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Schrittweise Anleitung zum Update der Windows-Bereitstellungsdienste

Letzte Aktualisierung: Mai 2008

Betrifft: Windows Server 2003,Windows Server 2003 R2,Windows Server 2003 with SP1,Windows Server 2003 with SP2,Windows Vista

Diese schrittweise Anleitung bietet eine Einführung in das Update der Microsoft® Windows®-Bereitstellungsdienste für Microsoft Windows Server 2003. Sie enthält einen Überblick über die Funktionen, die Szenarien, in denen Sie die Windows-Bereitstellungsdienste testen können, sowie Details zur Technologie.

Die Anleitung ist für Bereitstellungsspezialisten bestimmt, die für die Bereitstellung von Windows-Betriebssystemen in einem Unternehmen verantwortlich sind. Es wird darin vorausgesetzt, dass Ihnen allgemeine Desktopbereitstellungstechnologien und Netzwerkkomponenten, einschließlich Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP), Domain Name System (DNS) und der Active Directory®-Verzeichnisdienst, bekannt sind.

Was sind die Windows-Bereitstellungsdienste?

Bei den Windows-Bereitstellungsdiensten (Windows Deployment Services, WDS) handelt es sich um die aktualisierte und neu konzipierte Version der Remoteinstallationsdienste (Remote Installation Services, RIS). Die Windows-Bereitstellungsdienste unterstützen die schnelle Aufnahme und Bereitstellung von Windows-Betriebssystemen. Mit ihrer Hilfe können Sie neue Computer über eine netzwerkbasierte Installation einrichten, ohne dass Sie an jedem Computer persönlich anwesend sein und die Installation direkt von CD durchführen müssen.

Windows-Bereitstellungsdienste ist der Featurename für eine Suite von Komponenten, die in Zusammenarbeit die Bereitstellung von Windows-Betriebssystemen ermöglichen, insbesondere von Windows Vista®. Diese Komponenten sind nach den folgenden drei Kategorien aufgeteilt:

Serverkomponenten. Die Serverkomponenten umfassen einen PXE-Server (Pre-Boot eXecution Environment) und einen TFTP-Server (Trivial File Transfer Protocol) für den Start eines Clients über das Netzwerk zum Laden und Installieren eines Betriebssystems. Außerdem enthalten sind ein freigegebener Ordner und ein Abbildrepository mit Startabbildern, Installationsabbildern sowie Dateien, die speziell für den Start über das Netzwerk erforderlich sind.

Clientkomponenten. Die Clientkomponenten umfassen eine grafische Benutzeroberfläche, die in der Windows-Vorinstallationsumgebung (Windows Pre-Installation Environment, Windows PE) ausgeführt wird und mit den Serverkomponenten kommuniziert, um ein Betriebssystemabbild auszuwählen und zu installieren.

Verwaltungskomponenten. Bei den Verwaltungskomponenten handelt es sich um eine Gruppe von Tools, mit deren Hilfe Server, Betriebssystemabbilder und Clientcomputerkonten verwaltet werden.

Neuigkeiten bei den Windows-Bereitstellungsdiensten

Die Windows-Bereitstellungsdienste enthalten das MMC-Snap-In (Microsoft Management Console) der Windows-Bereitstellungsdienste, das die umfassende Verwaltung aller Funktionen dieser Dienste ermöglicht. Darüber hinaus bieten die Windows-Bereitstellungsdienste mehrere Erweiterungen bei den RIS-Funktionen. Diese Erweiterungen unterstützen die Bereitstellung der Betriebssysteme Windows Vista und Windows Server 2008. Dabei handelt es sich um folgende Änderungen:

  • Systemeigene Unterstützung für Windows PE als Startbetriebssystem.

  • Systemeigene Unterstützung für das WIM-Dateiformat (Windows Imaging).

  • Eine leistungsfähigere erweiterbare PXE-Serverkomponente.

  • Ein neues Clientmenü zum Auswählen von Startbetriebsysstemen.

Für wen ist dieser Leitfaden bestimmt?

Die Zielgruppe umfasst folgende Personen:

  • IT-Planer oder -Analysten, die Windows Vista oder Windows Server 2008 evaluieren möchten.

  • Unternehmens-IT-Planer oder -Designer.

  • Bereitstellungsspezialisten mit Interesse am Testen einer robusten Bereitstellungslösung für fabrikneue Computer (ohne installiertes Betriebssystem).

Vorteile der Windows-Bereitstellungsdienste

Die Windows-Bereitstellungsdienste bieten die folgenden Vorteile:

  • Reduzierung der Gesamtbetriebskosten und der Komplexität von Bereitstellungen.

  • Bereitstellung des Windows-Betriebssystems auf fabrikneuen Computern.

  • Unterstützung gemischter Umgebungen mit Microsoft Windows XP und Microsoft Windows Server 2003.

  • Schaffung einer durchgängigen Lösung für die Bereitstellung von Windows-Betriebssystemen auf Client- und Servercomputern.

  • Basierend auf Standard-Setuptechnologien von Windows Server 2008, darunter Windows PE, WIM und Image Based Setup (IBS).

Serverfunktionsmodi

Als Hilfe beim Beschreiben der Funktionsebene, die mit den verschiedenen möglichen Konfigurationen der Windows-Bereitstellungsdienste verbunden ist und sowohl über Neuinstallationen als auch RIS-Aktualisierungen erreicht wird, können die Betriebs- und Verwaltungsfunktionen von Servern in eine von drei Klassifizierungen, die so genannten "Servermodi", gruppiert werden.

  1. Legacy-RIS

    • Startumgebung = OSChooser

    • Abbildtypen: RISETUP und RIPREP

    • Verwaltung = RIS-Toolset

  2. Windows-Bereitstellungsdienste - Gemischter Modus

    • Startumgebung = OSChooser und Windows PE

    • Abbildtypen: WIM, RISETUP und RIPREP

    • Verwaltung = RIS-Toolset und WDS MGMT

  3. Windows-Bereitstellungsdienste - Einheitlicher Modus

    • Startumgebung = Windows PE

    • Abbildtypen: WIM

    • Verwaltung = WDS MGMT

Legacymodus

Der Legacymodus der Windows-Bereitstellungsdienste entspricht in funktioneller Hinsicht demjenigen der Remoteinstallationsdienste (Remote Installation Services, RIS). Es handelt es sich dabei um die Binärdateien der Windows-Bereitstellungsdienste mit RIS-Funktionen. In diesem Modus gibt es nur OSChooser als Startbetriebssystem. Deshalb werden nur RISETUP- und RIPREP-Abbilder unterstützt. Hinsichtlich der Verwaltbarkeit werden die neuen Tools der Windows-Bereitstellungsdienste nicht verwendet; stattdessen sind die RIS-Legacydienstprogramme die einzige Möglichkeit zur Verwaltung des Servers. Der Legacymodus der Windows-Bereitstellungsdienste ist nur unter Windows Server 2003 möglich.

Gemischter Modus

Der gemischte Modus der Windows-Bereitstellungsdienste dient zur Beschreibung eines Serverstatus, bei dem sowohl OSChooser als auch die Windows PE-Startabbilder verfügbar sind. In diesem Modus ist der Zugriff auf die alten Abbildtypen von RISETUP und RIPREP über OSChooser möglich. Darüber hinaus kann auf das neue WIM-Format über ein Windows PE-Startabbild (Windows Server 2008Windows PE-Startabbild mit dem Windows-Bereitstellungsdiensteclient) zugegriffen werden. Aus Sicht des Clients ermöglicht ein Startmenü die Auswahl in RIS oder in Windows Server 2008 Windows PE. Im Hinblick auf die Verwaltbarkeit verwendet ein Administrator Legacyverwaltungstools zum Verwalten von RISETUP- und RIPREP-Abbildern, und er verwendet die neuen Verwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste zum Verwalten sämtlicher Aspekte des Servers sowie der WIM-Abbilder. Der gemischte Modus der Windows-Bereitstellungsdienste ist nur unter Windows Server 2003 möglich.

Einheitlicher Modus

Der einheitliche Modus der Windows-Bereitstellungsdienste dient zur Beschreibung eines Windows-Bereitstellungsdiensteservers ausschließlich mit Windows PE-Startabbildern. In diesem Modus ist OSChooser nicht vorhanden, und WIM-Abbilder sind der einzige unterstützte Abbildtyp für die Bereitstellung auf Clients. Die Verwaltung des Servers erfolgt komplett über die neuen Verwaltungsdienstprogramme der Windows-Bereitstellungsdienste. Der einheitliche Modus der Windows-Bereitstellungsdienste ist sowohl unter Windows Server 2003 als auch unter Windows Server 2008 möglich. Unter Windows Server 2008 ist dies der einzige unterstützte Servermodus der Windows-Bereitstellungsdienste.

Durch das Ermöglichen eines Übergangs zwischen den Servermodi soll ein eindeutiger Migrationspfad zwischen den vorhandenen RIS-Funktionen und den neuen, nur für die Windows-Bereitstellungsdienste vorgesehenen Funktionen, die in Windows Server 2008 vorhanden sind, geboten werden.

Der Wechsel von den reinen RIS-Funktionen zu den Windows-Bereitstellungsdiensten im Legacymodus (Binärdateien der Windows-Bereitstellungsdienste, jedoch mit RIS-ähnlichen Funktionen) erfolgt, wenn ein vorhandener RIS-Server auf die Windows-Bereitstellungsdienste aktualisiert wird. Wenn ab diesem Zeitpunkt die Verwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste (z. B. MMC oder CLI) zum Initialisieren des Servers verwendet werden, führt dies zu einem Übergang in den gemischten Modus der Windows-Bereitstellungsdienste. Der Wechsel zum einheitlichen Modus wird abgeschlossen, wenn Legacyabbildtypen in das WIM-Format konvertiert und die OSChooser-Funktionen deaktiviert werden (über den Befehl /forceNative).

Anfänglicher Servermodus

Die Installationsmethode und die nachfolgenden Konfigurationsvorgänge bestimmen den anfänglichen Servermodus:

  1. So erhalten Sie den Legacymodus der Windows-Bereitstellungsdienste

    1. Installieren Sie die optionale RIS-Komponente unter Windows Server 2003 mit SP1.

    2. Installieren Sie das Hotfixpaket.

    3. Führen Sie RISETUP aus, und fügen Sie ein Abbild hinzu.

  2. So erhalten Sie den gemischten Modus der Windows-Bereitstellungsdienste

    1. Installieren Sie die optionale RIS-Komponente unter Windows Server 2003 mit SP1.

    2. Führen Sie RISETUP aus, und fügen Sie ein Abbild hinzu.

    3. Installieren Sie das Hotfixpaket.

    4. Führen Sie WDSUTIL /initialize-server aus.

  3. So erhalten Sie den einheitlichen Modus der Windows-Bereitstellungsdienste

    1. Installieren Sie die optionale RIS-Komponente unter Windows Server 2003 mit SP1.

    2. Installieren Sie das Hotfixpaket.

    3. Führen Sie WDSUTIL /initialize-server aus.

      noteHinweis
      Bei der Installation von Windows Server 2003 Service Pack 2 wird das Update der Windows-Bereitstellungsdienste automatisch installiert, sofern die Remoteinstallationsdienste (Remote Installation Services, RIS) vorhanden sind.

In dieser Anleitung

Hauptszenarien für die Windows-Bereitstellungsdienste

In dieser Anleitung werden die folgenden Szenarien beschrieben:

  • Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste

  • Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste

  • PXE-Start eines Clients zum Installieren von Windows

  • Konfigurieren des Startmenüs

Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste

  • Sie können die Serverrolle der Windows-Bereitstellungsdienste mithilfe von windows_deployment_services_update.exe aus dem Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) installieren.

Voraussetzungen für das Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste

Zur Ausführung dieser Aufgabe muss die Computerumgebung die folgenden technischen Anforderungen erfüllen:

  • Active Directory. Ein Windows-Bereitstellungsdiensteserver muss entweder einer Active Directory-Domäne angehören oder ein Domänencontroller für eine Active Directory-Domäne sein. Die Versionen von Active Directory-Domäne und Gesamtstruktur sind irrelevant, da sämtliche Domänen- und Gesamtstrukturkonfigurationen die Windows-Bereitstellungsdienste unterstützen.

  • DHCP. Sie müssen über einen funktionsfähigen DHCP-Server mit einem aktiven Bereich im Netzwerk verfügen, weil die Windows-Bereitstellungsdienste PXE verwenden, das wiederum DHCP verwendet.

  • DNS. Für die Ausführung der Windows-Bereitstellungsdienste ist ein funktionsfähiger DNS-Server im Netzwerk erforderlich.

  • Installationsmedien. Für das Installieren des Updates der Windows-Bereitstellungsdienste sind Windows AIK-Medien (Windows Automated Installation Kit) oder ein Netzwerkpfad erforderlich, in dem die Windows AIK-Installation gespeichert ist.

  • Eine NTFS-Partition auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver. Bei dem Server, auf dem die Windows-Bereitstellungsdienste ausgeführt werden, ist eine NTFS-Partition für den Abbildspeicher erforderlich.

  • Windows Server 2003 SP1 mit installiertem RIS. RIS muss nicht konfiguriert, jedoch für die Ausführung des Updates installiert werden.

Administratoranmeldeinformationen

Für die Installation der Windows-Bereitstellungsdienste muss der Administrator Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver sein. Zum Starten auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteclient ist eine Mitgliedschaft in der Gruppe Domänenbenutzer erforderlich.

Schritte zum Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste

Führen Sie zum Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste eines der folgenden Verfahren aus:

  • Über die Windows-Benutzeroberfläche.

  • Über die Befehlszeile.

Installieren des Updates über Windows-Explorer

So installieren Sie das Update über Windows-Explorer
  1. Suchen Sie in Windows-Explorer nach dem Update, das sich lokal auf dem Computer oder auf einer im Netzwerk freigegebenen Ressource befindet.

  2. Doppelklicken Sie auf windows-deployment-services-update, um die Installation zu starten.

  3. Befolgen Sie alle Empfehlungen im Setup-Assistenten für die Windows-Bereitstellungsdienste, und klicken Sie dann auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

  4. Klicken Sie auf der Seite Microsoft-Software-Lizenzbedingungen auf Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Die Seite System wird aktualisiert wird geöffnet, doch es ist keine Aktion erforderlich.

  6. Die Seite mit der Konfigurationszusammenfassung wird geöffnet, doch es ist keine Aktion erforderlich.

  7. Klicken Sie auf der Seite Abschluss des Vorgangs auf Weiter, um den Computer neu zu starten.

Installieren des Updates über die Befehlszeile

So installieren Sie das Update über die Eingabeaufforderung
  1. Wechseln Sie zum Ordner mit dem Update.

  2. Geben Sie windows-deployment-services-update /quiet ein.

  3. Klicken Sie auf OK, um den Computer nach Abschluss der Installation neu zu starten.

ImportantWichtig
Wenn das zu aktualisierende System die Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird die Seite Fehler bei der Installation angezeigt. Notieren Sie sich in diesem Fall die Gründe für das Fehlschlagen, führen Sie die entsprechende Korrekturmaßnahme durch, und führen Sie das Update erneut aus.

Während des Installationsvorgangs werden die folgenden Schritte ausgeführt:

  • Der TFTP-Dienst (Trivial File Transfer Protocol) wird installiert.

  • Der Windows-Bereitstellungsdienste-Dienst wird installiert.

  • Das Verwaltungs-Snap-In und die Dienstprogramme der Windows-Bereitstellungsdienste werden installiert.

Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste

Die Konfiguration der Windows-Bereitstellungsdienste erfolgt mithilfe des Konfigurations-Assistenten für die Windows-Bereitstellungsdienste oder mit WDSUTIL über die Eingabeaufforderung. Die Konfiguration der Windows-Bereitstellungsdienste umfasst die folgenden Aktionen:

  • Erstellen eines freigegebenen Ordners, in dem die erforderlichen Dateien für den PXE-Start, die Dateien zum Starten von Windows PE in RAMDISK, die Windows PE-Startabbilder sowie die Installationsabbilder für Windows Vista oder Windows Server 2008 gespeichert werden.

  • Hochladen eines Startbetriebssystemabbilds der Windows Server 2008-Version von Windows PE im WIM-Format.

  • Hochladen eines Installationsabbilds des Betriebssystems von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows Server 2003 oder Windows XP im WIM-Format.

  • Konfigurieren der Antworteinstellungen für den PXE-Listener, mit denen gesteuert wird, ob und wie der Server eingehende Clientstartanforderungen bedienen soll.

Voraussetzungen für das Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste

Zur Ausführung dieser Aufgabe muss die Computerumgebung die folgenden technischen Anforderungen erfüllen:

  • Alle Installationsanforderungen. Alle Anforderungen entsprechend der Beschreibung im vorhergehenden Abschnitt, "Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste".

  • Erfolgreiche Installation. Erfolgreiche Ausführung aller Schritte entsprechend der Beschreibung im vorhergehenden Abschnitt, "Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste".

Administratoranmeldeinformationen

Für die Installation der Windows-Bereitstellungsdienste muss der Administrator Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver sein. Zum Starten auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteclient ist eine Mitgliedschaft in der Gruppe Domänenbenutzer erforderlich.

Bekannte Probleme beim Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste

Beim Installieren der Windows-Bereitstellungsdienste treten möglicherweise die folgenden Probleme auf.

  • Sie können keine übergreifenden WIM-Abbilder hochladen. Stattdessen müssen Sie die übergreifenden Abbilder in eine einzige zusammenhängende WIM-Datei zurückspeichern.

Schritte zum Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste

Führen Sie zum Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste eines der folgenden Verfahren aus:

  • Mithilfe des Setup-Assistenten für die Windows-Bereitstellungsdienste.

  • Mit WDSUTIL über die Befehlszeile.

Mithilfe des Setup-Assistenten für die Windows-Bereitstellungsdienste

So konfigurieren Sie die Windows-Bereitstellungsdienste über die Windows-Benutzeroberfläche
  1. Klicken Sie im Menü Start auf Verwaltung und dann auf WdsMgmt.

  2. Klicken Sie im linken Fensterbereich der WdsMgmt-MMC auf Windows-Bereitstellungsdienste, um diese zu erweitern.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Server, und klicken Sie dann auf Server hinzufügen.

  4. Im Dialogfeld Server hinzufügen ist der lokale Server standardmäßig ausgewählt. Klicken Sie auf OK, um den Vorgang fortzusetzen.

  5. Klicken Sie im Dialogfeld Server hinzufügen - Warnung auf Ja, um den Server hinzuzufügen.

  6. Erweitern Sie Server.

  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und klicken Sie dann auf Server konfigurieren, um den Konfigurations-Assistenten für die Windows-Bereitstellungsdienste zu starten.

  8. Klicken Sie auf der Willkommenseite auf Weiter.

  9. Klicken Sie auf der Seite Remoteinstallationsordner auf Weiter, um den Standardordner (C:\RemoteInstall) zu übernehmen.

  10. Wenn sich der Microsoft DHCP-Dienst auf dem Server befindet, der als Windows-Bereitstellungsdiensteserver konfiguriert werden soll, legen Sie die DHCP-Option 60 auf PXEClient und die Windows-Bereitstellungsdienste auf Port 67 nicht abhören fest.

  11. Klicken Sie auf der Seite PXE-Serveranfangseinstellungen auf Allen Clientcomputern antworten und dann auf Erweitert.

  12. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Einstellungen auf Clientcomputer automatisch hinzufügen und als bekannt markieren und dann auf OK.

    noteHinweis
    Dies sind die empfohlenen Einstellungen für eine Laborumgebung. Verwenden Sie die für die jeweilige Umgebung am besten geeigneten Einstellungen. Informationen zum Vorabbereitstellen (Pre-Staging) von Clientcomputern finden Sie im Abschnitt zu diesem Thema (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=50166) (möglicherweise in englischer Sprache).

  13. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Konfiguration abzuschließen.

  14. Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Abbilder jetzt dem Windows Deployment Server hinzufügen, um es zu deaktivieren, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

So können Sie ein Startabbild über WdsMgmt hinzufügen
  1. Klicken Sie im linken Fensterbereich der WdsMgmt-MMC auf den Server, der erweitert werden und dem das Startabbild hinzugefügt werden soll.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Startabbild, und klicken Sie dann auf Startabbild hinzufügen.

  3. Wechseln Sie zum Startabbild, und klicken Sie auf Öffnen.

  4. Klicken Sie auf der Seite Abbilddatei auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Abbildbeschreibung auf Weiter, um den Standardnamen und die Standardbeschreibung auszuwählen.

  6. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Weiter.

  7. Klicken Sie auf Fertig stellen.

So können Sie ein Installationsabbild über WdsMgmt hinzufügen
  1. Befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt "Erstellen von Abbildern mithilfe der Windows-Bereitstellungsdienste" weiter unten in diesem Dokument, und fügen Sie ein Aufzeichnungsabbild hinzu, das auf dem im Verfahren "So können Sie ein Startabbild über WdsMgmt hinzufügen" hinzugefügten Startabbild basiert.

  2. Befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt "Erstellen von Abbildern mithilfe der Windows-Bereitstellungsdienste" weiter unten in diesem Dokument, um ein Installationsabbild aufzuzeichnen und dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver hinzuzufügen.

Mit WDSUTIL über die Befehlszeile

So konfigurieren Sie die Windows-Bereitstellungsdienste über die Befehlszeile
  1. WDSUTIL: Für die Ausführung dieses Befehlszeilenverwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste sind erhöhte Rechte erforderlich: Klicken Sie nacheinander auf Start, auf Alle Programme und Zubehör, klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf mit erhöhten Rechten ausführen.

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /initialize-server /reminst:" driveletter \ foldername "

    Dabei steht driveletter für den Namen des mit NTFS formatierten Laufwerks und foldername für den Namen des Verzeichnisses, in dem der freigegebene Ordner erstellt werden soll.

  3. Geben Sie Folgendes ein, um über die Antwortrichtlinie festzulegen, dass allen Clients geantwortet werden soll:

    WDSUTIL /set-server /answerclients:all

    noteHinweis
    Wenn Sie die Windows-Bereitstellungsdienste auf einem System mit installiertem Microsoft DHCP installieren, geben Sie WDSUTIL /set-server /usedhcpports:no /DHCPoption60:yes ein.

  4. Geben Sie Folgendes ein, um ein Startabbild hinzuzufügen:

    WDSUTIL /add-image /imagefile:\\server\share\sources\boot.wim /imagetype:boot

    Dabei ist der Pfad der vollständige Pfad zum Startabbild.

  5. Geben Sie Folgendes ein, um ein Installationsabbild hinzuzufügen:

    WDSUTIL /add-image /imagefile:\\server\share\sources\install.wim /image type:install

    Dabei ist der Pfad der vollständige Pfad zum Installationsabbild.

    noteHinweis
    Falls Sie Hilfe zu WDSUTIL benötigen, geben Sie an der Eingabeaufforderung WDSUTIL /? ein.

PXE-Start eines Clients zum Installieren von Windows

Die Windows-Bereitstellungsdienste basieren auf PXE-Technologie (Pre-Boot eXecution Environment). Dies ermöglicht es einem Clientcomputer, einen Start über das Netzwerk durchzuführen und eine Remoteverbindung über eine TCP/IP-Netzwerkverbindung zu einem Windows-Bereitstellungsdiensteserver herzustellen, um ein Betriebssystem zu installieren. Clientcomputer, die diesen Vorgang nutzen, müssen den Remotestart mit PXE-ROM unterstützen.

Voraussetzungen für den PXE-Start eines Clients zum Installieren von Windows

Die folgenden Anforderungen müssen für die Ausführung dieser Aufgabe erfüllt werden:

  • Der Clientcomputer muss PXE-startfähig sein.

  • Die Umgebung muss die Anforderungen im Abschnitt "Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste" erfüllen.

  • In der Domäne muss ein entsprechend konfigurierter Windows-Bereitstellungsdiensteserver verfügbar sein.

  • Das Benutzerkonto muss ein Mitglied der Gruppe Domänenbenutzer sein.

Bekannte Probleme beim PXE-Start eines Clients zum Installieren von Windows

Beim Versuch, mithilfe der Windows-Bereitstellungsdienste einen PXE-Start durchzuführen und Windows zu installieren, treten möglicherweise die folgenden Probleme auf.

  • Die verfügbaren Betriebssystemabbilder werden auf der Seite Abbildauswahl des Windows-Bereitstellungsdiensteclients nicht angezeigt. Dieses Problem beruht meistens auf den folgenden Ursachen:

    • Das Konto, dessen Anmeldeinformationen im entsprechenden Bildschirm des Windows-Bereitstellungsdiensteclients eingegeben wurden, verfügt über keine Berechtigungen zum Lesen der WIM-Dateien mit den Betriebssystemabbildern in \\<WDSServer>\Reminst\Images\<Abbildgruppe>.

    • Der Architekturtyp des gestarteten Clients (x86, Itanium, x64) stimmt mit dem Architekturtyp des Abbilds auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver nicht überein. So kann beispielsweise ein Client, der in ein x86-basiertes Windows PE-Abbild mit dem Windows-Bereitstellungsdiensteclient startet, nur x86-basierte Installationsabbilder auf der Seite Abbildauswahl anzeigen.

  • X64-basierte Clientcomputer empfangen kein Windows PE-x64-Startabbild. Dies kann geschehen, wenn die PXE-BIOS-Implementierung (Basic Input/Output System) des über das Netzwerk startenden Computers sich nicht korrekt als für x64-basierte Computer funktionsfähig ausweist.

    • Um dieses Problem zu umgehen, aktivieren Sie die Architekturerkennung in den Startprogrammen. Geben Sie hierzu Folgendes ein:

      WDSUTIL /set-server /architecturediscovery:yes

Schritte für den PXE-Start eines Computers zum Installieren von Windows

Führen Sie die Schritte in diesem Abschnitt aus, um den PXE-Start eines Computers zum Installieren eines Windows-Betriebssystems durchzuführen.

So können Sie den PXE-Start des Clientcomputers durchführen
  1. Konfigurieren Sie das Client-BIOS auf PXE-Start aktivieren, und legen Sie die Startreihenfolge so fest, dass Vom Netzwerk starten an erster Stelle steht.

  2. Drücken Sie bei der entsprechenden Aufforderung F12, um den PXE-Startvorgang einzuleiten.

  3. Wählen Sie das geeignete Windows PE-Startabbild aus dem Startmenü aus.

    noteHinweis
    Das Menü für die Startabbildauswahl ist nur verfügbar, wenn Sie die Schritte im Abschnitt "Konfigurieren des Startmenüs" ausgeführt haben.

  4. Klicken Sie auf der Willkommenseite des Windows Setup-Assistenten auf Weiter.

  5. Geben Sie bei der entsprechenden Aufforderung einen Benutzernamen und ein Kennwort mit ausreichenden Anmeldeinformationen zum Installieren von Abbildern über den Windows-Bereitstellungsdiensteserver ein.

  6. Wählen Sie ein verfügbares Betriebssystem aus, und klicken Sie auf Weiter.

  7. Geben Sie eine gültige Product ID ein, und klicken Sie auf Weiter.

  8. Klicken Sie in Partition und Datenträgerkonfiguration auf OK, um die Standardpartition auszuwählen. Bei Bedarf können Sie wahlweise einen Massenspeichertreiber laden, indem Sie F6 drücken.

  9. Klicken Sie auf Weiter, um mit der Abbildkopierphase der Installation zu beginnen.

  10. Nach Abschluss der Abbildinstallation wird der Computer neu gestartet, und Windows Setup wird fortgesetzt.

Konfigurieren des Startmenüs

Nach dem PXE-Start wird vom Windows-Bereitstellungsdiensteclient vor dem Laden des Betriebssystems ein Startmenü angezeigt. Das Startmenü ermöglicht den Windows-Bereitstellungsdiensten die Unterstützung getrennter Startarchitekturen sowie die Auswahl von Startabbildern für die einzelnen Architekturtypen. Von diesem Mechanismus wird dieselbe BCD-Menüstruktur wie in den Windows-Betriebssystemen verwendet.

Bei den Windows-Bereitstellungsdiensten können x64-basierte Computer eingesetzt und x64-basierte Startabbilder gestartet werden. So kann beispielsweise im Rahmen des Servererstellungsprozesses das Starten von x64-basierten Computern in eine x64-basierte Version von Windows PE erforderlich werden, um einen 64-Bit-Netzwerkadaptertreiber vor der Installation zu testen. Obwohl eine 32-Bit-Version von Windows PE auf dem 64-Bit-Computer ausgeführt würde, könnte der 64-Bit-Netzwerkadaptertreiber nicht überprüft werden.

Voraussetzungen für das Konfigurieren des Startmenüs

Stellen Sie zur Ausführung dieser Aufgabe sicher, dass die Aktionen im vorhergehenden Abschnitt, "Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste", abgeschlossen wurden.

Administratoranmeldeinformationen

Zum Ausführen dieser Aufgabe müssen Sie Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver sein.

Bekannte Probleme beim Konfigurieren des Startmenüs

Beim Konfigurieren des Startmenüs treten möglicherweise die folgenden Probleme auf.

  • Das Startmenü kann maximal 13 Startabbilder enthalten. Dies beruht auf einer Beschränkung der Anzahl von Zeichen, die über das Startmenü des Ladeprogramms für das Betriebssystem angezeigt werden können.

  • Als Abbildnamen verwendete Doppelbyte-Zeichensätze werden im Startmenü möglicherweise nicht korrekt angezeigt. Dieses Problem betrifft lokalisierte Zeichenfolgen. Aufgrund von Einschränkungen in den BIOS-Zeichensätzen können die Zeichen nicht ordnungsgemäß dargestellt werden.

  • Der Name der WIM-Datei (Windows Imaging) mit dem Startabbild darf nur Buchstaben oder Ziffern enthalten; Leerzeichen sind nicht zulässig.

Schritte zum Konfigurieren des Startmenüs

Das Startmenü für die Windows-Bereitstellungsdienste wird konfiguriert, wenn auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver mehrere Startabbilder vorhanden sind. Führen Sie dazu eine der folgenden Aktionen aus:

  • Laden Sie zwei oder mehr Windows PE-Abbilder hoch, von denen jedes eine andere Architektur aufweist (x86, Itanium oder x64). Wenn beispielsweise sowohl ein x86- als auch ein x64-basiertes Startabbild auf den Windows-Bereitstellungsdiensteserver hochgeladen wird, stehen x64-basierten Clients zwei Auswahlmöglichkeiten für Startabbilder zur Verfügung (x86- und x64-basierte Abbilder können gestartet werden), und beide Optionen werden im Startmenü angezeigt.

  • Laden Sie zwei oder mehr Windows PE-Abbilder derselben Architektur hoch.

  • In den nachstehenden Verfahren werden die erforderlichen Schritte zum Konfigurieren des Startmenüs beschrieben. Im ersten Verfahren wird der Vorgang zum Hinzufügen von x86- und x64-Abbildern erläutert. Im nächsten Verfahren wird erläutert, wie ein benutzerdefiniertes Startabbild hinzugefügt wird.

So können Sie ein Windows PE-Abbild einer x86- und x64-basierten Architektur mithilfe des WdsMgmt-Snap-Ins hinzufügen
  1. Klicken Sie im Menü Start auf Verwaltung und dann auf WdsMgmt.

  2. Klicken Sie im linken Fensterbereich der WdsMgmt-MMC auf Windows-Bereitstellungsdienste, um diese zu erweitern.

  3. Klicken Sie auf die Liste Server, um sie zu erweitern. Erweitern Sie dann den Server, dem das Abbild hinzugefügt werden soll.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Startabbild , und klicken Sie dann auf Startabbild hinzufügen.

  5. Geben Sie im folgenden Bildschirm den Speicherort für das hinzuzufügende Abbild ein, oder wechseln Sie dorthin. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

    noteHinweis
    Wenn Sie den Start eines x64-basierten Computers mit einem Startmenü testen möchten, das x86- und x64-Architekturen unterstützt, wählen Sie ein anderes Abbild der Architektur als das ursprünglich ausgewählte Abbild aus.

  6. Geben Sie im Bildschirm Abbildmetadaten Name und Beschreibung des Startabbilds ein, oder übernehmen Sie die Standardvorgaben. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

  7. Im Bildschirm mit der Zusammenfassung werden Abbildname, Abbildgruppe und Speicherort der zu kopierenden Abbilddatei aufgelistet. Falls die Informationen einen Fehler enthalten, klicken Sie auf Zurück, um die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen. Klicken Sie andernfalls auf Weiter, um das Abbild zu kopieren.

  8. Wenn der Kopiervorgang erfolgreich abgeschlossen wurde, klicken Sie auf Fertig stellen, um den Assistenten zu beenden.

  9. Falls Sie während der Erstkonfiguration kein Abbild hinzugefügt haben, wiederholen Sie die vorstehenden Schritte, um ein Abbild eines alternativen Architekturtyps (x86 oder x64) zu installieren.

  10. Führen Sie die Schritte im Abschnitt "PXE-Start eines Clients zum Installieren von Windows" aus.

    Nach Abschluss dieses Verfahrens stehen zwei Windows PE-Startabbilder für x64-basierte Clients zur Verfügung: ein x86-basiertes Abbild und ein x64-basiertes Abbild. Beim Starten eines x64-basierten Computers sollte ein Startmenü mit den x86- und den x64-basierten Windows PE-Abbildern angezeigt werden.

noteHinweis
Standardmäßig werden bei x64-basierten Computern sowohl x86- als auch x64-basierte Startabbilder angezeigt, wenn beide Abbilder auf dem Server verfügbar sind. Falls Sie bei x64-basierten Computern andere Optionen als die Standardoptionen anzeigen möchten, verwenden Sie folgenden Registrierungsschlüssel:

HKLM\System\CurrentControlSet\Services\WDSPXE\Providers\BINL\Parameters 

SCHLÜSSEL: x86x64DefaultImageType

TYP: REG_DWORD

WERTE: Standard (nicht gesetzt) oder 0 = Es werden x86- und x64-Abbilder angezeigt

1 = Es werden nur x86-basierte Abbilder angezeigt

2 = Es werden nur x64-basierte Abbilder angezeigt

So können Sie ein benutzerdefiniertes Startabbild mithilfe des WdsMgmt-Snap-Ins hinzufügen
  1. Klicken Sie im Menü Start auf Verwaltung und dann auf WdsMgmt.

  2. Klicken Sie im linken Fensterbereich der WdsMgmt-MMC auf Windows-Bereitstellungsdienste, um diese zu erweitern.

  3. Klicken Sie auf die Liste Server, um sie zu erweitern. Erweitern Sie dann den Server, dem das Abbild hinzugefügt werden soll.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Startabbild, und klicken Sie dann auf Startabbild hinzufügen.

  5. Geben Sie auf der folgenden Seite den Speicherort für das benutzerdefinierte Abbild ein, oder wechseln Sie dorthin. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

  6. Geben Sie auf der Seite Abbildmetadaten Name und Beschreibung des Startabbilds ein. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

  7. Auf der Seite Zusammenfassung werden Abbildname, Abbildgruppe und Speicherort der zu kopierenden Abbilddatei aufgelistet. Falls die Informationen einen Fehler enthalten, klicken Sie auf Zurück, um die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen. Klicken Sie andernfalls auf Weiter, um das Abbild zu kopieren.

  8. Wenn der Kopiervorgang erfolgreich abgeschlossen wurde, klicken Sie auf Fertig stellen, um den Assistenten zu beenden.

  9. Führen Sie die Schritte im Abschnitt "PXE-Start eines Clients zum Installieren von Windows" aus.

    Nun stehen zwei oder mehr Windows PE-Startabbilder zur Verfügung. Beim Starten eines Clientcomputers sollte ein Startmenü sowohl mit den Standardstartabbildern als auch dem benutzerdefinierten Abbild angezeigt werden.

So können Sie ein weiteres Startabbild mit WDSUTIL hinzufügen
  1. WDSUTIL: Für die Ausführung dieses Befehlszeilenverwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste sind erhöhte Rechte erforderlich: Klicken Sie nacheinander auf Start, auf Alle Programme und Zubehör, klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf mit erhöhten Rechten ausführen.

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /add-image /imagefile:\\server\share\sources\boot.wim /imagetype:boot

    Dabei ist der Pfad der vollständige Pfad zum Startabbild und boot.wim der Name des Startabbilds.

  3. Führen Sie die Schritte im Abschnitt "PXE-Start eines Clients zum Installieren von Windows" aus.

  4. Nun stehen zwei oder mehr Windows PE-Startabbilder zur Verfügung. Beim Starten eines Clientcomputers sollte ein Startmenü sowohl mit den Standardstartabbildern als auch dem benutzerdefinierten Abbild angezeigt werden.

noteHinweis
Falls Sie Hilfe zu WDSUTIL benötigen, geben Sie an der Eingabeaufforderung WDSUTIL /? ein.

Erstellen von Abbildern mithilfe der Windows-Bereitstellungsdienste

Die Windows-Bereitstellungsdienste ermöglichen das Erstellen mehrerer Abbildtypen:

  • Aufzeichnungsabbilder - Zum Aufzeichnen von Installationsabbildern von Referenzcomputern.

  • Suchabbilder - Zum Starten von Nicht-PXE-Systemen auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteclient.

  • Installationsabbilder - Referenz-Betriebssystemabbilder zur Installation auf Clientcomputern.

Voraussetzungen für das Erstellen von Abbildern

  • Führen Sie die Aktionen im vorhergehenden Abschnitt, "Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste", aus.

  • Stellen Sie sicher, dass ausreichender Speicherplatz zum Erstellen und Speichern der neu erstellten Abbilder vorhanden ist.

  • Halten Sie eine beschreibbare CD oder DVD sowie geeignete Medien für die Erstellung von Suchmedien oder anderen startbaren Windows PE-Medien bereit.

Administratoranmeldeinformationen

Zum Ausführen dieser Aufgabe müssen Sie Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver sein.

Bekannte Probleme beim Erstellen von Abbildern

  • Die Version von Sysprep.exe muss mit der Version des aufzuzeichnenden Betriebssystems übereinstimmen.

  • Für die Erstellung startbarer ISO-Abbilder muss das Windows Automated Installation Kit (WAIK) installiert werden.

  • Für die Erstellung von Aufzeichnungsmedien oder anderen startbaren Windows PE-Medien muss ein Datenträgerbrennprogramm eines Drittanbieters verwendet werden.

Schritte zum Erstellen von Abbildern

Aufzeichnungsabbild

Aufzeichnungsabbilder dienen zum Aufzeichnen von Windows-Abbildern, die mit Sysprep.exe für die Bereitstellung als Installationsabbilder vorbereitet wurden. Es handelt sich dabei um Startabbilder, mit denen der Assistent zum Aufzeichnen von Abbildern gestartet wird. Aufzeichnungsabbilder werden zuerst in einer Datei gespeichert und dann dem Abbildspeicher wieder hinzugefügt.

So erstellen Sie ein Aufzeichnungsabbild über WdsMgmt
  1. Erweitern Sie den Ordner Startabbild.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Abbild, das als Aufzeichnungsabbild verwendet werden soll.

  3. Klicken Sie auf Aufzeichnungsstartabbild erstellen.

  4. Wählen Sie einen Namen und eine Beschreibung für das Aufzeichnungsabbild aus.

  5. Wählen Sie einen Speicherort und einen Namen für die neue Datei aus.

  6. Klicken Sie auf OK, um das Aufzeichnungsabbild zu erstellen.

  7. Klicken Sie auf Fertig stellen.

  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Startabbild.

  9. Klicken Sie auf Startabbild hinzufügen.

  10. Wechseln Sie zum neuen Aufzeichnungsabbild, und klicken Sie auf Weiter.

  11. Aktualisieren Sie ggf. Name und Beschreibung für das Aufzeichnungsabbild, und klicken Sie auf Weiter.

  12. Klicken Sie auf Weiter.

  13. Klicken Sie auf Fertig stellen.

So erstellen Sie ein Aufzeichnungsabbild mit WDSUTIL
  1. WDSUTIL: Für die Ausführung dieses Befehlszeilenverwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste sind erhöhte Rechte erforderlich: Klicken Sie nacheinander auf Start, auf Alle Programme und Zubehör, klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf mit erhöhten Rechten ausführen.

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /new-captureimage /image: boot_image /architecture:x86 /filepath: capture_image

    Dabei steht boot_image für den Namen des Startabbilds, das zum Erstellen des Aufzeichnungsabbilds verwendet werden soll, und capture_image für den Dateipfad und -namen des neuen Aufzeichnungsabbilds.

  3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /add-image /imagefile: capture_image /imagetype:boot

    Dabei steht capture_image für den Dateipfad und -namen des Aufzeichnungsabbilds, das dem Abbildspeicher hinzugefügt werden soll.

noteHinweis
Falls Sie Hilfe zu WDSUTIL benötigen, geben Sie an der Eingabeaufforderung WDSUTIL /? ein.

Installationsabbild

Installationsabbilder werden aus Referenzinstallationen des Windows-Betriebssystems erstellt und auf dem Clientdesktop bereitgestellt, wenn Windows mithilfe der Windows-Bereitstellungsdienste installiert wird. Eine Referenzinstallation kann eine Windows-Standardinstallation sein oder aber für eine bestimmte Umgebung oder einen bestimmten Benutzer vor dem Erstellen des Abbilds konfiguriert werden.

So erstellen Sie ein Installationsabbild
  1. Erstellen Sie einen Referenzcomputer.

  2. Wechseln Sie über die Eingabeaufforderung auf dem Referenzcomputer zu \Windows\System32\Sysprep oder dem Verzeichnis, in dem Sysprep.exe und Setupcl.exe gespeichert sind.

  3. Geben Sie sysprep /OOBE /Generalize /Reboot ein.

  4. Drücken Sie beim Neustart des Referenzcomputers F12.

  5. Führen Sie im Windows-Start-Manager einen Bildlauf zu dem zuvor erstellten Aufzeichnungsabbild durch.

  6. Klicken Sie auf der Willkommenseite des Assistenten zum Aufzeichnen von Abbildern auf Weiter.

  7. Wählen Sie auf der Seite Abbildaufzeichnungsquelle im Dropdown-Steuerelement Aufzuzeichnendes Volume das entsprechende Volume aus. Geben Sie dann einen Namen und eine Beschreibung für das Abbild ein. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

  8. Klicken Sie auf der Seite Abbildaufzeichnungsziel auf Durchsuchen, und wechseln Sie zu der Position, an der das aufgezeichnete Abbild gespeichert werden soll.

  9. Geben Sie im Textfeld Dateiname einen Namen mit der Erweiterung .wim für das Abbild ein, und klicken Sie auf Speichern.

  10. Klicken Sie auf Abbild auf WDS-Server hochladen.

  11. Geben Sie den Namen des WDS-Servers ein, und klicken Sie auf Verbinden.

  12. Geben Sie bei der Frage nach Anmeldeinformationen einen Benutzernamen und ein Kennwort für ein Konto mit ausreichenden Rechten zum Herstellen einer Verbindung mit dem WDS-Server ein.

  13. Wählen Sie im Dropdown-Steuerelement Abbildgruppe die Gruppe aus, in der das Abbild gespeichert werden soll.

  14. Klicken Sie auf Fertig stellen.

noteHinweis
Die Verzeichnisstruktur in Schritt 1 ist nur unter Windows Server 2008 und Windows Vista gültig. Verwenden Sie unter Windows 2003 und Windows XP die entsprechende Sysprep-Version aus Deploy.cab.

noteHinweis
Die Syntax in Schritt 2 dieses Verfahrens ist nur unter Windows Server 2008 und Windows Vista gültig. Geben Sie sysprep /? ein, um die Syntax für die vorliegende Windows-Version zu überprüfen.

Suchabbild

Suchabbilder dienen zum Bereitstellen des Windows-Betriebssystems über die Windows-Bereitstellungsdienste auf Computern, die den PXE-Start nicht unterstützen. Es handelt sich dabei um Startabbilder, mit denen der Such-Assistent der Windows-Bereitstellungsdienste gestartet wird. Suchabbilder werden in einer Datei gespeichert, in ein ISO-Format konvertiert und anschließend auf CD oder DVD gebrannt.

So können Sie ein Suchabbild mithilfe des WdsMgmt-Snap-Ins erstellen
  1. Erweitern Sie den Ordner Startabbild.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Abbild, das als Suchabbild verwendet werden soll.

  3. Klicken Sie auf Suchstartabbild erstellen.

  4. Wählen Sie einen Namen und eine Beschreibung für das Suchabbild aus.

  5. Wählen Sie einen Speicherort und einen Namen mit der Erweiterung .wim für die neue Datei aus.

  6. Klicken Sie auf OK, um das Suchabbild zu erstellen.

  7. Klicken Sie auf Fertig stellen.

So erstellen Sie ein Suchabbild mit WDSUTIL
  1. WDSUTIL: Für die Ausführung dieses Befehlszeilenverwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste sind erhöhte Rechte erforderlich: Klicken Sie nacheinander auf Start, auf Alle Programme und Zubehör, klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf mit erhöhten Rechten ausführen.

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /new-discoverimage /image: boot_image /architecture:x86 /filepath: discover_image

    Dabei steht boot_image für den Namen des Startabbilds, das zum Erstellen des Suchabbilds verwendet werden soll, und discover_image für den Dateipfad und -namen des neuen Suchabbilds.

noteHinweis
Falls Sie Hilfe zu WDSUTIL benötigen, geben Sie an der Eingabeaufforderung WDSUTIL /? ein.

Bei diesem Verfahren muss das CD-Kopierprogramm eines Drittanbieters zum Erstellen der startbaren CD verwendet werden. Mit dem Windows-Befehl copy zum Kopieren des Abbilds auf Medien wird kein startbarer Datenträger erstellt.

Sie können das vorstehend beschriebene Verfahren auch zum Erstellen anderer Arten von startbaren Medien aus Startdateien verwenden, darunter exportierte Abbilder und Aufzeichnungsabbilder.

So erstellen Sie startbare Suchmedien
  1. Öffnen Sie zum Erstellen einer Windows PE-Buildumgebung eine Eingabeaufforderung, und geben Sie Folgendes ein:

    Md c:\Winpe\Boot

    Md c:\Winpe\Sources

  2. Kopieren Sie das im vorherigen Vorgang erstellte Suchabbild:

    Copy c:\boot.wim c:\Winpe\Sources

  3. Kopieren Sie die Startdateien aus dem Windows Automated Installation Kit:

    Xcopy c:\Programme\Windows AIK\tools\<architecture>\boot c:\WinPE\boot

  4. Wechseln Sie zum Verzeichnis c:\Programme\Windows AIK\tools\<architecture>.

  5. Erstellen Sie das startbare ISO-Abbild:

    Oscdimg -n -bc:\winpe\boot\etfsboot.com c:\winpe c:\winpe.iso

  6. Verwenden Sie ein Dienstprogramm zum Erstellen einer CD oder DVD, mit der das ISO-Abbild auf die entsprechenden Medien übertragen werden kann.

Verwenden von Dateien für die unbeaufsichtigte Installation mit den Windows-Bereitstellungsdiensten

Die Windows-Bereitstellungsdienste ermöglichen Ihnen eine Automatisierung des Windows-Bereitstellungsdiensteclients sowie der letzten Abschnitte von Windows Setup. Dieser zweistufige Ansatz wird mithilfe von zwei verschiedenen Dateien für die unbeaufsichtigte Installation ausgeführt. Die Datei für die unbeaufsichtigte Installation der Windows-Bereitstellungsdienste ist auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver im Ordner \WDSClientUnattend gespeichert und wird zum Automatisieren des ersten Installationsabschnitts verwendet. Die Datei zum Konfigurieren der Optionen für die unbeaufsichtigte Installation während Windows Setup ist in einem Unterordner (entweder $OEM$-Struktur oder \Unattend) im Ordner pro Abbild gespeichert und dient zum Automatisieren der Installationsabschnitte 2 bis 7.

Zum Automatisieren der beiden Installationsabschnitte müssen Sie eine Unattend.xml-Datei erstellen, diese an den entsprechenden Speicherort kopieren und zur Verwendung zuweisen. Diese "Zuweisung" kann auf Server- oder Clientebene erfolgen. Die Zuweisung auf Serverebene kann nach Architektur weiter unterteilt werden und bietet Ihnen so die Möglichkeit, unterschiedliche Einstellungen für x86- und x64-Clients festzulegen. Die Zuweisung auf Clientebene setzt die auf Serverebene festgelegten Einstellungen außer Kraft.

Voraussetzungen für die Verwendung von Dateien für die unbeaufsichtigte Installation

  • Führen Sie die Schritte im Abschnitt "Konfigurieren der Windows-Bereitstellungsdienste" aus.

Administratoranmeldeinformationen

Zum Ausführen dieser Aufgabe müssen Sie Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver sein und über ausreichende Rechte zum Hinzufügen eines Computers zu einer Domäne verfügen.

Bekannte Probleme bei der Verwendung von Dateien für die unbeaufsichtigte Installation

Beim Konfigurieren der Optionen für die unbeaufsichtigte Installation treten möglicherweise die folgenden Probleme auf.

  • Die Verwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste unterstützen nur das Festlegen von Installationsabbildern für die unbeaufsichtigte Installation für Windows Vista- und Windows Server 2008-Abbilder. Für kompatible Abbilder müssen Sie die vorhandenen Sysprep.inf-Dateien verwenden und eine $OEM$-Verzeichnisstruktur manuell erstellen.

Schritte zur Verwendung von Dateien für die unbeaufsichtigte Installation

Die unbeaufsichtigte Installation wird mit den folgenden Schritten konfiguriert:

  1. Erstellen einer geeigneten Datei für die unbeaufsichtigte Installation je nachdem, ob der Windows-Bereitstellungsdiensteclient, Windows Setup oder ein Legacysetup konfiguriert werden soll. Der als Bestandteil des Windows AIK bereitgestellte Windows System Image Manager bietet eine hervorragende Umgebung für das Erstellen von Dateien für die unbeaufsichtigte Installation.

  2. Zuordnen der Datei für die unbeaufsichtigte Installation zu einem Abbild- oder Computertyp.

In den folgenden Verfahren wird beschrieben, wie eine Konfiguration für die unbeaufsichtigte Installation nach Architektur, pro Computer und für Windows Setup erfolgt.

Konfigurieren der unbeaufsichtigten Installation für die Windows-Bereitstellungsdienste

So können Sie eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation des WDS-Clients nach Architektur über WdsMgmt zuordnen
  1. Erstellen Sie ein Verzeichnis unter dem Verzeichnis RemoteInstall, und weisen Sie dem neuen Verzeichnis den Namen WDSClientUnattend zu.

  2. Erstellen Sie eine Unattend.xml-Datei mit Einstellungen, die auf den Windows-Bereitstellungsdiensteclient angewendet werden können.

  3. Benennen Sie die Unattend.xml-Datei in WDSClientUnattend.xml um.

  4. Kopieren Sie die Datei WDSClientUnattend.xml in RemoteInstall\WDSClientUnattend.

  5. Starten Sie die WdsMgmt-MMC.

  6. Erweitern Sie die Liste im linken Fensterbereich, um die Liste Server anzuzeigen.

  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Windows-Bereitstellungsdiensteserver mit dem Windows Vista- oder Windows Server 2008-Abbild, dem die Datei für die unbeaufsichtigte Installation zugeordnet werden soll, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Windows DS-Client.

  9. Klicken Sie auf Unbeaufsichtigten Modus aktivieren.

  10. Klicken Sie neben der entsprechenden Architektur auf die Schaltfläche Durchsuchen.

  11. Wechseln Sie zum Ordner WDSClientUnattend, klicken Sie auf WDSClientUnattend.xml und dann auf Öffnen.

  12. Klicken Sie auf OK.

  13. Klicken Sie auf OK, um die Seite Servereigenschaften zu schließen.

So können Sie eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation des WDS-Clients nach Architektur mit WDSUTIL zuordnen
  1. WDSUTIL: Für die Ausführung dieses Befehlszeilenverwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste sind erhöhte Rechte erforderlich: Klicken Sie nacheinander auf Start, auf Alle Programme und Zubehör, klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf mit erhöhten Rechten ausführen.

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /set-server /wdsunattend /policy:enabled /file:filepath /architecture:x86

    Dabei steht filepath für den Pfad- und Dateinamen der Datei für die unbeaufsichtigte Installation.

noteHinweis
Falls Sie Hilfe zu WDSUTIL benötigen, geben Sie an der Eingabeaufforderung WDSUTIL /? ein.

So können Sie eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation des Windows-Bereitstellungsdiensteclients pro Computer zuordnen
  • Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /set-device /device: computername /ID: GUID oder MAC-Adresse /WdsClientUnattend: relative path

    Dabei steht relative path für den Pfad von der Freigabe REMINST zum Ordner mit WdsClientUnattend.xml.

noteHinweis
Eine Beispieldatei für WdsClientUnattend ist in Anhang A dieser Anleitung zu finden.

Konfigurieren der unbeaufsichtigten Installation von Windows Setup

So können Sie eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation von Windows Setup einem Abbild über WdsMgmt zuordnen
  1. Klicken Sie im WdsMgmt-Snap-In auf die Abbildgruppe mit den Windows Vista- oder Windows Server 2008-Abbildern, um sie zu erweitern.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Abbild, dem die Datei für die unbeaufsichtigte Installation zugeordnet werden soll, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sie auf Abbildinstallation im Modus für unbeaufsichtigte Installation zulassen.

  4. Klicken Sie auf Datei auswählen.

  5. Geben Sie den Namen und Pfad ein, oder wechseln Sie zur Datei für die unbeaufsichtigte Installation. Klicken Sie dann auf OK.

  6. Klicken Sie auf OK, um die Seite Abbildeigenschaften zu schließen.

So können Sie eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation von Windows Setup einem Abbild mit WDSUTIL zuordnen
  1. WDSUTIL: Für die Ausführung dieses Befehlszeilenverwaltungstools der Windows-Bereitstellungsdienste sind erhöhte Rechte erforderlich: Klicken Sie nacheinander auf Start, auf Alle Programme und Zubehör, klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf mit erhöhten Rechten ausführen.

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    WDSUTIL /set-image /image: imagename /imagetype:install /imagegroup: imagegroupname /unattendfile: unattendfile

    Dabei steht imagename für den Namen des Abbilds, dem die Datei für die unbeaufsichtigte Installation zugeordnet werden soll, imagegroupname für den Namen der Abbildgruppe mit der Abbilddatei und unattendfile für den Pfad und Dateinamen der Datei für die unbeaufsichtigte Installation, die dem Abbild zugeordnet werden soll.

So können Sie eine "Sysprep.inf"-Datei einem kompatiblen Abbild zuordnen
  1. Wechseln Sie über die Eingabeaufforderung zum Verzeichnis der Abbildgruppe mit einem kompatiblen Abbild.

  2. Erstellen Sie in der Abbildgruppe mit dem Legacyabbild ein Verzeichnis mit demselben Namen wie die WIM-Datei, die dem Abbild zugeordnet werden soll:

    Md C:\RemoteInstall\Images\ imagegroupname \ imagename

  3. Erstellen Sie die folgende $OEM$-Verzeichnisstruktur:

    Mc C:\RemoteInstall\Images\ imagegroupname \ imagename \$OEM$

  4. Kopieren Sie eine für das Abbild geeignete sysprep.inf-Datei in das $OEM$-Verzeichnis:

    Copy C:\Sysprep.inf C:\RemoteInstall\Images\ imagegroupname \ imagename \$OEM$

  5. Fügen Sie Dateien hinzu, oder nehmen Sie bei Bedarf sonstige Änderungen entsprechend den Konventionen für $OEM$ vor.

  6. Nachdem das Abbild angewendet wurde, wird das gesamte $OEM$-Verzeichnis kopiert und dessen Inhalt auf das Abbild angewendet.

noteHinweis
Weitere Informationen zu Sysprep.inf und zum $OEM$-Verzeichnis finden Sie im Abschnitt zum Entwerfen automatisierter Installationsaufgaben (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=66136) (möglicherweise in englischer Sprache).

Protokollieren von Fehlern und Feedback

Ihr Feedback und Ihre Vorschläge sind wichtig und können uns bei der Verbesserung dieses Features in künftigen Versionen von Windows Server 2008 helfen. Bitte senden Sie uns Kommentare zu Ihren Erfahrungen mit den Windows-Bereitstellungsdiensten, melden Sie uns die aufgetretenen Probleme, und lassen Sie uns wissen, ob dieses Dokument für Sie hilfreich war. Wir sind auch interessiert an Featurewünschen und allgemeinem Feedback zu den Windows-Bereitstellungsdiensten.

Informationen darüber, wie Sie Ihr Feedback zu dieser Anleitung einreichen können, finden Sie unter (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=55105) (möglicherweise in englischer Sprache). Um sicherzustellen, dass Ihre Kommentare von uns empfangen werden, folgen Sie den Anweisungen, und geben Sie den Namen dieser Anleitung im Kommentarabschnitt der Website ein.

Weitere Ressourcen

Die folgenden Ressourcen bieten zusätzliche Informationen zu den Windows-Bereitstellungsdiensten.

  • Die neueste Version dieses Dokuments finden Sie auf der Microsoft-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=66145) (möglicherweise in englischer Sprache).

  • Falls Sie Produktsupport benötigen, besuchen Sie die Microsoft Connect-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=49779) (möglicherweise in englischer Sprache).

  • Für den Zugriff auf Newsgroups zu den Windows-Bereitstellungsdiensten folgen Sie den Anweisungen auf der Microsoft Connect-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=50067) (möglicherweise in englischer Sprache).

  • Wenn Sie ein Betatester sind und an dem speziellen TAP-Betaprogramm (Technology Adoption Program) teilnehmen, können Sie auch das für Sie zuständige Mitglied des Microsoft-Entwicklungsteams um Hilfe bitten.

Weitere Informationen zu zugehörigen Technologien finden Sie unter den folgenden Ressourcen:

  • Weitere Informationen zum Windows AIK finden Sie im WAIK-Benutzerhandbuch (Windows Automated Installation Kit) für Windows Vista (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=53552) (möglicherweise in englischer Sprache).

Anhang A

Im Folgenden wird der Inhalt einer WdsClient-Beispieldatei für die unbeaufsichtigte Installation wiedergegeben.

<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?> 
- <unattend xmlns="urn:schemas-microsoft-com:unattend">
- <settings pass="windowsPE">
- <component name="Microsoft-Windows-Setup" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" processorArchitecture="x86">
- <WindowsDeploymentServices>
- <Login>
  <WillShowUI>Never</WillShowUI> 
- <Credentials>
  <Username>administrator</Username> 
  <Domain>domain</Domain> 
  <Password>my_password</Password> 
  </Credentials>
  </Login>
- <ImageSelection>
  <WillShowUI>Never</WillShowUI> 
- <InstallImage>
  <ImageName>Windows Vista with Office</ImageName> 
  <ImageGroup>ImageGroup1</ImageGroup> 
  <Filename>Install.wim</Filename> 
  </InstallImage>
- <InstallTo>
  <DiskID>0</DiskID> 
  <PartitionID>1</PartitionID> 
  </InstallTo>
  <LanguagePack>EN-US</LanguagePack> 
  </ImageSelection>
  </WindowsDeploymentServices>
- <DiskConfiguration>
  <WillShowUI>OnError</WillShowUI> 
- <Disk>
  <DiskID>0</DiskID> 
  <WillWipeDisk>false</WillWipeDisk> 
  </Disk>
  </DiskConfiguration>
  </component>
  </settings>
  </unattend>

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