Windows Server
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Überprüfen der rekursiven Namensauflösung des DNS-Servers auf dem ersten Gesamtstruktur-Stammdomänencontroller

Letzte Aktualisierung: April 2008

Betrifft: Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2

Wenn Sie beim Installieren von AD DS (Active Directory Domain Services) sowohl die DNS-Serverrolle (Domain Name System) als auch die AD DS-Rolle installieren, konfiguriert AD DS die rekursive Namensauflösung des DNS-Servers automatisch. Wenn Ihr DNS-Entwurf jedoch eine andere Konfiguration vorgibt, können Sie die standardmäßigen Konfigurationseinstellungen mit dem DNS-Snap-In (Dnscmd.exe) ändern.

Wenn in Ihrer Umgebung keine DNS-Infrastruktur vorhanden ist, müssen Sie beim Installieren von AD DS und der beiden Serverrollen keine weiteren Konfigurationseinstellungen vornehmen. Wenn Sie jedoch einen internen DNS-Server zum Auflösen von Abfragen für externe Namen konfigurieren möchten, müssen Sie diesen Server so konfigurieren, dass er nicht aufgelöste Abfragen an einen externen Server weiterleitet. Dies könnte beispielsweise ein Server in Ihrem Umkreisnetzwerk oder ein Server sein, der von einem Internet Service Provider (ISP) gehostet wird. (Ein Umkreisnetzwerk wird auch als demilitarisierte Zone oder als abgeschirmtes Subnetz bezeichnet.)

So überprüfen Sie die rekursive Namensauflösung mithilfe von Weiterleitungen

  1. Melden Sie sich bei dem Server an, der die AD DS- und DNS-Serverrollen hostet.

  2. Klicken Sie zum Öffnen des DNS-Managers auf Start, klicken Sie auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf DNS.

    noteHinweis
    Sie können auch auf den DNS-Manager zugreifen, indem Sie im Server-Manager den Knoten Rollen erweitern.

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf den Domänencontrollernamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  4. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Weiterleitungen, ob die IP-Adressen mit den von Ihrem Entwurf vorgegebenen Adressen übereinstimmen.

    noteHinweis
    Verwenden Sie DNS-Weiterleitungen nur dann, wenn dies im Entwurf Ihrer Organisation so angegeben ist.

    noteHinweis
    Die Weiterleitungen werden in der Reihenfolge verwendet, in der Sie die IP-Adressen konfigurieren. Dabei spielen die von Ihnen festgelegten IP-Einstellungen (Internet Protocol) keine Rolle. Wenn Sie beispielsweise die IPv4-IP-Adressen (Internet Protocol Version 4) vor den IPv6-Adressen (Internet Protocol Version 6) konfigurieren, verwenden Weiterleitungen zuerst die IPv4-Adressen, obwohl Dualstapelcomputer im Allgemeinen IPv6-Adressen bevorzugen.

Weitere Informationen zu DNS-Serverweiterleitungen finden Sie im Artikel zum Verwalten von DNS-Servern mithilfe von Weiterleitungen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=93659, möglicherweise in englischer Sprache).

So überprüfen Sie die rekursive Namensauflösung mithilfe von Stammhinweisen

  1. Melden Sie sich bei dem Server an, der die AD DS- und DNS-Serverrollen hostet.

  2. Klicken Sie zum Öffnen des DNS-Snap-Ins auf Start, klicken Sie auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf DNS.

    noteHinweis
    Sie können auch auf den DNS-Manager zugreifen, indem Sie im Server-Manager den Knoten Rollen erweitern.

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf den Domänencontrollernamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  4. Klicken Sie zum Anzeigen von Stammhinweisen in den Eigenschaften des Domänencontrollers auf die Registerkarte Stammhinweise.

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