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Überlegungen zum Aktualisieren von SQL Server-Verwaltungstools

SQL Server 2008 unterstützt die Aktualisierung von SQL Server 2000 oder SQL Server 2005. In diesem Thema sind Unterstützung und Verhalten für die Aktualisierung von SQL Server-Verwaltungstools und Verwaltungskomponenten wie SQL Server Agent, Datenbank-E-Mail, Wartungspläne, XPStar und XPWeb dokumentiert.

Wichtiger Hinweis Wichtig

Bei lokalen Installationen müssen Sie das SQL Server-Setup als Administrator ausführen. Wenn Sie das SQL Server-Setup von einer Remotefreigabe ausführen, müssen Sie ein Domänenkonto verwenden, das Lese- und Ausführungsberechtigungen auf der Remotefreigabe hat.

Beachten Sie die folgenden Punkte, bevor Sie auf SQL Server 2008 aktualisieren:

Für alle Aktualisierungsszenarien:

  • Vor dem Aktualisieren des MSX-Servers sollte ein Upgrade aller TSX-Server durchgeführt werden. Weitere Informationen über MSX/TSX in SQL Server finden Sie unter Automatisieren der Verwaltung in einem Unternehmen in der SQL Server-Onlinedokumentation.

  • Alle Komponenten in einer Instanz von SQL Server müssen gleichzeitig aktualisiert werden. Die Versionsnummern der Database Engine (Datenbankmodul)-, Analysis Services- und Reporting Services-Komponenten innerhalb einer Instanz von SQL Server 2008 müssen identisch sein.

  • Sie können während der Aktualisierung auf SQL Server 2008 Komponenten zu einer vorhandenen Installation von SQL Server hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter Vorgehensweise: Aktualisieren auf SQL Server 2008 (Setup).

  • SQL Server-Clienttools wie SQL Server Management Studio, SQL Server Profiler, der Database Engine (Datenbankmodul)-Optimierungsratgeber, sqlcmd, osql usw. werden nicht auf SQL Server 2008 aktualisiert. Stattdessen werden die Clienttools parallel mit den Tools der früheren SQL Server-Versionen ausgeführt. SQL Server 2008 unterstützt das Importieren von Einstellungen aus früheren Versionen von SQL Server-Clienttools.

  • Die Authentifizierung vom SQL Server-Agent für SQL Server wird während des Upgrades von der SQL Server-Authentifizierung auf die Windows-Authentifizierung aktualisiert. Die SQL Server-Authentifizierung wird in SQL Server 2008 nicht unterstützt.

  • Daten für Aufträge und Warnungen werden während des Updates auf SQL Server 2008 beibehalten.

  • Wird SQL Mail in der zu aktualisierenden Instanz verwendet, werden zugehörige XPs nach dem Update unterstützt und aktiviert. Andernfalls sind sie deaktiviert.

  • Datenbank-E-Mail, die auch als SQLiMail bezeichnet wird, wird mit der Database Engine (Datenbankmodul)-Komponente von SQL Server 2008 aktualisiert. Standardmäßig ist Datenbank-E-Mail nach dem Update deaktiviert. Alle Schema-Updates sollten nach dem Update mit einem Updateskript abgeglichen werden.

Aktualisieren von SQL Server 2000:

  • Beim Aktualisieren von SQL Server 2000 auf SQL Server 2008 werden alle Benutzerproxykonten, die vor dem Aktualisieren vorhanden waren, in das temporäre, globale Proxykonto UpgradedProxyAccount geändert. Das Konto UpgradedProxyAccount hat nach dem Aktualisieren nur Zugriff auf diejenigen Subsysteme, die explizit verwendet wurden, nicht aber auf alle Subsysteme.

  • Obwohl die Tokenersetzung für SQL Server-Agent-Warnungen und -auftragssyntax gegenüber SQL Server 2000 geändert wurde, werden Tokens während des Updates auf SQL Server 2008 nicht automatisch aktualisiert.

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