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Installieren von Internet Explorer 8

Nachdem Sie umfangreich recherchiert, geplant, getestet und analysiert haben, besteht der abschließende Schritt des Bereitstellungsprozesses in der Installation von Windows® Internet Explorer® 8 auf den Computern der Benutzer. In diesem Abschnitt werden die Schritte für die Bereitstellung von Internet Explorer 8 beschrieben.

Installationsvoraussetzungen für Internet Explorer 8

Weitere Informationen zu den Installationsvoraussetzungen finden Sie (möglicherweise in englischer Sprache) unter:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=157966

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=157967.

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160122.

Auswählen der richtigen Version von Internet Explorer 8

Internet Explorer 8 ist für Windows Vista®, Windows XP, Windows Server 2003 und Windows Server 2008 verfügbar. In der folgenden Tabelle sind die von Internet Explorer 8 unterstützten Betriebssysteme und Architekturen aufgeführt, jeweils mit dem Namen der Setupdatei.

noteNote
Die in der Tabelle aufgeführten Dateinamen beziehen sich auf die Sprachversionen von Internet Explorer 8 für Englisch (USA). Die Dateinamen für andere Sprachversionen weichen leicht davon ab.

 

Betriebssystem Architektur Dateiname

Windows XP mit Service Pack 2 (SP2) oder höher

x86

IE8-WindowsXP-x86-enu.exe

Windows Vista

x86

IE8-WindowsVista-x86-ENU.exe

Windows Vista x64 Edition

x64

IE8-WindowsVista-x64-ENU.exe

Windows Server 2003 mit SP 2 oder höher

x86

IE8-WindowsServer2003-x86-ENU.exe

Windows Server 2003 x64

Windows XP Professional x64

x64

IE8-WindowsServer2003-x64-enu.exe

Windows Server 2008

x86

IE8-WindowsVista-x86-ENU.exe

Windows Server 2008 x64

x64

IE8-WindowsVista-x64-enu.exe

Alle Versionen von Internet Explorer 8 können von der Windows Internet Explorer 8-Website unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=157969 (möglicherweise in englischer Sprache) heruntergeladen werden.

Unterstützung für mehrere Sprachen in Internet Explorer 8

Internet Explorer 8 stellt die Unterstützung für mehrere Sprachen auf zwei Weisen bereit:

  • Lokalisierte Versionen von Internet Explorer 8.

  • Mehrsprachige Installationen (MUI-Installationen werden zum RTM (Release to Manufacturing) bereitgestellt).

Internet Explorer 8 ist zurzeit in den folgenden Sprachen verfügbar.

 

Arabisch

Chinesisch (Hongkong SAR)

Chinesisch (vereinfacht)

Chinesisch (traditionell)

Tschechisch

Dänisch

Niederländisch

Englisch

Finnisch

Französisch

Deutsch

Griechisch

Hebräisch

Ungarisch

Italienisch

Japanisch

Koreanisch

Norwegisch

Polnisch

Portugiesisch (Brasilien)

Portugiesisch (Portugal)

Russisch

Spanisch

Schwedisch

Türkisch

Wenn auf den Computern aller Benutzer eine lokalisierte Version von Windows XP verwendet wird (z. B. die spanische), sollten Sie die lokalisierte (hier: spanische) Version von Internet Explorer 8 bereitstellen. Wenn in der Organisation mehrere Sprachen unterstützt werden und auf den Computern der Benutzer das MUI Pack für Windows XP ausgeführt wird, sollten Sie die entsprechende lokalisierte Version von Internet Explorer 8 auswählen.

noteNote
Wenn Sie lokalisierte Versionen von Internet Explorer 8 unter Windows XP oder Windows Server 2003 installieren, beachten Sie, dass die Basissprache des Betriebssystems mit der Sprache von Internet Explorer 8 übereinstimmen muss, die Sie installieren; andernfalls zeigt der Setup-Assistent eine Fehlermeldung an. Für Windows Vista und Windows Server 2008 muss die Basissprache von Windows nicht mit der Sprache von Internet Explorer 8 übereinstimmen. Wenn die aktive Sprache des Benutzers der installierten Sprachversion von Internet Explorer 8 entspricht, wird Internet Explorer 8 in der gewünschten Sprache angezeigt. Sie können Internet Explorer 8 in allen anderen Szenarios verwenden, Englisch ist jedoch die Standardsprache. Weitere Informationen finden Sie unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=157941 (möglicherweise in englischer Sprache)

noteNote
MUI-Pakete für Internet Explorer 8 werden erst bei RTW (Release to Web) zur Verfügung gestellt.

noteNote
Wenn Sie planen, Internet Explorer 8 über die Gruppenrichtlinien-Softwareinstallation zu verteilen, müssen Sie ein Windows Installer-Paket (MSI-Datei) verwenden. Diese können mit IEAK 8 erstellt werden.

Signieren von benutzerdefinierten Browserpaketdateien

Digitale Signaturen identifizieren die Quelle von Programmen und garantieren, dass der Code seit dem Signieren nicht geändert wurde. Abhängig von den Betriebssystemen der Benutzer und ihren festgelegten Sicherheitsstufen kann Internet Explorer 8 die Benutzer am Herunterladen nicht digital signierter Programme hindern (oder sie davor warnen).

Sie sollten die vom Assistenten zum Anpassen von Internet Explorer 8 erstellten CAB-Dateien und alle benutzerdefinierte Komponenten, die Sie mit Internet Explorer 8 verteilen möchten, digital signieren. Signieren Sie auch die benutzerdefinierten Komponenten, die Sie mit Internet Explorer 8 verteilen möchten. Wenn Sie über ein digitales Zertifikat verfügen, kann der Assistent zum Anpassen von Internet Explorer 8 diese Dateien automatisch signieren.

Weitere Informationen zu digitalen Signaturen finden Sie unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=157970

So signieren Sie Dateien und benutzerdefinierte Komponenten digital:

  1. Beziehen Sie ein digitales Zertifikat.

  2. Geben Sie bei der Ausführung des Assistenten zum Anpassen von Internet Explorer 8 die Informationen zum digitalen Zertifikat an.

Vorbereiten der Verteilungsquellen

Abhängig vom Typ der Bereitstellung, den Sie für die Organisation auswählen, müssen Sie möglicherweise mindestens eine der folgenden Verteilungsmethoden vorbereiten:

  • Windows Update oder Windows Server Update Services (WSUS)

  • Hyperlink in einer E-Mail oder Webseite

  • Freigegebener Netzwerkordner

  • CD-ROM

  • Active Directory und Gruppenrichtlinie

noteNote
Wenn Sie planen, Internet Explorer 8 über die Gruppenrichtlinien-Softwareinstallation zu verteilen, müssen Sie ein Windows Installer-Paket (MSI-Datei) verwenden. Diese Pakete können mit IEAK 8 erstellt werden.

Windows Update oder Windows Server Update Services

Internet Explorer 8 wird als Download über Windows Update veröffentlicht und wurde daher in Organisationen, in denen Benutzer Updates direkt von Windows Update empfangen, möglicherweise bereits auf Benutzercomputer heruntergeladen.

Um übermäßigen Netzwerkdatenverkehr zu verhindern und größere Kontrolle über die auf Benutzercomputern installierten Pakete bereitzustellen, sollten größere Organisationen möglicherweise Windows Server Update Services (WSUS) verwenden. Mit WSUS können Sie eine einzelne Kopie von Updates für Microsoft-Produkte herunterladen und sie auf lokalen Servern zwischenspeichern. Benutzercomputer können dann so konfiguriert werden, dass sie Updates direkt von einem oder mehreren WSUS-Servern empfangen statt über Windows Update.

Genehmigen von Internet Explorer in WSUS
  1. Öffnen Sie die WSUS-Verwaltungswebsite (auf die im Allgemeinen über "http://WSUSServerName/WSUSAdmin/" zugegriffen wird, wobei <WSUServerName> der Name des WSUS-Computers ist).

  2. Wählen Sie in der Liste unter Aufgaben den Wert Synchronisierungseinstellungen überprüfen aus.

  3. Wählen Sie unter Aufgaben den Eintrag Jetzt synchronisieren aus, um den WSUS-Server mit Windows Update zu synchronisieren.

  4. Wählen Sie rechts oben auf der Seite in der Navigationsleiste Updates aus, um zur Liste der verfügbaren Updates zu wechseln.

  5. Verwenden Sie Suche, und geben Sie in das Textfeld Enthält den Wert Internet Explorer 8 ein, um die Liste der Updates zu filtern.

  6. Klicken Sie auf Anwenden.

  7. Wählen Sie in der Liste der Updates den entsprechenden Eintrag Windows Internet Explorer 8 für (Ihr Betriebssystem) aus.

  8. Wählen Sie unter Updateaufgaben den Eintrag Zum Installieren genehmigen aus.

  9. Klicken Sie in der Spalte Genehmigung auf den Link für jede Computergruppe, die Sie konfigurieren möchten, und wählen Sie die Genehmigungsebene aus.

  10. Klicken Sie auf OK, um die Genehmigung anzuwenden.

noteNote
Für Internet Explorer 8 gibt es einige weitere Überlegungen zur Installation unter Windows Vista. WSUS-Administratoren sollten alle Voraussetzungen für Internet Explorer  8 zulassen, da dynamische Updates nicht für WSUS-Installationen von Internet Explorer 8 funktionieren. Lassen Sie insbesondere unbedingt KB957388 zu. Auch alle anderen kumulierten Updates und Sicherheitsupdates für Internet Explorer 8 sollten zu diesem Zeitpunkt für die Organisation geeignet genehmigt werden.

Verwenden einer flachen Netzwerkfreigabe

Eine flache Netzwerkfreigabe ist ein Ordner oder eine Ordnerstruktur, auf den bzw. die Netzwerkbenutzer zugreifen können. Sie enthält die notwendigen Dateien für die Installation von Internet Explorer 8. Die Installation kann sehr einfach sein, indem Sie etwa eine einzelne Version der Installationsprogrammdatei in einen freigegebenen Ordner platzieren, oder sehr komplex, indem Sie separate Unterordner für mehrere Architekturen und Betriebssystemversionen erstellen. Wenn Sie in einer mehrsprachigen Organisation arbeiten, sollten Sie möglicherweise für die unterschiedlichen Sprachversionen separate Ordner bereitstellen.

noteNote
Dieser Medientyp wird verwendet, wenn Sie benutzerdefinierte Browserpakete in einem lokalen Netzwerk (LAN) erstellen, oder wenn Sie planen, die Pakete über ein LAN zu verteilen. Sie können dann die Benutzer auf das festgelegte Verzeichnis im LAN verweisen, und sie können das Setupprogramm direkt von dort ausführen.

Verwenden von IEAK 8

Wenn Sie im Assistenten zum Anpassen von Internet Explorer 8 einen flachen Medientyp ausgewählt haben, platziert der Assistent alle Installationsdateien in den Ordner "\build_directory\Flat".

Manuelles Erstellen der flachen Netzwerkfreigabe

Da für die Installation von Internet Explorer 8 eine einzelne ausführbare Datei verwendet wird, kopieren Sie zum manuellen Erstellen einer flachen Netzwerkfreigabe die Datei in einen Ordner, und machen Sie diesen Ordner für Netzwerkbenutzer verfügbar. Um mehrere Architekturen oder Betriebssysteme zu unterstützen, erstellen Sie für die Installationsdateien Unterordner, die eindeutig nach Betriebssystem und Architektur bezeichnet sind. Erstellen Sie z. B. einen Ordner für die 32-Bit-Version von Windows XP und einen anderen Ordner für die 64-Bit-Version von Windows Server 2003.

Verwenden einer CD-ROM

Wenn Sie während der Informationssammlungsphase (Phase 1 des Assistenten zum Anpassen von Internet Explorer 8) CD-ROM als Medientyp ausgewählt haben, erstellt der Assistent ein benutzerdefiniertes Browserpaket, das Sie auf CD-ROMs an die Benutzer verteilen können. Sie können die Dateien aus dem Ordner "\build_directory\CD" in ein CD-ROM-Imagingprogramm kopieren oder verschieben. Wenn das Medienimagingprogramm Drag & Drop-Vorgänge unterstützt, können Sie den CD-Ordner auf die Benutzeroberfläche der CD-ROM-Imagingsoftware ziehen.

Informationen darüber, ob das Programm diese Option bereitstellt, finden Sie in der Dokumentation zur Imagingsoftware.

Benutzer können dann Internet Explorer 8 installieren, indem sie Setup vom AutoAusführen-Begrüßungsbildschirm ausführen, der beim Öffnen der CD-ROMs angezeigt wird. Das Windows Update-Setup für Internet Explorer 8 bietet Benutzern die Auswahl, das benutzerdefinierte Browserpaket zu installieren oder weitere Informationen zum Installationsvorgang anzuzeigen. Wenn die Benutzer bereits die aktuelle Version von Internet Explorer 8 installiert haben, erkennt das AutoAusführen-Programm dies automatisch.

Verwenden von Active Directory und Gruppenrichtlinien

Software auf diese Weise bereitzustellen, wird im Allgemeinen nur für kleinere Organisationen empfohlen, die eine kleinen Anzahl von Anwendungen mit einem Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) bereitstellen. Die Ursache hierfür sind Einschränkungen der Zielgruppenadressierung und der Berichterstellung, die diesen Ansatz nicht systemintern umsetzt. Darüber hinaus hängt über Gruppenrichtlinienobjekte übermittelte Software von MSI-Installationsdateien ab, und viele Softwarepakete sind nicht mit MSI-Installationsdateidefinitionen verfügbar. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinienobjekten und Softwarebereitstellungen finden Sie unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=157972 (möglicherweise in englischer Sprache).

Sie können Software in der Windows-Systemsteuerung für Benutzer zur Verfügung stellen. Mit Software in der Systemsteuerung können Benutzer Software auf ihren Computern verwalten. Sie können jedoch mithilfe von Gruppenrichtlinieneinstellungen steuern, welche Software Benutzern unter Software zur Verfügung steht.

Software enthält für jede Anwendung einen aktiven Weblink, der Benutzern die Unterstützungsinformationen bereitstellt, die sie benötigen, um bestimmte Anwendungen zu installieren. Sie können jedoch den Standardlink mit der Softwareinstallationserweiterung der Gruppenrichtlinien überschreiben. Der Unterstützungslink entspricht den internen Produktsupportressourcen.

Sie können auch festlegen, dass dieser Weblink auf eine Supportseite verweist, die Informationen wie z. B. eine FAQ zu einer angegebenen Anwendung, einen Helpdeskartikel zum Verwenden der Anwendung oder Anweisungen zum Anfordern von Unterstützung einschließt. Dies kann Benutzern und Helpdeskmitarbeitern Zeit sparen.

Problembehandlung für den Installationsvorgang

So führen Sie eine Problembehandlung für das Setup durch:

  • Überprüfen Sie im Windows-Ordner die Datei "Internet Explorer 8 Active Setup Log.txt". Bei jeder Installation wird eine Protokolldatei erstellt, in der Informationen zu dieser Installation gesammelt werden. Wenn bereits eine Datei mit dem Namen "Internet Explorer 8 Active Setup Log.txt" vorhanden ist, wird das vorhandene Protokoll beim Setup in eine BAK-Datei umbenannt, und eine neue Protokolldatei wird erstellt.

  • Stellen Sie sicher, dass die Download-URLs, die Sie während des Setups angeben, mit den URLs für den Downloadserver übereinstimmen.

  • Weitere Informationen finden Sie unter Problembehandlung in Teil 4 dieses Bereitstellungshandbuchs. Dieser Abschnitt enthält Informationen zu häufig berichteten Problemen und Lösungsstrategien. Weitere Informationen zur Problembehandlung finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=157971.

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