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Handbuch für die Aktualisierung auf Windows Server 2008

Letzte Aktualisierung: September 2010

Betrifft: Windows Server 2008

Dieses Dokument enthält Informationen zum Upgrade auf das Betriebssystem Windows Server® 2008, einschließlich der Vorgehensweise beim Upgrade, der unterstützten Szenarien, häufig gestellter Fragen und bekannter Probleme beim Upgradevorgang. Zusätzlich zu diesem Dokument sollten Sie die Anmerkungen zu dieser Version von Windows Server 2008 lesen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=99299), die Informationen zu allen bekannten Problemen bei diesem Produkt enthalten.

Es empfiehlt sich, möglichst eine Neuinstallation von Windows Server 2008 auszuführen. Informationen zum Ausführen einer Neuinstallation finden Sie in dem Dokument zur Installation von Windows Server 2008 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=104824).

Wenn Sie sich für ein Upgrade auf Windows Server 2008 entscheiden, statt eine Neuinstallation auszuführen, lesen Sie dieses Dokument, um das Upgrade vorzubereiten.

Inhalt dieses Dokuments

Informationen zu bekannten Problemen, die möglicherweise während des Upgrades auftreten, und zu den Lösungen für diese Probleme finden Sie in dem Dokument zu bekannten Problemen beim Upgrade auf Windows Server 2008 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110830).

Informationen zur Vorinstallation

Dieser Abschnitt enthält Informationen, die Sie berücksichtigen sollten, und Schritte, die Sie vor einem Upgrade auf Windows Server 2008 ausführen sollten.

Systemanforderungen

Nachfolgend sind die geschätzten Systemanforderungen für ein Upgrade auf Windows Server 2008 aufgeführt. Wenn der Computer die Mindestanforderungen nicht erfüllt, kann Windows Server 2008 nicht ordnungsgemäß installiert werden. Die tatsächlichen Anforderungen variieren je nach Systemkonfiguration und den Anwendungen und Funktionen, die Sie installieren.

Prozessor

Die Prozessorleistung ist nicht nur von der Taktfrequenz des Prozessors abhängig, sondern auch von der Anzahl der Prozessorkerne und der Größe des Prozessorcache. Nachfolgend sind die Prozessoranforderungen für dieses Produkt aufgeführt:

  • Minimum: 1 GHz (für x86-Prozessoren) oder 1,4 GHz (für x64-Prozessoren)

  • Empfohlen: Mindestens 2 GHz

    noteHinweis
    Für Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme ist ein Intel Itanium 2-Prozessor erforderlich.

RAM

Nachfolgend sind die RAM-Anforderungen für dieses Produkt aufgeführt:

  • Minimum: 512 MB

  • Empfohlen: Mindestens 2 GB

  • Maximum (32-Bit-Systeme): 4 GB (für Windows Server 2008 Standard) oder 64 GB (für Windows Server 2008 Enterprise und Windows Server 2008 Datacenter)

  • Maximum (64-Bit-Systeme): 32 GB (für Windows Server 2008 Standard) oder 1 TB (für Windows Server 2008 Enterprise, Windows Server 2008 Datacenter oder Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme)

Speicherplatzanforderungen

Nachfolgend sind die ungefähren Speicherplatzanforderungen für die Systempartition aufgeführt. Itanium-basierte und x64-basierte Betriebssysteme können von diesen Werten abweichen. Möglicherweise ist zusätzlicher Speicherplatz erforderlich, wenn Sie das System über ein Netzwerk installieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=99285).

  • Minimum: 15 GB

  • Empfohlen: Mindestens 40 GB

noteHinweis
Computer mit mehr als 16 GB RAM benötigen mehr Speicherplatz für das Auslagern, den Ruhezustand und Speicherabbilddateien.

Zusätzliche Anforderungen

Die folgende Hardware ist ebenfalls erforderlich:

  • DVD-ROM-Laufwerk

  • Super-VGA (800 x 600)-Monitor oder Monitor mit höherer Auflösung

  • Tastatur und Microsoft®-Maus (oder andere kompatible Zeigegeräte)

Zusätzliche Speicherplatzanforderungen für Active Directory-Domänencontroller

Wenn die Active Directory-Datenbank und die Active Directory-Protokolldateien in einem der folgenden Verzeichnisse gespeichert werden, müssen Sie sicherstellen, dass das Volume über mindestens zweimal so viel Platz verfügt wie von der Datenbank belegt und dass darauf Protokolldateien zur Verfügung stehen, bevor Sie Windows Server 2008 installieren:

  • %SystemRoot%

  • %ProgramFiles%

  • %SystemDrive%\Programme

  • %ProgramFiles(x86)%

  • %SystemDrive%\Build

  • %SystemDrive%\InstalledRepository

  • %ProfilesFolder%

  • %ProgramData%

  • %SystemDrive%\Dokumente und Einstellungen

Weitere Informationen finden Sie in dem Dokument zum Upgrade von Active Directory-Domänen auf Windows Server 2008 AD DS-Domänen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=89032).

Vor dem Setup

Gehen Sie wie folgt vor, um die Installation vorzubereiten, bevor Sie ein Upgrade auf Windows Server 2008 ausführen:

  • Testen Sie die Anwendungen. Sie müssen die Branchenanwendungen und Anwendungen, die nicht von Microsoft stammen, testen, bevor Sie ein Upgrade der Produktionsserver ausführen. Spezifische Anweisungen zur Vorgehensweise beim Testen der Anwendungen finden Sie in den Überlegungen zu Anwendungen beim Upgrade auf Windows Server 2008 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110831).

  • Stellen Sie sicher, dass sämtliche x64-Kernelmodussoftware signiert ist. In der x64-Version von Windows Server 2008 muss sämtliche Kernelmodussoftware (einschließlich Treibern), die auf dem Computer ausgeführt wird, über eine Signatur verfügt. Wenn die Anwendungen nicht signierte Kernelmodussoftware verwenden (dies ist bei vielen Firewall- und Antivirenprogrammen häufig der Fall), wird das Upgrade möglicherweise blockiert, bis Sie die Anwendung deinstallieren. Wenn eine Anwendung nicht vollständig deinstalliert wird, blockiert sie das Upgrade möglicherweise weiterhin.

  • Sichern Sie Ihre Server. Ihre Sicherung sollte alle erforderlichen Daten und Konfigurationsinformationen für eine ordnungsgemäße Ausführung des Computers einschließen. Es ist wichtig, die Konfigurationsinformationen für Server zu sichern. Dies gilt insbesondere für Server, die eine Netzwerkinfrastruktur bereitstellen, beispielsweise DHCP-Server (Dynamic Host Configuration-Protokoll). Vergessen Sie bei der Sicherung nicht, die Start- und Systempartitionen und die Systemstatusdaten mit einzuschließen. Eine weitere Möglichkeit zur Sicherung von Konfigurationsinformationen besteht in der Erstellung eines Sicherungssatzes für die automatische Systemwiederherstellung.

  • Beachten Sie, dass Sie Windows Server 2008 nicht deinstallieren können. Nachdem das Upgrade abgeschlossen ist, können Sie Windows Server 2008 nicht deinstallieren. Wenn das Setup während des Upgrades jedoch fehlschlägt, können Sie auf das vorherige Betriebssystem zurücksetzen.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Anwendungen kompatibel sind. Nachdem Sie im Setup-Assistenten die Upgradeoption ausgewählt haben, wird Ihnen ein Dialogfeld angezeigt, das einen Link zu Informationen bezüglich der Anwendungskompatibilität enthält. Folgen Sie dem Link, und überprüfen Sie die Informationen zu den installierten Anwendungen, bevor Sie mit dem Upgrade fortfahren.

    Überprüfen Sie außerdem die Website des Herstellers für die installierten Anwendungen auf folgende Informationen:

    • Ermitteln Sie, ob die Anwendung während des gesamten Upgrades auf Windows Server 2008 unterstützt wird.

    • Überprüfen Sie, ob der Hersteller die Anwendung unter Windows Server 2008 unterstützt.

  • Überprüfen Sie die bekannten Probleme. Lesen Sie das Dokument zu bekannten Problemen beim Upgrade auf Windows Server 2008 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110830), um Informationen zu bestimmten Upgradeproblemen zu erhalten.

Unterstützte Upgradepfade

In der folgenden Tabelle werden die Betriebssysteme aufgeführt, die auf Windows Server 2008 aktualisiert werden können.

noteHinweis
Mit Ausnahme von Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme gilt diese Tabelle sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Versionen. Architekturübergreifende Upgrades (32-Bit zu 64-Bit oder umgekehrt) werden jedoch nicht unterstützt.

 

Betriebssystem Upgradeoptionen
  • Windows Server 2003 R2 Standard Edition

  • Windows Server 2003 Standard Edition mit Service Pack 1 (SP1)

  • Windows Server 2003 Standard Edition mit Service Pack 2 (SP2)

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Standard

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Standard ohne Hyper-V™-Technologie

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Enterprise

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-V

  • Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition

  • Windows Server 2003 Enterprise Edition mit Service Pack 1 (SP1)

  • Windows Server 2003 Enterprise Edition mit Service Pack 2 (SP2)

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Enterprise

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-V

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Datacenter

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Datacenter ohne Hyper-V

  • Windows Server 2003 R2 Datacenter Edition

  • Windows Server 2003 Datacenter Edition mit Service Pack 1 (SP1)

  • Windows Server 2003 Datacenter Edition mit Service Pack 2 (SP2)

  • Vollständige Installation von Windows Server 2008 Datacenter

  • Windows Server 2008 Standard

  • Windows Server 2008 Enterprise

  • Windows Server 2008 Standard ohne Hyper-V

  • Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-V

  • Windows Server 2008 Enterprise

  • Windows Server 2008 Datacenter

  • Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-V

  • Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-V

Aktualisieren von Serverrollen

Die folgende Tabelle enthält Informationen zum Aktualisieren von Serverrollen auf Windows Server 2008. Wenn Sie eine dieser Rollen auf Ihrem Server installiert haben, lesen Sie die angegebenen Upgradeinformationen für Aktionen und Empfehlungen, die diese Rolle betreffen.

 

  • Serverrolle

  • Upgradeinformationen

Active Directory-Zertifikatdienste (AD CS)

Wenn Sie Zertifizierungsstellen in Ihrer Organisation verwenden, finden Sie Informationen dazu in dem Dokument zum Verschieben von Zertifizierungsstellen auf einen anderen Computer.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110934)

Active Directory-Domänendienste (AD DS)

Weitere Informationen finden Sie in dem Dokument zum Upgrade von Active Directory-Domänen auf Windows Server 2008 AD DS-Domänen.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=89032)

Active Directory-Verbunddienste (AD FS)

Es gibt keine bekannten Probleme beim Aktualisieren der Active Directory-Verbunddienste von Windows Server 2003 R2 auf die Active Directory-Verbunddienste in Windows Server 2008.

Weitere Informationen zu neuen Funktionen in AD FS für Windows Server 2008 finden Sie in den Neuigkeiten zu AD FS unter Windows Server 2008.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=85684)

Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS)

Weitere Informationen finden Sie unter Anhang B: Aktualisieren von ADAM auf AD LDS

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110935)

Active Directory-Rechteverwaltungsdienste (AD RMS)

Informationen finden Sie im Handbuch zur Migration und zum Upgrade der Rechteverwaltungsdienste auf die Active Directory-Rechteverwaltungsdienste (http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc754277(WS.10).aspx)

Anwendungsserver

Sie können die Anwendungsserverrolle von Windows Server 2003 nicht zu Windows Server 2008 migrieren. Sie wurde für Windows Server 2008 neu erstellt und schließt standardmäßig die Unterstützung für Anwendungen ein, die mit .NET Framework 3.0-Komponenten erstellt wurden, beispielsweise mit Windows Communication Foundation (WCF), Windows Workflow Foundation (WF) und Windows Presentation Foundation (WPF). Die Rolle "Anwendungsserver" bietet optionale Rollendienste an, die Funktionen in Windows Server 2008 aktivieren (z. B. Unterstützung des Windows-Prozessaktivierungsdiensts (WAS) für Nicht-HTTP-Protokolle, TCP-Portfreigabe und Unterstützung für IIS 7.0). Wenn Sie den Server von Windows Server 2003 oder einem früheren Betriebssystem auf Windows Server 2008 aktualisieren und die Funktionen der Anwendungsserverrolle verwenden möchten, müssen Sie diese mit dem Assistenten zum Hinzufügen von Rollen im Server-Manager erneut installieren. Wenn Sie Windows Server 2008 mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Rollen mit den richtigen Anwendungsdiensten konfigurieren, werden Ihre Anwendungen nach dem Verschieben von Windows Server 2003 nach Windows Server 2008 ordnungsgemäß ausgeführt.

Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen zu Anwendungsservern.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110936)

DHCP-Server

Dieser Inhalt ist noch in Bearbeitung.

DNS-Server

In einigen Fällen werden Domänennamen, die in vorherigen Versionen von Windows Server nicht blockiert wurden, in Windows Server 2008 blockiert. Es kann zu Problemen kommen, wenn Sie anschließend das ISATA-Protokoll (Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol) oder das WPAD-Protokoll (Web Proxy Auto Discovery-Protokoll) implementieren oder entfernen.

Weitere Informationen finden Sie in der globalen DNS-Server-Abfragensperrliste.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110937)

Faxserver

Wenn Sie einen Faxserver von Windows Server 2003 auf Windows Server 2008 aktualisieren, wird die Faxserverrolle automatisch mit dem Upgrade installiert. Allerdings werden nur bestimmte Einstellungen während des Upgrades beibehalten:

  • Sie müssen die Faxfreigabe neu konfigurieren.

  • Alle Einstellungen auf der Registerkarte Sicherheit im Dialogfeld Eigenschaften des Faxdienst-Managers werden auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

  • Faxbenutzerkonten ("Faxbenutzer" und "Faxrouting-Assistenten") sind Funktionen in Windows Server 2008 und werden nicht beim Upgrade erstellt. Sie müssen sie manuell erstellen.

Dateidienste

Der Befehl wbadmin ersetzt den Befehl ntbackup aus früheren Versionen von Windows. Es ist nicht möglich, mit ntbackup erstellte Sicherungen mit wbadmin wiederherzustellen.

Für Benutzer von Windows Server 2008 und Windows Vista, die mit ntbackup erstellte Sicherungen wiederherstellen möchten, steht eine Version von ntbackup als Download zur Verfügung. Mit dieser Version von ntbackup können nur ältere Sicherungen wiederhergestellt werden. Sie kann nicht zum Erstellen neuer Sicherungen auf Computern verwendet werden, auf denen Windows Server 2008 oder Windows Vista ausgeführt wird.

Informationen zum Herunterladen dieser Version von ntbackup finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=82917.

Netzwerkzugriffsschutz (Network Access Protection, NAP)

Um NAP zu aktivieren, müssen Sie die folgenden Windows Server 2003-Serverrollen und -Rollendienste auf die angegebenen Windows Server 2008-Serverrollen bzw. - Rollendienste aktualisieren:

  • Aktualisieren Sie den Internetauthentifizierungsdienst (IAS) auf Netzwerkrichtlinienserver (gilt für alle NAP-Erzwingungsmethoden).

  • Aktualisieren Sie VPN auf VPN (RRAS) (gilt nur für die VPN-Erzwingungsmethode).

  • Aktualisieren Sie DHCP auf DHCP (gilt nur für die DHCP-Erzwingungsmethode).

  • Aktualisieren Sie Terminaldienstegateway auf Terminaldienstegateway (gilt nur für die Terminaldienstegateway-Erzwingungsmethode).

Weitere Informationen finden Sie in den Neuigkeiten zu Routing und RAS.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=111013).

Druckdienste

Alle vorhandenen Drucker und Druckertreiber werden bei einem Upgrade auf Windows Server 2008 gelöscht. Daher ist es wichtig, alle Drucker vor dem Start des Upgrades zu sichern. Verwenden Sie dazu das MMC-Snap-In "Druckverwaltung" auf einem Computer, auf dem Windows Vista oder Windows Server 2008 ausgeführt wird.

Weitere Informationen finden Sie in dem Dokument zur Migration der Druckdienste.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110939)

Streaming Media-Dienste

Weitere Informationen finden Sie in dem Dokument zur Aktualisierung der Windows Media-Serverplattform.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110940)

Terminaldienste

Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Dokument im Abschnitt "Terminaldienste".

UDDI-Dienste

Weitere Informationen finden Sie unter:

Webserver

Weitere Informationen finden Sie unter:

Windows-Bereitstellungsdienste

Weitere Informationen finden Sie in der schrittweisen Anleitung für die Windows-Bereitstellungsrolle.

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=84628)

WSUS

Weitere Informationen finden Sie im Migrationshandbuch für Windows Server Update Services 3.0 SP2 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=156772).

Terminaldienste

Upgrade eines Windows Server 2003-basierten Terminalservers

Es sind keine Probleme im Zusammenhang mit einem Upgrade eines Windows Server 2003-Terminalservers auf das Betriebssystem Windows Server 2008 bekannt. Alle Einstellungen und Konfigurationen werden während des Upgrades beibehalten.

Ein unter Windows Server 2008 ausgeführter Terminalserver kann jedoch nur mit einem Terminaldienste-Lizenzserver unter Windows Server 2008 kommunizieren. Außerdem müssen auf dem Lizenzserver die Windows Server 2008-Terminaldienste-Clientzugriffslizenzen (Terminal Services Client Access Licenses, TS CALs) installiert sein.

Upgrade eines Windows Server 2003-basierten Terminaldienste-Lizenzservers

Es sind keine Probleme im Zusammenhang mit einem Upgrade eines Windows Server 2003-Terminaldienste-Lizenzservers auf das Betriebssystem Windows Server 2008 bekannt. Alle Einstellungen und Konfigurationen werden während des Upgrades beibehalten. Sie müssen den Lizenzserver mit dem Microsoft Clearinghouse aktivieren, nachdem Sie das Upgrade ausgeführt haben.

Weitere Informationen zur Aktivierung eines Lizenzservers unter Windows Server 2008 finden Sie in der technischen Bibliothek zu Windows Server 2008 in der Hilfe des Terminaldienstelizenzierungs-Managers im Abschnitt zur Aktivierung eines Terminaldienste-Lizenzservers (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=101640).

Ein unter Windows Server 2008 ausgeführter Lizenzserver, bei dem die entsprechenden Terminaldienste-Clientzugriffslizenzen (TS CALs) installiert sind, kann Terminalserver unter folgenden Betriebssystemen unterstützen:

  • Windows Server 2008

  • Windows Server 2003 R2

  • Windows Server 2003

  • Windows 2000

Beachten Sie, dass ein Terminalserver unter Windows Server 2008 nur mit einem Lizenzserver unter Windows Server 2008 kommunizieren kann.

noteHinweis
Wenn Sie eine Sicherung der Terminaldienste-Lizenzierungsdatenbank auf dem Windows Server 2003-Lizenzserver erstellt haben, sollten Sie nicht versuchen, diese Sicherung auf dem Lizenzserver wiederherzustellen, nachdem dieser auf Windows Server 2008 aktualisiert wurde. Wenn Sie versuchen, sie wiederherzustellen, werden nicht ausgestellte Terminaldienste-Clientzugriffslizenzen in der Terminaldienste-Lizenzierungsdatenbank nicht wiederhergestellt, und Sie müssen sich an Microsoft Clearinghouse wenden, um die nicht ausgestellten Terminaldienste-Clientzugriffslizenzen wiederherzustellen. Nach dem Upgrade des Lizenzservers auf Windows Server 2008 sollten Sie eine neue Sicherung der Terminaldienste-Lizenzierungsdatenbank erstellen.

Upgrade eines Windows Server 2003-basierten Terminaldienste-Sitzungsverzeichnisservers

Wenn Sie einen Windows Server 2003-basierten Server, auf dem der Terminaldienste-Sitzungsverzeichnisdienst ausgeführt wird, auf Windows Server 2008 aktualisieren, wird der Rollendienst "Terminaldienste-Sitzungsbroker" automatisch installiert.

noteHinweis
In Windows Server 2008 wurde der Name der Funktion "Terminaldienste-Sitzungsverzeichnis" in Terminaldienste-Sitzungsbroker geändert.

Wenn Sie ein Upgrade des Servers ausführen, bleibt die Terminaldienste-Sitzungsverzeichnisdatenbank nicht erhalten. Bleibt der Servername jedoch gleich, werden die Terminalserver, die für die Verwendung des Terminaldienste-Sitzungsverzeichnisservers konfiguriert sind, der Farm im Terminaldienste-Sitzungsbroker hinzugefügt, und die Datenbank wird automatisch neu erstellt.

Wenn Sie das Upgrade ausführen, sollten Benutzer erst wieder auf die Terminalserverfarm zugreifen können, wenn alle Terminalserver der Farm im Terminaldienste-Sitzungsbroker erneut hinzugefügt wurden. Wenn Sie nicht warten, bis die Datenbank neu erstellt wurde, können Benutzer möglicherweise keine Verbindung zu bestehenden Sitzungen wiederherstellen.

Auch wenn der Neuerstellungsprozess automatisch durchgeführt wird, können Sie das Hinzufügen der Terminalserver zur Farm erzwingen, indem Sie die Terminaldienste-Sitzungseinstellungen im Terminaldienste-Sitzungsbroker erneut anwenden (oder Terminaldienste-Sitzungsverzeichniseinstellungen anwenden, wenn die Terminalserver unter Windows Server 2003 ausgeführt werden). Verwenden Sie dazu die Terminaldienstekonfiguration für jeden Terminalserver in der Farm, verwenden Sie die Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI), oder wenden Sie die Gruppenrichtlinieneinstellungen erneut an.

Wenn Sie den Terminaldienste-Sitzungsverzeichnisdienst auf einem Servercluster ausführen, sollten Sie die Ressource für den Terminaldienste-Sitzungsverzeichnisdienst aus dem Cluster entfernen, bevor Sie ein Serverupgrade ausführen.

Einschränkungen für das Upgrade

Beachten Sie die folgenden Einschränkungen, wenn Sie auf Windows Server 2008 aktualisieren:

  • Das Betriebssystem Windows Server 2003 muss mit Service Pack 1 oder mit Service Pack 2 installiert sein, um ein Upgrade auf Windows Server 2008 ausführen zu können. 

  • Sie können kein Upgrade auf eine Version des Betriebssystems ausführen, die über weniger Funktionen verfügt als das Betriebssystem, das Sie derzeit verwenden. Sie können Windows Server 2003 Datacenter Edition beispielsweise nur auf Windows Server 2008 Datacenter Edition aktualisieren.

  • Ein Upgrade der Betriebssysteme Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 Web Edition kann nicht ausgeführt werden. Wenn Sie diese Editionen verwenden, müssen Sie eine Neuinstallation ausführen und die Daten von diesen Computern auf das neue Betriebssystem migrieren.

  • Ein Upgrade von x86- und x64-basierten Computern wird unterstützt, architekturübergreifende Upgrades werden jedoch nicht unterstützt. Sie können beispielsweise nicht von einem x86-basierten Computer auf einen x64-basierten Computer aktualisieren, auch wenn der Server, den Sie aktualisieren, x64-fähig ist.

  • Sprachübergreifende Upgrades werden nicht unterstützt.

  • Sie können die Failovercluster nicht von Windows Server 2003 auf Windows Server 2008 aktualisieren. Vor dem Upgrade müssen Sie die Failover-Clusterunterstützung deinstallieren. Weitere Informationen finden Sie im Artikel 935197 in der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=110946).

  • Das Upgrade von Windows Server 2003 auf eine Server Core-Installation von Windows Server 2008 wird nicht unterstützt.

Häufig gestellte Fragen zum Upgrade

Welche Änderungen unterscheiden Windows Server 2008 von Windows Server 2003?

Windows Server 2008 enthält aktualisierte Funktionen von Windows Server 2003 sowie Funktionen, die nur unter Windows Server 2008 zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie im Abschnitt zu den Änderungen der Funktionen von Windows Server 2003 mit SP1 im Vergleich zu Windows Server 2008 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110947).

Gibt es Tools, mit deren Hilfe das Upgrade auf Windows Server 2008 vorbereitet werden kann?

Die folgenden Tools stehen zur Verfügung:

 

Tool Beschreibung

Windows Server-Katalog

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=80785)

Stellt eine umfassende Liste der Software und Hardware bereit, die die Tests für Windows Server 2003 und Windows Server 2008 bestanden haben.

noteHinweis
Wird eine Anwendung, ein Gerät oder ein System im Windows Server-Katalog aufgeführt, bedeutet dies nicht, dass es bzw. sie während oder nach dem Upgrade auf Windows Server 2008 unterstützt wird.

Microsoft Assessment and Planning (MAP) Solution Accelerator

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110948)

Führt Bewertungen und Inventarisierungen durch, um Sie bei der Planung der Migration zu Windows Server 2008 zu unterstützen.

Schließt Hardwarebewertungen, Virtualisierungsempfehlungen und eine Softwareinstallationsinventarisierung für die Windows Server 2008-Migration ein.

noteHinweis
Das MAP-Tool findet nur Anwendungen, die mithilfe der Option Programme und Funktionen installiert wurden.

Es wird empfohlen, das MAP-Tool als Referenz und nicht als umfassende Quelle zu verwenden.

Mit Windows Server 2008 kompatible Software

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110964)

Bestimmt die Anwendungskompatibilität mit Windows Server 2008.

Bei diesem Tool handelt es sich um einen in hohem Maße automatisierten Selbsttest (der etwa zwei bis vier Stunden dauert). Es dient dazu, die zum Entwickeln und Testen kommerzieller und benutzerdefinierter Anwendungen erforderliche Zeit zu reduzieren. Bei Fertigstellung erhalten Sie eine detaillierte Zusammenfassung der Testergebnisse.

Das Bestehen des Tests "Mit Windows Server 2008 kompatibel" bedeutet, dass die Anwendung folgende Ergebnisse erzielt hat:

  • Sie wurde von einem unabhängigen Unternehmen (nicht Microsoft) überprüft.

  • Sie wird im Windows Server-Katalog aufgelistet.

Für Windows Server 2008 zertifizierte Software

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110962)

Für Windows Server 2008 zertifizierte Hardware

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110961)

Testet unternehmenskritische Branchenanwendungen sowie Hardwaregeräte und -systeme. Mit diesen Tests wird die Kompatibilität mit den bewährten Methoden von Microsoft im Hinblick auf Sicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sowie im Hinblick auf die Windows-Grundlagen geprüft.

Verwenden Sie diese Tests, nachdem Sie die Ergebnisse des Tests für Windows Server 2008-kompatible Software erhalten haben. Für die Tests sind etwa drei bis fünf Tage erforderlich.

Anwendungen und Hardware, die diesem hohen Standard entsprechen, erhalten das Logo "Zertifiziert für Windows Server 2008" und werden im Windows Server-Katalog aufgeführt.

Außerdem stehen noch die folgenden Ressourcen zur Verfügung:

 

Ressource Beschreibung

Portal für Innovationen für Windows Server

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=87625)

Das Portal bietet Folgendes:

  • Kostenlose Anwendungsverfügbarkeits- und Zertifizierungstools für Windows Server 2008

  • Marketingressourcen

  • Ressourcen für unabhängige Softwareanbieter

Technisches Forum zu Anwendungskompatibilität und Zertifizierung auf MSDN

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110951)

Ein technisches Forum, das Fragen zu Anwendungskompatibilität und Softwarezertifizierung bei Windows Server 2008 behandelt

MSDN Developer Center für Windows Server 2008

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110952)

Portal für Anwendungsentwicklung und Testressourcen

Migrationsforum auf der TechNet-Website

(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110954)

Technisches Forum für bewährte Methoden im Hinblick auf den Windows Server 2008-Migrationsvorgang

Welche Unterstützung ist während des Upgradevorgangs verfügbar?

Wenn Sie ein Windows Server 2003-Betriebssystem auf Windows Server 2008 aktualisieren, stellt Microsoft technischen Support für folgende Bereiche bereit:

  • Betriebssystem

  • Über Windows bereitgestellte Software

  • Microsoft-Anwendungen

Support wird in Übereinstimmung mit dem Vertrag Ihrer Organisation über technischen Support sowie den Richtlinien für technischen Support von Microsoft bereitgestellt.

Über Windows bereitgestellte Software ist jede Software oder Softwarekomponente, -rolle oder -funktion, die im Lieferumfang von Windows Server enthalten ist oder über Windows Update für Windows Server bereitgestellt wird. Dazu gehören Dienstprogramme und Anwendungen von Microsoft.

noteHinweis
Unter Umständen gibt es Szenarien, in denen eine Windows Server-Komponente, -Rolle oder -Funktion ein Upgrade nicht unterstützt. Diese Szenarien werden beim Setup von Windows Server 2008 im Kompatibilitätsbericht aufgelistet.

Wenn beim Upgrade auf Windows Server 2008 Probleme auftreten, hilft der Kundendienst von Microsoft Kunden bei der Wiederherstellung ihrer aktualisierten Windows Server 2003-Umgebung in einen unterstützten Status, und zwar auch dann, wenn das Problem nicht durch Windows-Software verursacht wurde.

  • Wenn eine Sicherung des Betriebssystems verfügbar ist, führt der Kundendienst Notfallwiederherstellungsprozesse durch, um Sie bei der Wiederherstellung Ihrer Serverumgebung in einen Status vor dem Upgrade zu unterstützen. Es gibt keine Garantie, dass alle Daten wiederhergestellt werden können.

  • Wenn keine Sicherung zur Verfügung steht, erhalten Sie Unterstützung durch den Kundendienst bei der möglichst schnellen Wiederherstellung eines unterstützten Status. Der Kundendienst hilft Ihnen beispielsweise bei der Neuinstallation von Windows Server 2003 und dem Upgrade auf Windows Server 2008.

Microsoft behält sich vor, während des Wiederherstellungsprozesses auf die Hilfe von unabhängigen Softwareanbietern (ISVs), unabhängigen Hardwareanbietern (IHVs) sowie Originalgeräteherstellern (OEMs) zurückzugreifen, um Anwendungs- oder Betriebssystemdaten zu bewahren.

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