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Anpassen des Setups und der Einstellungen von Sprachen für Office 2013

 

Gilt für: Office 365 ProPlus, Office 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-01-09

Zusammenfassung: Informationen zum Anpassen von Sprachen für Office 2013.

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Führen Sie zum Anpassen und Bereitstellen des Setups und der Einstellungen von Sprachen für Office 2013 die in diesem Artikel genannten Schritte aus.

WichtigWichtig:
In diesem Artikel werden Methoden zur Bereitstellung und Verwaltung von Sprachpaketen für das Windows Installer-basierte (MSI-basierte) Bereitstellungsformat von Office 2013, das für Organisationen über Volumenlizenzierung verfügbar ist. Wenn Sie ein Office-Abonnemen besitzen und Office 365 ProPlus bereitstellen, das das Bereitstellungsformat Klick-und-Los verwendet, lesen Sie Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Klick-und-Los-Installationen für Office 2013.

Inhalt dieses Artikels:

Standardmäßig wird beim Setup automatisch die Sprachversion installiert, die dem Gebietsschema des Windows-Benutzers entspricht, das auf dem Computer des jeweiligen Benutzers festgelegt ist. Sie können dieses Standardverhalten außer Kraft setzen und die Verteilung mehrerer Sprachversionen präziser verwalten. Sie können beispielsweise folgende Aufgaben ausführen:

  • Installieren mehrerer Sprachen auf einem einzelnen Computer

  • Angeben, welche Sprachen auf Benutzercomputern installiert werden sollen, unabhängig von der durch das Benutzergebietsschema angegebenen Sprache des Betriebssystems

  • Einmaliges Angeben benutzerdefinierter Einstellungen und Anwenden auf alle Sprachversionen, die in der Organisation bereitgestellt werden

  • Bereitstellen unterschiedlicher Sprachen für verschiedene Benutzergruppen

  • Bereitstellen von Office 2013 Proofing Tools Kit für zusätzliche Sprachen

Weitere Informationen finden Sie unter Planen der Installation in Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Office 2013.

Wenn ein Benutzer eine Office 2013-Anwendung zum ersten Mal startet, werden die Standardeinstellungen für die Sprache übernommen, die auf dem Computer installiert ist, und für die Sprache, die im Windows-Benutzergebietsschema angegeben ist. Sie können zum Konfigurieren der Spracheinstellungen jedoch auch Gruppenrichtlinien, das Office-Anpassungstool (Office Customization Tool, OCT) oder das Spracheinstellungstool verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Planen der Anpassungen in Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Office 2013.

Wenn Benutzer Dokumente in einer Sprache oder einer begleitenden Sprache für Korrekturhilfen bearbeiten, die nicht installiert ist, können Sie Office 2013 Proofing Tools Kit anpassen und installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Planen der Korrekturhilfen in Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Office 2013.

Weitere Informationen dazu, wie Sie ermitteln, welches der folgenden Verfahren Sie für die Bereitstellung verwenden sollten und welche Anpassungen Sie möglicherweise vornehmen müssen, finden Sie unter Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Office 2013.

Wenn die Benutzer in der Organisation mit Office-Dateien in der gleichen Sprache oder in der Sprache des Betriebssystems arbeiten, können Sie eine Standardsprachversion von Office bereitstellen.

Die folgenden Schritte entsprechen den Standardschritten für die Bereitstellung von Office 2013 und werden zu Testzwecken aufgeführt. Der einzige Unterschied bei den Schritten besteht darin, dass Sie die Sprachpakete an den gleichen Netzwerkspeicherort wie die Installationsdateien kopieren müssen.

So stellen Sie auf jedem Clientcomputer eine Standardsprachversion von Office bereit
  1. Erstellen Sie einen Netzwerkinstallationspfad für das primäre Office 2013-Produkt, indem Sie alle Dateien und Ordner vom Quellmedium in einen freigegebenen Netzwerkspeicherort kopieren.

  2. Kopieren Sie alle Dateien und Ordner für jedes Sprachpaket vom Quellmedium an den gleichen Netzwerkspeicherort. Wenn Sie zum Überschreiben doppelter Dateien aufgefordert werden, klicken Sie auf Nein.

  3. Konfigurieren Sie mithilfe des Office-Anpassungstools die Installation entsprechend den Anforderungen der Organisation.

    Da die meisten Anpassungen das Kernprodukt betreffen, müssen Sie normalerweise nicht jede Sprache einzeln anpassen. Vom Setupprogramm werden Ihre Anpassungen während der Installation unabhängig von der installierten Sprache angewendet. Weitere Informationen zum Anpassen der Spracheinstellungen finden Sie unter Anpassen von Spracheinstellungen.

    Sprachpakete, die über einen Volumenlizenzvertrag erworben werden, erfordern keinen eindeutigen Product Key. Für die gesamte Installation ist nur ein Volumenlizenzschlüssel erforderlich.

  4. Geben Sie an der Setupbefehlszeile die Datei "Config.xml" für das primäre Office-Produkt an, das Sie bereitstellen.

    Mit der folgenden Befehlszeile wird beispielsweise Office Professional Plus 2013 in einer beliebigen Sprache installiert:

    \\Server\Freigabe\Office15\Setup.exe /config \\Server\Freigabe\Office15\ProPlus.WW\Config.xml

    Dabei ist Office15 der Stamm des Netzwerkinstallationspfads.

  5. Führen Sie das Setup im Stamm des Netzwerkinstallationspfads aus.

    Es werden nur die sprachspezifischen Elemente installiert, die für das installierte Office-Produkt erforderlich sind. Es wird nicht das gesamte Sprachpaket installiert, sofern Sie das Sprachpaket nicht als separates Produkt bereitstellen.

Wenn Benutzer in der Organisation mit Office-Dateien in mehreren Sprachen arbeiten oder eine Office-Sprache benötigen, die nicht mit der Sprache ihres Betriebssystems übereinstimmt, können Sie alle benötigten Sprachen gleichzeitig installieren.

Die folgenden Schritte entsprechen den Standardschritten für die Bereitstellung von Office 2013 und sind zu Testzwecken enthalten. Der einzige Unterschied bei den Schritten besteht darin, dass Sie die Sprachpakete an den gleichen Netzwerkspeicherort wie die Installationsdateien kopieren und die Datei Config.xml bearbeiten müssen, um die zu installierenden Sprachen anzugeben.

So geben Sie eine oder mehrere Sprachen zur Installation auf einem Clientcomputer an
  1. Erstellen Sie einen Netzwerkinstallationspfad für das primäre Office 2013-Produkt, indem Sie alle Dateien und Ordner vom Quellmedium an einen freigegebenen Netzwerkspeicherort kopieren.

  2. Kopieren Sie alle Dateien und Ordner für jedes Sprachpaket vom Quellmedium an den gleichen Netzwerkspeicherort. Wenn Sie zum Überschreiben doppelter Dateien aufgefordert werden, klicken Sie auf Nein.

  3. Suchen Sie im Kernproduktordner für das zu aktualisierende Produkt nach der Datei "Config.xml".

    Wenn Sie beispielsweise einer Installation von Office Professional Plus 2013 Sprachen hinzufügen, suchen Sie die Datei "Config.xml" im Ordner Proplus.WW.

  4. Öffnen Sie die Date "Config.xml" in einem Text-Editor wie Editor.

  5. Fügen Sie das <AddLanguage>-Element hinzu.

  6. Legen Sie den Wert des Id-Attributs auf das Sprachtag für die zu installierende Sprache fest. Sie können mehrere Sprachen angeben, indem Sie zusätzliche <AddLanguage>-Elemente und -Attribute hinzufügen.

  7. Geben Sie die Sprache für die Shellbenutzeroberfläche (Shell UI) an, indem Sie das <ShellTransform>-Attribut des <AddLanguage>-Elements festlegen.

    Fügen Sie beispielsweise die folgenden Elemente hinzu, um anzugeben, dass sowohl Englisch als auch Französisch installiert werden soll, wobei Englisch die Standardinstallationssprache ist:

    <AddLanguage Id="en-us" ShellTransform="yes"/> <AddLanguage Id="fr-fr" />
    

    Wenn die Standardinstallationssprache und die Shellbenutzeroberfläche der Sprache des Betriebssystems entsprechen sollen und außerdem jeder Benutzer über Office in Englisch und Französisch verfügen soll, sieht der Code in der Datei Config.xml wie im folgenden Beispiel aus:

    <AddLanguage Id="match" ShellTransform="yes"/> 
    <AddLanguage Id="en-us" />
    <AddLanguage Id="fr-fr" /> 
    

    Sie müssen einen Wert für das ShellTransform-Attribut angeben, wenn Sie mehrere <AddLanguage>-Elemente hinzufügen. Wenn Sie diesen Schritt überspringen, wird die Installation mit einem Fehler abgebrochen.

  8. Fügen Sie der Datei "Config.xml" eine weitere Zeile hinzu, um anzugeben, dass auch die Sprache des Windows-Gebietsschemas des Benutzers installiert werden soll:

    <AddLanguage Id="match" /> 
    

    In diesem Fall werden alle angegebenen Sprachen sowie gegebenenfalls die Sprache installiert, die dem Benutzergebietsschema entspricht, wenn es sich um eine andere Sprache handelt.

  9. Speichern Sie die Datei "Config.xml".

  10. Konfigurieren Sie mithilfe des Office-Anpassungstools die Installation entsprechend den Anforderungen der Organisation.

    Weitere Informationen zum Anpassen der Spracheinstellungen finden Sie unter Anpassen von Spracheinstellungen.

  11. Führen Sie "Setup.exe" aus, und geben Sie den Pfad der geänderten Datei "Config.xml" an.

    Beachten Sie, dass Sie einen vollqualifizierten Pfad verwenden müssen. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office15\setup.exe /config \\Server\Freigabe\Office15\ProPlus.WW\Config.xml. Office15 ist hier der Stamm des Netzwerkinstallationspunkts.

Sie können verschiedenen Benutzergruppen unterschiedliche Gruppen von Office-Sprachen zuweisen. Beispielsweise muss eine Niederlassung in Tokio möglicherweise mit Office 2013-Dokumenten in Englisch und Japanisch arbeiten, während Benutzer in der europäischen Niederlassung Englisch, Französisch und Deutsch benötigen. In diesem Szenario erstellen Sie für jede Benutzergruppe eine individuelle Datei Config.xml.

Die folgenden Schritte entsprechen den Standardschritten für die Bereitstellung von Office 2013 und sind zu Testzwecken enthalten. Die einzigen Unterschiede bei den Schritten bestehen darin, dass Sie die Sprachpakete an den gleichen Netzwerkspeicherort wie die Installationsdateien kopieren und die Datei Config.xml für die einzelnen Gruppen bearbeiten müssen, um die zu installierenden Sprachen anzugeben. Anschließend stellen Sie die entsprechende Datei Config.xml für die verschiedenen Gruppen bereit.

So stellen Sie unterschiedliche Sprachen für verschiedene Benutzergruppen bereit
  1. Suchen Sie im Kernproduktordner für das zu installierende Produkt nach der Datei "Config.xml".

    Wenn Sie beispielsweise Office Professional Plus 2013 installieren, suchen Sie die Datei "Config.xml" im Ordner "ProPlus.WW".

  2. Öffnen Sie die Datei "Config.xml" in einem Text-Editor wie Editor.

  3. Suchen Sie das <AddLanguage>-Element, und geben Sie, wie oben beschrieben, die Sprachen an, die für diese Benutzergruppe installiert werden sollen.

    HinweisHinweis:
    Sie müssen außerdem das <Shell UI>-Attribut des <AddLanguage>-Elements festlegen, wie oben beschrieben.
  4. Speichern Sie die Datei "Config.xml" mit einem eindeutigen Dateinamen.

  5. Wiederholen Sie diese Schritte für die nächste Benutzergruppe.

  6. Konfigurieren Sie mithilfe des Office-Anpassungstools die Installation entsprechend den Anforderungen der Organisation.

    Weitere Informationen zum Anpassen der Spracheinstellungen finden Sie unter Anpassen von Spracheinstellungen.

  7. Stellen Sie Office für jede Benutzergruppe getrennt bereit, und geben Sie an der Setupbefehlszeile jeweils die richtige Datei "Config.xml" an. Beispiel:

    \\Server\Freigabe\Office15\setup.exe /config \\Server\Freigabe\Office15\ProPlus.WW\SubAConfig.xml oder

    \\Server\Freigabe\Office15\setup.exe /config \\Server\Freigabe\Office15\ProPlus.WW\SubBConfig.xml

    Dabei ist Office15 der Stamm des Netzwerkinstallationspfads.

Eine Liste der für Office 2013 installierten Sprachen können Sie bei der anfänglichen Installation oder bei einer separaten Installation eines Sprachpakets unter dem folgenden Registrierungsschlüssel anzeigen, mit dem die LCID für jede aktivierte Sprache angezeigt wird:

HKCU\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\LanguageResources\EnabledLanguages

Sie können die Sprache der Benutzeroberfläche sowie die Fallbacksprachen unter dem folgenden Registrierungsschlüssel anzeigen:

HKCU\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\LanguageResources

Obwohl für alle Anwendungen in Office 2013 zum Bestimmen der Benutzeroberflächensprache ein gemeinsamer Satz von Registrierungsdaten verwendet wird, werden die Anwendungen nicht zwangsläufig alle in der gleichen Benutzeroberflächensprache angezeigt. Anwendungen in Office 2013 werden normalerweise in der Benutzeroberflächensprache angezeigt, die im UILanguage-Eintrag dieses Registrierungsschlüssels angegeben ist. Unter bestimmten Umständen ist dies jedoch möglicherweise nicht der Fall. In manchen Bereitstellungen beispielsweise sind möglicherweise Word 2013 und Excel 2013 in Französisch installiert, während eine andere Office-Anwendung in einer anderen Sprache installiert ist. In diesem Fall wird für die andere Anwendung die UIFallback-Liste in diesem Registrierungsschlüssel gesucht und die erste Sprache verwendet, die mit der installierten Konfiguration funktionsfähig ist.

Mithilfe von Gruppenrichtlinieneinstellungen werden Standardspracheinstellungen erzwungen, die Benutzer in der Organisation nicht ändern können. Die Einstellungen werden bei jeder Benutzeranmeldung erneut angewendet. Im folgenden Verfahren werden übergeordnete Schritte zum Konfigurieren sprachbezogener Richtlinieneinstellungen vorgestellt.

WichtigWichtig:
Bevor Sie Office 2013-Richtlinieneinstellungen konfigurieren können, müssen Sie die administrativen Vorlagendateien für Office 2013 (http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkId=257051) laden. Laden Sie hierfür diese Dateien herunter, und befolgen Sie die Anweisungen unter "Laden der ADMX-Vorlagen" in Erzwingen von Einstellungen mithilfe von Gruppenrichtlinien in Office 2010. Wenngleich dieser Artikel für Office 2010 gedacht ist, gelten die Informationen zu administrativen Vorlagen auch für Office 2013.
So verwenden Sie Richtlinien zum Verwalten von Spracheinstellungen
  1. Öffnen Sie das Gruppenrichtlinienobjekt, für das Sie Richtlinien festlegen möchten.

  2. Erweitern Sie im Navigationsbereich per Doppelklick Computerkonfiguration oder Benutzerkonfiguration, dann Administrative Vorlagen und anschließend Microsoft Office 2013\Spracheinstellungen. Hier befinden sich die sprachspezifischen Richtlinieneinstellungen.

  3. Wählen Sie je nach gewünschter Konfiguration unter Spracheinstellungen entweder den Ordner Anzeigesprache oder Bearbeitungssprache aus:

    • Der Ordner Anzeigesprache enthält Richtlinieneinstellungen zum Aktivieren von Spracheinstellungen für Benutzeroberflächenelemente wie Menüelemente und Hilfe.

    • Der Ordner Bearbeitungssprache enthält Richtlinieneinstellungen zum Auswählen und Konfigurieren von Bearbeitungssprachen.

    HinweisHinweis:
    Zu jeder Richtlinieneinstellung gibt es eine Beschreibung, was sie erzwingt.
  4. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf die Richtlinieneinstellung, die Sie konfigurieren möchten, klicken Sie entweder auf Aktivieren oder Deaktivieren, und geben Sie anschließend die gewünschten Optionen an.

  5. Speichern Sie das Gruppenrichtlinienobjekt.

Sie können mithilfe des Office-Anpassungstools eine Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) erstellen, die während der Installation angewendet wird. Einstellungen, die im Office-Anpassungstool angegeben werden, sind die Standardeinstellungen. Benutzer können die Einstellungen nach der Installation ändern.

So verwenden Sie das Office-Anpassungstool zum Anpassen von Spracheinstellungen
  1. Starten Sie das OAT, indem Sie Setup mit der Befehlszeilenoption /admin ausführen.

  2. Erweitern Sie auf der Seite Benutzereinstellungen ändern die Struktur bis Microsoft Office 2013\Spracheinstellungen.

  3. Öffnen Sie im Navigationsbereich den gewünschten Ordner. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf die Einstellung, wählen Sie Aktivieren aus, und geben Sie einen Wert an.

  4. Speichern Sie die Setupanpassungsdatei im Ordner Updates im Stamm des Netzwerkinstallationspfads.

    Die Datei wird bei der Installation von Office auf den Benutzercomputern automatisch angewendet.

Weitere Informationen zum Office-Anpassungstool finden Sie unter Referenz für Office-Anpassungstool (OAT) in Office 2013.

Wenn Sie Spracheinstellungen nicht durch Richtlinien erzwingen, können Benutzer, die in Office-Anwendungen arbeiten, die Spracheinstellungen mithilfe des Spracheinstellungstools ändern.

So ändern Sie Spracheinstellungen mithilfe des Spracheinstellungstools
  1. Führen Sie je nach Betriebssystem einen der folgenden Schritte aus:

    • Öffnen Sie unter Windows 8 Alle Anwendungen (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop), und wählen Sie anschließend unter Microsoft Office 2013 die Option Office 2013-Spracheinstellungen aus.

    • Klicken Sie unter Windows 7 auf Start, Alle Programme, Microsoft Office, Microsoft Office 2013-Tools und schließlich auf Office 2013-Spracheinstellungen.

  2. Wählen Sie unten im Abschnitt Bearbeitungssprachen auswählen im Listenfeld für Sprachen die Sprache aus, die für die Bearbeitung verfügbar sein soll. Klicken Sie dann auf Hinzufügen. Wiederholen Sie diesen Schritt für jede weitere Bearbeitungssprache, die hinzugefügt werden soll.

  3. Wählen Sie im Abschnitt Bearbeitungssprachen auswählen die Sprache aus, die Sie am häufigsten für Office-Anwendungen und -Dokumente verwenden, und klicken Sie dann auf Als Standard festlegen.

  4. Wählen Sie im Abschnitt Anzeige- und Hilfesprachen auswählen unter Anzeigesprache die Sprache aus, die Sie zum Anzeigen von Schaltflächen und Registerkarten in Office-Anwendungen verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Als Standard festlegen.

  5. Wählen Sie unter Sprache der Hilfe die Sprache aus, die Sie zum Anzeigen der Hilfe in Office-Anwendungen verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Als Standard festlegen.

    Wenn Sie keine Sprache für die Hilfe angeben, wird die Onlinehilfe standardmäßig in der Sprache der Benutzeroberfläche angezeigt.

HinweisHinweis:
Sie können Funktionen zum Arbeiten in Sprachen aktivieren, die nicht auf dem Computer installiert sind. Wenn Sie beispielsweise Koreanisch als Bearbeitungssprache auswählen, aktivieren Sie asiatische und koreanische Features in Word, selbst wenn die koreanischen Korrekturhilfen nicht installiert sind. Sie müssen die Unterstützung für diese Sprache im Betriebssystem aktivieren.

In diesem Abschnitt wird das Anpassen und Installieren von Office 2013 Proofing Tools Kit behandelt.

HinweisHinweis:
Wenn Sie nur bestimmte Korrekturhilfesprachen benötigen, müssen Sie möglicherweise nur ein oder zwei Sprachpakete installieren, um alle benötigten Korrekturhilfesprachen zu erhalten. Jede Sprachversion von Office 2013 enthält Korrekturhilfen für eine Gruppe begleitender Sprachen. Weitere Informationen finden Sie unter Planen der Korrekturhilfen in Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Office 2013 und Begleitsprachen für die Korrekturhilfen für Office 2013.

Sie können durch Bearbeiten der Config.xml im Ordner ProofKit.WW angeben, welche Korrekturhilfesprachen installiert werden sollen. Eine Liste der OptionState-Attribute und der zu verwendenden IDs finden Sie unter Planen der Korrekturhilfen in Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Office 2013 und Sprachen-IDs und ID-Werte für "OptionState" in Office  2013.

So passen Sie das Setup für Korrekturhilfetools an
  1. Suchen Sie im Ordner "ProofKit.WW" die Datei "Config.xml".

  2. Öffnen Sie die Datei "Config.xml" in einem Text-Editor wie Editor.

  3. Legen Sie für jeden Satz von Korrekturhilfetools, den Sie nicht installieren möchten, im OptionState-Element das State-Attribut auf Absent fest. Verwenden Sie beispielsweise diese Syntax, wenn die Korrekturhilfetools für Katalanisch nicht installiert werden sollen:

    <OptionState Id="ProofingTools_1027" State="Absent" Children="force"/>
    
  4. Legen Sie das State-Attribut für jeden Satz von Korrekturhilfetools, der bereitgestellt werden soll, auf Local (oder gegebenenfalls auf Advertise) fest. Zum Bereitstellen der Korrekturhilfetools für Baskisch beispielsweise können Sie diese Syntax verwenden:

    <OptionState Id="ProofingTools_1069" State="Local" Children="force"/>
    
  5. Speichern Sie die Datei "Config.xml".

  6. Führen Sie "Setup.exe" aus, und geben Sie dann den Pfad der geänderten Datei "Config.xml" an.

    Beachten Sie, dass Sie einen vollqualifizierten Pfad verwenden müssen. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office15\ProofKit.WW\setup.exe /config \\Server\Freigabe\Office15\ProofKit.WW\Config.xml

    Dabei ist Office15 der Stamm des Netzwerkinstallationspfads.

Wenn nur ein oder zwei Benutzer Korrekturhilfen wünschen, können Sie die Korrekturhilfen in Office 2013 Proofing Tools Kit auf einzelnen Computern installieren.

So installieren Sie Office Proofing Tools Kit 2013 auf einem einzelnen Computer
  1. Führen Sie "Setup.exe" auf der Office 2013 Proofing Tools Kit-CD aus.

  2. Lesen und akzeptieren Sie die Microsoft-Software-Lizenzbedingungen, und klicken Sie dann auf Weiter.

  3. Klicken Sie auf Jetzt installieren, um die Korrekturhilfen für alle verfügbaren Sprachen zu installieren. Die Installation beginnt. Klicken Sie anderenfalls auf Anpassen, um einzelne Sprachen zu installieren.

  4. Wenn Sie Anpassen ausgewählt haben, klicken Sie auf die Registerkarten Dateispeicherort und Benutzerinformationen, um die Informationen gegebenenfalls zu ändern. Klicken Sie auf der Registerkarte Installationsoptionen auf den Knoten (Pluszeichen [+]) für die zu installierenden Sprachen, und legen Sie mithilfe der Dropdownpfeile die entsprechenden Installationszustände fest.

  5. Klicken Sie auf Installieren.

HinweisHinweis:
Ab Office 2013 stehen allen Kunden, die eine vor Ort installierte (MSI-installierte) Version von Office 2013, erworben haben, kostenlos herunterladbare Korrekturhilfepakete in 52 Sprachen zur Verfügung, unabhängig davon, ob sie eine Volumenlizenz besitzen oder nicht. Diese Korrekturhilfepakete können als 32- oder 64-Bit-Version unter Office-Korrekturhilfen heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Herunterladbare Korrekturhilfepakete in Begleitsprachen für die Korrekturhilfen für Office 2013.

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