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Informationen zur Standardbenutzeranalyse

Veröffentlicht: Juni 2010

Letzte Aktualisierung: Juni 2010

Betrifft: Windows 7, Windows Vista

Mit dem Standardbenutzeranalyse-Tool (Standard User Analyzer, SUA) können Sie Anwendungen testen und API-Aufrufe überwachen, um mögliche Kompatibilitätsprobleme aufgrund des Features Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) zu erkennen.

Für die Benutzerkontensteuerung, früher als Standardbenutzerkonto (Limited User Account, LUA) bezeichnet, müssen alle Benutzer (einschließlich der Mitglieder der Administratorgruppe) als Standardbenutzer ausgeführt werden, es sei denn, die Anwendung wird absichtlich mit erhöhten Rechten ausgeführt, indem das Dialogfeld mit der Sicherheitsaufforderung verwendet wird. Es können jedoch nicht alle Anwendungen mit der Standardbenutzer-Rolle ausgeführt werden, wenn die Anwendung Zugriff und Rechte für Speicherorte benötigt, die für einen Standardbenutzer nicht verfügbar sind. SUA stellt spezifische Informationen zu möglicherweise problematischen Dateien, Registrierungsschlüsseln, INI-Dateien, Token, Rechten, Namensbereichen und anderen Problemen bereit.

Die Standardbenutzeranalyse kann auf zwei Arten verwendet werden:

  • Standardbenutzeranalyse-Tool. Eine robuste, voll funktionsfähige Version des Tools, mit der Sie eine ausführliche Analyse durchführen und das Problem lösen können.

  • Standardbenutzeranalyse-Assistent. Ein Assistent, mit dessen Hilfe Sie einen Prozess zum Erkennen und Beheben von Problemen schrittweise ohne Analyseoptionen ausführen können.

Allgemeine Szenarien

Die Regeln für den Benutzerzugriff wurden im Betriebssystem Windows Vista verschärft, sodass alle Benutzer (einschließlich der Mitglieder der Administratorgruppe) als Standardbenutzer ausgeführt werden, es sei denn, die Anwendung wird absichtlich mit erhöhten Rechten ausgeführt, indem das Dialogfeld mit der Sicherheitsaufforderung verwendet wird. Der folgende Abschnitt enthält Informationen zu den häufigsten Szenarien.

Unternehmensumgebung mit Problemen im Bereich der Benutzerkontensteuerung

Mit beiden SUA-Tools kann ein IT-Experte die installierten Anwendungen in der Organisation nach möglichen Problemen im Bereich der Benutzerkontensteuerung und der Rolle Standardbenutzer überprüfen. Zudem kann ein IT-Experte die gefundenen Probleme lösen und anschließend eine MSI-Datei für die Problemlösung erstellen. Sie kann in der gesamten Organisation angewendet werden oder einer vorhandenen Liste von MSI-Dateien hinzugefügt werden, die mit dem Compatibility Administrator als globale, angepasste Datenbank angewendet werden kann.

ISV-Umgebung mit Problemen im Bereich der Benutzerkontensteuerung

Mit beiden SUA-Tools kann ein ISV (Independent Software Vendor, unabhängiger Softwarehersteller) mögliche Probleme im Zusammenhang mit der Benutzerkontensteuerung in der Software finden, während diese unter der neuesten Version des Windows®-Betriebssystems ausgeführt wird. Es wird jedoch die Verwendung des SUA-Tools an Stelle des SUA-Assistenten empfohlen, da die Daten dann analysiert werden können. Mit dem SUA-Tool kann ein Softwareentwickler zahlreiche der spezifischen, im Zusammenhang mit dem Problem der Benutzerkontensteuerung bestehenden Details erkennen und überprüfen. So können z. B. die Informationen der Stapelüberwachung überprüft werden, um die Stelle im Code zu ermitteln, an der das Problem auftritt. Anschließend kann das Problem behoben werden, noch bevor die Software veröffentlicht wird. Darüber hinaus kann der Softwarehersteller alle bereits erstellten Fixes für den Endbenutzer anwenden, ebenfalls, bevor der Endbenutzer die Probleme erkennt.

Mit den SUA-Tools verbundene Technologien

Der folgende Abschnitt enthält Informationen zu den Technologien, die mit beiden SUA-Tools verbunden sind.

Compatibility Administrator

Mit dem Compatibility Administrator können Sie globale, angepasste Datenbanken erstellen und bereitstellen, die in der gesamten Organisation verwendet werden können und die auf den vorhandenen SUA-Anwendungsausgleichspaketen basieren.

SUA-Abhängigkeiten

Für die SUA-Tools müssen die folgenden Tools und Komponenten installiert sein und ordnungsgemäß funktionieren.

Application Verifier

Das Tool Application Verifier (AppVerifier.exe) ist eine Sammlung von Tests, die in der Benutzeroberfläche von SUA ausgeführt wird. Mit dem Application Verifier können mögliche Probleme bei der Anwendungskompatibilität, Stabilität und Sicherheit identifiziert werden, indem die Verwendung des Betriebssystems durch die Anwendung überwacht wird. Dies schließt das Dateisystem, die Registrierung, den installierten Arbeitsspeicher und die aufgerufenen APIs ein.

.NET Framework 3.5 oder höher

.NET Framework ist das Programmiermodell mit verwaltetem Code, das von SUA für eine sichere, nahtlose Kommunikation verwendet wird. Nach dem Herunterladen von .NET Framework 3.5 werden die .NET Framework-Laufzeit und damit verbundene Dateien installiert.

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