Das Verhalten der Benutzerkontensteuerung in Windows Server 2008 wird durch die folgenden Einstellungen gesteuert. Sie können diese Einstellungen mit dem Editor für lokale Gruppenrichtlinien (secpol.msc) oder der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (gpedit.msc) konfigurieren.
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Einstellung
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Beschreibung
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Standardwert
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Benutzerkontensteuerung: Administratorbestätigungsmodus für das integrierte Administratorkonto
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Zwei Einstellungen sind möglich:
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Aktiviert – Das integrierte Administratorkonto wird als Administrator im Administratorbestätigungsmodus ausgeführt.
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Deaktiviert – Das Administratorkonto wird immer mit einem Zugriffstoken für Vollzugriff ausgeführt.
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Deaktiviert
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Benutzerkontensteuerung: Verhalten der Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten für Administratoren im Administratorbestätigungsmodus
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Drei Werte sind möglich:
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Keine Eingabeaufforderung – Die Erhöhung findet automatisch im Hintergrund statt. Mit dieser Option kann ein Administrator im Administratorbestätigungsmodus einen Vorgang, für den erhöhte Rechte erforderlich sind, ohne Zustimmung oder Anmeldeinformationen ausführen.
Hinweis |
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Dieses Szenario sollte nur in sehr stark eingeschränkten Umgebungen verwendet werden und wird NICHT empfohlen. |
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Aufforderung zur Eingabe der Zustimmung – Wenn für einen Vorgang ein Zugriffstoken für Vollzugriff erforderlich ist, wird der Administrator im Administratorbestätigungsmodus aufgefordert, Weiter oder Abbrechen auszuwählen. Wenn der Administrator auf Weiter klickt, wird der Vorgang mit den höchsten verfügbaren Rechten fortgesetzt.
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Aufforderung zur Eingabe der Anmeldeinformationen – Wenn für einen Vorgang ein Zugriffstoken für Vollzugriff erforderlich ist, wird der Administrator im Administratorbestätigungsmodus aufgefordert, einen Administratorbenutzernamen und ein Kennwort einzugeben. Wenn der Benutzer gültige Anmeldeinformationen eingibt, wird der Vorgang mit den entsprechenden Rechten fortgesetzt.
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Aufforderung zur Eingabe der Zustimmung
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Benutzerkontensteuerung: Verhalten der Eingabeaufforderung für erhöhte Rechte für Standardbenutzer
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Zwei Werte sind möglich:
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Keine Eingabeaufforderung – Es wird keine Eingabeaufforderung für erhöhte Rechte angezeigt, und der Benutzer kann Verwaltungsaufgaben nur mithilfe von Als Administrator ausführen oder durch Anmelden mit einem Administratorkonto ausführen. Die meisten Unternehmen, in denen Desktops von Standardbenutzern verwendet werden, werden die Richtlinie "Keine Eingabeaufforderung" konfigurieren, um die Anzahl der Helpdeskanrufe zu reduzieren.
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Aufforderung zur Eingabe der Anmeldeinformationen – Wenn für einen Vorgang ein Zugriffstoken für Vollzugriff erforderlich ist, wird der Benutzer aufgefordert, einen Administratorbenutzernamen und ein Kennwort einzugeben. Wenn der Benutzer gültige Anmeldeinformationen eingibt, wird der Vorgang mit den entsprechenden Rechten fortgesetzt.
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Aufforderung zur Eingabe der Anmeldeinformationen
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Benutzerkontensteuerung: Anwendungsinstallationen erkennen und erhöhte Rechte anfordern
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Zwei Werte sind möglich:
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Aktiviert – Der Benutzer wird aufgefordert, zuzustimmen oder Anmeldeinformationen einzugeben, wenn von Windows ein Installationsprogramm erkannt wird.
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Deaktiviert – Anwendungsinstallationen können ausgeführt werden, der Zugriff auf systemweite Ressourcen wird jedoch verweigert. Dies kann zu Fehlern führen, bei denen die Problembehandlung schwierig ist. In einer Unternehmensumgebung mit Standardbenutzerdesktops oder verwalteten Installationstechnologien, wie beispielsweise Systems Management Server (SMS), ist die Erkennung von Installationsprogrammen nicht notwendig, und die Einstellung kann deaktiviert werden.
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Aktiviert
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Benutzerkontensteuerung: Nur ausführbare Dateien heraufstufen, die signiert und validiert sind
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Zwei Werte sind möglich:
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Aktiviert – Nur signierte ausführbare Dateien werden ausgeführt. Mit dieser Richtlinie werden PKI-basierte (Public Key-Infrastruktur) Signaturüberprüfungen für interaktive Anwendungen erzwungen, die erhöhte Rechte anfordern. Unternehmensadministratoren können die Liste der zulässigen Verwaltungsanwendungen durch das Auffüllen von Zertifikaten im Speicher für vertrauenswürdige Herausgeber auf lokalen Computern steuern.
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Deaktiviert – Signierter und unsignierter Code wird ausgeführt.
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Deaktiviert
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Benutzerkontensteuerung: Nur erhöhte Rechte für UIAccess-Anwendungen, die an sicheren Orten installiert sind
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Zwei Werte sind möglich:
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Das System erteilt nur UIAccess-Rechte und Benutzerrechte für ausführbare Dateien, die unter %ProgramFiles% oder %windir% gestartet werden. Mit den Zugriffssteuerungslisten (Access Control Lists, ACLs) für diese Verzeichnisse wird sichergestellt, dass die ausführbare Datei nicht von Benutzern geändert werden kann (dadurch würde sonst die Erhöhung der Rechte möglich). Ausführbare UIAccess-Dateien, die von anderen Speicherorten gestartet werden, werden ohne zusätzliche Rechte gestartet (d. h., sie werden als "asInvoker" ausgeführt).
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Deaktiviert – Die Speicherortüberprüfungen werden nicht ausgeführt, sodass alle UIAccess-Anwendungen bei Genehmigung durch den Benutzer mit dem Zugriffstoken für Vollzugriff des Benutzers gestartet werden.
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Aktiviert
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Benutzerkontensteuerung: UIAccess-Anwendungen können erhöhte Rechte ohne sicheren Desktop anfordern
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Zwei Werte sind möglich:
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Aktiviert – UIAccess-Programme, einschließlich Windows-Remoteunterstützung, können den sicheren Desktop für Eingabeaufforderungen für erhöhte Rechte automatisch deaktivieren. Damit wird in bestimmten UIAccess-Szenarien, beispielsweise beim Bereitstellen von Remoteunterstützung für Standardbenutzer, eine umfangreichere Funktionalität ermöglicht.
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Deaktiviert – Der sichere Desktop kann nur von einem Administrator auf dem Computer oder durch Gruppenrichtlinien deaktiviert werden.
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Deaktiviert
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Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen
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Zwei Werte sind möglich:
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Aktiviert – Administratoren und Standardbenutzer werden zur Eingabe aufgefordert, wenn sie Verwaltungsvorgänge auszuführen versuchen. Das Format der Eingabeaufforderung hängt von den Richtlinien ab.
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Deaktiviert – Die Benutzerkontensteuerung ist im Wesentlichen deaktiviert, und das automatische Starten des Anwendungsinformationsdiensts (Application Information Service, AIS) ist deaktiviert. Außerdem wird der angemeldete Benutzer vom Windows-Sicherheitscenter benachrichtigt, dass die allgemeine Sicherheit des Betriebssystems reduziert wurde, und der Benutzer hat die Möglichkeit, die Benutzerkontensteuerung selbst zu aktivieren.
Hinweis |
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Nach dem Ändern dieser Einstellung ist ein Neustart des Systems erforderlich. |
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Aktiviert
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Benutzerkontensteuerung: Bei Eingabeaufforderung nach erhöhten Rechten zum sicheren Desktop wechseln
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Zwei Werte sind möglich:
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Aktiviert – Die UAC-Eingabeaufforderung für erhöhte Rechte wird auf dem sicheren Desktop angezeigt. Der sichere Desktop kann nur Meldungen von Windows-Prozessen empfangen, sodass Meldungen von Malware eliminiert werden.
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Deaktiviert – Die UAC-Eingabeaufforderung für erhöhte Rechte wird auf dem interaktiven (Benutzer-)Desktop angezeigt.
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Aktiviert
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Benutzerkontensteuerung: Datei- und Registrierungsschreibfehler an Einzelbenutzerstandorte virtualisieren
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Zwei Werte sind möglich:
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Aktiviert – Mit dieser Richtlinie wird die Umleitung von Schreibfehlern in Anwendungen aus früheren Betriebssystemen als Windows Vista an definierte Speicherorte in der Registrierung und im Dateisystem umgeleitet. Dieses Feature ist hilfreich bei Anwendungen, die bisher als Administrator ausgeführt wurden und bei denen Laufzeitanwendungsdaten zurück in %ProgramFiles%; %Windir%; %Windir%\system32 oder in HKLM\Software geschrieben wurden. Diese Einstellung sollte in Umgebungen, in denen nicht UAC-kompatible Software genutzt wird, aktiviert gelassen werden. Anwendungen ohne Anwendungskompatibilitäts-Datenbankeintrag oder Kennzeichnung für die angeforderte Ausführungsebene im Anwendungsmanifest sind nicht UAC-kompatibel.
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Deaktiviert – Virtualisierung erleichtert das Ausführen von Prä-Windows Vista-Anwendungen (Legacyanwendungen), die bisher als Standardbenutzer nicht ausgeführt werden konnten. Ein Administrator, der nur Windows Vista-kompatible Anwendungen ausführt, kann dieses Feature deaktivieren, da es nicht benötigt wird. Bei nicht UAC-kompatiblen Anwendungen, die in %ProgramFiles%; %Windir%; %Windir%\system32 oder HKLM\Software zu schreiben versuchen, treten Fehler auf, wenn diese Einstellung deaktiviert ist.
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Aktiviert
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