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Certutil-Tasks für die Problembehandlung bei Zertifikaten

"Certutil"-Tasks für die Problembehandlung bei Zertifikaten

Certutil ist ein leistungsstarkes Programm zum Beheben von Problemen im Zusammenhang mit Zertifizierungsstellen. Sie können certutil verwenden, um Probleme zu beheben.

Um die Syntax für einen bestimmten Task anzuzeigen, klicken Sie auf den Task:

So zeigen Sie die Informationen an, die in Dateien gespeichert sind, die von öffentlichen Schlüsseln abhängig sind

Syntax

certutil-dump [-f] [-gmt] [-seconds] [-split] [-v] [-p Kennwort] [Dateiname]

Parameter

-dump
Bildet Konfigurationsinformationen oder -dateien ab.
-f
Überschreibt vorhandene Dateien oder Schlüssel.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-split
Teilt die eingebetteten ASN.1-Elemente (Abstract Syntax Notation One) und speichert sie in Dateien.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
-pKennwort
Gibt ein Kennwort an.
Dateiname
Gibt den Dateinamen der Konfigurationsdatei an, die Sie anzeigen möchten.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

So zeigen Sie Datenbankinformationen für Zertifizierungsstellen an und schränken die angezeigten Zertifizierungsstellen-Schemainformationen ein

Syntax

certutil-view [-gmt] [-seconds] [-silent] [-split] [-v] [-config Computername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname] [-restrict Einschränkungsliste] [-out Spaltenliste] [Anforderungskennung]

Parameter

-view
Bildet die Datenbankansicht einer Zertifizierungsstelle ab.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-silent
Verwendet ein automatisches Flag zum Abrufen des Kryptografiekontextes.
-split
Teilt die eingebetteten ASN.1-Elemente (Abstract Syntax Notation One) und speichert sie in Dateien.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
-configComputername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname
Verarbeitet den Vorgang unter Verwendung der Zertifizierungsstelle, die in der Konfigurationszeichenfolge angegeben ist (d. h CAComputername\CAName).
-restrictEinschränkungsliste
Schränkt die Zeilen in der durch Einschränkungsliste angegebenen Datei ein. Dabei handelt es sich um eine Textdatei, die eine durch Kommata getrennte Liste enthält.
-outSpaltenliste
Gibt die Zeilen in der durch Spaltenliste angegebenen Datei an. Dabei handelt es sich um eine Textdatei, die eine durch Kommata getrennte Liste enthält.
Anforderungskennung
Gibt die Anforderungskennung an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • In -config CAComputername\CAName müssen Sie CAComputername oder CAName angeben. Andernfalls wird das Dialogfeld „Zertifizierungsstelle auswählen“ geöffnet und eine Liste aller verfügbaren Zertifizierungsstellen angezeigt.
  • Wenn Sie -config - anstelle von -config CAComputername\CAName verwenden, wird der Vorgang unter Verwendung der Standardzertifizierungsstelle verarbeitet.
  • Bei Verwendung ohne Parameter zeigt certutil eine Liste der Konfigurationszeichenfolgen der Zertifizierungsstelle an.

Beispiele

Um die E-Mail-Namen der Antragsteller aller Zertifikate aufzulisten, die durch die Zertifizierungsstelle Myentrootca auf Cacomputer1 ausgegeben wurden, geben Sie Folgendes ein:

certutil -config cacomputer1\myentrootca -view -out request.email

Um nur die Zeilen anzuzeigen, deren Anforderungskennung größer als 10.000 ist, und dann nur die Anforderungsdisposition der Zertifizierungsstelle Myentrootca anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -config cacomputer1\myentrootca -view -out disposition -restrict "requestid>10,000"

Um nur die letzte Zeile anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

Certutil -config cacomputer1\myentrootca -view -out disposition -restrict "requestid == $"

Um nur die zweite bis letzte Zeile anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -config cacomputer1\myentrootca -view -out disposition -restrict "requestid == $ - 1"

Um für alle Anforderungen an die Zertifizierungsstelle die E-Mail-Namen der Antragsteller anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -view -out email

Um die numerischen Anforderungskennungen der Zertifikate auf der Basis der Benutzervorlage anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -view -restrict "Certificate Template=User" -out requestid

Um die numerischen Anforderungskennungen der Zertifikate auf der Basis der Vorlagenobjektkennung (1.2.3.4.5.5.6.6.6.6.5) anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -view -restrict "Certificate Template=1.2.3.4.5.5.6.6.6.6.5.6" -out requestid

Um alle Seriennummern und Anforderungskennungen für die von der Zertifizierungsstelle ausgestellten Zertifikate anzuzeigen, deren Sperrungen aufgehoben wurden, geben Sie Folgendes ein:

certutil -view -restrict disposition==20 /out "serialnumber,requestid"

Um die E-Mail der Benutzer anzuzeigen, die die Vorlage MyTemplate angefordert haben, und um anzuzeigen, wann die Anforderung ausgegeben wurde, geben Sie Folgendes ein:

certutil -config cacomputer1\myentrootca -view -out email -restrict "CertificateTemplate == myTemplate, Disposition == 20"

So bilden Sie die Seriennummer der Zertifikate in der Datenbank ab

Syntax

certutil-view [-gmt] [-seconds] [-silent] [-split] [-v] [-config Computername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname] [-restric Einschränkungsliste] [-out Spaltenliste] [{disposition==20 | disposition==21}] "serialnumber,requestid"

Parameter

-view
Bildet die Datenbankansicht einer Zertifizierungsstelle ab.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-silent
Verwendet ein automatisches Flag zum Abrufen des Kryptografiekontextes.
-split
Teilt die eingebetteten ASN.1-Elemente (Abstract Syntax Notation One) und speichert sie in Dateien.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
-configComputername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname
Verarbeitet den Vorgang unter Verwendung der Zertifizierungsstelle, die in der Konfigurationszeichenfolge angegeben ist (d. h CAComputername\CAName).
-restrictEinschränkungsliste
Schränkt die Zeilen in der durch Einschränkungsliste angegebenen Datei ein. Dabei handelt es sich um eine Textdatei, die eine durch Kommata getrennte Liste enthält.
-outSpaltenliste
Gibt die Zeilen in der durch Spaltenliste angegebenen Datei an. Dabei handelt es sich um eine Textdatei, die eine durch Kommata getrennte Liste enthält.
disposition==20
Gibt DB_DISP_ISSUED an.
disposition==21
Gibt DB_DISP_REVOKED an.
"serialnumber,requestid"
Gibt an, dass alle Seriennummern und Anforderungskennungen angezeigt werden.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • In -config CAComputername\CAName müssen Sie CAComputername oder CAName angeben. Andernfalls wird das Dialogfeld „Zertifizierungsstelle auswählen“ geöffnet und eine Liste aller verfügbaren Zertifizierungsstellen angezeigt.
  • Wenn Sie -config - anstelle von -config CAComputername\CAName verwenden, wird der Vorgang unter Verwendung der Standardzertifizierungsstelle verarbeitet.

Beispiele

Um alle Seriennummern und Anforderungskennungen für die von der Zertifizierungsstelle ausgestellten Zertifikate anzuzeigen, deren Sperrungen aufgehoben wurden, geben Sie Folgendes ein:

certutil -view -restrict disposition==20 /out "serialnumber,requestid"

So zeigen Sie Registrierungseinstellungen einer Zertifizierungsstelle an

Syntax

certutil-getreg [-user] [-gmt] [-seconds] [-v] [{ca | restore | policy | exit |template}] [\Programmkennung] \Registrierungswertname

Parameter

-getreg
Zeigt Registrierungsinformationen an.
-user
Verwendet die Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER oder den Zertifikatspeicher.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
ca
Gibt den Registrierungsschlüssel CA an.
restore
Gibt den Registrierungsschlüssel RESTORE an.
policy
Gibt den Registrierungsschlüssel POLICYMODULE an.
exit
Gibt den Registrierungsschlüssel EXITMODE an.
template
Gibt den Registrierungsschlüssel TEMPLATE an.
\Programmkennung
Gibt den Namen des Registrierungsunterschlüssels des Richtlinien- oder Beendigungsmoduls an.
\Registrierungswertname
Gibt einen bestimmten Wert im Registrierungsschlüssel an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • Restore steht nur im Wiederherstellungsmodus zur Verfügung.
  • Wenn Sie Programmkennung nicht angeben, verwendet certutil-getreg das Standardrichtlinienmodul CertificateAuthority_MicrosoftDefault.Policy.

Beispiele

Um Informationen zur aktiven Zertifizierungsstelle anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -getreg Active

Geben Sie Folgendes ein, um den allgemeinen Namen der Zertifizierungsstelle anzuzeigen:

certutil -getreg ca\CommonName

Um Informationen dazu anzuzeigen, welche Dispositionsaktion das Richtlinienmodul ergreift, geben Sie Folgendes ein:

certutil -getreg Policy\RequestDisposition

So legen Sie in der Zertifizierungsstellenregistrierung fest, dass beim Eintreffen einer Anforderung eine bestimmte Aktion ausgeführt wird

Syntax

certutil-setreg [-user] [-gmt] [-seconds] [-v] policy\requestdisposition [{0 | 1 | 2 | 3}]

Parameter

-setreg
Dient zum Einstellen oder Bearbeiten des Registrierungsschlüsselwertes.
-user
Verwendet die Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER oder den Zertifikatspeicher.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
policy\requestdisposition
Gibt das Richtlinienmodul und die Dispositionsanforderungskennung an.
{ 0| 1| 2| 3}
Fügt entsprechend den in der folgenden Tabelle beschriebenen Werten einen Prozess zu einer ausstehenden Anforderung hinzu.

 

Wert Beschreibung

0

Setzt die eingehende Anforderung in einen wartenden Zustand.

1

Gibt die eingehende Anforderung aus.

2

Verweigert die eingehende Anforderung.

3

Führt eine Aktion auf der Basis des mit der eingehenden Anforderung gelieferten Dispositionsanforderungsattributs aus.

-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Vorsicht

  • Durch die nicht ordnungsgemäße Bearbeitung der Registrierung können ernsthafte Systemschäden verursacht werden. Bevor Sie Änderungen an der Registrierung vornehmen, sollten Sie alle wichtigen Computerdaten sichern.

Hinweis

So legen Sie Registrierungseinstellungen einer Zertifizierungsstelle fest

Syntax

certutil-setreg [-user] [-gmt] [-seconds] [-v] [{ca | restore | policy | exit |template}] [\Programmkennung] \Registrierungswertname

Parameter

-setreg
Dient zum Einstellen oder Bearbeiten von Registrierungsinformationen.
-user
Verwendet die Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER oder den Zertifikatspeicher.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
ca
Gibt den Registrierungsschlüssel CA an.
restore
Gibt den Registrierungsschlüssel RESTORE an.
policy
Gibt den Registrierungsschlüssel POLICYMODULE an.
exit
Gibt den Registrierungsschlüssel EXITMODE an.
\Programmkennung
Gibt den Namen des Registrierungsunterschlüssels des Richtlinien- oder Beendigungsmoduls an.
\Registrierungswertname
Gibt einen bestimmten Wert im Registrierungsschlüssel an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Vorsicht

  • Durch die nicht ordnungsgemäße Bearbeitung der Registrierung können ernsthafte Systemschäden verursacht werden. Bevor Sie Änderungen an der Registrierung vornehmen, sollten Sie alle wichtigen Computerdaten sichern.

Hinweise

  • Sie müssen die Zertifizierungsstelle neu starten, damit diese Änderung wirksam wird. Weitere Informationen zum Neustarten der Zertifikatdienste finden Sie unter Starten, Beenden, Anhalten, Fortsetzen oder Neustarten eines Dienstes.
  • Restore ist nur verfügbar, wenn Sie certutil im Wiederherstellungsmodus ausführen.
  • Wenn Sie Programmkennung nicht angeben, verwendet certutil-getreg das Standardrichtlinienmodul CertificateAuthority_MicrosoftDefault.Policy.
  • Sie können bestimmte Flags in der DWORD-Registrierung mit -setreg ändern.

Beispiele

Um die Anforderungsdisposition auf 1 einzustellen, geben Sie Folgendes ein:

certutil /setreg policy\requestdisposition 1

Um das neunte Bit in policy\RevocationType der DWORD-Registrierung festzulegen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -setreg Policy\revocationtype +0x100

Um das neunte Bit in policy\RevocationType der DWORD-Registrierung zurückzusetzen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -setreg policy\revocationtype -0x100

So löschen Sie einen Registrierungswert

Syntax

certutil-delreg [-user] [-gmt] [-seconds] [-v] [{ca | restore | policy | exit |template}] [\Programmkennung] \Registrierungswertname

Parameter

-delreg
Löscht den Registrierungswert.
-user
Verwendet die Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER oder den Zertifikatspeicher.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
ca
Gibt den Registrierungsschlüssel CA an.
restore
Gibt den Registrierungsschlüssel RESTORE an.
policy
Gibt den Registrierungsschlüssel POLICYMODULE an.
exit
Gibt den Registrierungsschlüssel EXITMODE an.
template
Gibt den Registrierungsschlüssel TEMPLATE an.
\Programmkennung
Gibt den Namen des Registrierungsunterschlüssels des Richtlinien- oder Beendigungsmoduls an.
\Registrierungswertname
Gibt einen Registrierungswert der Zertifizierungsstelle an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • Sie müssen die Zertifizierungsstelle neu starten, damit diese Änderung wirksam wird. Weitere Informationen zum Neustarten der Zertifikatdienste finden Sie unter Starten, Beenden, Anhalten, Fortsetzen oder Neustarten eines Dienstes.
  • Restore steht nur im Sicherungs- und Wiederherstellungsmodus zur Verfügung.
  • Wenn Sie Programmkennung nicht angeben, verwendet certutil-getreg das Standardrichtlinienmodul CertificateAuthority_MicrosoftDefault.Policy.

So zeigen Sie den Fehlermeldungstext für einen Fehlercode in der lokalen Sprache an

Syntax

certutil-errorFehlercode

Parameter

-error
Zeigt den Meldungstext des Fehlercodes in der lokalen Sprache an, die durch den Registrierungsschlüssel Locale eingestellt ist.
Fehlercode
Gibt den Fehlercode an, den Sie in der lokalen Sprache anzeigen möchten.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • Fehlercode kann im signierten oder unsignierten Dezimalformat oder im Hexadezimalformat mit vorangestelltem 0x angegeben werden.
  • Sie können diesen Befehl verwenden, um Fehler, die Sie vom Zertifizierungsstellen-Snap-In erhalten, zu decodieren.

So überprüfen Sie, ob der Server aktiv ist (Schnittstelle "ICertRequest")

Syntax

certutil-ping [-gmt] [-seconds] [-v] [-configComputername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname]

Parameter

-ping
Pingt die Schnittstelle "ICertRequest" der Zertifikatdienste an.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
-configComputername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname
Verarbeitet den Vorgang unter Verwendung der Zertifizierungsstelle, die in der Konfigurationszeichenfolge angegeben ist (d. h CAComputername\CAName).
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • In -config CAComputername\CAName müssen Sie CAComputername oder CAName angeben. Andernfalls wird das Dialogfeld „Zertifizierungsstelle auswählen“ geöffnet und eine Liste aller verfügbaren Zertifizierungsstellen angezeigt.
  • Wenn Sie -config - anstelle von -config CAComputername\CAName verwenden, wird der Vorgang unter Verwendung der Standardzertifizierungsstelle verarbeitet.

So überprüfen Sie, ob der Server aktiv ist (Schnittstelle "ICertAdmin")

Syntax

certutil-pingadmin [-gmt] [-seconds] [-v] [-configComputername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname]

Parameter

-pingadmin
Pingt die Schnittstelle "ICertAdmin" der Zertifikatdienste an.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
-configComputername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname
Verarbeitet den Vorgang unter Verwendung der Zertifizierungsstelle, die in der Konfigurationszeichenfolge angegeben ist (d. h CAComputername\CAName).
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • In -config CAComputername\CAName müssen Sie CAComputername oder CAName angeben. Andernfalls wird das Dialogfeld „Zertifizierungsstelle auswählen“ geöffnet und eine Liste aller verfügbaren Zertifizierungsstellen angezeigt.
  • Wenn Sie -config - anstelle von -config CAComputername\CAName verwenden, wird der Vorgang unter Verwendung der Standardzertifizierungsstelle verarbeitet.
  • Wenn Sie überprüfen möchten, ob der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde, stellen Sie sicher, dass der Benutzer über Administratorrechte für den Server verfügt.

So können Sie den kryptografischen Hash über einer Datei generieren und anzeigen

Syntax

certutil-hashfile [-gmt] [-seconds] [-v] Eingabedatei

Parameter

-hashfile
Generiert den kryptografischen Hash über einer Datei und zeigt ihn an.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
Eingabedatei
Gibt die Datei an, für die der Hash angezeigt werden soll.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

So bilden Sie das Datenbankschema der Zertifizierungsstelle ab

Syntax

certutil-schema [-gmt] [-seconds] [-split] [-v] [-config Computername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname] [{Ext | Attib | CRL}]

Parameter

-configKonfigurationszeichenfolge
Verarbeitet den Vorgang unter Verwendung der in Konfigurationszeichenfolge angegebenen Zertifizierungsstelle. Ohne diese Option verarbeitet die Standardzertifizierungsstelle die Anforderung.
-schema
Bildet das Datenbankschema der Zertifizierungsstelle ab.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-split
Teilt die eingebetteten ASN.1-Elemente (Abstract Syntax Notation One) und speichert sie in Dateien.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
-configComputername_der_Zertifizierungsstelle\Zertifizierungsstellenname
Verarbeitet den Vorgang unter Verwendung der Zertifizierungsstelle, die in der Konfigurationszeichenfolge angegeben ist (d. h CAComputername\CAName).
Ext
Zeigt das Schema für die Tabelle Ext an.
Attib
Zeigt das Schema für die Tabelle Attib an.
Zertifikatsperrliste
Zeigt das Schema für die Zertifikatsperrliste an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • In -config CAComputername\CAName müssen Sie CAComputername oder CAName angeben. Andernfalls wird das Dialogfeld „Zertifizierungsstelle auswählen“ geöffnet und eine Liste aller verfügbaren Zertifizierungsstellen angezeigt.
  • Wenn Sie -config - anstelle von -config CAComputername\CAName verwenden, wird der Vorgang unter Verwendung der Standardzertifizierungsstelle verarbeitet.

Beispiele

Um das Datenbankschema der Zertifizierungsstelle anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:

certutil -schema

So zeigen Sie alle Schlüsselcontainernamen an, die für den aktuellen Benutzer verfügbar sind

Syntax

certutil-key [-user] [-gmt] [-seconds] [-silent] [-v] [CSP-Name] [*]

Parameter

-key
Zeigt die Schlüsselcontainer für den lokalen Computer an.
-user
Verwendet die Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER oder den Zertifikatspeicher.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-silent
Verwendet ein automatisches Flag zum Abrufen des Kryptografiekontextes.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
CSP-Name
Gibt den Kryptografiedienstanbieter (Cryptographic Service Provider, CSP) an, dessen Schlüsselcontainer Sie anzeigen möchten.
*
Zeigt die Schlüsselcontainer für alle CSPs an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

So stellen Sie einer Entrust-Zertifizierungsstelle eine PKCS #10-Anforderungsdatei zur Kreuzzertifizierung bereit

Syntax

certutil-split [-gmt] [-seconds] [-v] CMC.req

Parameter

-split
Analysiert jedes binäre (ASN.1-codierte) Objekt in einer Zertifikatanforderungsdatei, und speichert jedes Objekt anschließend in eine eigene Blobdatei.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
CMC.req
Gibt die CMS-Anforderungsdatei (Cryptographic Message Syntax, Syntax kryptografischer Meldungen) an, die Sie analysieren möchten. (Dieses Protokoll wird auch als CMC bezeichnet.)
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • Weitere Informationen dazu, wie Sie mit dem Befehl certreq –policy eine CMS-Anforderung aus einem Stammzertifikat erstellen, erhalten Sie, indem Sie unter "Verwandte Themen" nach "Certreq" suchen. Unter "Certreq" lesen Sie das Thema "So erstellen Sie eine Kreuzzertifizierungs- oder qualifizierte Unterordnungsanforderung anhand eines vorhandenen Zertifizierungsstellenzertifikats oder einer Anforderung".
  • Wenn Sie eine Anforderung aus einem vorhandenen Zertifikat erstellen, sollten Sie den Befehl certreq –policy auf einem Computer ausführen, auf dem der private Schlüssel des Eingabezertifikats installiert ist. Ist der private Schlüssel nicht verfügbar (wie normalerweise bei der Kreuzzertifizierung von Nicht-Microsoft-Zertifizierungsstellen), werden die PKCS #10-Datei und die äußere CMS NULL-signiert. Eine NULL-signierte PKCS #10 wird von den meisten Nicht-Microsoft-Zertifizierungsstellen nicht anerkannt.

So weisen Sie einen privaten Schlüssel erneut seinem Zertifikat zu

Syntax

certutil-repairstore [{-cspCSP-Name[-f]}] [-enterprise] [-user] [-gmt] [-seconds] [-split] [-v] [{ca | my| root | spc}] Zertifikatindex

Parameter

-repairstore
Repariert die Informationen zum Schlüsselanbieter im Zertifizierungsstellenspeicher.
-csp
Verwendet nur den angegebenen Kryptografiedienstanbieter (CSP), um den Schlüssel zu suchen und zu reparieren.
CSP-Name
Gibt den Namen des zu verwendenden Kryptografiedienstanbieters an.
-f
Wird mit -csp verwendet, um einen Schlüssel zu suchen, der, wenn es erforderlich ist, die Suche nach dem Schlüssel mit dem angegebenen CSP erzwingt.
-enterprise
Verwendet den Unternehmensregistrierungs-Zertifikatspeicher auf dem lokalen Computer.
-user
Verwendet die Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER oder den Zertifikatspeicher.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-split
Teilt die eingebetteten ASN.1-Elemente (Abstract Syntax Notation One) und speichert sie in Dateien.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
ca
Gibt Zertifikate im Zwischenzertifizierungsstellenspeicher an.
my
Gibt die für den lokalen Computer ausgestellten Zertifikate an.
root
Gibt Zertifikate im Speicher für vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen an.
spc
Gibt Softwareherausgeberzertifikate an.
Zertifikatindex
Gibt den SHA-1-Zertifikathash (Secure Hash Algorithm), die Seriennummer oder die Zertifikatindexkennung an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • Wenn das Zertifikat sich im HKEY_LOCAL_MACHINE-Zertifikatspeicher befindet, verwenden Sie nicht die Option -user.

So überprüfen Sie, ob die URLs in den AIA- und CDP-Erweiterungen gültig und korrekt sind

Syntax

certutil-url[-f] [-gmt] [-seconds] [-split] [-v] Zertifikatdatei.crt

Parameter

-url
Überprüft die URLs des Zertifikats oder der Zertifikatsperrliste.
-f
Überschreibt vorhandene Dateien oder Schlüssel.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-split
Teilt die eingebetteten ASN.1-Elemente (Abstract Syntax Notation One) und speichert sie in Dateien.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
Zertifikatdatei.crt
Gibt die Zertifikatdatei an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • Um sicherzustellen, dass die URLs gültig sind und auf die richtigen Zertifikatsperrlisten ausstellenden Zertifizierungsstellenzertifikate verweisen, können Sie diesen Befehl verwenden, um die AIA- (Authority Information Access, Zugriff aus Stelleninformationen) und CDP-Erweiterungen (CRL Distribution Points, Sperrlistenverteilungspunkte) zu überprüfen und anschließend die URLs in diesen Erweiterungen zu dereferenzieren.

So überprüfen Sie ein Zertifikat auf einer Smartcard

Syntax

certutil-scinfo [-gmt] [-seconds] [-silent] [-split] [-v] [Lesername]

Parameter

-scinfo
Zeigt Smartcardinformationen an.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-silent
Verwendet ein automatisches Flag zum Abrufen des Kryptografiekontextes.
-split
Teilt die eingebetteten ASN.1-Elemente (Abstract Syntax Notation One) und speichert sie in Dateien.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
Lesername
Gibt den Namen des Smartcardlesers an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

So zeigen Sie lokal installierte Vorlagen an

Syntax

certutil-template [-user] [-ut] [-mt] [-gmt] [-seconds] [-v] Vorlagenname

Parameter

-template
Zeigt die angegebene Vorlage an.
-user
Verwendet die Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER oder den Zertifikatspeicher.
-ut
Zeigt die Benutzervorlagen an.
-mt
Zeigt die Computervorlagen an.
-gmt
Zeigt die Zeit als GMT (Greenwich Mean Time) an.
-seconds
Zeigt die Zeit mit Sekunden und Millisekunden an.
-v
Gibt an, dass die ausführliche Ausgabe verwendet werden soll.
Vorlagenname
Gibt den Namen der Vorlage an, die Sie anzeigen möchten.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

So bestimmen Sie, welcher Kryptografiedienstanbieter für ein Schlüsselpaar verwendet wird

Syntax

certutilPFX-Datei.pfx

Parameter

PFX-Datei.pfx
Gibt eine Datei mit der Erweiterung .pfx an.
-?
Zeigt eine Liste der certutil-Befehle an.

Hinweise

  • Nachdem Sie die PFX-Datei importiert haben, können Sie den HKEY_CURRENT_USER-Speicher My mithilfe der folgenden Syntax anzeigen:
    certutil /user /store my [Zertifikatindex]
    Dieser Befehl zeigt den Kryptografiedienstanbieter jedes Zertifikatschlüssels in der Form Provider=xxx an.
  • Anstelle von Zertifikatindex können Sie die dezimale oder die nullbasierte Indexnummer des Zertifikatspeichers, den allgemeinen Namen, den Secure Hash Algorithm (SHA-1) oder den öffentlichen SHA-1-Schlüssel angeben.

Formatierungslegende

 

Format Bedeutung

Kursiv

Informationen, die der Benutzer bereitstellen muss

Fett

Elemente, die der Benutzer genau so wie dargestellt eingeben muss

Auslassungspunkte (...)

Parameter, die mehrmals in einer Befehlszeile wiederholt werden können

Zwischen eckigen Klammern ([])

Optionale Elemente

Zwischen geschweiften Klammern ({}); Optionen durch einen senkrechten Strich (|) voneinander getrennt. Beispiel: {gerade|ungerade}

Eine Gruppe von Auswahlmöglichkeiten, aus denen der Benutzer eine Option auswählen muss

Schriftart Courier

Code oder Programmausgabe

Siehe auch

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