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Entwerfen der logischen Struktur für Windows Server 2008 AD DS

Letzte Aktualisierung: April 2008

Betrifft: Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2

Die Active Directory®-Domänendienste (Active Directory Domain Services, AD DS) unter dem Betriebssystem Windows Server® 2008 ermöglichen Organisationen die Erstellung einer skalierbaren, sicheren und verwaltbaren Infrastruktur für die Benutzer- und Ressourcenverwaltung. Außerdem wird die Unterstützung verzeichnisfähiger Anwendungen ermöglicht.

Eine ordnungsgemäß entworfene logische Active Directory-Struktur bietet die folgenden Vorteile:

  • Vereinfachte Verwaltung von Microsoft® Windows®-basierten Netzwerken mit einer großen Anzahl von Objekten

  • Eine konsolidierte Domänenstruktur und geringere Verwaltungskosten

  • Die Möglichkeit, die Verwaltungsfunktionalität für Ressourcen ggf. zu delegieren

  • Geringere Auswirkungen auf die Netzwerkbandbreite

  • Vereinfachte Ressourcenfreigabe

  • Optimale Suchleistung

  • Geringe Gesamtbetriebskosten

Eine ordnungsgemäß entworfene logische Active Directory-Struktur vereinfacht die effiziente Integration von Features, beispielsweise Gruppenrichtlinie, Desktopsperrung, Softwareverteilung, Arbeitsstation für Benutzer und Gruppen sowie Serververwaltung, in das System. Außerdem vereinfacht eine sorgfältig entworfene logische Struktur die Integration von Microsoft- und Nicht-Microsoft-Anwendungen sowie von Microsoft- und Nicht-Microsoft-Diensten, beispielsweise Microsoft Exchange Server, Infrastruktur mit öffentlichem Schlüssel (Public Key Infrastructure, PKI) und ein domänenbasiertes verteiltes Dateisystem (Distributed File System, DFS).

Wenn Sie eine logische Active Directory-Struktur entwerfen, bevor AD DS bereitgestellt wird, können Sie den Bereitstellungsprozess optimieren, um die Active Directory-Features unter Windows Server 2008 bestmöglich zu nutzen. Zum Entwerfen der logischen Active Directory-Struktur identifiziert das Entwurfsteam zunächst die Anforderungen für Ihre Organisation und entscheidet auf der Grundlage dieser Informationen, wo die Gesamtstruktur- und Domänengrenzen sein sollen. Dann entscheidet das Entwurfsteam, wie die DNS-Umgebung (Domain Name System) konfiguriert werden muss, um den Anforderungen der Gesamtstruktur gerecht zu werden. Schließlich identifiziert das Entwurfsteam die zum Delegieren der Verwaltung von Ressourcen in Ihrer Organisation erforderliche Organisationseinheitsstruktur (Organizational Unit, OU).

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