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Schrittweise Anleitung zur Server Core-Installationsoption für Windows Server 2008

Letzte Aktualisierung: Oktober 2009

Betrifft: Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2

In dieser schrittweisen Anleitung finden Sie Anweisungen zum Erstellen eines Servers in einer Testumgebung, basierend auf der Server Core-Installationsoption für das Betriebssystem Windows Server® 2008. Außerdem sind darin Informationen zur Installation, zur Erstkonfiguration und zur Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation enthalten.

Was ist eine Server Core-Installation?

Die Server Core-Installationsoption ist eine neue Option für die Installation von Windows Server 2008. Eine Server Core-Installation bietet eine minimale Umgebung zum Ausführen bestimmter Serverrollen, wodurch die Wartungs- und Verwaltungsanforderungen sowie die Angriffsfläche für diese Serverrollen verringert werden. Ein Server mit einer Server Core-Installation unterstützt die folgenden Serverrollen:

  • Active Directory-Domänendienste (AD DS)

  • Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS)

  • DHCP-Server

  • DNS-Server

  • Dateidienste

  • Druckdienste

  • Streaming Media-Dienste

  • Webserver (IIS)

Hierfür wird mit der Server Core-Installationsoption nur der Teil der binären Dateien installiert, der für die unterstützten Serverrollen erforderlich ist. Die Explorer-Shell wird beispielsweise nicht als Teil einer Server Core-Installation installiert. Stattdessen ist die Eingabeaufforderung die Standardbenutzeroberfläche für einen Server, auf dem eine Server Core-Installation ausgeführt wird.

Neuigkeiten in der Server Core-Installationsoption

Die Server Core-Installationsoption von Windows Server 2008 erfordert eine Erstkonfiguration an einer Eingabeaufforderung. Die üblicherweise verwendete vollständige Benutzeroberfläche wird bei der Server Core-Installation nicht verwendet. Wenn Sie den Server konfiguriert haben, können Sie diesen lokal an der Eingabeaufforderung oder remote über eine Terminalserververbindung verwalten. Sie können den Server auch remote über MMC (Microsoft Management Console) oder über Befehlszeilentools verwalten, die die Remoteverwendung unterstützen.

Zielgruppe dieser Anleitung

Zur Zielgruppe für die Server Core-Installationsoption von Windows Server 2008 gehören Folgende:

  • IT-Planer und Analysten, die eine technische Evaluierung des Produkts vornehmen

  • IT-Planer und Designer für Organisationen in Unternehmen

  • IT-Experten, die die Rollen AD DS, AD LDS, DHCP-Server, DNS-Server, Dateidienste, Druckdienste, Streaming Media-Dienste und Webserver (IIS) verwalten

Vorteile einer Server Core-Installation

Die Server Core-Installationsoption von Windows Server 2008 bietet die folgenden Vorteile:

  • Geringer Wartungsaufwand. Da mit der Server Core-Installationsoption nur die Komponenten installiert werden, die für die Verwaltbarkeit des Servers mit den Rollen AD DS, AD LDS, DHCP-Server, DNS-Server, Dateidienste, Druckdienste und Streaming Media-Dienste erforderlich sind, ist der Wartungsaufwand geringer als bei einer vollständigen Installation von Windows Server 2008.

  • Geringe Angriffsfläche. Da Server Core-Installationen auf eine minimale Größe beschränkt sind, werden auf dem Server weniger Anwendungen ausgeführt, wodurch die Angriffsfläche verkleinert wird.

  • Geringer Verwaltungsaufwand. Da auf einem Server mit der Server Core-Installation weniger Anwendungen und Dienste ausgeführt werden, ist der Verwaltungsaufwand geringer.

  • Weniger Speicherplatz erforderlich. Für eine Server Core-Installation sind nur etwa 1 GB (Gigabyte) Speicherplatz für die Installation selbst und etwa 2 GB für den Betrieb nach der Installation erforderlich.

Diese Anleitung enthält die folgenden Themen:

Bereitstellen einer Server Core-Installation (Übersicht)

In diesem Szenario erstellen Sie einen Server, auf dem eine Server Core-Installation ausgeführt wird. Es werden keine besonderen Einstellungen vorgenommen, zudem bestehen zwischen der Installation von Windows Server 2008 und einer Server Core-Installation keine wesentlichen Unterschiede.

Voraussetzungen für das Bereitstellen einer Server Core-Installation

Zum Ausführen dieser Aufgabe ist Folgendes erforderlich:

  • Installationsmedien für Windows Server 2008

  • Ein gültiger Product Key

  • Ein Computer, auf dem Sie eine Server Core-Neuinstallation ausführen können

Bekannte Probleme beim Bereitstellen einer Server Core-Installation

  • Es ist nicht möglich, für eine frühere Version des Betriebssystems Windows Server ein Upgrade auf eine Server Core-Installation auszuführen. Es werden nur Neuinstallationen unterstützt.

  • Es ist nicht möglich, für eine vollständige Installation von Windows Server 2008 ein Upgrade auf eine Server Core-Installation auszuführen. Es werden nur Neuinstallationen unterstützt.

  • Es ist nicht möglich, für eine Server Core-Installation ein Upgrade auf eine vollständige Installation von Windows Server 2008 auszuführen. Wenn Sie die Windows®-Benutzeroberfläche oder eine Serverrolle benötigen, die von der Server Core-Installationen nicht unterstützt wird, müssen Sie Windows Server 2008 vollständig installieren.

Schritte zur manuellen Installation einer Server Core-Installation

Führen Sie das folgende Verfahren für eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 aus.

So führen Sie eine Server Core-Installation aus

  1. Legen Sie das richtige Windows Server 2008-Installationsmedium in das DVD-Laufwerk ein.

  2. Klicken Sie anschließend im Dialogfeld für das automatische Ausführen auf Jetzt installieren.

  3. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation abzuschließen.

  4. Drücken Sie nach Abschluss von Setup STRG+ALT+ENTF, klicken Sie auf Andere Benutzer, geben Sie Administrator mit einem leeren Kennwort ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. Sie werden aufgefordert, ein Kennwort für das Konto Administrator festzulegen.

Ausführen einer Server Core-Installation mithilfe einer Datei für die unbeaufsichtigte Installation

Mithilfe einer Datei für die unbeaufsichtigte Installation können Sie bei einer Server Core-Installation die meisten Aufgaben der Erstkonfiguration bereits beim Setup ausführen. Die Ausführung einer unbeaufsichtigten Server Core-Installation bietet die folgenden Vorteile:

  • Die Erstkonfiguration muss nicht mit Befehlszeilentools vorgenommen werden.

  • Sie können in die Datei für die unbeaufsichtigte Installation die Einstellungen für die Aktivierung der Remoteverwaltung einbeziehen (wenn die Installation abgeschlossen ist).

  • Sie können Einstellungen konfigurieren, die an der Eingabeaufforderung nur schwer geändert werden können, z. B. die Bildschirmauflösung.

So führen Sie eine Server Core-Installation mithilfe einer Datei für die unbeaufsichtigte Installation aus

  1. Erstellen Sie in einem Text-Editor oder im Windows System Image Manager eine XML-Datei mit dem Namen Unattend.xml.

  2. Kopieren Sie die Datei Unattend.xml auf ein lokales Laufwerk oder in eine freigegebene Netzwerkressource.

  3. Starten Sie den Computer mit Windows Preinstallation Environment (Windows PE), Windows Server 2003 oder Windows XP.

  4. Legen Sie den Datenträger mit der Server Core-Installation von Windows Server 2008 in das Laufwerk ein. Klicken Sie anschließend im Dialogfeld für das automatische Ausführen auf Abbrechen.

  5. Wechseln Sie an der Eingabeaufforderung zum Laufwerk mit dem Installationsmedium.

  6. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    setup /unattend: <Pfad>\unattend.xml

    Dabei ist Pfad der Pfad der Datei Unattend.xml.

  7. Schließen Sie die Installation ab.

    noteHinweis
    In Anhang A dieses Dokuments finden Sie ein Beispiel für eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation mit Kommentaren zu den Einstellungen in der Beispielkonfiguration. Dieses Beispiel kann zur Verwendung in Ihrer Umgebung angepasst werden.

Konfigurieren einer Server Core-Installation (Übersicht)

Da für eine Server Core-Installation nicht die Windows-Benutzeroberfläche verwendet wird, kann für den Abschluss der Serverkonfiguration keine Standardvorgehensweise ("Out-of-Box Experience") angegeben werden. Stattdessen müssen Sie die Konfiguration manuell mit Befehlszeilentools ausführen, wie in den folgenden Schritten aufgeführt.

noteHinweis
Sie können die Konfiguration dieser Einstellungen während einer unbeaufsichtigten Installation ändern. Weitere Informationen zu den Einstellungen bei einer unbeaufsichtigten Installation finden Sie im Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=81030, möglicherweise in englischer Sprache).

Administrative Anmeldeinformationen

Wenn Sie einen Server mit einer Server Core-Installation einer vorhandenen Windows-Domäne hinzufügen möchten, benötigen Sie einen Benutzernamen und das zugehörige Kennwort für ein Konto mit Administratorberechtigungen. Mit diesen können Sie einen Computer einer Domäne hinzufügen.

Bekannte Probleme bei der Konfiguration einer Server Core-Installation

  • Wenn Sie alle Eingabeaufforderungen schließen, können Sie die Server Core-Installation nicht verwalten. Zum Wiederherstellen drücken Sie STRG+ALT+ENTF und klicken anschließend auf Task-Manager starten. Klicken Sie dann auf Datei und auf Ausführen, und geben Sie anschließend cmd.exe ein. Alternativ können Sie sich auch abmelden und erneut anmelden.

  • Ihnen steht kein Webbrowser zur Verfügung. Sie können daher keine Server Core-Installation aktivieren oder auf das Internet zugreifen, wenn eine Firewall vorhanden ist, bei der sich Benutzer anmelden müssen.

Schritte zur Konfiguration einer Server Core-Installation

In den folgenden Verfahren wird erläutert, wie ein Computer mit einer Server Core-Installation konfiguriert wird. Diese Schritte umfassen Folgendes:

  • Festlegen des Administratorkennworts

  • Festlegen einer statischen IP-Adresse

noteHinweis
Eine DHCP-Adresse wird standardmäßig bereitgestellt. Sie sollten dieses Verfahren nur ausführen, wenn Sie eine statische IP-Adresse festlegen müssen.

  • Hinzufügen zu einer Domäne

  • Aktivieren des Servers

  • Konfigurieren der Firewall

So legen Sie das Administratorkennwort fest

  1. Wenn der Computer nach Abschluss der Installation erstmals gestartet wird, drücken Sie STRG+ALT+ENTFERNEN. Geben Sie als Benutzernamen Administrator ein, und lassen Sie das Kennwort leer.

  2. Sie werden darüber informiert, dass das Kennwort abgelaufen ist, und aufgefordert, ein neues Kennwort einzugeben.

  3. Geben Sie ein geeignetes Kennwort ein.

So legen Sie eine statische IP-Adresse fest

  1. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 show interfaces

  2. Notieren Sie die Zahl, die in der Ausgabespalte Idx der Netzwerkkarte angezeigt wird. Wenn der Computer über mehrere Netzwerkkarten verfügt, notieren Sie die Zahl, die der Netzwerkkarte entspricht, für die Sie eine statische IP-Adresse festlegen möchten.

  3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 set address name="<ID>" source=static address=<StaticIP> mask=<SubnetMask> gateway=<DefaultGateway>

    Hierbei gilt Folgendes:

    ID ist die von Ihnen notierte Zahl.

    StaticIP ist die von Ihnen festgelegte statische IP-Adresse.

    SubnetMask ist die Subnetzmaske für die IP-Adresse.

    DefaultGateway ist das Standardgateway.

  4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 add dnsserver name="<ID>" address=<DNSIP>index=1

    Hierbei gilt Folgendes:

    ID ist die von Ihnen notierte Zahl.

    DNSIP ist die IP-Adresse des DNS-Servers.

  5. Wiederholen Sie Schritt 4 für jeden DNS-Server, den Sie festlegen möchten, und erhöhen Sie dabei schrittweise die Zahl index=.

noteHinweis
Wenn Sie die statische IP-Adresse auf die falsche Netzwerkkarte festgelegt haben, können Sie mit dem folgenden Befehl zurück zur Verwendung der DHCP-Adresse wechseln:

netsh interface ipv4 set address name="<ID>" source=dhcp

Dabei ist ID die Zahl der Netzwerkkarte aus Schritt 2.

So treten Sie einer Domäne bei

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netdom join <Computername> /domain:<Domänenname> /userd:<Benutzername> /password:*

    Hierbei gilt Folgendes:

    Computername ist der Name des Servers, auf dem die Server Core-Installation ausgeführt wird.

    Domänenname ist der Name der Zieldomäne.

    Benutzername ist ein Domänenbenutzerkonto mit der Berechtigung zum Beitreten zur Domäne.

  2. Wenn Sie aufgefordert werden, das Kennwort einzugeben, verwenden Sie das Kennwort für das durch Benutzername angegebene Domänenbenutzerkonto.

  3. Wenn Sie ein Domänenbenutzerkonto der lokalen Gruppe Administratoren hinzufügen müssen, geben Sie den folgenden Befehl ein:

    net localgroup administrators /add <Domänenname>\<Benutzername>

  4. Starten Sie den Computer neu. Sie können dazu eine Eingabeaufforderung verwenden. Geben Sie Folgendes ein:

    shutdown /r /t 0

So benennen Sie den Server um

  1. Ermitteln Sie mithilfe des Befehls hostname oder ipconfig den derzeitigen Namen des Servers.

  2. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netdom renamecomputer <Computername> /NewName:<NeuerComputername>

  3. Starten Sie den Computer neu.

So aktivieren Sie den Server

  • Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    slmgr.vbs -ato

Bei erfolgreicher Aktivierung wird in der Eingabeaufforderung keine Meldung angezeigt.

noteHinweis
Sie können die Aktivierung auch per Telefon, über einen KMS-Server oder aber remote vornehmen, indem Sie an einer Eingabeaufforderung eines Computers unter Windows Vista oder Windows Server 2008 den folgenden Befehl eingeben:

cscript windows\system32\slmgr.vbs <Servername> <Benutzername> <Kennwort>:-ato

So konfigurieren Sie die Firewall

  • Verwenden Sie den Befehl netsh advfirewall. Geben Sie beispielsweise zum Aktivieren der Remoteverwaltung über ein beliebiges MMC-Snap-In Folgendes ein:

    netsh advfirewall firewall set rule group="Remote Administration" new enable=yes

noteHinweis
Sie können auch das Snap-In Windows-Firewall auf einem Computer unter Windows Vista oder Windows Server 2008 verwenden, um die Firewall auf einem Server mit einer Server Core-Installation remote zu verwalten. Dazu müssen Sie zuerst die Remoteverwaltung der Firewall aktivieren, indem Sie auf dem Computer mit der Server Core-Installation den folgenden Befehl ausführen:

netsh advfirewall set currentprofile settings remotemanagement enable

Installieren einer Serverrolle auf einem Server mit einer Server Core-Installation (Übersicht)

Nachdem Sie die Server Core-Installation und die Serverkonfiguration abgeschlossen haben, können Sie eine oder mehrere Serverrollen installieren. Für eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 sind die folgenden Serverrollen verfügbar:

  • Active Directory-Domänendienste (AD DS)

  • Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS)

  • DHCP-Server

  • DNS-Server

  • Dateidienste

  • Druckdienste

  • Streaming Media-Dienste

  • Webserver (IIS)

Weitere Informationen zu den Befehlszeilentools für die Konfiguration der Serverrollen finden Sie im Abschnitt Weitere Verweise am Ende dieser Anleitung.

noteHinweis
In diesem Abschnitt finden Sie Verfahren für jede der in der obigen Liste angegebenen Serverrollen. Führen Sie nur die Verfahren für Serverrollen aus, die Sie installieren möchten.

Voraussetzungen für die Installation einer Serverrolle auf einem Server mit einer Server Core-Installation

Zum Ausführen dieser Aufgabe ist Folgendes erforderlich:

  • Ein Computer, auf dem Sie eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 installiert und konfiguriert haben

  • Ein Administratorbenutzerkonto und das zugehörige Kennwort für den Server mit der Server Core-Installation

  • Wenn ein Druckserver installiert und konfiguriert werden soll: ein weiterer Computer unter Windows Vista oder Windows Server 2008, auf dem Sie die Druckverwaltungskonsole für die Remotekonfiguration des Druckservers ausführen können

  • Wenn Sie einen DHCP-Server installieren und konfigurieren möchten: die Konfigurationsinformationen für einen DHCP-Bereich

  • Wenn Sie einen DHCP-Server installieren und konfigurieren möchten, müssen Sie den Server mit der Server Core-Installation für die Verwendung einer statischen IP-Adresse konfigurieren.

  • Wenn Sie einen DNS-Server installieren und konfigurieren möchten: die Konfigurationsinformationen für eine DNS-Zone

  • Wenn Sie eine Active Directory-Umgebung installieren und konfigurieren möchten: die Informationen für den Beitritt zu einer vorhandenen oder das Erstellen einer neuen Domäne

  • Wenn Sie den Server mit der Server Core-Installation zu einem Domänencontroller in einer Active Directory-Domäne heraufstufen möchten: ein Benutzername mit zugehörigem Kennwort für einen Domänenadministrator

Bekannte Probleme bei der Installation einer Serverrolle für eine Server Core-Installation

  • Auf einem Server mit einer Server Core-Installation können Sie den Assistenten zum Installieren eines Active Directory-Domänencontrollers (Dcpromo.exe) nicht verwenden. Sie müssen zusammen mit Dcpromo.exe eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation verwenden, um die Domänencontrollerrolle installieren oder entfernen zu können.

    Sie können Dcpromo.exe auch auf einem anderen Computer unter Windows Server 2008 ausführen und mithilfe des Assistenten eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation speichern, die Sie anschließend auf dem Server mit der Server Core-Installation verwenden können.

  • Der Computer wird von Dcpromo.exe sofort nach Installationsabschluss oder nach dem Entfernen von Active Directory neu gestartet, sofern die Antwortdatei nicht den Wert RebootOnCompletion=No enthält.

  • Die Webserver (IIS)-Rolle unterstützt ASP.NET nicht für Server Core-Installationen. Da verwalteter Code nicht unterstützt wird, sind die folgenden IIS-Features in Server Core-Installationen nicht verfügbar:

    • IIS-ASPNET

    • IIS-NetFxExtensibility

    • IIS-ManagementConsole

    • IIS-ManagementService

    • IIS-LegacySnapIn

    • IIS-FTPManagement

    • WAS-NetFxEnvironment

    • WAS-ConfigurationAPI

Schritte zur Installation einer Serverrolle für eine Server Core-Installation

Gehen Sie zum Installieren einer Serverrolle für eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 wie folgt vor:

noteHinweis
Bei der Syntax für Ocsetup.exe wird die Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt, befolgen Sie die Beispiele daher genau.

Verfügbare Serverrollen

Die verfügbaren Serverrollen können Sie anzeigen, indem Sie eine Eingabeaufforderung öffnen und Folgendes eingeben:

oclist

Mit diesem Befehl werden die für Ocsetup.exe verfügbaren Serverrollen und optionalen Features aufgeführt. Zudem werden die Serverrollen und optionalen Features aufgeführt, die gegenwärtig installiert sind.

"DNS"-Serverrolle

So installieren Sie die "DNS"-Serverrolle

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup DNS-Server-Core-Role

    noteHinweis
    Durch /w wird verhindert, dass die Eingabeaufforderung vor Abschluss der Installation beendet wird. Ohne /w wird kein Hinweis darauf angezeigt, dass die Installation abgeschlossen wurde.

  2. Konfigurieren Sie an der Eingabeaufforderung eine DNS-Zone, indem Sie dnscmd eingeben oder das DNS-MMC-Snap-In remote verwenden.

noteHinweis
Bei Eingabe von start /w ocsetup DNS-Server-Core-Role /uninstall an der Eingabeaufforderung wird die DNS-Serverrolle deinstalliert.

"DHCP"-Serverrolle

So installieren Sie die Rolle "DHCP"-Serverrolle

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup DHCPServerCore

  2. Konfigurieren Sie an der Eingabeaufforderung einen DHCP-Bereich, indem Sie netsh verwenden oder das DHCP-Snap-In von Windows Server 2008 remote verwenden.

  3. Wenn der DHCP-Server in einer Active Directory-Domäne installiert ist, müssen Sie diesen in Active Directory autorisieren.

Der DHCP-Serverdienst wird in der Standardeinstellung nicht automatisch gestartet. Mit folgendem Verfahren konfigurieren Sie diesen Dienst für den automatischen Start und starten ihn erstmals.

So konfigurieren und starten Sie den DHCP-Serverdienst

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    sc config dhcpserver start= auto

  2. Starten Sie den Dienst durch folgende Eingabe:

    net start dhcpserver

noteHinweis
Bei Eingabe von start /w ocsetup DHCPServerCore /uninstall an der Eingabeaufforderung wird die DHCP-Serverrolle deinstalliert.

"Dateidienste"-Rolle

Dieser Serverdienst wird standardmäßig installiert, um die Freigabe von Verwaltungstools für Administratoren zu unterstützen. Verwenden Sie zum Installieren zusätzlicher Dateiserverfeatures die folgenden Befehle:

So installieren Sie die Features der "Dateidienste"-Rolle

  • Geben Sie für den Dateireplikationsdienst an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup FRS-Infrastructure

  • Geben Sie für den DFS-Dienst (Distributed File System, Verteiltes Dateisystem) Folgendes ein:

    start /w ocsetup DFSN-Server

  • Geben Sie für die DFS-Replikation (Distributed File System, Verteiltes Dateisystem) Folgendes ein:

    start /w ocsetup DFSR-Infrastructure-ServerEdition

  • Geben Sie für Dienste für NFS (Network File System) Folgendes ein:

    start /w ocsetup ServerForNFS-Base

    start /w ocsetup ClientForNFS-Base

noteHinweis
Deinstallieren Sie mit diesen Befehlen und der Option /uninstall sämtliche Optionen für die Dateiserverrolle.

"Druckdienste"-Rolle

So installieren Sie die Features der "Druckdienste"-Rolle

  • Geben Sie für das Druckserver-Feature an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup Printing-ServerCore-Role

  • Geben Sie für den LPD-Dienst (Line Printer Daemon) Folgendes ein:

    start /w ocsetup Printing-LPDPrintService

So fügen Sie dem Druckserver einen Drucker hinzu

  1. Ermitteln Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des Druckers. Diese finden Sie möglicherweise auf der Test- oder Konfigurationsseite des Druckers. Gegebenenfalls müssen Sie in der Dokumentation des Herstellers nach entsprechenden Anweisungen suchen.

  2. Überprüfen Sie, ob der Druckserver mit dem Drucker über das Netzwerk kommunizieren kann, indem Sie vom Druckserver ein Ping-Signal an den Drucker senden.

  3. Öffnen Sie auf einem anderen Computer unter Windows Vista oder Windows Server 2008 die Druckverwaltungskonsole, und fügen Sie den Server mit der Server Core-Installation hinzu.

  4. Erweitern Sie den Eintrag für den Druckserver mit einer Server Core-Installation, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Treiber, und klicken Sie dann auf Treiber hinzufügen. Der Assistent für die Druckertreiberinstallation wird gestartet.

  5. Führen Sie den Assistenten aus, um den Druckertreiber für den Drucker zu installieren.

  6. Klicken Sie an der Druckverwaltungskonsole mit der rechten Maustaste auf Drucker, und klicken Sie dann auf Drucker hinzufügen. Der Netzwerkdruckerinstallations-Assistent wird gestartet.

  7. Klicken Sie auf Einen neuen TCP/IP- oder Webdienste-Drucker über IP-Adresse oder Hostnamen hinzufügen und dann auf Weiter.

  8. Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Druckers ein (der Portname ist in der Standardeinstellung identisch), und klicken Sie dann auf Weiter.

  9. Nehmen Sie bei Bedarf Änderungen am Druckernamen, an den Kontaktinformationen oder am Freigabestatus vor, und klicken Sie dann auf Weiter.

"Active Directory Lightweight Directory Services"-Rolle

So installieren Sie die "AD LDS"-Rolle

  • Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup DirectoryServices-ADAM-ServerCore

noteHinweis
Deinstallieren Sie die AD LDS-Rolle durch folgende Eingabe an einer Eingabeaufforderung:

start /w ocsetup DirectoryServices-ADAM-ServerCore /uninstall

"Active Directory-Domänendienste"-Rolle

Mit diesem Befehl wird unter Verwendung der Einstellungen in der Datei für die unbeaufsichtigte Installation die Active Directory-Domänendienste-Rolle installiert und der Server zu einem Domänencontroller heraufgestuft.

Links für Informationen zur gemeinsamen Verwendung von einer Datei für die unbeaufsichtigte Installation und Dcpromo.exe finden Sie im Abschnitt Weitere Verweise am Ende dieses Dokuments.

So installieren Sie die "Active Directory-Domänendienste"-Rolle

  • Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    dcpromo /unattend:<Datei für die unbeaufsichtigte Installation>

    Dabei ist Datei für die unbeaufsichtigte Installation der Name einer Datei für die unbeaufsichtigte Installation, die zusammen mit Dcpromo.exe verwendet werden soll.

noteHinweis
Mithilfe von Dcpromo.exe kann ein Domänencontroller auch zu einem Server herabgestuft werden.

"Streaming Media-Dienste"-Rolle

So installieren Sie die "Streaming Media-Dienste"-Rolle

  1. Laden Sie die Installationsdatei für die Streaming Media-Dienste-Rolle von Artikel 934518 der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=88046, möglicherweise in englischer Sprache) auf einen anderen Computer herunter.

  2. Kopieren Sie das betreffende eigenständige Microsoft Update-Paket (MSU-Datei) in die Server Core-Installation.

  3. Führen Sie die MSU-Datei aus.

  4. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup MediaServer

  5. Führen Sie auf einem anderen Computer mithilfe des MMC-Snap-Ins Streaming Media-Dienste eine Remotekonfiguration der Streaming Media-Dienste aus.

"Webserver (IIS)"-Rolle

So installieren Sie die "Web"-Serverrolle

  1. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein, und drücken Sie die EINGABETASTE, um die Standardinstallation auszuführen:

    start /w pkgmgr /iu:IIS-WebServerRole;WAS-WindowsActivationService;WAS-ProcessModel

  2. Für eine Installation, die alle Optionen beinhaltet, geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE:

    start /w pkgmgr /iu:IIS-WebServerRole;IIS-WebServer;IIS-CommonHttpFeatures;IIS-StaticContent;IIS-DefaultDocument;IIS-DirectoryBrowsing;IIS-HttpErrors;IIS-HttpRedirect;IIS-ApplicationDevelopment;IIS-ASP;IIS-CGI;IIS-ISAPIExtensions;IIS-ISAPIFilter;IIS-ServerSideIncludes;IIS-HealthAndDiagnostics;IIS-HttpLogging;IIS-LoggingLibraries;IIS-RequestMonitor;IIS-HttpTracing;IIS-CustomLogging;IIS-ODBCLogging;IIS-Security;IIS-BasicAuthentication;IIS-WindowsAuthentication;IIS-DigestAuthentication;IIS-ClientCertificateMappingAuthentication;IIS-IISCertificateMappingAuthentication;IIS-URLAuthorization;IIS-RequestFiltering;IIS-IPSecurity;IIS-Performance;IIS-HttpCompressionStatic;IIS-HttpCompressionDynamic;IIS-WebServerManagementTools;IIS-ManagementScriptingTools;IIS-IIS6ManagementCompatibility;IIS-Metabase;IIS-WMICompatibility;IIS-LegacyScripts;IIS-FTPPublishingService;IIS-FTPServer;WAS-WindowsActivationService;WAS-ProcessModel

noteHinweis
Verwenden Sie zur Deinstallation der Webserver (IIS)-Rolle den folgenden Befehl:

start /w pkgmgr /uu:IIS-WebServerRole;WAS-WindowsActivationService;WAS-ProcessModel

Installieren von Windows-Features (Übersicht)

Nachdem Sie die Server Core-Installation und die Serverkonfiguration abgeschlossen haben, können Sie ein oder mehrere optionale Features installieren. Für eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 sind die folgenden optionalen Features verfügbar:

  • Failovercluster

  • Netzwerklastenausgleich

  • Subsystem für UNIX-basierte Anwendungen

  • Sicherung

  • Multipfad-E/A

  • Wechselmedien

  • Bitlocker-Laufwerkverschlüsselung

  • Simple Network Management Protocol (SNMP)

  • Windows Internet Name Service (WINS)

  • Telnet-Client

Im folgenden Verfahren wird erläutert, wie diese Features auf einem Server mit einer Server Core-Installation installiert werden.

noteHinweis
Das Feature Failovercluster ist in Windows Server 2008 Standard Edition nicht verfügbar.

Voraussetzungen für die Installation eines optionalen Features auf einem Server mit einer Server Core-Installation

Für die folgenden optionalen Features müssen besondere Hardwarevoraussetzungen erfüllt sein:

  • Failovercluster

  • Netzwerklastenausgleich

  • Multipfad-E/A

  • Wechselmedien

  • Bitlocker-Laufwerkverschlüsselung

noteHinweis
Weitere Informationen zur für optionale Features erforderlichen Hardware finden Sie im Abschnitt Weitere Verweise am Ende dieses Dokuments.

Für die folgenden optionalen Features bestehen keine besonderen Voraussetzungen:

  • Subsystem für UNIX-basierte Anwendungen

  • Sicherung

  • Simple Network Management Protocol (SNMP)

  • Windows Internet Name Service (WINS)

  • Telnet-Client

Bekannte Probleme bei der Installation eines optionalen Features auf einem Server mit einer Server Core-Installation

Bei der Installation von optionalen Features für eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 bestehen keine bekannten Probleme.

Schritte zur Installation eines optionalen Features auf einem Server mit einer Server Core-Installation

Führen Sie zur Installation eines optionalen Features für eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 folgendes Verfahren aus.

noteHinweis
Bei der Syntax für Ocsetup.exe wird die Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt, befolgen Sie die Beispiele daher genau.

Verfügbare optionale Features

Die verfügbaren optionalen Features können Sie anzeigen, indem Sie eine Eingabeaufforderung öffnen und Folgendes eingeben:

Oclist

Mit diesem Befehl werden die für Ocsetup.exe verfügbaren Serverrollen und optionalen Features aufgeführt. Zudem werden die Serverrollen und optionalen Features aufgeführt, die gegenwärtig installiert sind.

So installieren Sie ein optionales Feature

  • Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup <Featurename>

    Dabei ist Featurename der Name eines Features in der folgenden Liste:

    • Failovercluster: FailoverCluster-Core

    • Netzwerklastenausgleich: NetworkLoadBalancingHeadlessServer

    • Subsystem für UNIX-basierte Anwendungen: SUACore

    • Multipfad-E/A: MultipathIo

    • Wechselmedien: Microsoft-Windows-RemovableStorageManagementCore

    • Bitlocker-Laufwerkverschlüsselung: BitLocker

    noteHinweis
    Geben Sie zur Installation des Remoteverwaltungstools für BitLocker an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    start /w ocsetup BitLocker-RemoteAdminTool

    • Sicherung: WindowsServerBackup

    • Simple Network Management Protocol (SNMP): SNMP-SC

    • Windows Internet Name Service (WINS): WINS-SC

    • Telnet-Client: TelnetClient

noteHinweis
Verwenden Sie zum Entfernen eines optionalen Features start /w ocsetup mit dem entsprechenden Rollennamen und dem /uninstall-Switch.

Verwaltungsaufgaben bei einer Server Core-Installation (Übersicht)

Einen Server mit einer Server Core-Installation können Sie wie folgt verwalten:

  • Lokal und remote an einer Eingabeaufforderung. Mithilfe der Windows-Befehlszeilentools können Sie Server mit einer Server Core-Installation an einer Eingabeaufforderung verwalten.

  • Durch remote Verwendung von Terminalserver. Bei Verwendung eines weiteren Computers unter Windows können Sie über den Terminalserverclient eine Verbindung mit einem Server mit einer Server Core-Installation herstellen und diesen remote verwalten. In der Terminalserversitzung wird die Shell als Eingabeaufforderung verwendet.

  • Remote über die Windows-Remoteshell. Bei Verwendung eines weiteren Computers unter Windows Vista oder Windows Server 2008 können Sie über die Windows-Remoteshell auf einem Server mit einer Server Core-Installation Befehlszeilentools und -skripts ausführen.

  • Remote über ein MMC-Snap-In. Bei Verwendung eines MMC-Snap-Ins auf einem Computer unter Windows Vista oder Windows Server 2008 können Sie eine Verbindung mit einem Server mit einer Server Core-Installation auf dieselbe Weise herstellen wie eine Verbindung mit jedem anderen Computer unter Windows.

Voraussetzungen für die Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation

Für die Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation ist Folgendes erforderlich:

  • Ein Computer, auf dem eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 installiert und konfiguriert ist

  • Ein Administratorbenutzerkonto und das zugehörige Kennwort für den Server mit der Server Core-Installation

Bekannte Probleme bei der Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation

  • Nicht alle Aufgaben können an einer Eingabeaufforderung oder remote über ein MMC-Snap-In ausgeführt werden. Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 enthält ein Skript, mit dem Sie die folgenden Einstellungen konfigurieren können:

    • Aktivieren automatischer Updates

    • Aktivieren von Remotedesktop für Verwaltung

    • Aktivieren von Terminalserverclients in früheren Versionen von Windows für Verbindungen mit einem Server mit einer Server Core-Installation

    • Konfigurieren der Gewichtung und Priorität von DNS-SRV-Datensätzen

    • Remotes Verwalten des IPSec-Monitors

    Das Skript wird in den Ordner \Windows\System32 eines Servers mit einer Server Core-Installation geladen. Öffnen Sie den Ordner an einer Eingabeaufforderung, und zeigen Sie mit dem folgenden Befehl die Syntaxanweisungen für die oben genannten Optionen an:

    cscript scregedit.wsf /?

noteHinweis
Diesen Befehl können Sie mit der Option /cli verwenden, um eine Liste häufig verwendeter Befehlszeilentools und deren Verwendung anzuzeigen.

  • Wenn Sie sämtliche Eingabeaufforderungsfenster geschlossen haben, können Sie ein neues Eingabeaufforderungsfenster öffnen, indem Sie STRG+ALT+ENTFERNEN drücken und anschließend auf Task-Manager starten klicken. Klicken Sie dann auf Datei, klicken Sie auf Ausführen, und geben Sie anschließend cmd.exe ein. Alternativ können Sie sich auch abmelden und erneut anmelden.

  • Der Windows-Explorer kann nicht mit Befehlen oder Tools gestartet werden. Dies gilt z. B. für die Verwendung von start . an einer Eingabeaufforderung.

  • Das Feature zum einmaligen Ausführen wird in Server Core-Installationen nicht unterstützt.

  • HTML-Rendering oder die HTML-Hilfe werden in Server Core-Installationen ebenfalls nicht unterstützt.

  • Server Core-Installationen unterstützen die Ausführung von verwaltetem Code nicht. Alle lokal auf einem Server mit einer Server Core-Installation auszuführenden Verwaltungstools und -dienstprogramme müssen in systemeigenem Win32-Code geschrieben sein.

  • Bei Server Core-Installationen werden keine Benachrichtigungen zu Aktivierungen, neuen Updates oder abgelaufenen Kennwörtern generiert. Diese Benachrichtigungen erfordern die Windows-Explorer-Shell, die in Server Core-Installationen nicht verfügbar ist.

  • Wenn Sie ein Skript für die Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation schreiben müssen, für das der sichere Einschluss eines Administratorkennworts erforderlich ist, finden Sie entsprechende Informationen in der Skripterstellungsspalte in Microsoft TechNet (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=56421, möglicherweise in englischer Sprache).

  • Server Core-Installationen unterstützen Windows Installer im stillen Modus, sodass Sie Tools und Dienstprogramme mit Windows Installer-Dateien installieren können.

  • Die Windows-Firewall kann unter Verwendung von netsh advfirewall an einer Eingabeaufforderung konfiguriert werden.

  • Beim Installieren von Windows Installer-Paketen auf einem Server mit einer Server Core-Installation können Sie die Option /qb verwenden, um die einfache Benutzeroberfläche anzuzeigen.

  • Führen Sie control timedate.cpl aus, um auf einem Computer mit einer Server Core-Installation von Windows Server 2008 die Zeitzone zu ändern.

  • Führen Sie control intl.cpl aus, um auf einem Computer mit einer Server Core-Installation von Windows Server 2008 die internationalen Einstellungen zu ändern.

  • Zur Remoteverwendung des MMC-Snap-Ins für die Datenträgerverwaltung starten Sie den Dienst für virtuelle Datenträger auf einem Server mit einer Server Core-Installation. Geben Sie dazu an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    net start VDS

  • Control.exe kann nicht selbständig ausgeführt werden. Die Datei muss zusammen mit Timedate.cpl oder Intl.cpl ausgeführt werden.

  • Winver.exe ist in Server Core-Installationen nicht verfügbar. Verwenden Sie Systeminfo.exe, um Informationen abzurufen.

Schritte zur Verwaltung einer Server Core-Installation

In den folgenden Verfahren werden Methoden für die Verwaltung eines Computers mit einer Server Core-Installation erläutert.

  • Lokale Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation an einer Eingabeaufforderung

  • Remoteverwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation an einer Eingabeaufforderung

  • Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation über die Windows-Remoteshell

  • Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation mithilfe von MMC (Microsoft Management Console)

  • Hinzufügen von Hardware zu einem Server mit einer Server Core-Installation

  • Abrufen einer Liste installierter Treiber auf einem Server mit einer Server Core-Installation

  • Installieren der "DNS"-Serverrolle

So verwalten Sie einen Server mit einer Server Core-Installation lokal an einer Eingabeaufforderung

  1. Starten Sie einen Server mit einer Server Core-Installation.

  2. Melden Sie sich mit einem Administratorkonto an.

  3. Verwenden Sie an der Eingabeaufforderung das entsprechende Befehlszeilentool für die Aufgabe, die Sie ausführen möchten.

noteHinweis
Weitere Informationen zu Befehlszeilentools finden Sie im Abschnitt zur Verwaltung einer Server Core-Installation weiter unten in diesem Dokument.

Weitere Informationen finden Sie in der Befehlszeilenreferenz von A-Z ().

So verwalten Sie einen Server mit einer Server Core-Installation über einen Terminalserver

  1. Geben Sie auf dem Server mit einer Server Core-Installation an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

    cscript C:\Windows\System32\Scregedit.wsf /ar 0

    Damit wird der Modus Remotedesktop für Verwaltung für die Annahme von Verbindungen aktiviert.

  2. Klicken Sie auf einem anderen Computer auf Start und auf Ausführen, geben Sie mstsc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

  3. Geben Sie unter Computer den Namen des Servers mit einer Server Core-Installation ein, und klicken Sie dann auf Verbinden.

  4. Melden Sie sich mit einem Administratorkonto an.

  5. Wenn die Eingabeaufforderung angezeigt wird, können Sie den Computer mithilfe der Windows-Befehlszeilentools verwalten.

  6. Wenn Sie die Remoteverwaltung des Computers abgeschlossen haben, geben Sie an der Eingabeaufforderung logoff ein, um die Terminalserversitzung zu beenden.

noteHinweis
Wenn Sie den Terminaldiensteclient in einer früheren Version von Windows ausführen, müssen Sie die unter Windows Server 2008 standardmäßig festgelegte höhere Sicherheitsstufe deaktivieren. Geben Sie dazu nach Schritt 1 an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

cscript C:\Windows\System32\Scregedit.wsf /cs 0

noteHinweis
Weitere Informationen zu Befehlszeilentools finden Sie im Abschnitt zur Verwaltung einer Server Core-Installation weiter unten in diesem Dokument.

Weitere Informationen finden Sie in der Befehlszeilenreferenz von A-Z ().

In vielen Fällen ist es sinnvoll, Cmd.exe in einem Eingabeaufforderungsfenster auf dem lokalen Computer und nicht auf dem Terminaldiensteclient auszuführen. Dazu benötigen Sie eine Standardinstallation von Windows Server 2008 und den aktuellen Terminaldiensteclient.

So veröffentlichen Sie "Cmd.exe" auf dem lokalen Computer mithilfe von "RemoteApp" für Terminaldienste

  1. Fügen Sie mithilfe des Server-Managers dem Computer unter Windows Server 2008 die Terminaldienste-Rolle hinzu.

  2. Starten Sie MMC auf dem Computer unter Windows Server 2008, fügen Sie das Snap-In Terminaldienste-Manager für RemoteApp hinzu, und verbinden Sie dann das Snap-In mit einem Server mit einer Server Core-Installation.

  3. Klicken Sie im Ergebnisbereich des Snap-Ins auf RemoteApp-Programme, und navigieren Sie dann zu \\<Servername>\c$\windows\system32\cmd.exe (wobei Servername der Name der Servers mit der Server Core-Installation ist).

  4. Klicken Sie in der Liste Zulassen auf den Eintrag für Remote cmd.exe und dann auf die Option zum Erstellen eines RDP-Pakets.

  5. Stellen Sie mithilfe des Remotedesktopprotokoll-Pakets eine Verbindung mit dem Server mit der Server Core-Installation her.

So verwalten Sie einen Server mit einer Server Core-Installation über die Windows-Remoteshell

  1. Geben Sie zum Aktivieren der Windows-Remoteshell auf einem Server mit einer Server Core-Installation an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

    WinRM quickconfig

  2. Verwenden Sie auf einem anderen Computer an einer Eingabeaufforderung WinRS.exe zum Ausführen von Befehlen für einen Server mit einer Server Core-Installation. Wenn Sie zum Beispiel die Verzeichnisse des Ordners Windows auflisten möchten, geben sie Folgendes ein:

    winrs -r:<Servername> dir c:\windows

    Hierbei gilt Folgendes:

    Servername ist der Name des Servers, auf dem die Server Core-Installation ausgeführt wird.

noteHinweis
Die Einstellung WinRM quickconfig ermöglicht es einem Server mit einer Server Core-Installation, Windows-Remoteshell-Verbindungen zu akzeptieren. Diese Einstellung kann auch in einer Datei für die unbeaufsichtigte Installation festgelegt werden. Weitere Informationen finden Sie im Beispiel in Anhang A am Ende dieses Dokuments.

ImportantWichtig
Weitere Informationen zur Verwendung unterschiedlicher Sicherheitsanmeldeinformationen zum Ausführen von Befehlen finden Sie in der Befehlszeilenhilfe für WinRS.exe. Geben Sie dazu an einer Eingabeaufforderung winrs -? ein.

So verwalten Sie einen Server mit einer Server Core-Installation, der ein Domänenmitglied ist und ein MMC-Snap-In verwendet

  1. Starten Sie ein MMC-Snap-In, z. B. Computerverwaltung.

  2. Klicken Sie im linken Bereich mit der rechten Maustaste auf den obersten Teil der Struktur, und klicken Sie dann auf Verbindung mit anderem Computer herstellen. (In dem Beispiel mit Computerverwaltung klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computerverwaltung (Lokal).)

  3. Geben Sie unter Anderer Computer den Computernamen des Servers mit der Server Core-Installation ein, und klicken Sie dann auf OK.

  4. Nun können Sie über das MMC-Snap-In den Server mit der Server Core-Installation wie jeden anderen Computer unter dem Betriebssystem Windows verwalten.

So verwalten Sie einen Server mit einer Server Core-Installation, der kein Domänenmitglied ist und ein MMC-Snap-In verwendet

  1. Wenn der Server mit einer Server Core-Installation kein Mitglied einer Domäne ist, richten Sie alternative Anmeldeinformationen für Verbindungen mit der Server Core-Installation ein, indem Sie auf dem Clientcomputer an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl eingeben:

    cmdkey /add:<Servername> /user:<Benutzername> /pass:<Kennwort>

    Hierbei gilt Folgendes:

    Servername ist der Name des Servers, auf dem die Server Core-Installation ausgeführt wird.

    Benutzername ist der Name eines Administratorkontos.

    Wenn eine Aufforderung zum Eingeben des Kennworts ausgegeben werden soll, lassen Sie die Option /pass aus.

  2. Wenn die Aufforderung angezeigt wird, geben Sie das Kennwort für den im vorherigen Schritt angegebenen Benutzernamen ein.

  3. Wenn die Firewall auf dem Computer eine Server Core-Installation ausführt, die noch nicht fertig konfiguriert ist, um MMC-Snap-Ins zu verbinden, dann folgen Sie den Schritten in "So konfigurieren Sie eine Windows-Firewall, um MMC-Snap-Ins das Verbinden zu ermöglichen". Kehren Sie dann zu diesem Verfahren zurück.

  4. Starten Sie auf einem anderen Computer ein MMC-Snap-In, z. B. Computerverwaltung.

  5. Klicken Sie im linken Bereich mit der rechten Maustaste auf den obersten Teil der Struktur, und klicken Sie dann auf Verbindung mit anderem Computer herstellen. (In dem Beispiel mit Computerverwaltung klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computerverwaltung (Lokal).)

  6. Geben Sie unter Anderer Computer den Computernamen des Servers mit der Server Core-Installation ein, und klicken Sie dann auf OK.

  7. Nun können Sie über das MMC-Snap-In den Server mit der Server Core-Installation wie jeden anderen Computer unter dem Betriebssystem Windows verwalten.

So konfigurieren Sie eine Windows-Firewall, um MMC-Snap-Ins das Verbinden zu ermöglichen

  • Um allen MMC-Snap-Ins eine Verbindung zu ermöglichen, geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    Netsh advfirewall firewall set rule group="remote Administration" new enable=yes

  • Um nur bestimmten MMC-Snap-Ins eine Verbindung zu ermöglichen, geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    Netsh advfirewall firewall set rule group=“<rulegroup>” new enable=yes

    Hierbei gilt Folgendes:

    Regelgruppe ist einer der Werte aus der unten stehenden Tabelle; abhängig von dem Snap-In, das eine Verbindung herstellen soll.

 

MMC-Snap-In Regelgruppe

Ereignisanzeige

Remote-Ereignisprotokollverwaltung

Dienste

Remotediensteverwaltung

Freigegebene Ordner

Datei- und Druckerfreigabe

Aufgabenplanung

Remoteverwaltung geplanter Aufgaben

Leistung und Zuverlässigkeit

  • Leistungsprotokolle und -warnungen

  • Datei- und Druckerfreigabe

Datenträgerverwaltung

Remotevolumeverwaltung

Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit

Windows-Firewallremoteverwaltung

noteHinweis
Einige MMC-Snap-Ins haben keine entsprechende Regelgruppe, die das Verbinden durch eine Firewall ermöglicht. Jedoch ermöglicht das Aktivieren der Regelgruppen Ereignisanzeige, Dienste oder Freigegebene Ordner den meisten anderen Snap-Ins das Verbinden.

Zusätzlich erfordern bestimmte Snap-Ins weitere Konfigurationen, bevor Sie durch eine Firewall verbunden werden können:

  • Geräte-Manager. Sie müssen zuerst die Richtlinieneinstellung Remotezugriff auf die PnP-Schnittstelle zulassen aktivieren. Öffnen Sie hierzu auf einem Computer unter Windows Vista oder einer vollständigen Installation von Windows Server 2008 den Editor für lokale Gruppenrichtlinien als MMC-Snap-In, verbinden Sie mit dem Computer, der eine Server Core-Installation ausführt, navigieren Sie zu Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Geräteinstallation, und aktivieren Sie dann Remotezugriff auf die PnP-Schnittstelle zulassen. Starten Sie den Computer mit der Server Core-Installation erneut.

    Beachten Sie: Wenn der Geräte-Manager remote verwendet wird, ist nur Lesezugriff möglich.

  • Datenträgerverwaltung. Sie müssen zuerst den Dienst für virtuelle Datenträger (Virtual Disk Service, VDS) auf dem Computer mit einer Server Core-Installation starten.

  • IP-Sicherheitsmonitor. Sie müssen zuerst die Remoteverwaltung des Snap-Ins aktivieren. Hierzu geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    Cscript \windows\system32\scregedit.wsf /im 1

  • Leistung und Zuverlässigkeit. Das Snap-In erfordert keine weiteren Konfigurationen, aber wenn Sie es zum Überwachen eines Computers mit einer Server Core-Installation verwenden, können Sie nur Leistungsdaten überwachen. Zuverlässigkeitsdaten sind nicht verfügbar.

So fügen einem Server mit einer Server Core-Installation Hardware hinzu

  1. Befolgen Sie die Anweisungen des Hardwareanbieters für die Installation neuer Hardware:

    • Wenn der Treiber für die Hardware in Windows Server 2008 enthalten ist, wird Plug & Play gestartet und der Treiber installiert.

    • Wenn der Treiber für die Hardware nicht enthalten ist, setzen Sie die Installation mit den Schritten 2 und 3 fort.

  2. Kopieren Sie die Treiberdateien in einen temporären Ordner auf dem Server mit der Server Core-Installation.

  3. Öffnen Sie an einer Eingabeaufforderung den Ordner mit den Treiberdateien, und führen Sie dann den folgenden Befehl aus:

    pnputil -i -a <Treiber.inf>

    Hierbei gilt Folgendes:

    Treiber.inf ist der Dateiname der INF-Datei für den Treiber.

  4. Starten Sie nach Aufforderung den Computer neu.

So rufen Sie eine Liste der auf einem Server mit einer Server Core-Installation installierten Treiber ab

  • Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    sc query type= driver

noteHinweis
Der Befehl wird nur erfolgreich ausgeführt, wenn Sie nach dem Gleichheitszeichen ein Leerzeichen eingeben.

So deaktivieren Sie einen Gerätetreiber auf einem Server mit einer Server Core-Installation

  • Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    sc delete <Dienstname>

    Hierbei gilt Folgendes:

    Dienstname ist der Name des Diensts, den Sie durch Ausführen von sc query type= driver abrufen.

Verwalten einer Server Core-Installation

Der Schwerpunkt dieses Abschnitts liegt auf häufigen Verwaltungsaufgaben, die lokal oder remote an einer Eingabeaufforderung ausgeführt werden. Die Befehle sind in die folgenden Abschnitte gruppiert:

  • Konfiguration und Installation

  • Netzwerk und Firewall

  • Updates und Fehlerberichterstattung

  • Dienste, Prozesse und Leistung

  • Ereignisprotokolle

  • Datenträger und Dateisystem

  • Hardware

  • Remoteverwaltung

Voraussetzungen für die Verwaltung einer Server Core-Installation

Zum Ausführen dieser Aufgabe ist Folgendes erforderlich:

  • Ein Computer, auf dem Sie eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 installiert und konfiguriert haben

  • Ein Administratorbenutzerkonto und das zugehörige Kennwort für den Server mit der Server Core-Installation

Bekannte Probleme bei der Verwaltung einer Server Core-Installation

  • Server Core-Installationen unterstützen Windows Installer im stillen Modus, sodass Sie Tools und Dienstprogramme mit Windows Installer-Dateien installieren können.

  • Zur Remoteverwendung des MMC-Snap-Ins für die Datenträgerverwaltung starten Sie den Dienst für virtuelle Datenträger auf einem Server mit einer Server Core-Installation. Geben Sie dazu an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    net start VDS

  • Wenn Sie ein Skript für die Verwaltung eines Servers mit einer Server Core-Installation schreiben müssen, für das der sichere Einschluss eines Administratorkennworts erforderlich ist, finden Sie entsprechende Informationen in der Skripterstellungsspalte in Microsoft TechNet (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=56421, möglicherweise in englischer Sprache).

Schritte zur Verwaltung einer Server Core-Installation

In folgenden Verfahren sind häufige Administratoraufgaben für einen Server mit einer Server Core-Installation zusammengefasst.

Konfiguration und Installation

 

Aufgabe Schritte

Festlegen des lokalen Administratorkennworts

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

net user administrator *

Fügt einer Domäne einen Computer hinzu

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes in einer einzelnen Zeile ein:

    netdom join %Computername% /domain:<Domäne> /userd:<Domäne>\<Benutzername> /password:*

  2. Starten Sie den Computer neu.

Überprüfen, ob die Domäne geändert wurde

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

set

Entfernen eines Computers aus einer Domäne

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netdom remove

Hinzufügen eines Benutzers zur lokalen Gruppe Administratoren

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

net localgroup Administrators /add <Domäne>\<Benutzername>

Entfernen eines Benutzers aus der lokalen Gruppe Administratoren

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

net localgroup Administrators /delete <Domäne\Benutzername>

Hinzufügen eines Benutzers zum lokalen Computer

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

net user <Domäne\Benutzername> /add *

Hinzufügen einer Gruppe zum lokalen Computer

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

net localgroup <Gruppenname> /add

Ändern des Namens eines zu einer Domäne hinzugefügten Computers

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netdom renamecomputer %Computername% /NewName:<Neuer Computername> /userd:<Domäne\Benutzername> /password:*

Bestätigen des neuen Computernamens

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

set

Ändern des Namens eines Computers in einer Arbeitsgruppe

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netdom renamecomputer <Aktueller Computername> /NewName:<Neuer Computername>

  2. Starten Sie den Computer neu.

Deaktivieren der Verwaltung von Auslagerungsdateien

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

wmic computersystem where name="<Computername>" set AutomaticManagedPagefile=False

Konfigurieren der Auslagerungsdatei

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

wmic pagefileset where name="<Pfad/Dateiname>" set InitialSize=<Anfangsgröße>,MaximumSize=<Maximale Größe>

Hierbei gilt Folgendes:

Pfad/Dateiname sind der Pfad und der Name der Auslagerungsdatei.

Anfangsgröße ist die anfängliche Größe der Auslagerungsdatei in Byte.

Maximale Größe ist die maximale Größe der Auslagerungsdatei in Byte.

Festlegen einer statischen IP-Adresse

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    ipconfig /all

  2. Zeichnen Sie die relevanten Informationen auf, oder leiten Sie diese in eine Textdatei um (ipconfig /all >ipconfig.txt).

  3. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 show interfaces

  4. Überprüfen des Vorhandenseins einer Schnittstellenliste

  5. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 set address name <ID in Schnittstellenliste> source=static address=<Bevorzugte IP-Adresse> gateway=<Gatewayadresse>

  6. Führen Sie die Überprüfung aus, indem Sie an einer Eingabeaufforderung ipconfig /all eingeben und sicherstellen, dass die DHCP-Aktivierung auf No festgelegt ist.

Festlegen einer statischen DNS-Adresse

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 add dnsserver name=<Name des primären DNS-Servers> address=<IP-Adresse des primären DNS-Servers> index=1

  2. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 add dnsserver name=<Name des sekundären DNS-Servers> address=<IP-Adresse des sekundären DNS-Servers> index=2

  3. Wiederholen Sie die Schritte bei Bedarf, um weitere Server hinzuzufügen.

  4. Führen Sie die Überprüfung aus, indem Sie ipconfig /all eingeben und sicherstellen, dass alle Adressen richtig angegeben sind.

Ändern einer statischen IP-Adresse in eine vom DHCP bereitgestellte IP-Adresse

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    netsh interface ipv4 set address name=<IP-Adresse des lokalen Systems> source=DHCP

  2. Führen Sie die Überprüfung aus, indem Sie Ipconfig /all eingeben und sicherstellen, dass die DHCP-Aktivierung auf Yes festgelegt ist.

Lokales Aktivieren des Servers

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

slmgr.vbs -ato

Remoteaktivierung des Servers

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    cscript slmgr.vbs -ato <Servername> <Benutzername> <Kennwort>

  2. Rufen Sie die GUID des Computers ab, indem Sie cscript slmgr.vbs -did eingeben.

  3. Geben Sie cscript slmgr.vbs -dli <GUID> ein.

  4. Stellen sie sicher, dass der Lizenzstatus anzeigt, dass die Lizenzierung aktiv ist.

noteHinweis
Wenn Slmgr.vbs den Computer nicht aktivieren kann, rät die Fehlermeldung Ihnen, Slui.exe zusammen mit dem Fehlercode auszuführen, um weitere Informationen zu erhalten. Slui.exe ist nicht in Server Core-Installationen enthalten. Die Datei ist in Windows Vista und vollständigen Installationen von Windows Server 2008 verfügbar.

Netzwerk und Firewall

 

Aufgabe Schritte

Konfigurieren Sie den Server für die Verwendung eines Proxyservers.

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netsh Winhttp set proxy <Servername>:<Portnummer>

noteHinweis
Server Core-Installationen können nicht über einen Proxy auf das Internet zugreifen, der ein Kennwort zum Zulassen von Verbindungen erfordert.

Konfigurieren Sie den Server für die Umgehung des Proxys für Internetadressen.

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netsh winttp set proxy <Servername>:<Portnummer>bypass-list="<lokal>"

Anzeigen oder Ändern der IPSec-Konfiguration

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netsh ipsec

Anzeigen oder Ändern der NAP-Konfiguration

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netsh nap

Anzeigen oder Ändern der Übersetzung von IP- in physische Adressen

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

arp

Anzeigen oder Konfigurieren der lokalen Routingtabelle

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

route

Anzeigen oder Konfigurieren der DNS-Servereinstellungen

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

nslookup

Anzeigen von Protokollstatistiken und aktuellen TCP/IP-Netzwerkverbindungen

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netstat

Anzeigen von Protokollstatistiken und aktuellen TCP/IP-Netzwerkverbindungen mit NetBIOS über TCP/IP (NBT)

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

nbtstat

Anzeigen der Abschnitte für Netzwerkverbindungen

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

pathping

Nachverfolgen der Abschnitte für Netzwerkverbindungen

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

tracert

Anzeigen der Konfiguration des Multicastrouters

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

mrinfo

Aktivieren der Remoteverwaltung der Firewall

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

netsh advfirewall firewall set rule group="Windows Firewall Remote Management" new enable=yes

Updates, Fehlerberichterstattung und Feedback

 

Aufgabe Schritte

Installieren eines Updates

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

wusa <Update>.msu /quiet

Liste der installierten Updates

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

systeminfo

Entfernen eines Updates

  1. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    expand /f:* <Update>.msu c:\test

  2. Navigieren Sie zu c:\test\, und öffnen Sie in einem Text-Editor die Datei <Update>.xml.

  3. Ersetzen Sie in <Update>.xml die Zeichenfolge Install durch Remove, und speichern Sie die Datei.

  4. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    pkgmgr /n:<Update>.xml

Konfigurieren automatischer Updates

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

  • Geben Sie zum Überprüfen der aktuellen Einstellung Folgendes ein:

    cscript scregedit.wsf /AU /v

  • Geben Sie Folgendes ein, um automatische Updates zu aktivieren:

    cscript scregedit.wsf /AU /4

  • Geben Sie Folgendes ein, um automatische Updates zu deaktivieren:

    cscript scregedit.wsf /AU /1

Aktivieren der Fehlerberichterstattung

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

  • Geben Sie zum Überprüfen der aktuellen Einstellung Folgendes ein: serverWerOptin /query

  • Geben Sie Folgendes ein, um ausführliche Berichte automatisch zu senden:

    serverWerOptin /detailed

  • Geben Sie Folgendes ein, um Zusammenfassungsberichte automatisch zu senden:

    serverWerOptin /summary

  • Geben Sie Folgendes ein, um die Fehlerberichterstattung zu deaktivieren: serverWerOptin /disable

Teilnehmen am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

  • Geben Sie zum Überprüfen der aktuellen Einstellung Folgendes ein:

    serverCEIPOptin /query

  • Geben Sie Folgendes ein, um das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit zu aktivieren:

    serverCEIPOptin /enable

  • Geben Sie Folgendes ein, um das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit zu deaktivieren:

    serverCEIPOptin /disable

Dienste, Prozesse und Leistung

 

Aufgabe Schritte

Auflisten der ausgeführten Dienste

Geben Sie an der Eingabeaufforderung einen der folgenden Befehle ein:

  • sc query

  • net start

Starten eines Diensts

Geben Sie an der Eingabeaufforderung einen der folgenden Befehle ein:

  • sc start <Dienstname>

  • net start <Dienstname>

Beenden eines Diensts

Geben Sie an der Eingabeaufforderung einen der folgenden Befehle ein:

  • sc stop <Dienstname>

  • net stop <Dienstname>

Abrufen einer Liste derzeit ausgeführter Anwendungen und der zugehörigen Prozesse

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

tasklist

Erzwungenes Beenden eines Prozesses

  1. Ermitteln Sie mit dem Befehl tasklist die Prozess-ID (PID).

  2. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    taskkill /PID <Prozess-ID>

Starten des Task-Managers

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

taskmgr

Verwalten Sie Leistungsindikatoren und die Protokollierung mit Befehlen wie typeperf, logman, relog und tracerprt.

Weitere Informationen finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=84872 (möglicherweise in englischer Sprache).

Ereignisprotokolle

 

Aufgabe Schritte

Auflisten der Ereignisprotokolle

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

wevtutil el

Abfragen von Ereignissen in einem bestimmten Protokoll

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

wevtutil qe /f:text <Protokollname>

Exportieren eines Ereignisprotokolls

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

wevtutil epl <Protokollname>

Löschen eines Ereignisprotokolls

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

wevtutil cl <Protokollname>

Datenträger und Dateisystem

 

Aufgabe Schritte

Verwalten von Festplattenpartitionen

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

diskpart /?

Verwalten des Software-RAID

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

diskraid /?

Verwalten von Volume-Bereitstellungspunkten

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

mountvol /?

Defragmentieren eines Volumes

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

defrag /?

Konvertieren eines Volumes in das NTFS-Dateisystem

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

convert <Laufwerkbuchstabe> /FS:NTFS

Komprimieren einer Datei

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

compact /?

Verwalten geöffneter Dateien

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

openfiles /?

Verwalten von VSS-Ordnern

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

vssadmin /?

Verwalten des Dateisystems

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

fsutil /?

Überprüfen einer Dateisignatur

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

sigverif /?

Übernehmen des Besitzes einer Datei oder eines Ordners

Eine vollständige Liste von Befehlen erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

icacls /?

Hardware

 

Aufgabe Schritte

Hinzufügen eines neuen Hardwaregerätetreibers

  1. Kopieren Sie den Treiber in einen Ordner unter %homedrive%\<Treiberordner>.

  2. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    pnputil -i -a %homedrive%\<Treiberordner>\<Treiber>.inf

Entfernen eines neuen Hardwaregerätetreibers

  1. Eine Liste geladener Treiber erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben:

    sc query type= driver

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    sc delete <Dienstname>

Protokollierungsprobleme und Feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig, da sie uns bei der Verbesserung der Server Core-Installationsoption von Windows Server 2008 für zukünftige Versionen von Windows Server 2008 unterstützen kann. Senden Sie uns Feedback zu folgenden Punkten:

  • Ihre Erfahrung mit der Server Core-Installation von Windows Server 2008, einschließlich aufgetretener Probleme. Wie nützlich war dieses Dokument für Sie?

  • Gewünschte Features und allgemeines Feedback zur Server Core-Installation von Windows Server 2008.

  • Feedback zu diesen schrittweisen Anleitungen. Wenn Sie Feedback zu dieser Anleitung geben möchten, befolgen Sie bitte die Anweisungen auf der Microsoft-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=55105, möglicherweise in englischer Sprache). Im Kommentarbereich der Website müssen Sie den Namen dieser schrittweisen Anleitung angeben.

Weitere Verweise

In den folgenden Ressourcen finden Sie weitere Informationen zur Server Core-Installation von Windows Server 2008:

  • Wenn Sie Unterstützung zu einzelnen Produkten benötigen, finden Sie entsprechende Informationen auf der Microsoft Connect-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49779, möglicherweise in englischer Sprache).

  • Wenn Sie auf die Newsgroups für die Server Core-Installation zugreifen möchten, befolgen Sie bitte die Anweisungen auf der Microsoft Connect-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=50067, möglicherweise in englischer Sprache).

  • Wenn Sie Betatester und Teilnehmer am speziellen TAP-Betaprogramm (Technology Adoption Program) sind, können Sie sich bei Bedarf an Ihr zuständiges Mitglied aus dem Microsoft-Entwicklungsteam wenden.

In den folgenden Ressourcen finden Sie zusätzliche Informationen zu einigen Befehlen zum Installieren und Konfigurieren von Server Core-Installationen und Serverrollen:

Active Directory

Windows Server 2003 Active Directory

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=19802, möglicherweise in englischer Sprache)

Sicherung

Sichern und Wiederherstellen von Daten

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=22347, möglicherweise in englischer Sprache)

BitLocker-Laufwerkverschlüsselung

BitLocker-Laufwerkverschlüsselung (Übersicht)

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=62724, möglicherweise in englischer Sprache)

Failovercluster

Clusterdienste

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=50520, möglicherweise in englischer Sprache)

Dateien für die unbeaufsichtigte Installation für "Dcpromo"

Ausführen einer unbeaufsichtigten Installation von Active Directory

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49661, möglicherweise in englischer Sprache)

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=56423, möglicherweise in englischer Sprache)

Dfscmd

Dfscmd (Übersicht)

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49658, möglicherweise in englischer Sprache)

Verteiltes Dateisystem (Distributed File System, DFS)

Verteiltes Dateisystem (Distributed File System, DFS)

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=58131, möglicherweise in englischer Sprache)

Replikation für verteilte Dateisysteme

Replikation für verteilte Dateisysteme

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=62725, möglicherweise in englischer Sprache)

DNS

Windows Server 2003 DNS (Domain Name System)

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=56422, möglicherweise in englischer Sprache)

Dnscmd

Dnscmd (Übersicht)

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49656, möglicherweise in englischer Sprache)

Syntax für "Dnscmd"

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49659, möglicherweise in englischer Sprache)

Beispiele für "Dnscmd"

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49660, möglicherweise in englischer Sprache)

Dateireplikationsdienst

Was ist FRS (File Replication Service, Dateireplikationsdienst)?

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=62726, möglicherweise in englischer Sprache)

Dateiserver

Datei- und Speicherdienste

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=26716, möglicherweise in englischer Sprache)

Multipfad-E/A

Microsoft-Speichertechnologien: Multipfad-E/A

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=50521, möglicherweise in englischer Sprache)

Netsh

Netsh (Übersicht)

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49654, möglicherweise in englischer Sprache)

NFS (Network File System)

Richtlinien für die Leistungsoptimierung von Diensten für Network File System

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=62727, möglicherweise in englischer Sprache)

Wechselmedien

Wechselmedien

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=62728, möglicherweise in englischer Sprache)

Subsystem für UNIX-basierte Anwendungen

Willkommen bei Subsystem für UNIX-basierte Anwendungen

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=57768, möglicherweise in englischer Sprache)

Anhang A: Beispiel für eine Server Core-Installation – "Unattend.xml"

Kopieren Sie diesen Beispielcode in einen Text-Editor, und speichern Sie diesen als Unattend.xml.

noteHinweis
In der Dokumentation für Dateien für die unbeaufsichtigte Installation finden Sie weitere Informationen zu entsprechenden Einstellungen. Windows System Image Manager, ein Teil des Windows Automated Installation Kit, bietet eine ausgezeichnete Umgebung für das Schreiben von Dateien für die unbeaufsichtigte Installation.

<unattend xmlns="urn:schemas-microsoft-com:unattend" xmlns:ms="urn:schemas-microsoft-com:asm.v3" xmlns:wcm="http://schemas.microsoft.com/WMIConfig/2002/State">

<!-- Do not have empty elements. Delete such elements instead. Values should be assumed to be case sensitive. Boolean types have valid values as true,false,0,1 and are case sensitive. Other examples of case sensitive values are Drive Letters (only upper case C-Z supported), Format, Type. -->

<settings pass="windowsPE">

<component name="Microsoft-Windows-Setup" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">

<UserData>

<AcceptEula>true</AcceptEula>

<!-- Optional FullName, Organization. WillShowUI for ComputerName, ProductKey default to OnError -->

<FullName>MyFullName</FullName>

<Organization>MyOrganizationName</Organization>

<ProductKey>

<WillShowUI>OnError</WillShowUI>

<Key>Sensitive*Data*Deleted</Key>

</ProductKey>

</UserData>

<ImageInstall>

<OSImage>

<WillShowUI>Never</WillShowUI>

<InstallTo>

<DiskID>0</DiskID>

<PartitionID>1</PartitionID>

</InstallTo>

<InstallFrom>

<MetaData>

<Key>/IMAGE/Name</Key>

<!—Specify that this is a Server Core installation. To install server, the value is Windows Longhorn Server%SKU%core. This example is for the Standard edition -->

<Value>Windows Longhorn SERVERSTANDARDCORE</Value>

</MetaData>

</InstallFrom>

</OSImage>

</ImageInstall>

</component>

</settings>

<settings pass="specialize">

<component name="Microsoft-Windows-Shell-Setup" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">

<!-- ComputerName can contain no more than 15 characters -->

<ComputerName>MyCompName</ComputerName>

</component>

<component name="Microsoft-Windows-TerminalServices-RDP-WinStationExtensions" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">

<!-- Enable support for pre-Windows Vista or Windows Server 2008 Terminal Services clients -->

<UserAuthentication>0</UserAuthentication>

</component>

<component name="Microsoft-Windows-TerminalServices-LocalSessionManager" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">

<!-- Enable Terminal Services Remote Admin Mode -->

<fDenyTSConnections>false</fDenyTSConnections>

</component>

<component name="Microsoft-Windows-Web-Services-for-Management-Core" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">

<!-- Enable Windows Remote Shell Listener -->

<ConfigureWindowsRemoteManagement>true</ConfigureWindowsRemoteManagement>

</component>

<component name="Microsoft-Windows-UnattendedJoin" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">

<Identification>

<Credentials>

<Domain>UserDomain</Domain>

<Username>UserName</Username>

<Password>UserPassword</Password>

</Credentials>

<JoinDomain>DomainToBeJoined</JoinDomain>

<!-- You can either have JoinDomain or JoinWorkgroup but not both.

<JoinWorkgroup>work</JoinWorkgroup>

-->

</Identification>

</component>

</settings>

<settings pass="oobeSystem">

<component name="Microsoft-Windows-Shell-Setup" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">

<Display>

<HorizontalResolution>1024</HorizontalResolution>

<VerticalResolution>768</VerticalResolution>

<ColorDepth>16</ColorDepth>

</Display>

<UserAccounts>

<DomainAccounts>

<DomainAccountList>

<Domain>DOMAIN</Domain>

<DomainAccount>

<Name>TestAccount1</Name>

<Group>Administrators</Group>

</DomainAccount>

</DomainAccountList>

</DomainAccounts>

</UserAccounts>

</component>

</settings>

</unattend>

noteHinweis
Wenn Sie für <Computername> ein Sternchen ("*") verwenden, wird der Name nach dem Zufallsprinzip generiert.

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