im Internet bereit. Mithilfe der UDDI-Dienste kann die Produktivität von Entwicklern und IT-Professionals mit zuverlässigeren und besser verwaltbaren Anwendungen optimiert werden. Mit den UDDI-Diensten können Sie doppelte Arbeit verhindern, indem Sie die Wiederverwendung des vorhandenen Entwicklungsaufwands fördern.

Webserver (IIS)

Mit Webserver (IIS) können Sie Informationen im Internet, einem Intranet oder einem Extranet freigeben. Es handelt sich um eine einheitliche Webplattform, die IIS 7.0 ASP.NET und Windows Communication Foundation (WCF) integriert. IIS 7.0 stellt zudem eine erhöhte Sicherheit, vereinfachte Diagnose und delegierte Verwaltung bereit.

Windows-Bereitstellungsdienste

Sie können Windows-Bereitstellungsdienste verwenden, um Microsoft® Windows-Betriebssysteme remote auf Computern mit PXE-Start-ROMs (Pre-boot Execution Environment) zu installieren oder zu konfigurieren. Der Verwaltungsaufwand wird durch die Implementierung des MMC-Snap-Ins WdsMgmt reduziert, mit dem alle Aspekte der Windows-Bereitstellungsdienste verwaltet werden. Die Verwendung der Windows-Bereitstellungsdienste ist vergleichbar mit Windows Setup, sodass zudem eine einheitliche Endbenutzerverwendung ermöglicht wird.

Hyper-V

Hyper-V stellt die Dienste bereit, mit denen Sie virtuelle Computer und ihre Ressourcen erstellen und verwalten können. Jeder virtuelle Computer ist ein virtualisiertes Computersystem, das in einer isolierten Ausführungsumgebung betrieben wird. Auf diese Weise können Sie mehrere Betriebssysteme gleichzeitig ausführen.

Was sind Features?

Ein Feature beschreibt allgemein nicht die primäre Funktion des Servers. Stattdessen beschreibt es eine zusätzliche oder unterstützende Funktion eines Servers. Ein Administrator installiert normalerweise ein Feature nicht als primäre Funktion des Servers, sondern um die Funktionalität einer installierten Rolle zu erweitern. Die Failover-Clusterunterstützung ist beispielsweise ein Feature, das Administratoren nach der Installation bestimmter Rollen installieren können, z. B. Dateidienste, um die Dateidienste-Rolle redundanter zu machen. Die folgenden Features sind unter Windows Server 2008 verfügbar und können mithilfe von Server-Manager installiert werden.

 

Feature Beschreibung

Microsoft .NET Framework 3.0-Features

Durch Microsoft .NET Framework 3.0 wird die Leistungsfähigkeit der .NET Framework 2.0-APIs mit den neuen Technologien zum Erstellen von Anwendungen mit ansprechenden Benutzeroberflächen kombiniert, die die persönlichen Identitätsinformationen der Kunden schützen, nahtlose und sichere Kommunikation unterstützen und das Entwerfen einer Reihe von Geschäftsprozessen ermöglichen.

BitLocker-Laufwerkverschlüsselung

Mithilfe der BitLocker-Laufwerkverschlüsselung werden Daten auf verloren gegangenen, gestohlenen oder nicht ordnungsgemäß außer Dienst gestellten Computern geschützt, indem das gesamte Laufwerk verschlüsselt und die Integrität der Bootkomponenten überprüft werden. Die Daten werden nur entschlüsselt, wenn diese Komponenten erfolgreich überprüft wurden und sich das verschlüsselte Laufwerk auf dem ursprünglichen Computer befindet. Für die Integritätsprüfung ist ein kompatibles TPM (Trusted Platform Module) erforderlich.

BITS-Servererweiterungen

Mithilfe von BITS-Servererweiterungen (Background Intelligent Transfer Service) kann ein BITS-Server Dateien empfangen, die von Clients hochgeladen wurden. Mit BITS können Clientcomputer Dateien im Vordergrund oder Hintergrund asynchron übertragen; die Antwortbereitschaft von anderen Netzwerkanwendungen wird beibehalten, und Dateiübertragungsvorgänge werden nach Netzwerkausfällen und Computerneustarts wieder aufgenommen.

Verbindungs-Manager-Verwaltungskit

Mit dem Verbindungs-Manager-Verwaltungskit (Connection Manager Administration Kit, CMAK) werden Verbindungs-Manager-Profile generiert.

Desktopdarstellung

Im Lieferumfang der Desktopdarstellung sind Features von Windows Vista® enthalten, beispielsweise Windows Media Player, Desktopdesigns und Fotoverwaltung. Mit der Desktopdarstellung werden die Windows Vista-Features nicht standardmäßig aktiviert; Sie müssen sie manuell aktivieren.

Gruppenrichtlinienverwaltung

Mithilfe der Gruppenrichtlinienverwaltung wird das Verständnis, die Bereitstellung, Verwaltung und Problembehandlung von Gruppenrichtlinienimplementierungen vereinfacht. Bei diesem Standardtool handelt es sich um die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (Group Policy Management Console, GPMC), ein skriptfähiges Snap-In der Microsoft Management Console (MMC), mit dem ein einziges Verwaltungstool für die Verwaltung von Gruppenrichtlinien im gesamten Unternehmen bereitgestellt wird.

Internetdruckclient

Der Internetdruckclient ermöglicht es Ihnen, über HTTP eine Verbindung mit Druckern auf Webdruckservern herzustellen und diese Drucker zu verwenden. Durch Internetdrucken werden Verbindungen zwischen Benutzern und Druckern ermöglicht, die sich nicht in derselben Domäne bzw. im selben Netzwerk befinden. Beispiele für die Verwendung sind ein reisender Mitarbeiter an einem Remotebürostandort oder in einem Café mit Wi-Fi-Zugang.

iSNS (Internet Storage Name Server)

Mit iSNS (Internet Storage Name Server) werden Suchdienste für iSCSI-SANs (Internet Small Computer System Interface Storage Area Networks) bereitgestellt. Durch iSNS werden Registrierungsanforderungen, Registrierungsaufhebungsanforderungen sowie Abfragen von iSNS-Clients verarbeitet.

LPR-Portmonitor

LPR-Portmonitor (Line Printer Remote) ermöglicht das Drucken auf Geräten, die an UNIX-basierte Computer angeschlossen sind.

Message Queuing

Mit Message Queuing wird die gesicherte Nachrichtenzustellung, effizientes Routing, Sicherheit sowie die Nachrichtenübermittlung zwischen Anwendungen aufgrund von Prioritäten bereitgestellt. Mit Message Queuing wird zudem die Nachrichtenzustellung zwischen Anwendungen ermöglicht, die unter verschiedenen Betriebssystemen ausgeführt werden, für die unterschiedliche vorübergehend offline geschaltete oder zu verschiedenen Zeitpunkten ausgeführte Netzwerkinfrastrukturen verwendet werden.

Multipfad-E/A

Microsoft Multipfad-E/A (Microsoft Multipath I/O, MPIO) unterstützt zusammen mit dem gerätespezifischen Modul (Device Specific Module, DSM) von Microsoft oder einem DSM eines Drittanbieters die Verwendung von mehreren Datenpfaden in einem Speichergerät unter Microsoft Windows.

Peer Name Resolution-Protokoll

Mit dem Peer Name Resolution-Protokoll (PNRP) können sich Anwendungen auf Ihrem Computer registrieren und Namen vom Computer auflösen, sodass andere Computer mit diesen Anwendungen kommunizieren können.

qWave

Der Windows-Dienst für verbessertes Audio/Video-Streaming (qWave) ist eine Netzwerkplattform für Audio/Video-Streaminganwendungen (AV) in privaten IP-Netzwerken. qWave verbessert die AV-Streamingleistung und -zuverlässigkeit, indem ein Netzwerk-QoS (Quality-of-Service) für AV-Anwendungen sichergestellt wird. Es werden Mechanismen für Zugangssteuerung, Laufzeitüberwachung und -erzwingung, Anwendungsfeedback sowie Datenverkehrspriorisierung bereitgestellt. Auf Windows Server-Plattformen bietet qWave nur Übertragungsraten- und Prioritätsdienste.

Remoteunterstützung

Mit der Remoteunterstützung können Sie (oder ein Mitarbeiter des technischen Supports) Benutzern mit Computerproblemen oder -fragen Hilfe anbieten. Die Remoteunterstützung ermöglicht es Ihnen, die Steuerung des Desktops von Benutzern anzuzeigen und freizugeben, um eine Problembehandlung vorzunehmen und die Probleme zu beheben. Die Benutzer können auch Hilfe von Freunden oder Kollegen anfordern.

Remoteserver-Verwaltungstools

Mit Remoteserver-Verwaltungstools ist die Remoteverwaltung von Windows Server 2003 und Windows Server 2008 auf einem Computer unter Windows Server 2008 möglich, da Sie einige der Verwaltungstools für Rollen, Rollendienste und Features auf einem Remotecomputer ausführen können.

Wechselmedien-Manager

Mit dem Wechselmedien-Manager können Wechselmedien verwaltet und katalogisiert und automatische Wechselmediengeräte gesteuert werden.

RPC-über-HTTP-Proxy

RPC-über-HTTP-Proxy ist ein Proxy, der von Objekten verwendet wird, die Remoteprozeduraufrufe (Remote Procedure Calls, RPC) über HTTP (Hypertext Transfer Protocol) empfangen. Dieser Proxy ermöglicht es Clients, diese Objekte zu erkennen, auch wenn die Objekte zwischen verschiedenen Servern verschoben werden oder wenn sie in separaten Bereichen des Netzwerks vorhanden sind, was normalerweise aus Sicherheitsgründen der Fall ist.

Dienste für NFS

Dienste für NFS (Network File System) ist ein Protokoll, das als verteiltes Dateisystem (Distributed File System, DFS) fungiert. Somit kann ein Computer über ein Netzwerk so einfach auf Dateien zugreifen, als befänden sie sich auf den lokalen Datenträgern des Computers. Dieses Feature ist ausschließlich für die Installation in 64-Bit-Versionen von Windows Server 2008 verfügbar; unter anderen Versionen von Windows Server 2008 steht Dienste für NFS als Rollendienst der Rolle "Dateidienste" zur Verfügung.

SMTP-Server

SMTP-Server unterstützt die Übertragung von E-Mails zwischen E-Mail-Systemen.

Speicher-Manager für SANs

Mit dem Speicher-Manager für SANs (Storage Area Networks) können Sie LUNs (Logical Unit Numbers, logische Gerätenummern) auf Fibre Channel- und iSCSI-Laufwerk-Subsystemen erstellen und verwalten, die den Dienst für virtuelle Datenträger (Virtual Disk Service, VDS) in Ihrem SAN unterstützen.

Einfache TCP/IP-Dienste

Einfache TCP/IP-Dienste unterstützen die folgenden TCP/IP-Dienste: Zeichengenerator, Daytime, Discard, Echo und Zitat des Tages. Einfache TCP/IP-Dienste werden zwecks Abwärtskompatibilität bereitgestellt und sollten nicht installiert werden, wenn dies nicht erforderlich ist.

SNMP-Dienste

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist das Internetstandardprotokoll zum Austauschen von Verwaltungsinformationen zwischen Verwaltungskonsolenanwendungen (z. B. HP Openview, Novell NMS, IBM NetView oder Sun Net Manager) und verwalteten Einheiten. Verwaltete Einheiten können Hosts, Router, Brücken und Hubs einschließen.

Subsystem für UNIX-basierte Anwendungen

Mit dem Subsystem für UNIX-basierte Anwendungen (SUA) und dem Paket von unterstützenden Dienstprogrammen, das auf der Microsoft-Website zum Download zur Verfügung steht, können Sie UNIX-basierte Programme ausführen sowie benutzerdefinierte UNIX-basierte Anwendungen in der Windows-Umgebung kompilieren und ausführen.

Telnet-Client

Telnet-Client verwendet das Telnet-Protokoll, um eine Verbindung mit einem Telnet-Remoteserver herzustellen und Anwendungen auf diesem Server auszuführen.

Telnet-Server

Telnet-Server ermöglicht Remotebenutzern (einschließlich Benutzern mit UNIX-basierten Betriebssystemen) das Verwalten über die Befehlszeile und das Ausführen von Programmen mithilfe eines Telnet-Clients.

TFTP-Client (Trivial File Transfer-Protokoll)

TFTP-Client (Trivial File Transfer-Protokoll) wird zum Lesen von Dateien von einem bzw. zum Schreiben von Dateien auf einen TFTP-Remoteserver verwendet. TFTP wird vorwiegend von eingebetteten Geräten oder Systemen verwendet, die Firmware, Konfigurationsinformationen oder ein Systemabbild während des Startvorgangs von einem TFTP-Server abrufen.

Failover-Clusterunterstützung

Die Failover-Clusterunterstützung ermöglicht die Zusammenarbeit mehrerer Server, um Dienste und Anwendungen mit hoher Verfügbarkeit bereitzustellen. Die Failover-Clusterunterstützung wird häufig für Datei- und Druckdienste sowie Datenbank- und E-Mail-Anwendungen verwendet.

Netzwerklastenausgleich

Beim Netzwerklastenausgleich (Network Load Balancing, NLB) wird der Datenverkehr mithilfe des TCP/IP-Netzwerkprotokolls über mehrere Server verteilt. Ein Netzwerklastenausgleich ist insbesondere dann hilfreich, wenn sichergestellt werden soll, dass statusfreie Anwendungen, beispielsweise ein Webserver, auf dem Internetinformationsdienste (Internet Information Services, IIS) ausgeführt werden, mit zunehmender Last durch Hinzufügen zusätzlicher Server skalierbar sind.

Windows Server-Sicherung

Mithilfe der Windows Server-Sicherung können Sie das Betriebssystem, Anwendungen und Daten sichern und wiederherstellen. Sie können Sicherungen so einplanen, dass sie einmal am Tag oder häufiger ausgeführt werden. Zudem können Sie den gesamten Server oder bestimmte Laufwerke schützen.

Windows-Systemressourcen-Manager

Der Windows-Systemressourcen-Manager (Windows System Resource Manager, WSRM) ist ein Verwaltungstool des Betriebssystems Windows Server, mit dem die Zuordnung der CPU und Arbeitsspeicherressourcen gesteuert werden kann. Durch das Verwalten der Ressourcenzuordnung wird die Systemleistung optimiert und die Gefahr, dass Anwendungen, Dienste oder Prozesse sich gegenseitig stören, wodurch es zu einer verminderten Servereffizienz und Systemreaktion kommen kann, minimiert.

WINS-Server

Mit WINS-Server wird eine verteilte Datenbank zum Registrieren und Abfragen dynamischer Zuordnungen von NetBIOS-Namen für in Ihrem Netzwerk verwendete Computer und Gruppen bereitgestellt. Zudem werden mit WINS IP-Adressen NetBIOS-Namen zugeordnet und die aus der NetBIOS-Namensauflösung in weitergeleiteten Umgebungen entstehenden Probleme gelöst.

WLAN-Dienst

Mit dem WLAN-Dienst wird der WLAN-Autokonfigurationsdienst konfiguriert und gestartet, unabhängig davon, ob der Computer Drahtlosadapter aufweist. Mit der automatischen WLAN-Konfiguration werden Drahtlosadapter aufgezählt und sowohl Drahtlosverbindungen als auch die Drahtlosprofile mit den Einstellungen verwaltet, die erforderlich sind, um einen Drahtlosnetzwerk-Client so zu konfigurieren, dass von ihm Verbindungen mit einem Drahtlosnetzwerk hergestellt werden können.

Interne Windows-Datenbank

Die interne Windows-Datenbank ist ein relationaler Datenspeicher, der nur von Windows-Rollen und -Features verwendet werden kann (z. B. von UDDI-Diensten, von Active Directory-Rechteverwaltungsdiensten, Windows Server Update Services und Windows-Systemressourcen-Manager).

Windows PowerShell

Windows PowerShell ist eine Befehlszeilenshell und Skriptsprache, die IT-Professionals die Steigerung ihrer Produktivität ermöglicht. Windows PowerShell bietet eine neue auf Administratoren ausgerichtete Skriptsprache und über 130 standardmäßige Befehlszeilentools für eine einfache Systemverwaltung und schnellere Automatisierung.

Windows-Prozessaktivierungsdienst

Der Windows-Prozessaktivierungsdienst (Windows Process Activation Service, WAS) generalisiert das IIS-Prozessmodell und beseitigt dadurch die Abhängigkeit von HTTP. Alle IIS-Features, die zuvor nur in HTTP-Anwendungen verfügbar waren, stehen jetzt auch für Anwendungen zur Verfügung, von denen WCF-Dienste (Windows Communication Foundation) gehostet und keine HTTP-Protokolle verwendet werden. IIS 7.0 verwendet WAS auch für die meldungsbasierte Aktivierung über HTTP.

Ausführen des Server-Managers

Server-Manager wird automatisch gestartet, wenn sich ein Administrator bei einem Computer unter Windows Server 2008 anmeldet. An den folgenden Standorten können Sie Server-Manager nach dem Schließen wieder starten:

  • Im Startmenü

  • Klicken Sie im Startmenü mit der rechten Maustaste auf Computer, und klicken Sie dann auf Verwalten.

  • Zeigen Sie im Startmenü auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf Server-Manager.

  • Auf der Schnellstart-Symbolleiste verfügbar auf der Windows-Taskleiste

Steuern des automatischen Startens des Server-Managers

Wenn Server-Manager oder Aufgaben zur Erstkonfiguration nicht automatisch ausgeführt werden sollen, wenn sich ein Mitglied der Gruppe Administratoren beim Computer anmeldet, oder jedes Mal, wenn Aufgaben zur Erstkonfiguration geschlossen wird, können Sie das standardmäßige Öffnen der Fenster von Server-Manager und Aufgaben zur Erstkonfiguration ändern, indem Sie die folgenden Registrierungseinstellungen bearbeiten.

 

Einstellungsname Standort Standardwert Mögliche Werte

Server-Manager bei der Anmeldung nicht öffnen

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Server-Manager

0

Mit 0 wird die Einstellung deaktiviert und das Fenster normal geöffnet; mit 1 wird die Einstellung aktiviert und das Öffnen des Fensters verhindert.

Aufgaben zur Erstkonfiguration bei der Anmeldung nicht öffnen

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Server-Manager\Aufgaben zur Erstkonfiguration

0

Mit 0 wird die Einstellung deaktiviert und das Fenster normal geöffnet; mit 1 wird die Einstellung aktiviert und das Öffnen des Fensters verhindert.

Voraussetzungen für die Verwendung des Server-Managers

Der Server-Manager wird während des Setupprozesses von Windows Server 2008 standardmäßig installiert. Wenn Sie Server-Manager verwenden möchten, müssen Sie beim Computer als Administrator angemeldet sein.

noteHinweis
Wenn Sie sich mit einem anderen Konto als dem vordefinierten Administratorkonto beim Computer anmelden, werden Sie möglicherweise in einem Dialogfeld ähnlich wie diesem aufgefordert, das Ausführen von Server-Manager zuzulassen. Wenn sich dieses Dialogfeld öffnet, klicken Sie auf Weiter, um Server-Manager zu starten.

Dialogfeld für Server-Manager-Berechtigungen

Im Server-Manager ausführbare Aufgaben

In der folgenden Tabelle werden Aufgaben aufgelistet, die mit Server-Manager ausgeführt werden können.

 

Aufgabe Beschreibung

Eine Rolle hinzufügen

Der Assistent zum Hinzufügen von Rollen bietet Ihnen eine komplette Liste mit Rollen, die auf dem Computer installiert werden können, und führt Sie je nach Auswahl durch den Installationsprozess und macht die entsprechende Rolle funktionsfähig.

Beachten Sie, dass für einige Rollen die Installation weiterer Rollen oder Features auf demselben Computer erforderlich ist. AD RMS erfordert beispielsweise, dass Webserver (IIS) auf demselben Server installiert ist. Beobachten Sie bei der Installation von AD RMS, wie Server-Manager die Benutzer über die Abhängigkeit benachrichtigt und sicherstellt, dass diese Anforderung erfüllt wird. Einige Rollen haben mehrere Abhängigkeiten. Die Active Directory-Verbunddienste benötigen beispielsweise neben Webserver (IIS) auch das Feature Aktivierungsdienst für Windows-Prozesse.

Beachten Sie auch den Navigationsbereich am linken Rand der Seiten des Assistenten zum Hinzufügen von Rollen. Dieser Bereich aktualisiert sich dynamisch basierend auf Ihrer Rollenauswahl im Assistenten. Sie können mithilfe dieses Bereichs in den Seiten des Assistenten vorwärts- und zurückblättern. Der Navigationsbereich ist auch Teil weiterer Server-Manager-Assistenten, wie dem Assistenten zum Hinzufügen von Features oder dem Assistenten zum Entfernen von Rollen.

Hinzufügen mehrerer Rollen zur gleichen Zeit

Der Assistent zum Hinzufügen von Rollen kann in einer einzigen Sitzung mehrere Rollen installieren.

Hinzufügen eines Rollendiensts (nach dem Hinzufügen einer Rolle)

Einige Rollen, beispielsweise die Dateidiensterolle, die Terminaldiensterolle und die Active Directory-Zertifikatdiensterolle, bestehen aus mehreren Unterelementen oder Rollendiensten. Öffnen Sie nach dem Hinzufügen einer Rolle mit Rollendiensten Server-Manager, gehen Sie auf die entsprechende Rollenverwaltungsstartseite, und fügen Sie dann nach Bedarf Rollendienste mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Rollendiensten hinzu.

Entfernen einer Rolle

Wenn auf dem Server eine bestimmte Rolle nicht mehr benötigt wird, können Sie diese entfernen. Dadurch werden Ressourcen frei und die Rolle muss nicht länger aktualisiert werden.

Nachdem Sie auf Ihrem Server einige Rollen installiert haben, empfiehlt es sich, dass Sie versuchen, eine dieser Rollen mithilfe des Assistenten zum Entfernen von Rollen zu entfernen. Sie finden einen Link zum Öffnen des Assistenten zum Entfernen von Rollen im Abschnitt Rollenübersicht des Hauptfensters von Server-Manager.

Entfernen eines Rollendiensts

Sie können einen Rollendienst entfernen, wenn dieser nicht mehr benötigt wird. Öffnen Sie dazu die Startseite der Rolle, und entfernen Sie dann nach Bedarf Rollendienste mithilfe des Assistenten zum Entfernen von Rollendiensten.

Beachten Sie, dass wenn noch weitere Rollendienste installiert sind, die mit derselben Rolle verknüpft sind, diese installiert bleiben, selbst wenn der ausgewählte Rollendienst entfernt wird.

Hinzufügen eines Features

Genau wie Rollen können Sie mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Features dem Server auch Features hinzufügen. Sie finden Befehle zum Öffnen des Assistenten zum Hinzufügen von Features im Fenster "Aufgaben zur Erstkonfiguration" und im Abschnitt Featureübersicht des Hauptfensters von Server-Manager.

Entfernen eines Features

Genau wie Rollen können Sie auch Features vom Server entfernen, wenn diese nicht mehr verwendet werden. Sie finden einen Link zum Öffnen des Assistenten zum Entfernen von Features im Abschnitt Featureübersicht des Hauptfensters von Server-Manager.

Unbeaufsichtigtes Installieren und Entfernen von Rollen mithilfe der Server-Manager-Befehlszeilenschnittstelle

Verwenden Sie ServerManagerCmd.exe -help oder ServerManagerCmd.exe ohne Argumente, um zu erfahren, wie das Befehlszeilentool verwendet wird.

Fügen Sie den Parameter –query hinzu, oder gehen Sie zu Technische Übersicht zum Server-Manager (Anhang), um die Liste mit Befehls-IDs für Rollen und Features aufzurufen, die mit ServerManagerCmd.exe verwendet werden.

Sie können jeden Rollendienst einzeln installieren, oder Sie verwenden die Option –allSubFeatures, um alle untergeordneten Elemente einer Rolle oder eines Features zu installieren. Der Server-Manager überspringt automatisch alle Elemente, die bereits auf dem Computer installiert sind.

Weitere Ressourcen

Die folgenden Ressourcen enthalten zusätzliche Informationen zu Windows Server 2008 und Server-Manager.

  • Weitere Informationen zu Server-Manager finden Sie unter Server-Manager im Microsoft Windows Server TechCenter (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=48541, möglicherweise in englischer Sprache).

  • Weitere Informationen zur Sicherheit finden Sie auf der Microsoft Security-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=8357, möglicherweise in englischer Sprache).

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