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DiskPart (Befehlszeilenoptionen)

Betrifft: Windows Vista

Bei DiskPart handelt sich es um einen Textmodus-Befehlsinterpreter in Windows Vista, Windows XP und der Windows Server 2003®-Produktfamilie. Mit diesem Tool können Sie Objekte (Datenträger, Partitionen oder Volumes) mithilfe von Skripts oder durch direkte Eingabe an einer Eingabeaufforderung verwalten.

DiskPart-Befehle

Bevor Sie DiskPart-Befehle für einen Datenträger, eine Partition oder ein Volume verwenden können, müssen Sie das Objekt zunächst auflisten und dann auswählen, damit es den Fokus erhält. Verfügt ein Objekt über den Fokus, werden alle eingegebenen DiskPart-Befehle auf dieses Objekt angewendet.

Sie können mit den Befehlen list disk, list volume und list partition die verfügbaren Objekte auflisten und die Nummer oder den Laufwerkbuchstaben eines Objekts ermitteln. Die Befehle list disk und list volume zeigen alle Datenträger und Volumes auf dem Computer an. Der Befehl list partition zeigt hingegen nur Partitionen auf dem Datenträger an, der den Fokus besitzt. Wenn Sie die list-Befehle verwenden, wird neben dem Objekt, das den Fokus hat, ein Sternchen (*) angezeigt. Sie wählen ein Objekt anhand seiner Nummer oder seines Laufwerkbuchstabens aus, z. B. Datenträger 0, Partition 1, Volume 3 oder Volume C.

Bei der Auswahl eines Objekts bleibt der Fokus solange auf dem Objekt, bis Sie ein anderes Objekt auswählen. Wenn der Fokus beispielsweise auf Datenträger 0 festgelegt ist und Sie Volume 8 auf Datenträger 2 auswählen, wechselt der Fokus von Datenträger 0 zu Datenträger 2, Volume 8. Manche Befehle ändern den Fokus automatisch. Wenn Sie beispielsweise eine neue Partition erstellen, wechselt der Fokus automatisch zu der neuen Partition.

Sie können den Fokus nur auf eine Partition auf dem ausgewählten Datenträger festlegen. Verfügt eine Partition über den Fokus, hat gegebenenfalls das zugehörige Volume ebenfalls den Fokus. Verfügt ein Volume über den Fokus, haben der zugehörige Datenträger und die zugehörigen Partitionen ebenfalls über den Fokus, wenn das Volume einer bestimmten Partition zugeordnet ist. Andernfalls verlieren Datenträger und Partition den Fokus.

ImportantWichtig
Bei Verwendung des Befehls DiskPart als Teil eines Skripts wird empfohlen, alle DiskPart-Vorgänge in einem einzigen DiskPart-Skript zusammenzufassen. Sie können aufeinander folgende DiskPart-Skripts ausführen, aber Sie sollten zwischen den Skriptausführungen mindestens 15 Sekunden verstreichen lassen, bevor Sie den Befehl DiskPart erneut ausführen, damit jedes Skript vollständig beendet wird. Andernfalls tritt bei den nachfolgenden Skripts möglicherweise ein Fehler auf. Sie können eine Pause zwischen aufeinander folgenden DiskPart-Skripts einfügen, indem Sie der Batchdatei zusammen mit den DiskPart-Skripts den Zeitlimitbefehl /t 15 hinzufügen.

Weitere Informationen zu DiskPart finden Sie unter den Erläuterungen zur Datenträgerverwaltung (Disk Management) auf der Microsoft TechNet-Website (möglicherweise in englischer Sprache).

DiskPart-Syntax und -Parameter

Diese Tabelle zeigt die Syntax und die Parameter der DiskPart-Befehle.

 

Befehl Syntax Beschreibung

active

active

Markiert auf Basisdatenträgern die Partition mit dem Fokus als aktiv. Dadurch wird dem BIOS (Basic Input/Output System) bzw. der EFI (Extensible Firmware Interface) mitgeteilt, dass die Partition oder das Volume eine gültige Systempartition oder ein gültiges Systemvolume ist.

Es können nur Partitionen als aktiv markiert werden.

ImportantWichtig
DiskPart stellt sicher, dass nur die Partition die Startdateien eines Betriebssystems enthalten kann. DiskPart überprüft nicht den Inhalt der Partition. Wenn Sie eine Partition als aktiv markieren, die nicht die Startdateien des Betriebssystems enthält, wird der Computer möglicherweise nicht gestartet.

add disk

add disk= n [noerr]

Spiegelt das einfache Volume, das den Fokus hat, auf den angegebenen Datenträger. Dieser Befehl gilt nicht für Windows Vista.

n

Gibt den Datenträger an, der die Spiegelung enthalten soll. Sie können nur einfache Volumes spiegeln. Auf dem angegebenen Datenträger muss nicht reservierter Speicherplatz vorhanden sein, der mindestens so groß ist wie das einfache Volume, das Sie spiegeln möchten.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

assign

assign [{letter=d|mount=Pfad}] [noerr]

Weist dem Volume mit dem Fokus einen Laufwerkbuchstaben oder einen Bereitstellungspunkt zu. Ist kein Laufwerkbuchstabe oder Bereitstellungspunkt angegeben, wird der nächste verfügbare Laufwerkbuchstabe zugewiesen. Wenn der zugewiesene Laufwerkbuchstabe oder Bereitstellungspunkt bereits verwendet wird, wird ein Fehler generiert.

Mit dem Befehl assign können Sie den Laufwerkbuchstaben eines austauschbaren Datenträgers ändern.

Sie können Systemvolumes, Startvolumes oder Volumes mit der Auslagerungsdatei keine Laufwerkbuchstaben zuweisen. Sie können einen Laufwerkbuchstaben nur einer OEM-Partition oder GPT-Partition zuweisen, die eine Basisdatenpartition ist.

letter= d

Gibt den Laufwerkbuchstaben an, den Sie dem Volume zuweisen möchten.

mount= Pfad

Gibt den Pfad des Bereitstellungspunkts an, den Sie dem Volume zuweisen möchten.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

attributes

attributes volume [{set | clear}] [{hidden | readonly | nodefaultdriveletter | shadowcopy}] [noerr]

volume

Zeigt die Attribute des ausgewählten Volumes an.

set

Legt das angegebene Attribut (Volume hidden, read-only, nodefaultdriveletter oder shadowcopy) auf dem ausgewählten Volume fest.

clear

Löscht das angegebene Attribut (Volume hidden, read-only, nodefaultdriveletter oder shadowcopy) aus dem ausgewählten Volume.

hidden

Gibt an, dass das Volume ausgeblendet ist.

readonly

Gibt an, dass das Volume schreibgeschützt ist.

nodefaultdriveletter

Gibt an, dass das Volume standardmäßig keinen Laufwerkbuchstaben erhält.

shadowcopy

Gibt an, dass das Volume ein Schattenkopievolume ist.

noerr

Nur für Skripting. Wenn ein Fehler auftritt, werden Befehle von DiskPart weiterhin so verarbeitet, als sei der Fehler nicht aufgetreten. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

automount

automount [enable] [disable] [scrub] [noerr]

Wenn diese Option aktiviert ist (Standardeinstellung), stellt Windows automatisch das Dateisystem für ein neues Basisvolume bereit, das dem System hinzugefügt wird, und weist dem Volume dann einen Laufwerkbuchstaben zu. In Speichernetzwerkkonfigurationen (SAN) verhindert die Deaktivierung von automount, dass Windows dem System neu hinzugefügte Basisvolumes automatisch bereitstellt und ihnen Laufwerkbuchstaben zuweist.

enable

Ermöglicht Windows die automatische Bereitstellung neuer Basisvolumes, die dem System hinzugefügt werden, und die anschließende Zuweisung von Laufwerkbuchstaben.

disable

Verhindert, dass Windows neue Basisvolumes, die dem System hinzugefügt werden, automatisch bereitstellt.

scrub

Entfernt Verzeichnisse für Volumebereitstellungspunkte und Registrierungseinstellungen für Volumes, die sich nicht mehr im System befinden. Hierdurch wird verhindert, dass Volumes, die sich zuvor im System befanden, automatisch bereitgestellt werden und ihren früheren Volumebereitstellungspunkt erhalten, sobald sie erneut dem System hinzugefügt werden.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

break disk

break disk= n [nokeep] [noerr]

Dies gilt nur für dynamische Datenträger. Teilt das gespiegelte Volume, das über den Fokus verfügt, in zwei einfache Volumes auf. Ein einfaches Volume behält den Laufwerkbuchstaben und alle Bereitstellungspunkte des gespiegelten Volumes, während das andere einfache Volume den Fokus erhält, sodass ein Laufwerkbuchstabe zugewiesen werden kann.

Standardmäßig bleibt der Inhalt beider Spiegelhälften erhalten, und jede Hälfte wird zu einem einfachen Volume. Wenn Sie den Parameter nokeep verwenden, bleibt nur eine Spiegelhälfte als einfaches Volume erhalten, während die zweite Hälfte gelöscht und in freien Speicherplatz konvertiert wird. Dabei erhält kein Volume den Fokus.

n

Gibt den Datenträger an, der das gespiegelte Volume enthält.

nokeep

Gibt an, dass nur ein gespiegeltes Volume erhalten bleibt, während das andere einfache Volume gelöscht und in freien Speicherplatz konvertiert wird. Dabei erhält kein Volume den Fokus.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

clean

clean [all]

Entfernt alle Partitions- oder Volumeformatierungen von dem Datenträger mit Fokus. Auf MBR-Datenträgern (Master Boot Record) werden nur die MBR-Partitionierungsinformationen und Informationen verborgener Sektoren überschrieben. Auf GPT-Datenträgern (GUID-Partitionstabelle) werden die GPT-Partitionsinformationen einschließlich des Schutz-MBR überschrieben. Es gibt keine Informationen über versteckte Sektoren.

all

Gibt an, dass alle Sektoren auf dem Datenträger genullt und alle auf dem Datenträger enthaltenen Daten vollständig gelöscht werden.

convert basic

convert basic [noerr]

Konvertiert einen leeren dynamischen Datenträger in einen Basisdatenträger.

ImportantWichtig
Der Datenträger muss leer sein, um in einen Basisdatenträger konvertiert werden zu können. Sichern Sie die Daten, und löschen Sie anschließend alle Partitionen oder Volumes, bevor Sie den Datenträger konvertieren.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

convert dynamic

convert dynamic [noerr]

Konvertiert einen Basisdatenträger in einen dynamischen Datenträger. Alle auf dem Datenträger vorhandenen Partitionen werden in einfache Volumes konvertiert.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

convert gpt

convert gpt [noerr]

Auf Itanium-basierten Computern wird mit diesem Befehl ein leerer Basisdatenträger mit dem Partitionsstil MBR (Master Boot Record) in einen Basisdatenträger vom Typ GPT (GUID-Partitionstabelle) konvertiert.

ImportantWichtig
Der Datenträger muss für die Konvertierung in einen GPT-Datenträger leer sein. Sichern Sie die Daten, und löschen Sie anschließend alle Partitionen oder Volumes, bevor Sie den Datenträger konvertieren.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

convert mbr

convert mbr [noerr]

Auf Itanium-basierten Computern wird mit diesem Befehl ein leerer Basisdatenträger vom Typ GPT (GUID-Partitionstabelle) in einen Basisdatenträger mit dem Partitionsstil MBR (Master Boot Record) konvertiert.

ImportantWichtig
Der Datenträger muss leer sein, um ihn in einen MBR-Datenträger zu konvertieren. Sichern Sie die Daten, und löschen Sie anschließend alle Partitionen oder Volumes, bevor Sie den Datenträger konvertieren.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

create partition efi

create partition efi [size=n] [offset=n] [noerr]

Auf Itanium-basierten Computern wird durch diesen Befehl eine EFI-Systempartition (Extensible Firmware Interface) auf einem GUID-Partitionstabellen-Datenträger (GPT) erstellt. Nachdem die Partition erstellt wurde, erhält die neue Partition den Fokus.

size= n

Gibt die Größe der Partition in Megabyte (MB) an. Wird keine Größe angegeben, wird die Partition solange vergrößert, bis im aktuellen Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist.

offset= n

Gibt den Byteoffset an, an dem die Partition erstellt werden soll. Wird kein Offset angegeben, wird die Partition in dem ersten Datenträgerbereich platziert, der für ihre Aufnahme groß genug ist.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

create partition extended

create partition extended [size=n] [offset=n] [noerr]

Erstellt auf dem aktuellen Laufwerk eine erweiterte Partition. Nachdem Sie die Partition erstellt haben, wird der Fokus automatisch an die neue Partition übergeben. Pro Datenträger kann nur eine erweiterte Partition erstellt werden. Dieser Befehl schlägt beim Versuch fehl, eine erweiterte Partition in einer anderen erweiterten Partition zu erstellen. Logische Laufwerke können erst nach dem Erstellen einer erweiterten Partition erstellt werden.

size= n

Gibt die Größe der erweiterten Partition in Megabyte (MB) an. Wird keine Größe angegeben, wird die Partition solange vergrößert, bis in dem Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist. Die Größe orientiert sich an den Zylindern, d. h., sie wird auf die nächstgelegene Zylindergrenze gerundet. Wenn Sie z. B. eine Größe von 500 MB angeben, wird die Partitionsgröße auf 504 MB aufgerundet.

offset= n

Gilt nur für MBR-Datenträger (Master Boot Record). Gibt den Byteoffset an, an dem die erweiterte Partition erstellt werden soll. Wird kein Offset angegeben, beginnt die Partition am Anfang des ersten freien Speicherplatzes auf dem Datenträger. Der Offset orientiert sich an den Zylindern, d. h., er wird auf die nächstgelegene Zylindergrenze gerundet. Wenn Sie z. B. einen Offset von 27 MB angeben und die Zylindergröße 8 MB beträgt, wird der Offset auf die Grenze 24 MB abgerundet.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

create partition logical

create partition logical [size=n] [offset=n] [noerr]

Erstellt in der erweiterten Partition ein logisches Laufwerk. Nachdem Sie die Partition erstellt haben, wird der Fokus automatisch an das neue logische Laufwerk übergeben.

size= n

Die Größe des logischen Laufwerks in Megabyte (MB). Wird keine Größe angegeben, wird die Partition solange vergrößert, bis im aktuellen Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist.

offset= n

Gilt nur für MBR-Datenträger (Master Boot Record). Gibt den Byteoffset an, an dem das logische Laufwerk erstellt werden soll. Der Offset orientiert sich an den Zylindern und wird unabhängig von der verwendeten Zylindergröße so gerundet, dass der Zylinder vollständig gefüllt wird. Wird kein Offsetwert angegeben, wird die Partition in dem ersten Datenträgerbereich platziert, der groß genug ist, um die Partition aufzunehmen. Die Partition ist mindestens so groß (in Byte) wie die durch size=n angegebene Zahl. Wenn Sie eine Größe für das logische Laufwerk angeben, muss sie kleiner als die erweiterte Partition sein.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

create partition msr

create partition msr [size=n] [offset=n] [noerr]

Erstellt auf Itanium-basierten Computern auf einem GPT-Datenträger (GUID-Partitionstabelle) eine MSR-Partition (von Microsoft reserviert).

CautionVorsicht
Verwenden Sie den Befehl create partition msr äußerst vorsichtig. GPT-Datenträger erfordern ein spezielles Partitionslayout. Wenn Sie von Microsoft reservierte Partitionen erstellen, kann dies dazu führen, dass der Datenträger nicht mehr gelesen werden kann. Auf GPT-Datenträgern, die zum Starten von Windows XP 64-Bit Edition oder der 64-Bit-Versionen der Windows Server 2003-Produktfamilie verwendet werden, bildet die EFI-Systempartition (Extensible Firmware Interface) die erste Partition auf dem Datenträger, gefolgt von der von Microsoft reservierten Partition. GPT-Datenträger, die lediglich für die Speicherung von Daten verwendet werden, verfügen über keine EFI-Systempartition; die von Microsoft reservierte Partition bildet die erste Partition.

Windows XP und die Windows Server 2003-Produktfamilie stellen keine von Microsoft reservierten Partitionen bereit. Sie können auf diesen Partitionen daher keine Daten speichern und sie nicht löschen.

size= n

Gibt die Größe der Partition in Megabyte (MB) an. Die Partition ist mindestens so groß (in Byte) wie die durch size=n angegebene Zahl. Wird keine Größe angegeben, wird die Partition solange vergrößert, bis im aktuellen Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist.

offset= n

Gibt den Byteoffset an, an dem die Partition erstellt werden soll. Die Partition beginnt an dem Byteoffset, der durch offset=n angegeben wird. Der Offset orientiert sich an den Sektoren und wird unabhängig von der verwendeten Sektorgröße so gerundet, dass er vollständig gefüllt wird. Wird kein Offsetwert angegeben, wird die Partition in dem ersten Datenträgerbereich platziert, der groß genug ist, um die Partition aufzunehmen.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

create partition primary

create partition primary [size=n] [offset=n] [ID={byte|GUID}] [align=n][noerr]

Erstellt auf dem aktuellen Basisdatenträger eine primäre Partition. Nachdem Sie die Partition erstellt haben, wird der Fokus automatisch an die neue Partition übergeben. Die Partition erhält keinen Laufwerkbuchstaben, sondern der Partition muss mit dem Befehl assign einen Laufwerkbuchstaben zugewiesen werden.

size= n

Gibt die Größe der Partition in Megabyte (MB) an. Wenn keine Größe angegeben ist, verwendet die Partition den gesamten nicht reservierten Speicherplatz im aktuellen Bereich. Die Größe orientiert sich an den Zylindern, d. h., sie wird auf die nächstgelegene Zylindergrenze gerundet. Wenn Sie z. B. eine Größe von 500 MB angeben, wird die Partitionsgröße auf 504 MB aufgerundet.

offset= n

Gibt den Byteoffset an, an dem die Partition erstellt werden soll. Wird kein Offset angegeben, beginnt die Partition am Anfang des ersten freien Speicherplatzes auf dem Datenträger. Der Offset orientiert sich bei MBR-Datenträgern (Master Boot Record) an den Zylindern, d. h., der Offset wird auf die nächstgelegene Zylindergrenze gerundet. Wenn Sie z. B. einen Offset von 27 MB angeben und die Zylindergröße 8 MB beträgt, wird der Offset auf die Grenze 24 MB abgerundet.

ID={byte|GUID}

Nur für die Verwendung durch OEMs bestimmt.

CautionVorsicht
Wenn Sie Partitionen mit diesem Parameter erstellen, kann dies dazu führen, dass der Computer abstürzt oder nicht gestartet werden kann. Sie sollten Partitionen auf GPT-Datenträgern mithilfe des Parameters ID=byte | GUID nur erstellen, wenn Sie ein OEM oder ein IT-Spezialist mit Erfahrung im Umgang mit GPT-Datenträgern sind. Verwenden Sie stattdessen immer den Befehl create partition efi zum Erstellen von EFI-Systempartitionen (Extensible Firmware Interface), den Befehl create partition msr zum Erstellen von für Microsoft reservierten Partitionen und den Befehl create partition primary (ohne den Parameter ID=byte | GUID) zum Erstellen primärer Partitionen auf GPT-Datenträgern.

align= n

Wird gewöhnlich mit RAID-LUN-Hardwarearrays (Logical Unit Number, logische Gerätenummer) verwendet, um die Leistung zu verbessern, wenn die logischen Einheiten (Logical Units, LUs) nicht den Zylindern entsprechen. Richtet eine primäre Partition, die nicht den Zylindern entspricht, am Beginn eines Datenträgers aus und rundet den Offset auf den nächsten Ausrichtungsgrenzwert aus. Hierbei ist n die Anzahl von Kilobyte (KB) vom Beginn des Datenträgers zur nächsten Ausrichtungsgrenze. Der Befehl align= n meldet einen Fehler, wenn sich die primäre Partition nicht am Beginn des Datenträgers befindet. Wenn dieser Befehl zusammen mit offset= n verwendet wird, liegt der Offset innerhalb des ersten verwendbaren Zylinders auf dem Datenträger.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

Kommentare

Generieren Sie zum Partitionieren eines GPT-Datenträgers mit einer OEM-Partition eine OEM-GUID:

Erstellen Sie mit dem folgenden Befehl eine EFI-Partition:

create partition efi size= n

Erstellen Sie mit dem folgenden Befehl eine primäre Partition:

create partition primary size= n ID={byte|GUID}

Erstellen Sie mit dem folgenden Befehl eine MSR-Partition:

create partition MSR size= n

ImportantWichtig
Sie müssen die OEM-Partition zwischen der EFI- und der MSR-Partition (von Microsoft reserviert) erstellen.

Erstellen Sie die LDM-Metadaten- oder LDM-Datenpartitionen niemals explizit als Partitionen. Konvertieren Sie stattdessen den Datenträger in einen dynamischen Datenträger.

Für MBR-Datenträger (Master Boot Record) können Sie ein Partitionstypbyte im Hexadezimalformat für die Partition angeben. Wenn Sie bei einem MBR-Datenträger kein Byte für den Partitionstyp angeben, erstellt der Befehl create partition primary eine Partition vom Typ 0x6. Mit dem Parameter ID=byte | GUID kann das Byte für jeden Partitionstyp angegeben werden. DiskPart überprüft weder die Gültigkeit des Partitionstyps noch den ID-Parameter.

  • Bei GPT-Datenträgern können Sie eine GUID (Globally Unique Identifier) für den Partitionstyp der Partition angeben, die Sie erstellen:

  • EFI-Systempartition: c12a7328-f81f-11d2-ba4b-00a0c93ec93b

  • Von Microsoft reservierte Partition: e3c9e316-0b5c-4db8-817d-f92df00215ae

  • Basisdatenpartition: ebd0a0a2-b9e5-4433-87c0-68b6b72699c7

  • LDM-Metadatenpartition auf einem dynamischen Datenträger: 5808c8aa-7e8f-42e0-85d2-e1e90434cfb3

  • LDM-Datenpartition auf einem dynamischen Datenträger: af9b60a0-1431-4f62-bc68-3311714a69ad

Wenn Sie keine GUID (Globally Unique Identifier) für den Partitionstyp angeben, wird durch den Befehl create partition primary eine Basisdatenpartition erstellt. Mit dem Parameter ID=byte | GUID kann das Byte für jeden Partitionstyp angegeben werden. DiskPart überprüft weder die Gültigkeit des Partitionstyps noch den ID-Parameter.

create volume raid

create volume raid [size=n] [disk=n,n,n[,n,…]] [noerr]

Erstellt ein RAID-5-Volume auf mindestens drei angegebenen dynamischen Datenträgern. Nach dem Erstellen des Volumes wechselt der Fokus automatisch zu dem neuen Volume. Dieser Befehl gilt nicht für Windows Vista.

size= n

Gibt den Speicherplatz in Megabyte (MB) an, den das Volume auf den einzelnen Datenträgern belegt. Wird keine Größe angegeben, wird das größtmögliche RAID-5-Volume erstellt. Der Datenträger mit dem geringsten zusammenhängenden freien Speicherplatz bestimmt die Größe des RAID-5-Volumes, und auf jedem Datenträger wird diese Speicherplatzgröße reserviert. Der tatsächlich verfügbare Speicherplatz bei dem RAID-5-Volume ist niedriger als die Summe des Speicherplatzes auf den verschiedenen Datenträgern, da ein Teil davon für die Parität benötigt wird.

disk= n , n , n[,n,…]

Gibt die dynamischen Datenträger an, auf denen das Volume erstellt werden soll. Zum Erstellen eines RAID-5-Volumes werden mindestens drei dynamische Datenträger benötigt. Speicherplatz in der Größenordnung von size=n wird auf jedem Datenträger reserviert.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

create volume simple

create volume simple [size=n] [disk=n] [noerr]

Erstellt ein einfaches Volume. Nach dem Erstellen des Volumes wechselt der Fokus automatisch zu dem neuen Volume. Dynamische Datenträger werden unter den Betriebssystemen Windows Vista Starter, Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home N und Windows Vista Business nicht unterstützt.

size= n

Gibt die Größe des Volumes in Megabyte (MB) an. Wenn keine Größe angegeben ist, belegt das neue Volume den verbleibenden freien Speicherplatz auf dem Datenträger.

disk= n

Gibt den dynamischen Datenträger an, auf dem das Volume erstellt werden soll. Wenn kein Datenträger angegeben ist, wird der aktuelle Datenträger verwendet.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

create volume stripe

create volume stripe [size=n] [disk=n,n[,n,…]] [noerr]

Erstellt ein Stripesetvolume mit mindestens zwei angegebenen dynamischen Datenträgern. Nach dem Erstellen des Volumes wechselt der Fokus automatisch zu dem neuen Volume. Dynamische Datenträger werden unter den Betriebssystemen Windows Vista Starter, Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home N und Windows Vista Business nicht unterstützt.

size= n

Gibt den Speicherplatz in Megabyte (MB) an, den das Volume auf den einzelnen Datenträgern belegt. Wenn keine Größe angegeben ist, belegt das neue Volume den verbleibenden freien Speicherplatz auf dem kleinsten Datenträger und gleich viel Speicherplatz auf jedem nachfolgenden Datenträger.

disk= n , n[,n,…]

Gibt die dynamischen Datenträger an, auf denen das Volume erstellt werden soll. Zum Erstellen eines Stripesetvolumes sind mindestens zwei dynamische Datenträger erforderlich. Speicherplatz in der Größenordnung von size=n wird auf jedem Datenträger reserviert.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

delete disk

delete disk [noerr] [override]

Löscht einen fehlenden dynamischen Datenträger aus der Liste der Datenträger.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

override

Ermöglicht es, dass DiskPart alle einfachen Volumes auf dem Datenträger löscht. Enthält der Datenträger eine Hälfte eines gespiegelten Volumes, wird die Spiegelhälfte auf dem Datenträger gelöscht. Der Befehl delete disk override kann nicht ausgeführt werden, wenn der Datenträger Mitglied eines RAID-5-Volumes ist.

delete partition

delete partition [noerr] [override]

Auf einem Basisdatenträger wird damit die Partition mit dem Fokus gelöscht. Die Systempartition, die Startpartition sowie jede Partition, auf der sich die aktive Auslagerungsdatei oder das Absturzabbild (Speicherabbild) befindet, können nicht gelöscht werden.

CautionVorsicht
Durch das Löschen einer Partition auf einem dynamischen Datenträger können alle dynamischen Volumes auf dem Datenträger gelöscht werden, sodass sämtliche Daten zerstört werden und der Datenträger beschädigt zurückbleibt. Löschen Sie ein dynamisches Volume stattdessen immer mit dem Befehl delete volume.

Sie können Partitionen von dynamischen Datenträgern löschen. Sie dürfen sie jedoch nicht erstellen. So ist es z. B. möglich, eine unbekannte GUID-Partitionstabellen-Partition (GPT) auf einem dynamischen GPT-Datenträger zu löschen. Das Löschen einer solchen Partition führt jedoch nicht dazu, dass der daraus resultierende freie Speicherplatz verfügbar wird. Durch diesen Befehl kann die Wiedergewinnung des Speicherplatzes auf einem beschädigten, offline befindlichen dynamischen Datenträger in Notfällen ermöglicht werden, in denen der Befehl clean nicht verwendet werden kann.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

override

Ermöglicht es, dass DiskPart eine beliebige Partition ungeachtet des Typs löscht. Normalerweise ermöglicht DiskPart nur das Löschen bekannter Datenpartitionen.

delete volume

delete volume [noerr]

Löscht das ausgewählte Volume. Das Systemvolume, das Startvolume sowie jedes Volume, auf dem sich die aktive Auslagerungsdatei oder das Absturzabbild (Speicherabbild) befindet, können nicht gelöscht werden.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

detail disk

detail disk

Zeigt die Eigenschaften des ausgewählten Datenträgers und der Volumes auf dem Datenträger an.

detail partition

detail partition

Zeigt die Eigenschaften der ausgewählten Partition an.

detail volume

detail volume

Zeigt die Datenträger an, auf denen sich das aktuelle Volume befindet.

exit

exit

Beendet den Befehlsinterpreter von DiskPart.

extend

extend [size=n] [disk=n] [noerr]

Erweitert das Volume mit Fokus in den nächsten zusammenhängenden nicht reservierten Speicherplatz. Bei Basisvolumes muss sich der nicht reservierte Speicherplatz auf demselben Datenträger wie die Partition mit dem Fokus befinden und der Partition folgen (die Sektoroffsetnummer muss größer sein als die der Partition). Ein dynamisches, einfaches oder übergreifendes Volume kann auf jeden freien Speicherplatz auf einem beliebigen dynamischen Datenträger erweitert werden. Mithilfe dieses Befehls können Sie ein vorhandenes Volume in neu erstellten Speicherplatz erweitern.

Wenn die Partition zuvor mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde, wird das Dateisystem automatisch so erweitert, dass die größere Partition belegt wird. Daten gehen dabei nicht verloren. Wenn die Partition zuvor mit einem anderen als dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde, wird der Befehl nicht ausgeführt, und die Partition wird nicht geändert.

Sie können die aktuellen System- oder Startpartitionen nicht erweitern.

size= n

Gibt den Speicherplatz in Megabyte (MB) an, der zur aktuellen Partition hinzugefügt werden soll. Wenn Sie keine Größe angeben, wird der Datenträger so erweitert, dass der gesamte nächste zusammenhängende und verfügbare Speicherplatz belegt wird.

disk= n

Gibt den dynamischen Datenträger an, auf dem das Volume erweitert werden soll. Auf dem Datenträger wird Speicherplatz in der Größenordnung von size=n reserviert. Wird kein Datenträger angegeben, wird das Volume auf dem aktuellen Datenträger erweitert.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

filesystems

filesystems

Zeigt die aktuellen und unterstützten Dateisysteme auf dem Volume an. Damit dieser Vorgang erfolgreich ausgeführt wird, muss ein Volume ausgewählt werden.

format

format [{[FS=<FS>] [REVISION=<X.XX>] | RECOMMENDED}] [LABEL=<"Bezeichnung">] [UNIT=<N>] [QUICK] [COMPRESS] [OVERRIDE] [NOWAIT] [NOERR]

Formatiert das Volume oder die Partition. Damit dieser Vorgang erfolgreich ausgeführt wird, muss ein Volume ausgewählt werden.

FS=<FS>

Gibt den Typ des Dateisystems an. Wenn kein Dateisystem angegeben ist, wird das Standarddateisystem verwendet, das mit dem Befehl FILESYSTEMS angezeigt wird.

REVISION = <X.XX>

Gibt gegebenenfalls die Dateisystemrevision an.

RECOMMENDED

Wenn diese Option angegeben ist, werden bei Vorhandensein einer Empfehlung anstelle des Standarddateisystems das empfohlene Dateisystem und die empfohlene Revision verwendet. Das empfohlene Dateisystem wird (sofern vorhanden) mit dem Befehl FILESYSTEMS angezeigt.

LABEL=<"Bezeichnung">

Gibt die Volumebezeichnung an.

UNIT=<N>

Setzt die Größe der Standardzuordnungseinheit außer Kraft. Für die allgemeine Verwendung werden die Standardeinstellungen dringend empfohlen. Die Größe der Standardzuordnungseinheit für ein bestimmtes Dateisystem wird mithilfe des Befehls FILESYSTEMS angezeigt.

NTFS-Komprimierung wird für Zuordnungseinheitsgrößen von mehr als 4096 nicht unterstützt.

QUICK

Führt eine Schnellformatierung aus.

COMPRESS

Nur NTFS: Auf dem neuen Volume erstellte Dateien werden standardmäßig komprimiert.

OVERRIDE

Erzwingt gegebenenfalls zuerst die Aufhebung der Bereitstellung des Volumes. Alle geöffneten Handles für das Volume sind dann nicht mehr gültig.

NOWAIT

Erzwingt die sofortige Rückgabe des Befehls, während der Formatierungsprozess noch ausgeführt wird. Wenn NOWAIT nicht angegeben ist, zeigt DiskPart den Formatierungsfortschritt als Prozentsatz an.

NOERR

Nur für Skripting. Wenn ein Fehler auftritt, werden Befehle von DiskPart weiterhin so verarbeitet, als sei der Fehler nicht aufgetreten. Ohne den Parameter NOERR führt ein Fehler dazu, dass DiskPart mit einem Fehlercode beendet wird.

Beispiele:

FORMAT FS=NTFS LABEL="New Volume" QUICK COMPRESS

FORMAT RECOMMENDED OVERRIDE

gpt attributes

gpt attributes= n

Weist bei GPT-Basisdatenträgern das oder die GPT-Attribute zur Partition mit dem Fokus zu. GPT-Partitionsattribute stellen weitere Informationen zur Verwendung der Partition bereit. Einige Attribute gelten speziell für die Partitionstyp-GUID.

ImportantWichtig
Eine Änderung der GPT-Attribute kann dazu führen, dass die Basisdatenvolumes nicht bereitgestellt werden können oder dass die Zuweisung von Laufwerkbuchstaben fehlschlägt. Ändern Sie GPT-Attribute nur, wenn Sie im Umgang mit GPT-Datenträgern erfahrener OEM oder IT-Spezialist sind.

n

Der Hexadezimalwert, der sich auf das Attribut bezieht, das Sie auf die Partition mit Fokus anwenden möchten. Das GPT-Attributfeld ist ein 64-Bit-Feld mit zwei Unterfeldern. Das höhere Feld wird nur im Kontext der Partitions-ID interpretiert, während das niedrigere Feld allen Partitions-IDs gemeinsam ist.

Alle Partitionen haben das folgende Attribut:

  • 0x000000000000001 markiert die Partition als erforderlich. Dies zeigt allen Dienstprogrammen für die Datenträgerverwaltung an, dass die Partition nicht gelöscht werden darf. Die EFI-Systempartition enthält nur die Binärdateien, die zum Starten des Betriebssystems erforderlich sind. Auf diese Weise können OEM- oder betriebssystemspezifische Binärdateien problemlos auf anderen Partition abgelegt werden.

Für Basisdatenpartitionen wird das folgende Attribut definiert:

  • 0x8000000000000000 verhindert, dass der Partition automatisch ein Laufwerkbuchstabe zugewiesen wird. Standardmäßig wird jeder Partition ein neuer Laufwerkbuchstabe zugewiesen. Das Festlegen dieses Attributs stellt sicher, dass beim Verschieben eines Datenträgers auf einen neuen Computer nicht automatisch ein neuer Laufwerkbuchstabe generiert wird. Stattdessen kann der Benutzer den Laufwerkbuchstaben manuell zuweisen.

noteHinweis
Weitere Attribute können jederzeit hinzugefügt werden.

help

help

Zeigt eine Liste der verfügbaren Befehle an.

import

import [noerr]

Importiert eine fremde Datenträgergruppe in die Datenträgergruppe des lokalen Computers. Der Befehl import importiert alle Datenträger in derselben Gruppe wie der Datenträger mit dem Fokus.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

inactive

inactive

Markiert auf MBR-Basisdatenträgern (Master Boot Record) die Systempartition oder die Startpartition mit dem Fokus als inaktiv. Wenn Sie den Computer neu starten, wird er mithilfe der nächsten im BIOS angegebenen Optionen, z. B. dem CD-ROM-Laufwerk, oder einer PXE-basierten (Pre-Boot eXecution Environment) Startumgebung (beispielsweise Remoteinstallationsdienste (Remote Installation Services, RIS)) gestartet.

CautionVorsicht
Es kann vorkommen, dass ein Computer ohne aktive Partition nicht gestartet werden kann. Markieren Sie eine System- oder Startpartition nur dann als inaktiv, wenn Sie ein erfahrener Benutzer mit einem tief greifenden Verständnis der Windows Server 2003-Produktfamilie sind.

Wenn Sie den Computer nicht starten können, nachdem Sie die System- oder Startpartition als inaktiv markiert haben, müssen Sie die Setup-CD in das CD-ROM-Laufwerk einlegen, den Computer neu starten und die Partition dann mithilfe der Befehle Fixmbr und Fixboot der Wiederherstellungskonsole reparieren.

list disk

list disk

Zeigt eine Liste der Datenträger und Informationen zu diesen an, wie z. B. deren Größe, der verfügbare freie Speicherplatz, ob es sich um einen Basisdatenträger oder einen dynamischen Datenträger handelt und ob der Datenträger den Partitionsstil MBR-Basisdatenträger oder GUID-Partitionstabelle (GPT) verwendet. Der mit einem Sternchen (*) markierte Datenträger ist der aktive Datenträger.

list partition

list partition

Zeigt die Partitionen an, die in der Partitionstabelle des aktuellen Datenträgers aufgeführt sind. Auf dynamischen Datenträgern entsprechen diese Partitionen möglicherweise nicht den dynamischen Volumes auf dem Datenträger. Diese Abweichung tritt auf, da dynamische Datenträger in der Partitionstabelle Einträge für das Systemvolume oder das Startvolume (falls auf dem Datenträger vorhanden) enthalten. Dynamische Datenträger enthalten zudem eine Partition, die den Rest des Datenträgers belegt und den Speicherplatz für die Verwendung durch dynamische Volumes reserviert.

list volume

list volume

Zeigt eine Liste der Basisvolumes und der dynamischen Volumes auf allen Datenträgern an.

online

online [noerr]

Schaltet einen als offline gekennzeichneten Datenträger oder ein als offline gekennzeichnetes Volume, der bzw. das den Fokus hat, online. Bewirkt die erneute Synchronisierung des gespiegelten oder des RAID-5-Volumes, das den Fokus hat.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

rem

rem

Stellt eine Möglichkeit bereit, Kommentare zu einem Skript hinzuzufügen. Beispiele:

rem These commands set up 3 drives.
create partition primary size=2048
assign d:
create partition extend
create partition logical size=2048
assign e:
create partition logical
assign f:

remove

remove [{letter=d|mount=Pfad|[all]}] [dismount][noerr]

Entfernt einen Laufwerkbuchstaben oder einen Bereitstellungspunkt von dem Volume mit Fokus. Wird der Parameter all verwendet, werden alle aktuellen Laufwerkbuchstaben und Bereitstellungspunkte entfernt. Wenn Sie keinen Laufwerkbuchstaben oder Bereitstellungspunkt angeben, entfernt DiskPart den ersten gefundenen Laufwerkbuchstaben oder Bereitstellungspunkt.

Mit dem Befehl remove können Sie den Laufwerkbuchstaben ändern, der einem austauschbaren Datenträger zugewiesen ist. Es ist nicht möglich, die Laufwerkbuchstaben von System-, Start- oder Auslagerungsdateivolumes zu entfernen. Es ist auch nicht möglich, den Laufwerkbuchstaben für eine OEM-Partition, eine GPT-Partition mit unbekannter GUID oder eine der besonderen, keine Daten enthaltenden GPT-Partitionen, z. B. die EFI-Systempartition, zu entfernen.

letter= d

Gibt den zu entfernenden Laufwerkbuchstaben an.

mount= Pfad

Gibt den Pfad des zu entfernenden Bereitstellungspunkts an.

all

Entfernt alle aktuellen Laufwerkbuchstaben und Bereitstellungspunkte.

dismount

Hebt die Bereitstellung des Basisvolumes auf, wenn alle Laufwerkbuchstaben und Bereitstellungspunkte von dem Volume entfernt wurden, und schaltet das Basisvolume offline, sodass es nicht mehr bereitgestellt werden kann. Falls andere Prozesse das Volume verwenden, schließt DiskPart alle offenen Handles, bevor die Bereitstellung des Volumes aufgehoben wird. Sie können das Volume bereitstellbar machen, indem Sie ihm einen Laufwerkbuchstaben zuweisen oder den Pfad eines Bereitstellungspunkts zu dem Volume erstellen. Dismount kann nicht ausgeführt werden, wenn dieser Befehl auf einem Volume verwendet wird, das noch über Laufwerkbuchstaben oder Bereitstellungspunkte verfügt. Für Skripting wird die Verwendung von removeall dismount empfohlen.

noerr

Nur für Skripting. Gibt an, dass DiskPart beim Auftreten eines Fehlers Befehle weiter so verarbeitet, als ob kein Fehler aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

repair disk

repair disk= n [noerr]

Repariert das RAID-5-Volume, das den Fokus hat, indem das fehlerhafte RAID-5-Mitglied durch den angegebenen dynamischen Datenträger ersetzt wird. Der freie Speicherplatz des angegebenen dynamischen Datenträgers muss mindestens der Gesamtgröße des fehlerhaften RAID-5-Elements entsprechen.

n

Gibt den dynamischen Datenträger an, der das fehlerhafte RAID-5-Mitglied ersetzt. Der freie Speicherplatz des angegebenen Datenträgers muss mindestens der Gesamtgröße des fehlerhaften RAID-5-Mitglieds entsprechen.

noerr

Nur für Skripting. Beim Auftreten eines Fehlers verarbeitet DiskPart Befehle weiter so, als sei kein Fehler aufgetreten. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

rescan

rescan

Sucht nach neuen Datenträgern, die eventuell zum Computer hinzugefügt wurden.

retain

retain

Bereitet ein vorhandenes dynamisches einfaches Volume für die Verwendung als Start- oder Systemvolume vor.

Erstellt auf einem x86-basierten Computer einen Partitionseintrag im MBR (Master Boot Record) auf dem dynamischen einfachen Volume mit Fokus. Um eine MBR-Partition zu erstellen, muss das dynamische einfache Volume bei einem an einem Zylinder ausgerichteten Offset beginnen, und die Volumegröße muss einer ganzzahligen Anzahl von Zylindern entsprechen.

Auf einem Itanium-basierten Computer wird durch diesen Befehl ein Partitionseintrag in der GUID-Partitionstabelle (GPT) auf dem dynamischen, einfachen Volume erstellt, das über den Fokus verfügt.

noteHinweis
Der Befehl retain sollte nur während einer unbeaufsichtigten Installation oder von OEMs verwendet werden.

select disk

select disk=[n]

Wählt den angegebenen Datenträger aus und setzt den Fokus auf den Datenträger.

n

Gibt die Datenträgernummer des Datenträgers an, der den Fokus erhalten soll. Wenn Sie keine Datenträgernummer angeben, listet der Befehl select den Datenträger auf, der aktuell den Fokus besitzt. Sie können mit dem Befehl list disk die Nummern aller Datenträger im Computer anzeigen.

select partition

select partition=[{n|d}]

Wählt die angegebene Partition aus und gibt ihr den Fokus. Wenn Sie keine Partition angeben, listet der Befehl select die Partition auf, die zurzeit den Fokus besitzt. Sie können mit dem Befehl list partition die Nummern aller Partitionen auf dem aktuellen Datenträger anzeigen.

n

Gibt die Nummer der Partition an, die den Fokus erhalten soll.

d

Gibt den Laufwerkbuchstaben oder den Pfad des Bereitstellungspunkts der Partition an, die den Fokus erhalten soll.

select volume

select volume=[{n|d}]

Wählt das angegebene Volume aus und setzt den Fokus auf das Volume. Wenn Sie kein Volume angeben, listet der Befehl select das Volume auf, das aktuell den Fokus besitzt. Sie können das Volume nach der Nummer, dem Laufwerkbuchstaben oder dem Bereitstellungspunktpfad angeben. Wenn Sie ein Volume auf einem Basisdatenträger auswählen, erhält auch die entsprechende Partition den Fokus. Sie können mit dem Befehl list volume die Nummern aller Volumes im Computer anzeigen.

n

Gibt die Nummer des Volumes an, das den Fokus erhalten soll.

d

Gibt den Laufwerkbuchstaben oder den Pfad des Bereitstellungspunkts des Volumes an, das den Fokus erhalten soll.

setid

set id={<BYTE> | <GUID>} [OVERRIDE] [NOERR]

Ändert den Partitionstyp. Nur für die Verwendung durch OEMs (Original Equipment Manufacturers, Originalgerätehersteller) gedacht. Damit dieser Vorgang erfolgreich ausgeführt wird, muss eine Partition ausgewählt werden.

ID={<BYTE> | <GUID>}

Gibt den neuen Partitionstyp an. Für MBR-Datenträger (Master Boot Record) können Sie ein Partitionstypbyte im Hexadezimalformat für die Partition angeben. Mit diesem Parameter kann jedes Partitionstypbyte angegeben werden, mit Ausnahme von Typ 42 (LDM-Partition).

Bei GPT-Datenträgern (GUID Partition Table, GUID-Partitionstabelle) können Sie eine Partitionstyp-GUID für die Partition angeben.

OVERRIDE

Aktiviert gegebenenfalls die Erzwingung der vorherigen Aufhebung der Bereitstellung des Volumes durch DiskPart. Alle geöffneten Handles für das Volume werden ungültig.

NOERR

Nur für Skripting. Wenn ein Fehler auftritt, werden Befehle von DiskPart weiterhin so verarbeitet, als sei der Fehler nicht aufgetreten. Ohne den Parameter NOERR führt ein Fehler dazu, dass DiskPart mit einem Fehlercode beendet wird.

Vorsicht: Das Ändern von Partitionstypfeldern mit diesem Parameter kann dazu führen, dass auf dem Computer Fehler auftreten oder der Computer nicht gestartet werden kann. Ändern Sie die Partitionstypfelder auf GPT-Datenträgern mithilfe dieses Parameters nur, wenn Sie ein OEM- oder IT-Experte sind und über Erfahrung mit GPT-Datenträgern verfügen. Verwenden Sie stattdessen immer den Befehl CREATE PARTITION EFI zum Erstellen von EFI-Systempartitionen, den Befehl CREATE PARTITION MSR zum Erstellen von Microsoft Reserved (MSR)-Partitionen und den Befehl CREATE PARTITION PRIMARY ohne den Parameter ID zum Erstellen primärer Partitionen auf GPT-Datenträgern.

Dieser Befehl eignet sich nicht für dynamische Datenträger oder für Microsoft Reserved (MSR)-Partitionen.

Beispiel:

SET ID=07 OVERRIDE

SET ID=ebd0a0a2-b9e5-4433-87c0-68b6b72699c7

shrink

shrink [DESIRED=<N>] [MINIMUM=<N>] [NOWAIT] [NOERR]

shrink QUERYMAX [NOERR]

Reduziert die Größe des Volumes mit dem Fokus um die angegebene Menge. Stellt freien Speicherplatz aus nicht verwendetem Speicherplatz am Ende des Volumes zur Verfügung. Damit dieser Vorgang erfolgreich ausgeführt wird, muss ein Volume ausgewählt werden.

DESIRED=<N>

Gibt die gewünschte Speicherplatzmenge in MB an, um die die Größe des Volumes reduziert werden soll. Wenn keine gewünschte Menge angegeben ist, wird das Volume um die maximale Menge des auf dem Volume verfügbaren freien Speicherplatzes reduziert.

MINIMUM=<N>

Gibt die Mindestspeicherplatzmenge in MB an, um die die Größe des Volumes reduziert werden soll.

QUERYMAX

Gibt die maximale Anzahl Bytes zurück, um die das Volume reduziert werden kann (der auf dem Volume verfügbare freie Speicherplatz). Dieser Wert kann sich ändern, wenn zurzeit Anwendungen auf das Volume zugreifen.

NOWAIT

Erzwingt die sofortige Rückgabe des Befehls, während der Verkleinerungsprozess noch ausgeführt wird.

NOERR

Nur für Skripting. Wenn ein Fehler auftritt, werden Befehle von DiskPart weiterhin so verarbeitet, als sei der Fehler nicht aufgetreten. Ohne den Parameter NOERR führt ein Fehler dazu, dass DiskPart mit einem Fehlercode beendet wird.

Wenn für MINIMUM keine Mindestmenge angegeben ist, wird das Volume gegebenenfalls um die für DESIRED angegebene Menge des auf dem Volume maximal verfügbaren freien Speicherplatzes reduziert. Wenn eine Menge für MINIMUM angegeben ist, jedoch nicht genug freier Speicherplatz zur Verfügung steht, schlägt der Befehl fehl.

Dieser Befehl eignet sich für Basisvolumes und für einfache oder übergreifende dynamische Volumes. Sie können die Größe eines Volumes nur reduzieren, wenn es mit dem NTFS-Dateisystem formatiert ist oder wenn kein Dateisystem vorhanden ist.

Beispiele:

SHRINK DESIRED=500 MINIMUM=250

SHRINK QUERYMAX

DiskPart-Skripts

Mit dem Befehlszeilentool DiskPart (Befehlszeilenoptionen) können Sie Skripts erstellen, um Aufgaben im Zusammenhang mit Datenträgern zu automatisieren, wie z. B. das Erstellen von Volumes oder das Konvertieren von Datenträgern in dynamische Datenträger. Das Erstellen von Skripts für diese Aufgaben ist hilfreich, wenn Sie Windows durch die unbeaufsichtigte Installation oder durch Sysprep bereitstellen, da hier nur das Erstellen eines Startvolumes unterstützt wird.

Weitere Informationen zu DiskPart-Skripts finden Sie unter "Datenträgerverwaltung" in Microsoft Windows XP Professional – Die technische Referenz.

Um ein DiskPart-Skript zu erstellen, geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

diskpart /s Skriptname .txt

Dabei steht Skriptname für den Namen der Textdatei, die das Skript enthält.

Um die Skriptausgabe von DiskPart in eine Datei umzuleiten, geben Sie Folgendes ein:

diskpart /s Skriptname .txt > Protokolldatei .txt

Dabei steht Protokolldatei für den Namen der Textdatei, in die DiskPart seine Ausgabe schreibt.

Beim Starten von DiskPart werden die DiskPart-Version und der Computername an der Eingabeaufforderung angezeigt. Wenn DiskPart beim Versuch, eine Aufgabe mithilfe eines Skripts auszuführen, einen Fehler ermittelt, beendet DiskPart die Verarbeitung des Skripts und zeigt einen Fehlercode an (es sei denn, Sie haben den Parameter noerr angegeben). Beim Entdecken von Syntaxfehlern gibt DiskPart jedoch immer einen Fehler zurück, unabhängig davon, ob Sie den Parameter noerr verwendet haben. Der Parameter noerr ermöglicht Ihnen die Durchführung nützlicher Aufgaben, wie z. B. das Löschen aller Partitionen auf allen Datenträgern mithilfe eines Skripts, unabhängig von der Gesamtanzahl der Datenträger.

In der folgenden Tabelle werden die DiskPart-Fehlercodes aufgelistet:

 

Fehler Beschreibung

0

Es sind keine Fehler aufgetreten. Das gesamte Skript wurde fehlerfrei ausgeführt.

1

Es ist eine schwerwiegende Ausnahme aufgetreten. Möglicherweise handelt es sich um ein ernsthaftes Problem.

2

Die für den Befehl DiskPart angegebenen Parameter sind falsch.

3

DiskPart konnte die angegebene Skript- oder Ausgabedatei nicht öffnen.

4

Einer der von DiskPart verwendeten Dienste hat einen Fehler zurückgegeben.

5

Ein Befehlssyntaxfehler ist aufgetreten. Das Skript ist fehlerhaft, weil ein Objekt falsch ausgewählt wurde oder für die Verwendung mit dem Befehl ungültig war.

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