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Installieren und Konfigurieren der Hyper-V-Tools zur Remoteverwaltung

Letzte Aktualisierung: März 2010

Betrifft: Windows Server 2008

Die Hyper-V-Verwaltungstools können unter einer vollständigen Installation von Windows Server 2008 und unter Windows Vista Service Pack 1 (SP1) installiert werden. In diesem Thema wird das Installieren und Konfigurieren der Tools beschrieben.

noteHinweis
Mitgliedschaft in der lokalen Gruppe „Administratoren“ oder in einer entsprechenden Gruppe ist Grundvoraussetzung, um die folgenden Schritte ausführen zu können.

Installieren der Verwaltungstools

Zum Installieren der Tools müssen Sie das entsprechende Update für das Betriebssystem abrufen und anwenden.

So installieren Sie die Verwaltungstools

  1. Rufen Sie das geeignete Updatepaket für das Betriebssystem ab, unter dem Sie die Tools installieren möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Hyper-V [Node].

  2. Installieren Sie das Updatepaket mit einer der folgenden Aktionen, je nachdem, wie Sie das Paket erhalten haben:

    • Wenn Sie das Update über Windows Update erhalten haben und der Computer nicht für die automatische Installation von Updates eingerichtet ist, installieren Sie das Update manuell.

    • Wenn Sie das Update vom Microsoft Download Center abgerufen haben, laden Sie die Datei auf den Computer herunter, und doppelklicken Sie dann auf die MSU-Datei.

  3. Für die Installation der Tools unter Windows Vista SP1 sind keine weiteren Schritte erforderlich. Sie können also mit den Konfigurationsanweisungen fortfahren. Für die Installation der Tools unter Windows Server 2008 müssen Sie die folgenden Schritte ausführen.

  4. Öffnen Sie den Server-Manager. (Wenn der Server-Manager nicht ausgeführt wird, klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken Sie auf Server-Manager. Wenn Sie gefragt werden, ob der Vorgang fortgesetzt werden soll, klicken Sie auf Fortsetzen.)

  5. Klicken Sie im Server-Manager unter Featureübersicht auf Features hinzufügen.

  6. Erweitern Sie auf der Seite Features auswählen das Element Remoteserver-Verwaltungstools und dann das Element Remoteverwaltungstools.

  7. Klicken Sie auf Hyper-V-Tools, und führen Sie anschließend die restlichen Schritte des Assistenten aus.

Konfigurieren der Verwaltungstools

Der Konfigurationsvorgang besteht im Ändern einiger Komponenten, die den Zugriff und die Kommunikation zwischen dem Server mit Hyper-V und dem Computer, auf dem die Hyper-V-Verwaltungstools ausgeführt werden, steuern.

noteHinweis
Wenn die Verwaltungstools auf einem Computer unter Windows Server 2008 verwendet werden und dasselbe Benutzerkonto ein Mitglied der Administratorgruppe auf beiden Computern ist, ist keine weitere Konfiguration erforderlich.

Konfigurieren des Servers, auf dem Hyper-V ausgeführt wird

In den folgenden Verfahren wird das Konfigurieren des Servers beschrieben, auf dem Hyper-V ausgeführt wird. Wenn keine Vertrauensstellung auf Domänenebene eingerichtet ist, müssen Sie alle Schritte ausführen. Wenn eine Vertrauensstellung auf Domänenebene vorhanden ist, aber der Remotebenutzer kein Mitglied der Administratorgruppe auf dem Server mit Hyper-V ist, müssen Sie die Autorisierungsrichtlinie ändern. Sie können jedoch die Schritte zum Ändern der Gruppe Distributed COM-Benutzer und der WMI-Namespaces (Windows Management Instrumentation, Windows-Verwaltungsinstrumentation) überspringen.

noteHinweis
In den folgenden Verfahren wird vorausgesetzt, dass die Hyper-V-Rolle auf dem Server installiert ist. Anweisungen zum Installieren der Hyper-V-Rolle finden Sie unter Installieren der Hyper-V-Rolle in einer vollständigen Installation von Windows Server 2008 oder unter Installieren der Hyper-V-Rolle in einer Server Core-Installation von Windows Server 2008.

So konfigurieren Sie die Hyper-V-Rolle für die Remoteverwaltung in einer vollständigen Installation von Windows Server 2008

  1. Aktivieren Sie die Firewallregeln für die Windows-Verwaltungsinstrumentation. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten Folgendes ein:

    netsh advfirewall firewall set rule group="Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)" new enable=yes

    Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt, wenn folgende Meldung zurückgegeben wird: "4 Regel(n) wurde(n) aktualisiert. OK."

    noteHinweis
    Zur Überprüfung des Befehls können Sie das Ergebnis im Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit anzeigen. Klicken Sie auf Start, dann auf Systemsteuerung, und wechseln Sie ggf. zur klassischen Ansicht. Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit. Wählen Sie eingehende oder ausgehende Regeln aus, und sortieren Sie dann nach der Spalte Gruppe. Drei eingehende Regeln und eine ausgehende Regel sollten für die Windows-Verwaltungsinstrumentation aktiviert sein.

  2. In den nächsten Schritten wird die Autorisierungsrichtlinie für den Server mit der Hyper-V-Rolle konfiguriert. Wenn der Benutzer, der Remotezugriff auf den Server mit Hyper-V benötigt, der Administratorgruppe auf beiden Computern angehört, muss die Autorisierungsrichtlinie nicht konfiguriert werden.

    noteHinweis
    In den Anweisungen zum Konfigurieren der Autorisierungsrichtlinie wird davon ausgegangen, dass die Standardautorisierungsrichtlinie einschließlich des Standardspeicherorts nicht geändert wurde. Außerdem wird vorausgesetzt, dass das für den Remotezugriff zu konfigurierende Konto über vollen Administratorzugriff verfügt.

  3. Klicken Sie auf Start, dann auf Suche starten, und geben Sie azman.msc ein. Wenn Sie zur Bestätigung der Aktion aufgefordert werden, klicken Sie auf Fortsetzen. Das MMC-Snap-In (Microsoft Management Console) Autorisierungs-Manager wird geöffnet.

  4. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf Autorisierungs-Manager, und klicken Sie dann auf Autorisierungsspeicher öffnen. Stellen Sie sicher, dass XML-Datei ausgewählt ist. Wechseln Sie zum Ordner %systemdrive%\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V, wählen Sie InitialStore.xml aus, klicken Sie auf Öffnen, und klicken Sie dann auf OK.

    noteHinweis
    Der Ordner ProgramData ist standardmäßig ausgeblendet. Wird der Ordner nicht angezeigt, geben Sie Folgendes ein: <Systemlaufwerk>\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V\initalstore.xml

  5. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Hyper-V services, und klicken Sie dann auf Rollenzuweisungen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Administrator, zeigen Sie auf Benutzer und Gruppen zuweisen, und zeigen Sie dann auf Von Windows und Active Directory. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen den Domänennamen und den Benutzernamen des Benutzerkontos ein, und klicken Sie dann auf OK.

  6. Schließen Sie den Autorisierungs-Manager.

  7. Als Nächstes fügen Sie den Remotebenutzer der Gruppe Distributed COM-Benutzer hinzu, um dem Remotebenutzer Zugriff zu gewähren. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf Computerverwaltung. Wenn die Benutzerkontensteuerung aktiviert ist, klicken Sie auf Fortsetzen. Die Komponentendienste werden geöffnet.

  8. Erweitern Sie Lokale Benutzer und Gruppen, und klicken Sie dann auf Gruppen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Distributed COM-Benutzer, und klicken Sie dann auf Zur Gruppe hinzufügen.

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von Distributed COM-Benutzer auf Hinzufügen.

  10. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen den Namen des Benutzers ein, und klicken Sie dann auf OK.

  11. Klicken Sie erneut auf OK, um das Dialogfeld Eigenschaften von Distributed COM-Benutzer zu schließen. Schließen Sie die Komponentendienste.

  12. Mit den verbleibenden Schritten werden dem Remotebenutzer die erforderlichen WMI-Berechtigungen für zwei Namespaces erteilt: den Namespace CIMV2 und den Virtualisierungsnamespace. Klicken Sie auf Start, dann auf Verwaltung und anschließend auf Computerverwaltung.

  13. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Dienste und Anwendungen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WMI-Steuerung, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  14. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, dann auf Root und anschließend auf CIMV2. Klicken Sie unter der Namespaceliste auf Sicherheit.

  15. Überprüfen Sie, ob im Dialogfeld Sicherheitseinstellungen für ROOT\CIMV2 der entsprechende Benutzer aufgeführt ist. Klicken Sie andernfalls auf Hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen den Namen des Benutzers ein, und klicken Sie dann auf OK.

  16. Wählen Sie auf der Registerkarte Sicherheit den Namen des Benutzers aus. Klicken Sie unter Berechtigungen für <Benutzer- oder Gruppenname> auf Erweitert. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Berechtigungen, ob der gewünschte Benutzer ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Bearbeiten. Ändern Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag für CIMV2 drei Einstellungen wie folgt:

    • Wählen Sie für Übernehmen für die Option Dieser und untergeordnete Namespaces aus.

    • Aktivieren Sie in der Liste Berechtigungen in der Spalte Zulassen das Kontrollkästchen Remoteaktivierung.

    • Aktivieren Sie unter der Liste Berechtigungen das Kontrollkästchen Berechtigungen nur für Objekte und/oder Container in diesem Container übernehmen.

  17. Klicken Sie in jedem Dialogfeld auf OK, bis erneut das Dialogfeld Eigenschaften von WMI-Steuerung angezeigt wird.

  18. Anschließend wiederholen Sie den Vorgang für den Virtualisierungsnamespace. Führen Sie ggf. einen Bildlauf nach unten aus, bis der Virtualisierungsnamespace sichtbar wird. Klicken Sie auf virtualization. Klicken Sie unter der Namespaceliste auf Sicherheit.

  19. Überprüfen Sie, ob im Dialogfeld Sicherheitseinstellungen für ROOT\virtualization der entsprechende Benutzer aufgeführt ist. Klicken Sie andernfalls auf Hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen den Namen des Benutzers ein, und klicken Sie dann auf OK.

  20. Wählen Sie auf der Registerkarte Sicherheit den Namen des Benutzers aus. Klicken Sie unter Berechtigungen für <Benutzer- oder Gruppenname> auf Erweitert. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Berechtigungen, ob der gewünschte Benutzer ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Bearbeiten. Ändern Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag für "virtualization" drei Einstellungen wie folgt:

    • Wählen Sie für Übernehmen für die Option Dieser und untergeordnete Namespaces aus.

    • Aktivieren Sie in der Liste Berechtigungen in der Spalte Zulassen das Kontrollkästchen Remoteaktivierung.

    • Aktivieren Sie unter der Liste Berechtigungen das Kontrollkästchen Berechtigungen nur für Objekte und/oder Container in diesem Container übernehmen.

  21. Klicken Sie in den einzelnen Dialogfeldern auf OK, und schließen Sie dann die Computerverwaltung.

  22. Starten Sie den Server neu, um die Änderungen an der Autorisierungsrichtlinie zu übernehmen.

So konfigurieren Sie die Hyper-V-Rolle für die Remoteverwaltung in einer Server Core-Installation von Windows Server 2008

  1. Aktivieren Sie die Firewallregeln auf dem Server für die Windows-Verwaltungsinstrumentation. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten Folgendes ein:

    netsh advfirewall firewall set rule group="Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)" new enable=yes

    Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt, wenn folgende Meldung zurückgegeben wird: "4 Regel(n) wurde(n) aktualisiert. OK."

  2. Als Nächstes ändern Sie die Distributed COM-Berechtigungen, um dem Remotebenutzer Zugriff zu gewähren. Geben Sie Folgendes ein:

    net localgroup "Distributed COM-Benutzer" /add <Domänenname>\<Benutzername>

    Dabei bezeichnet <Domänenname> die Domäne, der das Benutzerkonto angehört, und <Benutzername> das Benutzerkonto, dem Sie Remotezugriff gewähren möchten.

  3. Anschließend stellen Sie eine Remoteverbindung mit dem Server her, auf dem die Server Core-Installation ausgeführt wird. Auf diese Weise können Sie die Autorisierungsrichtlinie und die beiden Namespaces mit MMC-Snap-Ins ändern, die in der Server Core-Installation nicht zur Verfügung stehen.

    Melden Sie sich an dem Computer an, auf dem die Hyper-V-Verwaltungstools ausgeführt werden sollen. Verwenden Sie zur Anmeldung ein Domänenkonto, das ein Mitglied der Administratorgruppe auf dem Computer mit der Server Core-Installation ist. (Falls Sie den Benutzer hinzufügen müssen, finden Sie entsprechende Anweisungen unter Installieren der Hyper-V-Rolle in einer Server Core-Installation von Windows Server 2008.)

    noteHinweis
    In den Anweisungen zum Konfigurieren der Autorisierungsrichtlinie wird davon ausgegangen, dass die Standardautorisierungsrichtlinie einschließlich des Standardspeicherorts nicht geändert wurde. Außerdem wird vorausgesetzt, dass das für den Remotezugriff zu konfigurierende Konto über vollen Administratorzugriff verfügt.

  4. Klicken Sie auf Start, dann auf Suche starten, und geben Sie azman.msc ein. Wenn Sie zur Bestätigung der Aktion aufgefordert werden, klicken Sie auf Fortsetzen. Das Autorisierungs-Manager-Snap-In wird geöffnet.

  5. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf Autorisierungs-Manager, und klicken Sie dann auf Autorisierungsspeicher öffnen. Stellen Sie sicher, dass XML-Datei ausgewählt ist, und geben Sie Folgendes ein:

    \\<Remotecomputer>\c$\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V\initalstore.xml

    Dabei bezeichnet <Remotecomputer> den Namen des Computers mit der Server Core-Installation.

    Klicken Sie auf Öffnen und dann auf OK.

  6. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Hyper-V services, und klicken Sie dann auf Rollenzuweisungen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Administrator, zeigen Sie auf Benutzer und Gruppen zuweisen, und zeigen Sie dann auf Von Windows und Active Directory. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen den Domänennamen und den Benutzernamen des Benutzerkontos ein, und klicken Sie dann auf OK.

  7. Schließen Sie den Autorisierungs-Manager.

  8. Mit den verbleibenden Schritten werden dem Remotebenutzer die erforderlichen WMI-Berechtigungen für zwei Namespaces erteilt: den Namespace CIMV2 und den Virtualisierungsnamespace. Klicken Sie auf Start, dann auf Verwaltung und anschließend auf Computerverwaltung.

  9. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Dienste und Anwendungen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WMI-Steuerung, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  10. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit. Klicken Sie auf Root und dann auf CIMV2. Klicken Sie unter der Namespaceliste auf Sicherheit.

  11. Überprüfen Sie, ob im Dialogfeld Sicherheitseinstellungen für ROOT\CIMV2 der entsprechende Benutzer aufgeführt ist. Klicken Sie andernfalls auf Hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen den Namen des Benutzers ein, und klicken Sie dann auf OK.

  12. Wählen Sie auf der Registerkarte Sicherheit den Namen des Benutzers aus. Klicken Sie unter Berechtigungen für <Benutzer- oder Gruppenname> auf Erweitert. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Berechtigungen, ob der gewünschte Benutzer ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Bearbeiten. Ändern Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag für CIMV2 drei Einstellungen wie folgt:

    • Wählen Sie für Übernehmen für die Option Dieser und untergeordnete Namespaces aus.

    • Aktivieren Sie in der Liste Berechtigungen in der Spalte Zulassen das Kontrollkästchen Remoteaktivierung.

    • Aktivieren Sie unter der Liste Berechtigungen das Kontrollkästchen Berechtigungen nur für Objekte und/oder Container in diesem Container übernehmen.

  13. Klicken Sie in jedem Dialogfeld auf OK, bis erneut das Dialogfeld Eigenschaften von WMI-Steuerung angezeigt wird.

  14. Anschließend wiederholen Sie den Vorgang für den Virtualisierungsnamespace. Führen Sie ggf. einen Bildlauf nach unten aus, bis der Virtualisierungsnamespace sichtbar wird. Klicken Sie auf virtualization. Klicken Sie unter der Namespaceliste auf Sicherheit.

  15. Überprüfen Sie, ob im Dialogfeld Sicherheitseinstellungen für ROOT\virtualization der entsprechende Benutzer aufgeführt ist. Klicken Sie andernfalls auf Hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen den Namen des Benutzers ein, und klicken Sie dann auf OK.

  16. Wählen Sie auf der Registerkarte Sicherheit den Namen des Benutzers aus. Klicken Sie unter Berechtigungen für <Benutzer- oder Gruppenname> auf Erweitert. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Berechtigungen, ob der gewünschte Benutzer ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Bearbeiten. Ändern Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag für "virtualization" drei Einstellungen wie folgt:

    • Wählen Sie für Übernehmen für die Option Dieser und untergeordnete Namespaces aus.

    • Aktivieren Sie in der Liste Berechtigungen in der Spalte Zulassen das Kontrollkästchen Remoteaktivierung.

    • Aktivieren Sie unter der Liste Berechtigungen das Kontrollkästchen Berechtigungen nur für Objekte und/oder Container in diesem Container übernehmen.

  17. Klicken Sie in den einzelnen Dialogfeldern auf OK, und schließen Sie dann die Computerverwaltung.

  18. Starten Sie den Computer mit der Server Core-Installation neu, um die Änderungen an der Autorisierungsrichtlinie zu übernehmen.

Konfigurieren von Windows Vista SP1

Im folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Windows Vista SP1 konfiguriert wird, wenn die Vertrauensstellung auf Domänenebene nicht eingerichtet ist.

So konfigurieren Sie Windows Vista SP1

  1. Melden Sie sich am Computer unter Windows Vista SP1 an.

  2. Aktivieren Sie die Firewallregeln für die Windows-Verwaltungsinstrumentation. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten Folgendes ein:

    netsh advfirewall firewall set rule group="Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)" new enable=yes

    Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt, wenn folgende Meldung zurückgegeben wird: "8 Regel(n) wurde(n) aktualisiert. OK."

    noteHinweis
    Zur Überprüfung des Befehls können Sie das Ergebnis im Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit anzeigen. Klicken Sie auf Start, dann auf Systemsteuerung, und wechseln Sie ggf. zur klassischen Ansicht. Klicken Sie auf Verwaltung und dann auf Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit. Wählen Sie eingehende oder ausgehende Regeln aus, und sortieren Sie dann nach der Spalte Gruppe. Sechs eingehende Regeln und zwei ausgehende Regeln sollten für die Windows-Verwaltungsinstrumentation aktiviert sein.

  3. Aktivieren Sie eine Firewallausnahme für die Microsoft Management Console (MMC). Geben Sie an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten Folgendes ein:

    Netsh firewall add allowedprogram program=%windir%\system32\mmc.exe name="Microsoft Management Console"

  4. Starten Sie den Hyper-V-Manager, um zu überprüfen, ob Sie eine Remoteverbindung mit dem Server herstellen können. Klicken Sie auf Start, klicken Sie in das Feld Suche starten, geben Sie Hyper-V-Manager ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. Wenn Sie zur Bestätigung der Aktion aufgefordert werden, klicken Sie auf Fortsetzen. Klicken Sie im Hyper-V-Manager unter Aktionen auf Verbindung mit dem Server herstellen. Geben Sie den Namen des Computers ein, oder suchen Sie ihn, und klicken Sie dann auf OK. Wenn vom Hyper-V-Manager eine Verbindung mit dem Remotecomputer hergestellt werden kann, wird der Computername im Navigationsbereich angezeigt, und im Ergebnisbereich werden alle auf dem Server konfigurierten virtuellen Computer aufgeführt.

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