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Modus

Mode

Zeigt den Systemstatus an, ändert Systemeinstellungen oder konfiguriert Anschlüsse bzw. Geräte neu. Ohne Parameter zeigt mode alle steuerbaren Attribute der Konsole und den Status der verfügbaren COM-Geräte an. Da Sie mit mode unterschiedliche Aufgaben ausführen können, müssen Sie für jede Aufgabe eine andere Syntax verwenden. Klicken Sie auf die Aufgabe, die Sie ausführen möchten.

So konfigurieren Sie einen seriellen Anschluss

Syntax

modecomM[:] [baud=B] [parity=P] [data=D] [stop=S] [to={on | off}] [xon={on | off}] [odsr={on | off}] [octs={on | off}] [dtr={on | off | hs}] [rts={on | off | hs | tg}] [idsr={on | off}]

Parameter

comM[:]
Gibt die Nummer des Anschlusses für asynchrone serielle Datenübertragungen (COM) an.
baud=B
Gibt die Übertragungsrate in Bit pro Sekunde (Baud) an. In der folgenden Tabelle sind die gültigen Abkürzungen für B und die entsprechenden Übertragungsraten aufgelistet.

 

Wert Rate

11

110 Baud

15

150 Baud

30

300 Baud

60

600 Baud

12

1200 Baud

24

2400 Baud

48

4800 Baud

96

9600 Baud

19

19.200 Baud

parity=P
Bestimmt, wie das System das Paritätsbit verwendet, um Übertragungsfehler zu überprüfen. In der folgenden Tabelle sind gültige Werte für P aufgeführt. Der Standardwert ist e. Die Werte m und s werden nicht auf allen Computern unterstützt.

 

Wert Beschreibung

n

none

e

even

o

odd

m

mark

s

space

data=D
Gibt die Anzahl der Datenbits pro Zeichen an. Gültige Werte für d liegen im Bereich von 5 bis 8. Der Standardwert ist 7. Nicht alle Computer unterstützen die Werte 5 und 6.
stop=S
Gibt die Anzahl der Stoppbits an, die das Ende eines Zeichens definieren: 1; 1,5 oder 2. Wenn die Baudrate 110 eingestellt wurde, werden standardmäßig 2 Stoppbits verwendet; andernfalls ist 1 der Standardwert. Nicht alle Computer unterstützen den Wert 1,5.
to={on|off}
Bestimmt, ob die Verarbeitung der endlosen Zeitüberschreitung ein- oder ausgeschaltet ist. Der Standardwert ist off.
xon={on|off}
Bestimmt, ob das xon- oder xoff-Protokoll für die Datenflusssteuerung ein- oder ausgeschaltet ist.
odsr={on|off}
Bestimmt, ob der Ausgabehandshake, der das DSR (Data Set Ready)-Signal verwendet, ein- oder ausgeschaltet ist.
octs={on|off}
Bestimmt, ob der Ausgabehandshake, der das CTS (Clear To Send)-Signal verwendet, ein- oder ausgeschaltet ist.
dtr={on|off|hs}
Bestimmt, ob das DTR (Data Terminal Ready)-Signal ein- (on) bzw. ausgeschaltet (off) ist oder auf Handshake (hs) gesetzt bzw. umschaltbar (tg) ist.
rts={on|off|hs|tg}
Bestimmt, ob das RTS (Request To Send)-Signal ein- (on) bzw. ausgeschaltet (off) ist oder auf Handshake (hs) gesetzt bzw. umschaltbar (tg) ist.
idsr={on|off}
Bestimmt, ob das DSR-Signal verwendet wird oder nicht.
/?
Zeigt Hilfe an der Eingabeaufforderung an.

So zeigen Sie den Status aller Geräte oder eines einzelnen Geräts an

Syntax

mode [Gerät] [/status]

Parameter

Gerät
Gibt den Namen des Geräts an, dessen Status angezeigt werden soll.
/status
Überprüft den Status umgeleiteter Paralleldrucker. Sie können die Befehlszeilenoption /status mit /sta abkürzen.
/?
Zeigt Hilfe an der Eingabeaufforderung an.

Hinweise

  • Ohne Parameter zeigt mode den Status aller im System installierten Geräte an.

So leiten Sie Ausgaben von einem parallelen zu einem seriellen Anschluss um

Syntax

modelptN[:]=comM[:]

Parameter

lptN
Erforderlich. Gibt den parallelen Anschluss an. Gültige Werte für N liegen im Bereich von 1 bis 3.
Comm [:]
Erforderlich. Gibt den seriellen Anschluss an. Gültige Werte für M liegen im Bereich von 1 bis 4.
/?
Zeigt Hilfe an der Eingabeaufforderung an.

Hinweise

  • Zum Umleiten der Druckerausgaben müssen Sie über Administratorrechte verfügen.

Beispiele

Um das System so einzurichten, dass Druckerausgaben vom parallelen Anschluss zu einem seriellen Drucker gesendet werden, müssen Sie den Befehl mode zweimal verwenden. Bei der ersten Verwendung konfigurieren Sie mit mode den seriellen Anschluss. Bei der zweiten Verwendung des Befehls leiten Sie die parallele Druckerausgabe an den seriellen Anschluss um, den Sie bei der ersten Verwendung des Befehls mode angegeben haben.

Wenn der serielle Drucker beispielsweise mit einer Übertragungsrate von 4800 Baud bei gerader Parität arbeitet und an den Anschluss COM1 (den ersten seriellen Anschluss des Computers) angeschlossen ist, geben Sie Folgendes ein:

mode com1 48,e,,,b

mode lpt1=com1

Wenn Sie die Ausgabe des Paralleldruckers von LPT1 an COM1 umleiten und trotzdem eine Datei über den Anschluss LPT1 drucken möchten, verwenden Sie vor dem Drucken der Datei den folgenden Befehl:

mode lpt1

Mit diesem Befehl wird die Umleitung der Datei von LPT1 an COM1 verhindert.

So wählen oder aktualisieren Sie die Codepagenummern der Konsole (Bildschirm und Tastatur) oder zeigen die Codepagenummern an

Syntax

modeGerätcodepageselect=YYY

modeGerätcodepage [/status]

Parameter

Gerät
Erforderlich. Gibt das Gerät an, für das Sie eine Codepage auswählen möchten. Einzig gültiger Name für Gerät ist CON.
codepage select=
Erforderlich. Gibt an, welche Codepage mit dem angegebenen Gerät verwendet werden soll. Sie können die Befehle codepage und select durch cp bzw. sel abkürzen.
YYY
Erforderlich. Gibt die Nummer der Codepage an, die ausgewählt werden soll. In der folgenden Tabelle sind die unterstützten Codepages mit zugehörigem Land bzw. zugehöriger Region oder entsprechender Sprache aufgelistet.

 

Wert Land/Region

437

Vereinigte Staaten

850

Multilingual (Lateinisch I)

852

Slawisch (Lateinisch II)

855

Kyrillisch (Russisch)

857

Türkisch

860

Portugiesisch

861

Isländisch

863

Französisch (Kanada)

865

Nordisch

866

Russisch

869

Modernes Griechisch

codepage
Erforderlich. Zeigt die Nummern der vorhandenen Codepages an, die für das angegebene Gerät ausgewählt sind.
/status
Zeigt die Nummern der aktuellen Codepages an, die für das angegebene Gerät ausgewählt sind. Sie können /status mit /sta abkürzen. Unabhängig von der Angabe von /status zeigt mode codepage die Nummern der Codepages an, die für das angegebene Gerät ausgewählt sind.
/?
Zeigt Hilfe an der Eingabeaufforderung an.

So ändern Sie die Größe des Fensterpuffers der Eingabeaufforderung

Syntax

modecon[:] [cols=C] [lines=N]

Parameter

con[:]
Erforderlich. Gibt an, dass das Eingabeaufforderungsfenster geändert wird.
cols=C
Gibt die Anzahl der Zeichen (Spalten) pro Zeile für den Bildschirmpuffer der Eingabeaufforderung an.
lines=N
Gibt die Anzahl der Zeilen des Bildschirmpuffers der Eingabeaufforderung an.
/?
Zeigt Hilfe an der Eingabeaufforderung an.

So stellen Sie die Wiederholrate der Tastatur ein

Syntax

modecon[:] [rate=R delay=D]

Parameter

con[:]
Erforderlich. Bezieht sich auf die Tastatur.
rate=R
Legt die Geschwindigkeit fest, mit der ein Zeichen auf dem Bildschirm wiederholt dargestellt wird, wenn Sie die entsprechende Taste gedrückt halten.
delay=D
Gibt die Zeit an, die nach dem Gedrückthalten einer Taste verstreichen muss, bevor das Zeichen wiederholt ausgegeben wird.
/?
Zeigt Hilfe an der Eingabeaufforderung an.

Hinweise

  • Die Wiederholrate ist die Rate, mit der ein Zeichen wiederholt wird, wenn Sie die Taste für das Zeichen gedrückt halten. Die Wiederholrate hat zwei Teile: Die eigentliche Wiederholrate und die Verzögerungszeit. Dieser Befehl wird von einigen Tastaturen nicht erkannt.
  • Verwenden von rate=R
    Gültige Werte liegen im Bereich von 1 bis 32. Dies entspricht ungefähr 2 bis 30 Zeichen pro Sekunde. Der Standardwert ist 20 für IBM AT-kompatible Tastaturen, und 21 für IBM PS/2-kompatible Tastaturen. Wenn Sie die Wiederholrate bestimmen, müssen Sie gleichzeitig auch die Verzögerung festlegen.
  • Verwenden von delay=D
    Gültige Werte für D sind 1, 2, 3 und 4 (diese Werte entsprechen 0,25; 0,50; 0,75 und 1 Sekunde). Der Standardwert ist 2. Wenn Sie die Verzögerungszeit einstellen, müssen Sie gleichzeitig auch die Wiederholrate festlegen.

Formatierungslegende

 

Format Bedeutung

Kursiv

Informationen, die der Benutzer bereitstellen muss

Fett

Elemente, die der Benutzer genau so wie dargestellt eingeben muss

Auslassungspunkte (...)

Parameter, die mehrmals in einer Befehlszeile wiederholt werden können

Zwischen eckigen Klammern ([])

Optionale Elemente

Zwischen geschweiften Klammern ({}); Optionen durch Verkettungszeichen (|) voneinander getrennt. Beispiel: {gerade|ungerade}

Eine Gruppe von Auswahlmöglichkeiten, aus denen der Benutzer eine Option auswählen muss.

Schriftart Courier

Code oder Programmausgabe

Siehe auch

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