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Ereignis 1027 - Popupblocker

Veröffentlicht: Juni 2010

Letzte Aktualisierung: Juni 2010

Betrifft: Windows 7, Windows Vista

Der Popupblocker ist ein Feature, bei dem automatisch von einer Website initiierte Popupfenster (sowie Popunderfenster) blockiert werden. In Windows® Internet Explorer® werden Popupfenster standardmäßig in den Zonen "Internet" und "Eingeschränkte Sites" blockiert. Der Popupblocker lässt jedoch die Anzeige von Popupfenstern zu, die durch eine Benutzeraktion initiiert wurden. Benutzer können Internet Explorer mehr oder weniger restriktiv konfigurieren oder den Popupblocker vollständig deaktivieren. Im Allgemeinen lässt der Popupblocker unter den folgenden Bedingungen zu, dass ein Fenster geöffnet wird

  • Das Fenster wurde durch eine Benutzeraktion initiiert, wie z. B. durch Klicken auf eine Schaltfläche oder einen Hyperlink.

  • Das Fenster wurde in den Zonen "Vertrauenswürdige Sites" und "Lokales Intranet" (die als sicher betrachtet werden) geöffnet.

  • Das Fenster wurde von anderen Anwendungen geöffnet, die auf dem lokalen Computer ausgeführt werden.

Die folgenden Skriptmethoden sind betroffen:

  • window.open

  • window.showHelp

  • window.showModalDialog

  • window.showModelessDialog

  • window.external

  • window.NavigateAndFind

Der zugehörige Protokolleintrag umfasst die Werte, die geprüft werden, um festzulegen, ob das Popupfenster angezeigt wird oder nicht. Dies ist eine Kombination aus mehreren INewWindowManager-Kennzeichen (NWMF). Weitere Informationen finden Sie im Rahmen des Themas NWMF-Aufzählungstypen (möglicherweise in englischer Sprache) in MSDN.

noteHinweis
Popupfenster, die mithilfe von window.createPopup erstellt werden, sind vom Popupblocker nicht betroffen.

Wann wird dieses Ereignis protokolliert?

Dieses Ereignis wird immer dann protokolliert, wenn ein neues Popupfenster vom Popupblocker blockiert wird.

noteHinweis
Weitere Informationen und Beispiele finden Sie unter dem Thema Ereignis 1027 - Popupblocker in Anwendungskompatibilität von Internet Explorer (möglicherweise in englischer Sprache).

Wartung

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Popupblocker zu ändern:

  • Klicken Sie in Internet Explorer auf die Schaltfläche Extras, klicken Sie auf Popupblocker, und klicken Sie dann auf Popupblocker einschalten.

  • Klicken Sie in Internet Explorer im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Datenschutz, und aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Popupblocker einschalten.

Im Dialogfeld Internetoptionen können Sie auch auf Einstellungen klicken und bestimmte Websites angeben, die Popupfenster anzeigen können.

Webentwickler können die folgenden Aktionen ausführen:

  • Ändern einer Webseite, sodass ein neues Fenster aufgrund einer benutzerinitiierten Aktion (z. B. Klicken auf eine Schaltfläche oder einen Hyperlink) geöffnet wird.

  • Anweisen der Benutzer, Popupfenster bestimmter Websites zuzulassen (oder Verwenden von Gruppenrichtlinien, um bestimmte Websites den Zonen "Vertrauenswürdige Sites" und "Lokales Intranet" hinzuzufügen).

  • Überprüfen auf einen Rückgabewert NULL von allen Fenstern, die geöffnet werden. Der Wert NULL gibt an, ob das Popupfenster erfolgreich geöffnet wurde, sodass Sie das Ergebnis verarbeiten können.

    Von einigen Websites wird die window.open-Methode für ein onunload-Ereignis aufgerufen, damit Benutzer länger auf der Website bleiben oder um Werbung anzuzeigen. Auf einigen Websites wird außerhalb des sichtbaren Desktopbereichs ein neues Fenster geöffnet, oder es wird ein Fenster geöffnet, das größer als der Bildschirm ist. Dies kommt in Microsoft® Internet Explorer 6 nicht vor. Weitere Informationen finden Sie im Rahmen des Themas Informationen zu Einschränkungen bei Fenstern (möglicherweise in englischer Sprache) in MSDN.

Popupblocker und die Registrierung

Sie können den Popupblocker auch über einen gesonderten Registrierungsschlüssel der anderen Sicherheitsfeatures verwalten. Internet Explorer (Iexplore.exe) und Windows® Explorer (Explorer.exe) werden standardmäßig unter dieser Featuresteuerung ausgeführt. Nachfolgend werden die Registrierungsschlüssel und aktivierten Prozesse dargestellt:

  • HKEY_LOCAL_MACHINE (or HKEY_CURRENT_USER)\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\New Windows\PopupMgr="Yes"

  • HKEY_LOCAL_MACHINE (or HKEY_CURRENT_USER)\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\Main\FeatureControl\FEATURE_WEBOC_POPUPMANAGEMENT\process name.exe=0x00000001

Anwendungen, die als Host für das WebBrowser-Steuerelement fungieren, können die Sicherheitsfeaturesteuerung nutzen, indem sie den Prozess zu denselben Registrierungspfaden hinzufügen. Dies ist programmgesteuert mithilfe der CoInternetSetFeatureEnabled-Funktion möglich.

noteHinweis
Wenn eine Anwendung nicht unter dieser Sicherheitsfeaturesteuerung ausgeführt wird, verhält sich das WebBrowser-Steuerelement genauso wie unter früheren Versionen von Internet Explorer.

Eine Anwendung, die das WebBrowser-Steuerelement hostet, kann die INewWindowManager-Schnittstelle auch implementieren, um den Popupblocker zu verwenden oder zu erweitern.

Popupblocker und die Liste der vertrauenswürdigen Websites

Sie können vertrauenswürdige Websites der Liste der im Voraus zugelassenen Sites hinzufügen, sodass Popupfenster nicht blockiert werden.

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\New Windows\Allow\URLName = <URLs_of_trusted_sites>

Die URLs müssen durch ein Semikolon (;) voneinander getrennt werden. Beispiel: URLName = 207.46.232.182;http://www.microsoft.com. In diesem Beispiel werden für beide Websites Popupfenster angezeigt.

Siehe auch

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