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Hyper-V – Anmerkungen zu dieser Version

Letzte Aktualisierung: April 2010

Betrifft: Windows Server 2008

Diese Anmerkungen behandeln bekannte Probleme über Hyper-V™.

Bekannte Probleme

Im Folgenden werden die Probleme beschrieben, die für diese Version bekannt sind.

Sicherung

  • Die Daten auf dem physikalischen Datenträger, der mit einem virtuellen Computer verbunden ist, oder auf dem Internet-SCSI-Datenträger (iSCSI), der mit dem Gastbetriebssystem verbunden ist, werden bei der Datensicherung nicht berücksichtigt, wenn entweder ein physikalischer Datenträger oder ein iSCSI-Datenträger mit einem virtuellen Computer verbunden ist. Zum Beheben dieses Problems verwenden Sie Sicherungs-Agents im virtuellen Computer, und sichern Sie jeden virtuellen Computer so, als ob es sich dabei um einen physischen Computer handeln würde.

  • Die Offlinesicherung von virtuellen Computern mit dynamischen Volumes im Gastbetriebssystem wird nur unterstützt, wenn das Gastbetriebssystem in der Datenträgerverwaltung zur Verwendung dynamischer Datenträger konfiguriert ist. Beim Versuch, einen solchen virtuellen Computer zu sichern, wird der virtuelle Computer während des Sicherungsvorgangs gespeichert und anschließend fortgesetzt. Auch bei ausgeführten virtuellen Computern wird nur eine Offlinesicherung erstellt. Zur Vermeidung dieses Problems sollte bei Verwendung der Onlinesicherung nur ein Basisdatenträger verwendet werden. Zum Beheben dieses Problems verwenden Sie entweder Offlinesicherungen, oder konvertieren Sie den dynamischen Datenträger in einen Basisdatenträger.

  • Beim Wiederherstellen einer auf dem Volume Shadow Copy Service (VSS, Volumeschattenkopie-Dienst) basierenden Sicherung eines virtuellen Computers, während dieser ausgeführt wird, wird möglicherweise ein inkonsistenter Zustand des virtuellen Computers erzeugt. Zur Vermeidung dieses Problems stellen Sie sicher, dass der ausgeführte virtuelle Computer vor dem Starten des VSS-Wiederherstellungsvorgangs nicht in der Sicherungsanwendung ausgewählt ist. Vergewissern Sie sich, dass der virtuelle Computer vor dem Starten des VSS-Wiederherstellungsvorgangs ausgeschaltet wird. Beim Durchführen einer systemweiter Wiederherstellung vergewissern Sie sich, dass alle virtuellen Computer ausgeschaltet sind.

Sicherheit

  • Befindet sich der Hyper-V-Autorisierungsspeicher im Active Directory®, tritt das Entfernen eines Benutzers von einer Rolle nicht sofort in Kraft. Entweder muss hierzu der Server, auf dem Hyper-V ausgeführt wird, bzw. der Computer, auf dem der Verwaltungsdienst für virtuelle Computer (Virtual Machine Management Service, VMMS) ausgeführt wird, oder Active Directory neu gestartet werden. Zur Vermeidung dieses Problems verwenden Sie eine XML-Datei als Speichertyp. Zum Beheben dieses Problems starten Sie den Hyper-V-Server neu, auf dem VMMS gehostet wird, starten Sie VMMS und die Network Virtual Service Provider Windows Management Instrumentation-Dienste (NVSPWMI) neu, oder Sie starten Active Directory neu.

Betrieb

  • Beim Versuch, einen virtuellen Computer neu zu starten oder zurückzusetzen, wenn der physikalische Computer nicht über genügend Arbeitsspeicher verfügt, wird der virtuelle Computer möglicherweise nicht neu gestartet, sondern ausgeschaltet. Zur Vermeidung dieses Problems reservieren Sie mindestens 512 MB Arbeitsspeicher ausschließlich für den physikalischen Computer. Zum Beheben dieses Problems versuchen Sie, den virtuellen Computer zu starten. Funktioniert das nicht, reduzieren Sie in den Einstellungen des virtuellen Computers den dem virtuellen Computer zugewiesenen Arbeitsspeicher.

  • Bei der Verbindungsherstellung mittels Verbindung mit virtuellen Computern bei einer Remotedesktopsitzung funktioniert STRG+ALT+ENTF nicht. Zur Vermeidung des Problems verwenden Sie STRG+ALT+END, vermeiden Sie die Verwendung der Verbindung mit virtuellen Computern bei einer Remotedesktopsitzung, oder verwenden Sie die STRG+ALT+ENTF-Optionen auf der Symbolleiste und im Menü Aktion.

  • Beim Versuch, virtuelle Datenträger (VHDs) und ISOs mit einem virtuellen Computer einer Netzwerkfreigabe zu verbinden, können Probleme auftreten. Zur Vermeidung dieses Problems vergewissern Sie sich, dass der Hyper-V-Server und der Netzwerkserver derselben Domäne angehören. Die Netzwerkfreigabe erfordert den Lesezugriff für ISOs und den Lese-/Schreibzugriff für VHDs für den Benutzer und das Computerkonto auf dem Server, auf dem Hyper-V ausgeführt wird. Wenn Sie dies von einem dritten Computer aus versuchen (ohne Verwendung der Benutzeroberfläche des Servers, auf dem Hyper-V ausgeführt wird), muss zwischen dem Hyper-V-Server und dem Netzwerkdateiserver die eingeschränkte Delegierung für Server Message Block (SMB) aktiviert sein.

Copyright

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