active
Auf Basisdatenträgern wird hierdurch die Partition mit dem Fokus als aktiv gekennzeichnet. Dadurch wird dem Basic Input/Output System (BIOS) bzw. der EFI (Extensible Firmware Interface) mitgeteilt, dass die Partition oder das Volume eine gültige Systempartition oder ein Systemvolume ist.
Nur Partitionen können als aktiv gekennzeichnet werden.
Wichtig
- DiskPart überprüft nur, ob die Partition die Startdateien des Betriebssystems enthalten kann. DiskPart überprüft nicht den Inhalt der Partition. Falls Sie eine Partition versehentlich als aktiv markieren, die nicht die Startdateien des Betriebssystems enthält, wird der Computer möglicherweise nicht gestartet.
Syntax
add disk
Spiegelt das einfache Volume, das den Fokus hat, auf den angegebenen Datenträger.
Syntax
Parameter
- N
-
Gibt einen Datenträger an, der die Spiegelung enthalten soll und der nicht mit den Datenträger identisch ist, der das einfache Volume enthält. Sie können nur einfache Volumes spiegeln. Der angegebene Datenträger muss über nicht reservierten Speicherplatz verfügen, der mindestens die Größe des einfachen Volumes aufweist, das Sie spiegeln möchten.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
assign
Weist dem Volume, das über den Fokus verfügt, einen Laufwerkbuchstaben oder einen Bereitstellungspunkt zu. Ist kein Laufwerkbuchstabe oder Bereitstellungspunkt angegeben, wird der nächste verfügbare Laufwerkbuchstabe zugewiesen. Wenn der Laufwerkbuchstabe oder Bereitstellungspunkt bereits verwendet wird, wird ein Fehler generiert.
Mithilfe des Befehls assign können Sie den Laufwerkbuchstaben ändern, der einem austauschbaren Datenträger zugeordnet ist.
Sie können Systemvolumes, Startvolumes oder Volumes, die die Auslagerungsdatei enthalten, keine Laufwerkbuchstaben zuweisen. Darüber hinaus ist es auch nicht möglich, einer OEM-Partition (Original Equipment Manufacturer, Originalcomputerhersteller) oder einer GUID-Partitionstabellen (GUID Partition Table, GPT)-Partition, die keine Basisdatenpartition ist, einen Laufwerkbuchstaben zuzuweisen.
Syntax
assign [{letter=D | mount=Pfad}] [noerr]
Parameter
- letter=D
-
Der Laufwerkbuchstabe, den Sie dem Volume zuweisen möchten.
- mount=Pfad
-
Der Pfad des Bereitstellungspunktes, den Sie dem Volume zuweisen möchten.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
Attribute
Hiermit werden Volumeattribute auf dem ausgewählten Volume angezeigt, festgelegt oder gelöscht.
Syntax
Attributevolume [{set | clear}] [{hidden | readonly | nodefaultdriveletter | shadowcopy}] [noerr]
Parameter
- attributes volume
-
Zeigt die Attribute des ausgewählten Volumes an.
- set
-
Legt das angegebene Attribut (versteckt, schreibgeschützt, kein Standardlaufwerkbuchstabe oder Schattenkopievolume) auf dem ausgewählten Volume fest.
- clear
-
Löscht das angegebene Attribut (versteckt, schreibgeschützt, kein Standardlaufwerkbuchstabe oder Schattenkopievolume) vom ausgewählten Volume.
- hidden
-
Gibt an, dass das Volume ausgeblendet ist.
- readonly
-
Gibt an, dass das Volume schreibgeschützt ist.
- nodefaultdriveletter
-
Gibt an, dass das Volume standardmäßig keinen Laufwerkbuchstaben erhält.
- shadowcopy
-
Gibt an, dass das Volume ein Schattenkopievolume ist.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
automount
Ist diese Funktion aktiviert (die Standardeinstellung), stellt Windows automatisch das Dateisystem für ein neues Basisvolume bereit, sobald dieses dem System hinzugefügt wird, und weist dem Volume einen Laufwerkbuchstaben zu. In System Area Network-Konfigurationen verhindert die Deaktivierung der automatischen Bereitstellung, dass Windows dem System neu hinzugefügte Basisvolumes automatisch bereitstellt und ihnen Laufwerkbuchstaben zuweist.
Syntax
automount [enable] [disable] [scrub] [noerr]
Parameter
- enable
-
Ermöglicht Windows die automatische Bereitstellung neuer Basisvolumes, die dem System hinzugefügt werden, und die anschließende Zuweisung von Laufwerkbuchstaben.
- disable
-
Verhindert, dass Windows neue Basisvolumes, die dem System hinzugefügt werden, automatisch bereitstellt.
- scrub
-
Entfernt Verzeichnisse für Volumebereitstellungspunkte und Registrierungseinstellungen für Volumes, die sich nicht mehr im System befinden. Hierdurch wird verhindert, dass Volumes, die sich zuvor im System befanden, automatisch bereitgestellt werden und ihren früheren Volumebereitstellungspunkt erhalten, sobald sie erneut zum System hinzugefügt werden.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
break disk
Gilt nur für dynamische Datenträger. Teilt das gespiegelte Volume, das über den Fokus verfügt, in zwei einfache Volumes auf. Das eine einfache Volume behält den Laufwerkbuchstaben und alle Bereitstellungspunkte des gespiegelten Volumes bei. Das andere einfache Volume erhält den Fokus, sodass Sie ihm einen Laufwerkbuchstaben zuweisen können.
Standardmäßig wird der Inhalt beider Hälften der Spiegelung beibehalten. Jede Hälfte wird zu einem einfachen Volume. Mithilfe des Parameters nokeep behalten Sie lediglich eine Hälfte der Spiegelung als einfaches Volume bei, während die andere Hälfte gelöscht und in freien Speicherplatz konvertiert wird. Dabei erhält kein Volume den Fokus.
Syntax
break disk=N [nokeep] [noerr]
Parameter
- N
-
Gibt den Datenträger an, der das gespiegelte Volume enthält. Dieser Datenträger erhält den Fokus und behält weder den Laufwerkbuchstaben noch Bereitstellungspunkte bei. Handelt es sich bei dem angegebenen Datenträger um den aktuellen System- oder Startdatenträger, schlägt der Befehl fehl.
- nokeep
-
Gibt an, dass nur eines der gespiegelten Volumes beibehalten wird, während das einfache Volume, N, gelöscht und in freien Speicherplatz konvertiert wird. Dabei erhält weder das Volume noch der freie Speicherplatz den Fokus.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
clean
Entfernt einige oder alle Partitions- oder Volumeformatierungen von dem Datenträger, der über den Fokus verfügt. Auf MBR-Datenträgern (Master Boot Record) werden nur die MBR-Partitionierungsinformationen und Informationen verborgener Sektoren überschrieben. Auf GUID-Partitionstabellen-Datenträgern (GPT) werden die Partitionsinformationen einschließlich des Schutz-MBR überschrieben. Es gibt keine Informationen verborgener Sektoren.
Syntax
Parameter
- all
-
Gibt an, dass alle Sektoren auf dem Datenträger auf Null gesetzt werden, wodurch alle auf dem Datenträger enthaltenen Daten vollständig gelöscht werden.
convert basic
Konvertiert einen leeren dynamischen Datenträger in einen Basisdatenträger.
Wichtig
-
Der Datenträger muss leer sein, damit er in einen dynamischen Datenträger konvertiert werden kann. Sichern Sie die Daten, und löschen Sie anschließend alle Partitionen oder Volumes, bevor Sie den Datenträger konvertieren.
Syntax
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
convert dynamic
Konvertiert einen Basisdatenträger in einen dynamischen Datenträger. Alle auf dem Datenträger vorhandenen Partitionen werden in einfache Volumes konvertiert.
Syntax
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
convert gpt
Konvertiert einen leeren Basisdatenträger mit dem Partitionstyp MBR (Master Boot Record) in einen Basisdatenträger vom Typ GPT (GUID-Partitionstabelle).
Wichtig
-
Der Datenträger muss leer sein, damit er in einen GPT-Datenträger konvertiert werden kann. Sichern Sie die Daten, und löschen Sie anschließend alle Partitionen oder Volumes, bevor Sie den Datenträger konvertieren.
Syntax
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
convert mbr
Konvertiert einen leeren Basisdatenträger vom Typ GPT (GUID-Partitionstabelle) in einen Basisdatenträger mit dem Partitionstyp MBR (Master Boot Record).
Wichtig
-
Der Datenträger muss leer sein, damit er in einen MBR-Datenträger konvertiert werden kann. Sichern Sie die Daten, und löschen Sie anschließend alle Partitionen oder Volumes, bevor Sie den Datenträger konvertieren.
Syntax
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create partition efi
Auf Itanium-basierten Computern wird durch diesen Befehl eine EFI-Systempartition (Extensible Firmware Interface) auf einem GUID-Partitionstabellen-Datenträger (GPT) erstellt. Nachdem die Partition erstellt wurde, erhält die neue Partition den Fokus.
Syntax
create partition efi [size=N] [offset=N] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Die Größe der Partition in MB. Wird keine Größe angegeben, verwendet die Partition den freien Speicherplatz, bis im aktuellen Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist.
- offset=N
-
Das Offset in Bytes, an dem die Partition erstellt wird. Wird kein Offset angegeben, wird die Partition in dem ersten Datenträgerbereich platziert, der groß genug ist, um die Partition aufzunehmen.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create partition extended
Erstellt auf dem aktuellen Laufwerk eine erweiterte Partition. Nachdem die Partition erstellt wurde, wechselt der Fokus automatisch zur neuen Partition. Pro Datenträger kann nur eine erweiterte Partition erstellt werden. Der Befehls schlägt beim Versuch fehl, eine erweiterte Partition in einer anderen erweiterten Partition zu erstellen. Sie müssen eine erweiterte Partition erstellen, bevor Sie logische Laufwerke erstellen können.
Syntax
create partition extended [size=N] [offset=N] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Die Größe der erweiterten Partition in MB. Wird keine Größe angegeben, verwendet die Partition den freien Speicherplatz, bis im Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist. Die Größe beruht auf Zylindern. Die Größe wird auf den nächsten Zylinderwert gerundet. Wenn Sie z. B. eine Größe von 500 MB angeben, würde die Partitionsgröße auf 504 MB gerundet.
- offset=N
-
Gilt nur für MBR-Datenträger (Master Boot Record). Das Offset in Bytes, an dem die erweiterte Partition erstellt wird. Wird kein Offset angegeben, beginnt die Partition an der Position des Datenträgers, an der der erste freie Speicherplatz beginnt. Der Offsetwert beruht auf Zylindern. Der Offsetwert wird auf den nächsten Zylinderwert gerundet. Wenn Sie z. B. einen Offsetwert von 27 MB angeben und die Zylindergröße 8 MB beträgt, wird der Offsetwert auf 24 MB gerundet.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create partition logical
Erstellt in der erweiterten Partition ein logisches Laufwerk. Nachdem die Partition erstellt wurde, wechselt der Fokus automatisch zum neuen logischen Laufwerk.
Syntax
create partition logical [size=N] [offset=N] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Die Größe des logischen Laufwerkes in MB. Wird keine Größe angegeben, verwendet die Partition den freien Speicherplatz, bis im aktuellen Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist. Die Größe beruht auf Zylindern. Die Größe wird auf den nächsten Zylinderwert gerundet. Wenn Sie z. B. eine Größe von 500 MB angeben, würde die Partitionsgröße auf 504 MB gerundet.
- offset=N
-
Gilt nur für MBR-Datenträger (Master Boot Record). Das Offset in Bytes, an dem das logische Laufwerk erstellt wird. Der Offsetwert beruht auf Zylindern (d. h., der Offsetwert wird auf die jeweils verwendete Zylindergröße gerundet). Wird kein Offsetwert angegeben, wird die Partition in dem ersten Datenträgerbereich platziert, der groß genug ist, um die Partition aufzunehmen. Die Partition ist mindestens so groß (in Bytes) wie der mit size=N angegebene Wert. Wenn Sie eine Größe für das logische Laufwerk angeben, muss der Wert kleiner als die Größe der erweiterten Partition sein.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create partition msr
Erstellt eine Microsoft Reserved-Partition (MSR) auf einem GUID-Partitionstabellen-Datenträger (GPT).
Vorsicht
-
Der Befehl create partition msr sollte sehr sorgfältig verwendet werden. Da GPT-Datenträger ein bestimmtes Partitionslayout erfordern, kann das Erstellen von MSRs dazu führen, dass vom Datenträger nicht mehr gelesen werden kann. Auf GPT-Datenträgern, die zum Starten von Windows XP 64-Bit Edition (Itanium) verwendet werden, bildet die EFI-Systempartition die erste Partition auf dem Datenträger, gefolgt von der MSR. GPT-Datenträger, die nur für die Datenspeicherung verwendet werden, verfügen nicht über eine EFI-Systempartition. Die MSR bildet die erste Partition.
Windows XP 64-Bit Edition (Itanium) stellt keine MSR bereit. Das Speichern von Daten auf diesen Partitionen und das Löschen dieser Partitionen ist nicht möglich.
Syntax
create partition msr [size=N] [offset=N] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Die Größe der Partition in MB. Die Partition ist mindestens so groß (in Bytes) wie der mit size=N angegebene Wert. Wird keine Größe angegeben, verwendet die Partition den freien Speicherplatz, bis im aktuellen Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist.
- offset=N
-
Der Offset in Bytes, an dem die Partition erstellt wird. Die Partition beginnt bei dem Offset in Bytes, das in offset=N angegeben ist. Der Offsetwert beruht auf Sektoren (d. h., der Offsetwert wird auf die jeweils verwendete Sektorgröße gerundet). Wird kein Offset angegeben, wird die Partition in dem ersten Datenträgerbereich platziert, der groß genug ist, um die Partition aufzunehmen.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create partition primary
Erstellt auf dem aktuellen Basisdatenträger eine primäre Partition. Nachdem Sie die Partition erstellt haben, wechselt der Fokus automatisch zur neuen Partition. Die Partition erhält keinen Laufwerkbuchstaben. Sie müssen den Befehl assign verwenden, um der Partition einen Laufwerkbuchstaben zuzuweisen.
Syntax
create partition primary [size=N] [offset=N] [ID={Byte | GUID}] [align=N] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Die Größe der Partition in MB. Wird keine Größe angegeben, verwendet die Partition den nicht reservierten Speicherplatz, bis im aktuellen Bereich kein freier Speicherplatz mehr vorhanden ist. Die Größe beruht auf Zylindern. Die Größe wird auf den nächsten Zylinderwert gerundet. Wenn Sie z. B. eine Größe von 500 MB angeben, wird die Partitionsgröße auf 504 MB gerundet.
- offset=N
-
Das Offset in Bytes, an dem die Partition erstellt wird. Wird kein Offset angegeben, beginnt die Partition an der Position des Datenträgers, an der der erste freie Speicherplatz beginnt. Für MBR-Datenträger (Master Boot Record) beruht der Offsetwert auf Zylindern. Der Offsetwert wird auf den nächsten Zylinderwert gerundet. Wenn Sie z. B. einen Offsetwert von 27 MB angeben und die Zylindergröße 8 MB beträgt, wird der Offsetwert auf 24 MB gerundet.
- ID={Byte | GUID}
-
Dient nur zur Verwendung durch OEMs (Original Equipment Manufacturer, Originalcomputerhersteller). Vorsicht
-
Das Erstellen von Partitionen mit diesem Parameter kann dazu führen, dass der Computer ausfallen oder nicht mehr gestartet werden kann. Sie sollten Partitionen auf GPT-Datenträgern mithilfe des Parameters ID={Byte | GUID} nur erstellen, wenn Sie ein OEM oder ein IT-Spezialist sind, der Erfahrung im Umgang mit GPT-Datenträgern hat. Verwenden Sie stattdessen stets den Befehl create partition efi zum Erstellen von EFI-Systempartitionen, den Befehl create partition msr zum Erstellen einer MSR und den Befehl create partition primary (ohne den Parameter ID={Byte | GUID}) zum Erstellen von primären Partitionen auf GPT-Datenträgern.
Für MBR-Datenträger können Sie ein Partitionstypbyte im Hexadezimalformat für die Partition angeben. Wenn auf einem MBR-Datenträger kein Partitionstypbyte angegeben ist, erstellt der Befehl create partition primary eine Partition vom Typ 0x6. Mit dem Parameter ID={Byte | GUID} kann jeder Partitionstyp angegeben werden. DiskPart führt keine Überprüfung der Gültigkeit des Partitionstypbytes oder sonstige Überprüfungen des ID-Parameters durch.
Für GPT-Datenträger können Sie eine Partitionstyp-GUID für die Partition angeben, die Sie erstellen möchten:-
EFI-Systempartition: c12a7328-f81f-11d2-ba4b-00a0c93ec93b
-
MSR (Microsoft Reserved Partition): e3c9e316-0b5c-4db8-817d-f92df00215ae
-
Basisdatenpartition: ebd0a0a2-b9e5-4433-87c0-68b6b72699c7
-
LDM-Metadatenpartition auf einem dynamischen Datenträger: 5808c8aa-7e8f-42e0-85d2-e1e90434cfb3
-
LDM-Datenpartition auf einem dynamischen Datenträger: af9b60a0-1431-4f62-bc68-3311714a69ad
Wurde kein Partitionstyp-GUID angegeben, wird durch den Befehl create partition primary eine Basisdatenpartition erstellt. Mit dem Parameter ID={Byte | GUID} kann jeder Partitionstyp angegeben werden. DiskPart führt keine Überprüfung der Gültigkeit der Partitions-GUID oder sonstige Überprüfungen des ID-Parameters durch.
- align=N
-
Wird gewöhnlich mit RAID-LUN-Hardwarearrays (Logical Unit Number, logische Gerätenummer) verwendet, um die Leistung zu verbessern, wenn die logischen Einheiten (Logical Units, LUs) nicht den Zylindern entsprechen. Richtet eine primäre Partition, die nicht den Zylindern entspricht, am Beginn eines Datenträgers aus und rundet den Offset auf den nächsten Ausrichtungsgrenzwert aus. Hierbei ist N die Anzahl von Kilobyte (KB) vom Beginn des Datenträgers zur nächsten Ausrichtungsgrenze. Der Befehl align=N meldet einen Fehler, wenn sich die primäre Partition nicht am Beginn des Datenträgers befindet. Wenn dieser Befehl zusammen mit offset=N verwendet wird, liegt der Offset innerhalb des ersten verwendbaren Zylinders auf dem Datenträger.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create volume raid
Erstellt ein RAID-5-Volume mit mindestens drei angegebenen dynamischen Datenträgern. Nachdem Sie das Volume erstellt haben, wechselt der Fokus automatisch zum neuen Volume.
Syntax
create volume raid [size=N] disk=N,N,N[,N,...] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Der Umfang des Speicherplatzes in MB, den das Volume auf jedem Datenträger belegen wird. Wird keine Größe angegeben, wird das größtmögliche RAID-5-Volume erstellt. Der Datenträger mit dem geringsten verfügbaren zusammenhängenden freien Speicherplatz bestimmt die Größe für das RAID-5-Volume, und auf jedem Datenträger wird Speicherplatz in demselben Umfang reserviert. Der tatsächliche Umfang des nutzbaren Speicherplatzes in dem RAID-5-Volume ist kleiner als der kombinierte Umfang des Speicherplatzes, da ein Teil des Speicherplatzes für die Parität erforderlich ist.
- disk=N,N,N[ ,N,...]
-
Die dynamischen Datenträger, auf denen das RAID-5-Volume erstellt werden soll. Zum Erstellen eines RAID-5-Volumes werden mindestens drei dynamische Datenträger benötigt. Auf jedem Datenträger wird Speicherplatz in der Größenordnung von size=N reserviert.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create volume simple
Erstellt ein einfaches Volume. Nachdem Sie das Volume erstellt haben, wechselt der Fokus automatisch zum neuen Volume.
Syntax
create volume simple [size=N] [disk=N] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Die Größe des Volumes in MB. Wurde keine Größe angegeben, belegt das neue Volume den verbleibenden freien Speicherplatz auf dem Datenträger.
- disk=N
-
Der dynamische Datenträger, auf dem das Volume erstellt wird. Wurde kein Datenträger angegeben, wird der aktuelle Datenträger verwendet.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
create volume stripe
Erstellt ein Stripesetvolume mit mindestens zwei angegebenen dynamischen Datenträgern. Nachdem Sie das Volume erstellt haben, wechselt der Fokus automatisch zum neuen Volume.
Syntax
create volume stripe [size=N] disk=N,N[,N,...] [noerr]
Parameter
- size=N
-
Der Umfang des Speicherplatzes in MB, den das Volume auf jedem Datenträger belegen wird. Wurde keine Größe angegeben, belegt das neue Volume den verbleibenden freien Speicherplatz auf dem kleinsten Datenträger und gleich große Speicherplatzbereiche auf jedem nachfolgenden Datenträger.
- disk=N,N[ ,N,...]
-
Der dynamische Datenträger, auf dem das Stripesetvolume erstellt wird. Zum Erstellen eines Stripesetvolumes werden mindestens zwei dynamische Datenträger benötigt. Auf jedem Datenträger wird Speicherplatz in der Größenordnung von size=N reserviert.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
delete disk
Löscht einen fehlenden dynamischen Datenträger aus der Datenträgerliste.
Syntax
delete disk [noerr] [override]
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
- override
-
Ermöglicht es, dass DiskPart alle einfachen Volumes auf dem Datenträger löscht. Wenn der Datenträger die Hälfte eines gespiegelten Volumes enthält, wird die Hälfte der Spiegelung auf dem Datenträger gelöscht. Der Befehl delete disk override schlägt fehl, wenn der Datenträger ein Mitglied eines RAID-5-Volumes ist.
delete partition
Auf einem Basisdatenträger wird damit die Partition mit dem Fokus gelöscht. Die Systempartition, Startpartition sowie jede Partition, auf der sich die aktive Auslagerungsdatei oder das Absturzabbild (Speicherabbild) befindet, können nicht gelöscht werden.
Vorsicht
-
Durch das Löschen einer Partition auf einem dynamischen Datenträger können alle dynamischen Volumes auf dem Datenträger gelöscht werden, sodass sämtliche Daten zerstört werden und der Datenträger beschädigt zurückbleibt. Um ein dynamisches Volume zu löschen, sollten Sie stattdessen immer den Befehl delete volume verwenden.
Partitionen können von dynamischen Datenträgern gelöscht werden, aber sie sollten nicht erstellt werden. So ist es z. B. möglich, eine unbekannte GUID-Partitionstabellen-Partition (GPT) auf einem dynamischen GPT-Datenträger zu löschen. Das Löschen einer solchen Partition führt nicht dazu, dass der daraus resultierende freie Speicherplatz wieder verfügbar wird. Dieser Befehl dient dazu, den Speicherplatz auf einem beschädigten dynamischen Offlinedatenträger zurückzugewinnen, wenn der Befehl clean in einer Ausnahmesituation nicht verwendet werden kann.
Syntax
delete partition [noerr] [override]
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
- override
-
Ermöglicht es, dass DiskPart eine beliebige Partition ungeachtet des Typs löscht. Normalerweise lässt DiskPart nur das Löschen bekannter Datenpartitionen zu.
delete volume
Löscht das ausgewählte Volume. Das Systemvolume, das Startvolume sowie jedes Volume, auf dem sich die aktive Auslagerungsdatei oder das Absturzabbild (Speicherabbild) befindet, können nicht gelöscht werden.
Syntax
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
detail disk
Zeigt die Eigenschaften des ausgewählten Datenträgers und der Volumes auf diesem Datenträger an.
Syntax
detail partition
Zeigt die Eigenschaften der ausgewählten Partition an.
Syntax
detail volume
Zeigt die Datenträger an, auf denen sich das aktuelle Volume befindet.
Syntax
exit
Beendet den DiskPart-Befehlsinterpreter.
Syntax
extend
Erweitert das Volume, das über den Fokus verfügt, auf den nachfolgenden, nicht reservierten Speicherplatz. Bei Basisvolumes muss sich der nicht reservierte Speicherplatz auf demselben Datenträger wie die Partition mit dem Fokus befinden. Darüber hinaus muss er auf die Partition mit dem Fokus folgen (d. h. eine höhere Sektornummer aufweisen). Ein dynamisches einfaches oder übergreifendes Volume kann auf jeden freien Speicherplatz auf einem beliebigen dynamischen Datenträger erweitert werden. Mithilfe dieses Befehls können Sie ein vorhandenes Volume auf neu erstellten Speicherplatz erweitern.
Wenn die Partition zuvor mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde, wird das Dateisystem automatisch so erweitert, dass die größere Partition belegt wird. Ein Datenverlust tritt nicht auf. Wenn die Partition zuvor mit einem anderen als dem NTFS-Dateisystem formatiert wurde, schlägt der Befehl fehl, und an der Partition wird keine Änderung vorgenommen.
Es ist nicht möglich, die aktuellen System- oder Startpartitionen zu erweitern.
Syntax
extend [size=N] [disk=N] [noerr]
extendfilesystem [noerr]
Parameter
- size=N
-
Die Größe des Speicherplatzes in MB, um die die aktuelle Partition vergrößert werden soll. Wenn keine Größe angeben ist, wird der Datenträger um den gesamten angrenzenden Speicherplatz erweitert, der zusammenhängend und nicht reserviert ist.
- disk=N
-
Der dynamische Datenträger, auf dem das Volume erweitert wird. Auf dem Datenträger wird Speicherplatz in der Größenordnung von size=N reserviert. Wurde kein Datenträger angegeben, wird das Volume auf dem aktuellen Datenträger erweitert.
- filesystem
-
Wird nur auf Datenträgern verwendet, auf denen das Dateisystem nicht mit dem Volume erweitert wurde. Hiermit wird das Dateisystem des Volumes, das den Fokus hat, erweitert, sodass das Dateisystem das gesamte Volume belegt.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
gpt attributes
Weist bei GPT-Basisdatenträgern das oder die GPT-Attribute zur Partition mit dem Fokus zu. GPT-Partitionsattribute stellen weitere Informationen zur Verwendung der Partition bereit. Einige Attribute gelten speziell für die Partitionstyp-GUID.
Wichtig
-
Eine Änderung der GPT-Attribute kann dazu führen, dass die Basisdatenvolumes nicht bereitgestellt werden können oder dass die Zuweisung von Laufwerkbuchstaben fehlschlägt. Sie sollten GPT-Attribute nur ändern, wenn Sie ein OEM oder ein IT-Spezialist sind, der sich mit GPT-Datenträgern auskennt.
Syntax
Parameter
- N
-
Die Hexadezimalzahl, die zu dem Attribut gehört, das Sie auf die Partition mit dem Fokus anwenden möchten. Das GPT-Attributfeld ist ein 64-Bit-Feld mit zwei Unterfeldern. Das höhere Feld wird nur im Kontext der Partitions-ID interpretiert, während das niedrigere Feld allen Partitions-IDs gemeinsam ist.
Alle Partitionen haben das folgende Attribut:
0x0000000000000001 markiert die Partition als erforderliche Partition. Hierdurch wird allen Datenverwaltungsprogrammen angezeigt, dass die Partition nicht gelöscht werden sollte. Die EFI-Systempartition enthält nur die Binärdateien, die zum Starten des Betriebssystems notwendig sind. Auf diese Weise können OEM- oder betriebssystemspezifische Binärdateien problemlos auf anderen Partition abgelegt werden.
Für Basisdatenpartitionen wird das folgende Attribut definiert:
0x8000000000000000 verhindert, dass der Partition automatisch ein Laufwerkbuchstabe zugewiesen wird. Standardmäßig wird jeder Partition ein neuer Laufwerkbuchstabe zugewiesen. Durch das Festlegen dieses Attributes wird sichergestellt, dass beim Verschieben eines Datenträgers auf einen neuen Computer nicht automatisch ein neuer Laufwerkbuchstabe generiert wird. Stattdessen kann der Benutzer den Laufwerkbuchstaben manuell zuweisen.Hinweis
-
Weitere Attribute können jederzeit hinzugefügt werden.
help
Zeigt eine Liste der verfügbaren Befehle an.
Syntax
import
Importiert eine fremde Datenträgergruppe in die Datenträgergruppe des lokalen Computers. Der Befehl import importiert jeden Datenträger, der sich in derselben Gruppe wie der Datenträger befindet, der über den Fokus verfügt.
Syntax
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
inactive
Markiert auf MBR-Basisdatenträgern (Master Boot Record) die Systempartition oder die Startpartition mit dem Fokus als inaktiv. Wenn Sie den Computer neu starten, wird er mithilfe der nächsten im BIOS angegebenen Optionen, z. B. dem CD-ROM-Laufwerk, oder einer PXE-basierten (Pre-Boot eXecution Environment) Startumgebung (beispielsweise Remoteinstallationsdienste (Remote Installation Services, RIS)) gestartet.
Vorsicht
-
Es kann vorkommen, dass ein Computer ohne aktive Partition nicht gestartet werden kann. Markieren Sie eine System- oder Startpartition nur dann als inaktiv, wenn Sie über ausreichende Erfahrungen mit den Betriebssystemen der Windows Server 2003-Produktfamilie verfügen.
Wenn Sie den Computer nicht starten können, nachdem Sie die System- oder Startpartition als inaktiv markiert haben, müssen Sie die Setup-CD in das CD-ROM-Laufwerk einlegen, den Computer neu starten und die Partition dann mithilfe der Befehle Fixmbr und Fixboot der Wiederherstellungskonsole reparieren. Weitere Informationen zur Wiederherstellungskonsole finden Sie unter Wiederherstellungskonsole (Übersicht) und Befehle der Wiederherstellungskonsole.
Syntax
list disk
Zeigt eine Liste der Datenträger und Informationen zu diesen an, wie z. B. deren Größe, der verfügbare freie Speicherplatz, ob es sich um einen Basisdatenträger oder einen dynamischen Datenträger handelt und ob der Datenträger den Partitionstyp MBR-Basisdatenträger oder GUID-Partitionstabelle (GPT) verwendet. Der Datenträger, der mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet ist, verfügt über den Fokus.
Syntax
list partition
Zeigt die Partitionen an, die in der Partitionstabelle des aktuellen Datenträgers aufgeführt sind. Auf dynamischen Datenträgern entsprechen diese Partitionen möglicherweise nicht den dynamischen Volumes auf dem Datenträger. Diese Abweichung tritt auf, da dynamische Datenträger in der Partitionstabelle Einträge für das Systemvolume oder das Startvolume (falls auf dem Datenträger vorhanden) enthalten. Darüber hinaus enthalten sie eine Partition, die den verbleibenden Speicherplatz auf dem Datenträger belegt, um den Speicherplatz zu reservieren, damit er von dynamischen Volumes verwendet werden kann.
Syntax
list volume
Zeigt eine Liste der Basisvolumes und der dynamischen Volumes auf allen Datenträgern an.
Syntax
online
Schaltet einen Offlinedatenträger oder ein Offlinevolume, der bzw. das den Fokus hat, online. Bewirkt die erneute Synchronisierung des gespiegelten oder des RAID-5-Volumes, das den Fokus hat.
Syntax
Parameter
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
rem
Bietet die Möglichkeit, Kommentare zu einem Skript hinzuzufügen.
Syntax
Beispiele
In diesem Beispielskript wird rem verwendet, um einen Kommentar zum Zweck des Skripts bereitzustellen.
rem Diese Befehle legen 3 Befehle fest.
create partition primary size=2048
assign d:
create partition extend
create partition logical size=2048
assign e:
create partition logical
assign f:
remove
Entfernt einen Laufwerkbuchstaben oder einen Bereitstellungspunkt von dem Volume, das über den Fokus verfügt. Wurde kein Laufwerkbuchstabe oder Bereitstellungspunkt angegeben, entfernt DiskPart den ersten Laufwerkbuchstaben oder Bereitstellungspunkt, der gefunden wird. Wenn der Parameter all verwendet wird, werden alle aktuellen Laufwerkbuchstaben und Bereitstellungspunkte entfernt. Wird der Parameter dismount verwendet, schließt DiskPart alle offenen Volumehandles und hebt die Bereitstellung des Volumes auf.
Mithilfe des Befehls remove können Sie den Laufwerkbuchstaben ändern, der einem austauschbaren Datenträger zugeordnet ist. Es ist nicht möglich, die Laufwerkbuchstaben auf System-, Start- oder Auslagerungsvolumes zu entfernen. Es ist auch nicht möglich, den Laufwerkbuchstaben für eine OEM-Partition, eine GPT-Partition mit unbekannter GUID oder eine der besonderen, keine Daten enthaltenden GPT-Partitionen, z. B. die EFI-Systempartition, zu entfernen.
Syntax
remove [{letter=D | mount=Pfad | all}] [dismount] [noerr]
Parameter
- letter=D
-
Der Laufwerkbuchstabe, der entfernt werden soll.
- mount=Pfad
-
Der Pfad eines Bereitstellungspunktes, der entfernt werden soll.
- all
-
Entfernt alle aktuellen Laufwerkbuchstaben und Bereitstellungspunkte.
- dismount
-
Hebt die Bereitstellung des Basisvolumes auf, wenn alle Laufwerkbuchstaben und Bereitstellungspunkte von dem Volume entfernt wurden, und schaltet das Basisvolume offline, sodass es nicht mehr bereitgestellt werden kann. Falls andere Prozesse das Volume verwenden, schließt DiskPart alle offenen Handles, bevor die Bereitstellung des Volumes aufgehoben wird. Sie können das Volume bereitstellbar machen, indem Sie ihm einen Laufwerkbuchstaben zuweisen oder den Pfad eines Bereitstellungspunktes zu dem Volume erstellen. Dismount schlägt fehl, wenn es für ein Volume verwendet wird, das noch über Laufwerkbuchstaben oder Bereitstellungspunkte verfügt. Für Scripting empfiehlt sich die Verwendung von remove all dismount.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
repair disk
Repariert das RAID-5-Volume, das den Fokus hat, indem das ausgefallene RAID-5-Mitglied durch den angegebenen dynamischen Datenträger ersetzt wird. Der freie Speicherplatz des angegebenen dynamischen Datenträgers muss mindestens der Gesamtgröße des ausgefallenen RAID-5-Mitglieds entsprechen.
Syntax
Parameter
- N
-
Gibt den dynamischen Datenträger an, der das ausgefallene RAID-5-Mitglied ersetzt. Der freie Speicherplatz des angegebenen Datenträgers muss mindestens der Gesamtgröße des ausgefallenen RAID-5-Mitglieds entsprechen.
- noerr
-
Nur für Scripting. Wenn ein Fehler festgestellt wird, setzt DiskPart die Verarbeitung der Befehle fort, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.
rescan
Sucht nach neuen Datenträgern, die eventuell zum Computer hinzugefügt wurden.
Syntax
retain
Bereitet ein vorhandenes dynamisches einfaches Volume vor, damit es als Start- oder Systemvolume verwendet werden kann.
Mit diesem Befehl wird ein Partitionseintrag im Master Boot Record (MBR) auf dem dynamischen einfachen Volume erstellt, das über den Fokus verfügt. Um eine MBR-Partition zu erstellen, muss das dynamische einfache Volume bei einem an einem Zylinder ausgerichteten Offset beginnen, und die Volumegröße muss einer ganzzahligen Anzahl von Zylindern entsprechen.
Mit diesem Befehl wird ein Partitionseintrag in der GUID-Partitionstabelle (GPT) auf dem dynamischen einfachen Volume erstellt, das über den Fokus verfügt.
Syntax
select disk
Wählt den angegebenen Datenträger aus und verlagert den Fokus auf den Datenträger.
Syntax
Parameter
- N
-
Die Datenträgernummer des Datenträgers, der den Fokus erhält. Wurde keine Datenträgernummer angegeben, wird durch select der Datenträger aufgeführt, der momentan über den Fokus verfügt. Mithilfe des Befehls list disk können Sie die Nummern aller Datenträger auf dem Computer anzeigen.
select partition
Wählt die angegebene Partition aus und verlagert den Fokus auf die Partition. Wenn keine Partition angegeben wird, wählt der Befehl select die aktuelle Partition mit dem Fokus aus. Sie können die Partition anhand ihrer Nummer angeben. Mithilfe des Befehls list partition können Sie die Nummern aller Partitionen auf dem aktuellen Datenträger anzeigen. Bevor Sie eine Partition auswählen können, müssen Sie zuerst einen Datenträger mithilfe des Befehls DiskPart select disk auswählen.
Syntax
Parameter
- N
-
Die Nummer der Partition, die den Fokus erhält.
select volume
Wählt das angegebene Volume aus und verlagert den Fokus auf das Volume. Wenn kein Volume angegeben wird, wählt der Befehl select das aktuelle Volume mit dem Fokus aus. Sie können das Volume anhand der Nummer, des Laufwerkbuchstabens oder des Pfades des Bereitstellungspunktes angeben. Auf einem Basisdatenträger wird durch die Auswahl eines Volumes der Fokus zudem auf die entsprechende Partition verlagert. Mithilfe des Befehls list volume können Sie die Nummern aller Volumes auf dem Computer anzeigen.
Syntax
Parameter
- N
-
Die Nummer des Volumes, das den Fokus erhält.
- D
-
Der Laufwerkbuchstabe oder der Pfad des Bereitstellungspunktes des Volumes, das den Fokus erhalten soll.