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Ausführen eines Datenträgerwartungstools (z. B. "Chkdsk") auf einem Clusterdatenträger

Betrifft: Windows Server 2008 R2

Wenn Sie ein Datenträgerwartungstool (z. B. Chkdsk) für einen Datenträger oder ein Volume ausführen möchten, der bzw. das als Bestandteil eines geclusterten Dienstes, einer geclusterten Anwendung oder eines virtuellen Clustercomputers konfiguriert ist, müssen Sie den Wartungsmodus verwenden. Wenn der Wartungsmodus aktiviert ist, kann die Ausführung des Datenträgerwartungstools abgeschlossen werden, ohne dass ein Failover ausgelöst wird. Wenn Sie einen Zeugendatenträger verwenden, ist es nicht möglich, den Wartungsmodus für diesen Datenträger zu verwenden.

Die Funktionsweise des Wartungsmodus variiert in Abhängigkeit davon, ob es sich um ein Volume, das Teil der freigegebenen Clustervolumes ist, oder um andere Datenträger im Clusterspeicher handelt. Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten unter Weitere Überlegungen.

Sie müssen mindestens Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren oder einer entsprechenden Gruppe sein, um dieses Verfahren ausführen zu können. Weitere Informationen zum Verwenden der passenden Konten und Gruppenmitgliedschaften finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=83477.

So führen Sie ein Datenträgerwartungstool (z. B. "Chkdsk") für einen Clusterdatenträger aus
  1. Wenn der Cluster im Failovercluster-Manager-Snap-In nicht angezeigt wird, klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Failovercluster-Manager, klicken Sie auf Cluster verwalten, und wählen Sie den gewünschten Cluster aus, oder geben Sie ihn an.

  2. Wenn die Konsolenstruktur reduziert ist, erweitern Sie die Struktur unter dem Cluster, für den der Datenträger verwendet wird, auf dem Sie ein Datenträgerwartungstool ausführen möchten.

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf Speicherung.

  4. Klicken Sie im mittleren Bereich auf den Datenträger, auf dem Sie das Datenträgerwartungstool ausführen möchten.

  5. Klicken Sie unter Aktionen auf Weitere Aktionen, und klicken Sie dann auf den geeigneten Befehl:

    • Wenn sich der ausgewählte Datenträger unter Freigegebene Clustervolumes befindet und mehrere Volumes enthält, klicken Sie auf Wartung, und klicken Sie dann auf den Befehl für das entsprechende Volume. Bestätigen Sie die Aktion, falls eine entsprechende Aufforderung angezeigt wird.

    • Wenn sich der ausgewählte Datenträger unter Freigegebene Clustervolumes befindet und ein Volume enthält, klicken Sie auf Wartung, und klicken Sie dann auf Wartungsmodus für dieses Volume aktivieren. Bestätigen Sie die Aktion, falls eine entsprechende Aufforderung angezeigt wird.

    • Wenn sich der ausgewählte Datenträger nicht unter Freigegebene Clustervolumes befindet, klicken Sie auf Wartungsmodus für diesen Datenträger aktivieren.

  6. Führen Sie das Datenträgerwartungstool für den Datenträger oder das Volume aus.

    Bei aktiviertem Wartungsmodus kann die Ausführung des Datenträgerwartungstools abgeschlossen werden, ohne dass ein Failover ausgelöst wird.

  7. Wenn die Ausführung des Datenträgerwartungstools abgeschlossen ist und der Datenträger noch ausgewählt ist, klicken Sie unter Aktionen auf Weitere Aktionen, und klicken Sie dann auf den geeigneten Befehl.

    • Wenn sich der ausgewählte Datenträger unter Freigegebene Clustervolumes befindet und mehrere Volumes enthält, klicken Sie auf Wartung, und klicken Sie dann auf den Befehl für das entsprechende Volume.

    • Wenn sich der ausgewählte Datenträger unter Freigegebene Clustervolumes befindet und ein Volume enthält, klicken Sie auf Wartung, und klicken Sie dann auf Wartungsmodus für dieses Volume deaktivieren.

    • Wenn sich der ausgewählte Datenträger nicht unter Freigegebene Clustervolumes befindet, klicken Sie auf Wartungsmodus für diesen Datenträger deaktivieren.

Weitere Überlegungen

  • Sie können die in diesem Verfahren beschriebene Aufgabe auch mit Windows PowerShell ausführen. Weitere Informationen zum Verwenden von Windows PowerShell für Failovercluster finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=135119 (möglicherweise in englischer Sprache) und http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=135120 (möglicherweise in englischer Sprache).

  • Klicken Sie zum Öffnen des Failovercluster-Snap-Ins auf Start, Verwaltung und anschließend auf Failovercluster-Manager. Wenn das Dialogfeld Benutzerkontensteuerung eingeblendet wird, bestätigen Sie die angegebene Aktion und klicken dann auf Ja.

  • Die Funktionsweise des Wartungsmodus variiert in Abhängigkeit davon, ob es sich um ein Volume, das Teil der freigegebenen Clustervolumes ist, oder um andere Datenträger im Clusterspeicher handelt:

     

    Für freigegebene ClustervolumesFür Datenträger, die nicht Teil der freigegebenen Clustervolumes sind

    Ändert den Status eines Volumes.

    Ändert den Status eines Datenträgers (LUN).

    Schaltet abhängige Ressourcen offline (wodurch der Clientzugriff unterbrochen wird).

    Lässt abhängige Ressourcen online.

    Entfernt den Zugriff über den Pfad \ClusterStorage\volume, wobei dem Besitzerknoten weiterhin der GUID-basierte Zugriff auf das Volume möglich ist. Hebt außerdem den direkten Zugriff von anderen Knoten auf, sodass der Zugriff nur über den Besitzerknoten möglich ist.

    Lässt den Zugriff auf den Datenträger unverändert.

  • Der Wartungsmodus bleibt solange aktiviert, bis eines der folgenden Ereignisse eintritt:

    • Sie deaktivieren ihn.

    • Der Knoten, für den die Ressource ausgeführt wird, wird neu gestartet, oder die Kommunikation mit anderen Knoten geht verloren (dies führt zu einem Failover aller Ressourcen für diesen Knoten).

    • Bei einem Datenträger, der nicht Teil der freigegebenen Clustervolumes ist, wird die Datenträgerressource offline geschaltet oder löst einen Fehler aus.

  • Sie können erkennen, ob sich ein Datenträger im Wartungsmodus befindet, indem Sie auf den Status im mittleren Bereich achten, wenn Speicherung in der Konsolenstruktur ausgewählt ist.

Weitere Verweise

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