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Bereitstellen einer freigegebenen NFS-Ressource zu einem Laufwerkbuchstaben

Betrifft: Windows 7, Windows Server 2008 R2

So stellen Sie eine freigegebene NFS-Ressource mit einem bestimmten Laufwerkbuchstaben mithilfe der Befehlszeile bereit
  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung (es muss keine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten sein).

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    mount [–oOptionen] Computername:\Freigabename {Gerätename | *}

    oder

    mount [–oOptionen] Computername\Freigabename {Gerätename | *}

     

    Argument Beschreibung

    –o rsize= n

    Die Größe des Lesepuffers in KB. Akzeptable Werte sind 1, 2, 4, 8 und 16. Der Standardwert ist 32 KB.

    –o wsize= n

    Die Größe des Schreibpuffers in KB. Zulässige Werte sind 1, 2, 4, 8, 16 und 32. Der Standardwert ist 32 KB.

    –o timeout= n

    Der Wert für die Zeitüberschreitung für einen Remoteprozeduraufruf (Remote Procedure Call, RPC) in Sekunden. Zulässige Werte sind 0,8, 0,9 und jede ganze Zahl im Bereich von 1 bis 60. Der Standardwert ist 0,8.

    –o retry= n

    Die Anzahl der Wiederholungen für eine zeitweilige Bereitstellung. Zulässige Werte sind ganze Zahlen im Bereich von 1 bis 10. Der Standardwert ist 1.

    –o mtype={soft | hard}

    Die Angabe, ob es sich um eine zeitweilige oder ständige Bereitstellung handelt. Unabhängig vom Bereitstellungstyp gibt die Bereitstellung eine entsprechende Meldung zurück, wenn die freigegebene Ressource nicht sofort bereitgestellt werden kann. Nachdem die freigegebene Ressource erfolgreich bereitgestellt wurde, versucht Client für NFS jedoch bei einer ständigen Bereitstellung nach einem Ausfall des NFS-Servers (Network File System) so lange auf die freigegebene Ressource zuzugreifen, bis der NFS-Server wieder verfügbar ist. Daher scheinen Windows-Anwendungen, die versuchen, auf die freigegebene Ressource zuzugreifen, nicht mehr zu reagieren.

    –o anon

    Bereitstellung als anonymer Benutzer.

    –o nolock

    Deaktiviert die Sperre. Mit dieser Option wird möglicherweise die Leistung verbessert, wenn Sie nur Dateien lesen müssen.

    -o lang={euc-jp | euc-tw | euc-kr | shift-jis | big5 | ksc5601 | gb2312-80 | ansi}

    Gibt die Standardcodierung an, die für Datei- und Verzeichnisnamen verwendet wird. Wenn sie verwendet wird, muss eine der folgenden Codierungen festgelegt werden:

    • ansi

    • big5 (Chinesisch)

    • euc-jp (Japanisch)

    • euc-kr (Koreanisch)

    • euc-tw (Chinesisch)

    • gb2312-80 (Chinesisch (vereinfacht))

    • ksc5601 (Koreanisch)

    • shift-jis (Japanisch)

    Wenn diese Option auf Systemen, die nicht für ein englisches Gebietsschema konfiguriert sind, auf ANSI festgelegt ist, dann wird als Codierungsschema das Standardcodierungsschema für das Gebietsschema festgelegt. Die folgenden sind die Standardcodierungsschemas für das jeweilige Gebietsschema:

    Japanisch: SHIFT-JIS

    Koreanisch: KS_C_5601-1987

    Chinesisch (vereinfacht): GB2312-80

    Chinesisch (traditionell): BIG5

    -o fileaccess= Modus

    Gibt den Standardberechtigungsmodus für neue Dateien an, die auf der freigegebenen NFS-Ressource erstellt wurden. Der Berechtigungsmodus ist als dreistellige Zahl in der Form OGW geschrieben, wobei, O, G und W die Zugriffsberechtigungen für den Besitzer (Owner, O), die Gruppe (Group, G) und der Welt (World, W) der Datei gewähren. Jede Zahl muss in dem Bereich 0-7 mit den Werten liegen, die mit den folgenden Zugriffsebenen korrespondieren:

    • 0: Kein Zugriff

    • 1: x (Ausführungszugriff)

    • 2: w (Schreibzugriff)

    • 3: wx (Schreib- und Ausführungszugriff)

    • 4: r (Lesezugriff)

    • 5: rx (Lese- und Ausführungszugriff)

    • 6: rw (Lese- und Schreibzugriff)

    • 7: rwx (Lese-, Schreib- und Ausführungszugriff)

    -o casesensitive

    Erzwingt die Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung bei der Dateisuche (ähnlich wie auf UNIX-basierten NFS-Clients).

    Computername

    Der Name des Servers, auf dem sich die freigegebene Ressource befindet, die bereitgestellt werden soll.

    Freigabename

    Der Name des freigegebenen Verzeichnisses, das bereitgestellt werden soll.

    Gerätename | *

    Der Laufwerkbuchstabe, der der bereitgestellten freigegebenen Ressource zugewiesen werden soll. Wird ein Sternchen (*) angegeben, bedeutet das, dass der nächste verfügbare Laufwerkbuchstabe verwendet werden soll.

    noteHinweis
    Zum Anzeigen der vollständigen Syntax für diesen Befehl geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein: mount /?

    Wenn eine von NFS freigegebene Ressource für einen Laufwerkbuchstaben bereitgestellt wird, wird das Format Computername:/ Freigabename empfohlen.

    Sie können auch den Befehl net use zum Bereitstellen einer freigegebenen NFS-Ressource mit einem Laufwerkbuchstaben verwenden. Weitere Informationen zum Verwenden des Befehls net use finden Sie in der Windows-Hilfe. Sie können auch an der Eingabeaufforderung Folgendes eingeben: net use /?

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