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Softwareinstallation (Übersicht für die Gruppenrichtlinienkonsole)

Letzte Aktualisierung: Januar 2005

Betrifft: Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2, Windows Server 2003 with SP1, Windows Server 2003 with SP2

Softwareinstallation

Mithilfe der Softwareinstallationserweiterung der Gruppenrichtlinien können Sie die Softwareverteilung in der Organisation zentral verwalten. Sie können mithilfe dieser Erweiterung Software für Gruppen von Benutzern und Computern zuweisen und veröffentlichen.

Zuweisen von Anwendungen

Wenn Sie Anweisungen zu Benutzern oder Computern zuweisen, werden die Anweisungen automatisch bei der Anmeldung (bei zu Benutzern zugewiesenen Anwendungen) oder beim Start (bei zu Computern zugewiesenen Anwendungen) auf den Computern installiert.

Das Standardverhalten beim Zuweisen von Anwendungen zu Benutzern besteht darin, dass die Anwendung beim nächsten Anmelden des Benutzers dem Computer angekündigt wird. Dies bedeutet, dass die Anwendungsverknüpfung im Startmenü angezeigt und die Registrierung mit Informationen zur Anwendung aktualisiert wird. Dazu gehören der Pfad des Anwendungspakets und der Pfad der Quelldateien für die Installation. Wenn sich diese Ankündigungsinformationen auf dem Computer des Benutzers befinden, wird die Anwendung installiert, sobald der Benutzer die Anwendung zum ersten Mal zu verwenden versucht. Neben diesem Standardverhalten unterstützen Clients unter Windows XP Professional und Windows Server 2003 als Alternative zur Installation bei der ersten Verwendung eine Option zum vollständigen Installieren des Pakets bei der Anmeldung. Diese Option wird von Computern unter Windows 2000 ignoriert, da diese immer zu Benutzern zugewiesene Anwendungen ankündigen.

Wenn Anwendungen zu Computern zugewiesen sind, wird die Anwendung beim nächsten Starten des Computers installiert. Zu Computern zugewiesene Anwendungen werden nicht angekündigt, sondern mit den für das Paket konfigurierten Standardfunktionen installiert. Für das Zuweisen von Anwendungen durch Gruppenrichtlinien muss das Anwendungssetup als Windows Installer-Paket (.MSI ) erstellt sein.

Veröffentlichen von Anwendungen

Sie können Anwendungen außerdem für Benutzer veröffentlichen, sodass die Anwendung Benutzern zur Installation zur Verfügung steht. Zum Installieren einer veröffentlichten Anwendung können Benutzer die Option Software in der Systemsteuerung verwenden, die eine Liste aller veröffentlichten Anwendungen enthält, die zum Installieren zur Verfügung stehen. Alternativ können Benutzer, wenn der Administrator die Funktion Automatisch installieren, wenn die Dateierweiterung aktiviert wird ausgewählt hat, eine Dokumentdatei öffnen, die zu einer veröffentlichten Anwendung zugeordnet ist. Beispielsweise wird durch Doppelklicken auf eine XLS-Datei die Installation von Microsoft Excel ausgelöst, falls die Anwendung noch nicht installiert ist. Das Veröffentlichen von Anwendungen gilt nur für Benutzerrichtlinien; Sie können keine Anwendungen für Computer veröffentlichen.

Um alle Funktionen der Gruppenrichtlinien-Softwareinstallation zu nutzen, empfiehlt sich die Verwendung von Anwendungen, die ein Windows Installer-Paket (.msi) enthalten. Beispielsweise unterstützen veröffentlichte MSI-Pakete die Installation für Benutzer ohne Administratorrechte.

Mithilfe einer ZAP-Datei können Sie jedoch auch Legacysetupprogramme veröffentlichen. Diese Anwendungen werden wie jede andere veröffentlichte Anwendung in Software angezeigt, können jedoch normalerweise nur von Benutzern mit Administratorrechten installiert werden.

Eine ZAP-Datei ist eine einfache Textdatei, in der der Pfad zum Setupprogramm sowie alle an die Befehlszeile weitergegebenen Argumente beschrieben werden.

Nachstehend wird ein einfaches Beispiel zur Veranschaulichung der Syntax einer ZAP-Datei gezeigt:

[Application] FriendlyName = Microsoft Works 4.5a SetupCommand = ""\\DeploymentServer\Apps\Works 4.5a\Standard\Setup.exe""

Hinweis

  • Bei Verwendung von Anführungszeichen in ZAP-Dateien gelten folgende Regeln:

    • Pfad und Name der ausführbaren Setupdatei müssen immer in Anführungszeichen angegeben sein.

    • Wenn keine Befehlszeilenargumente vorhanden sind, müssen sie in doppelten Anführungszeichen angegeben sein.

Zusätzliche Informationen

Die Gruppenrichtlinien-Softwareinstallation unterstützt eine Vielzahl erweiterter Funktionen, z. B. das Patchen von Anwendungen und das Anwendungen von Umwandlungen bei der Bereitstellung sowie Filterung auf Basis der Sprache, der Prozessorarchitektur usw.

Weitere Informationen zur Softwareinstallation finden Sie im Artikel zu Softwareinstallation und Wartung(http://www.microsoft.com/) und im Artikel mit einer Schrittweisen Anleitung für Softwareinstallation und Wartung(http://www.microsoft.com/) auf der Microsoft-Website.

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