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Neuigkeiten für IT-Spezialisten in Office 2013

 

Gilt für: Office 365 ProPlus, Office 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-02-23

Zusammenfassung: Endecken Sie die neuen Features in Office 2013.

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Office 2013 enthält neue Features und Verbesserungen, mit deren Hilfe IT-Administratoren Office-Installationen in Organisationen konfigurieren, überprüfen, bereitstellen und schützen können. In diesem Artikel werden einige der Änderungen in diesen Bereichen erörtert.

Inhalt dieses Artikels:

In der lokalen Version von Access 2013 steht ein neues Anwendungsmodell zur Verfügung, das SharePoint 2013 zum Hosten und SQL Server zum Speichern von Daten verwendet.

Access 2013 ist jetzt eine App für SharePoint, d. h. Sie können Access-Web-Apps erstellen, die im Browser ausgeführt werden, Access wie jede andere SharePoint-App verwalten und mithilfe von SharePoint-Tools alles zentral steuern. Es sind keine zusätzlichen Kennwörter oder Anmeldungen erforderlich, da die Sicherheit über dieselbe SharePoint-Infrastruktur gesteuert wird. Benutzer können Access-Apps mit der öffentlichen SharePoint-App Store oder einem privaten App-Katalog suchen und freigeben. Zum Nutzen Ihrer App wird lediglich ein Webbrowser und eine Internetverbindung benötigt. Access muss nicht auf den Geräte der Benutzer installiert sein.

Access 2013 kann außerdem Datenbanken öffnen, die in früheren Access-Versionen erstellt wurden.

Weitere Informationen zum neuen Access 2013-Anwendungsmodell finden Sie unter "Neues Anwendungsmodell" in Neuigkeiten für Entwickler in Access 2013.

Weitere Informationen zum Verwalten von SharePoint 2013-Apps finden Sie unter Installieren und Verwalten von Apps für SharePoint in SharePoint 2013.

Wenn Sie eine App auf einem SharePoint Server erstellen, der lokal von Ihrem Unternehmen gehostet wird, erstellt Access die Datenbank in der vom SharePoint-Administrator ausgewählten SQL Server 2012-Installation. In dieser Datenbank werden alle für Ihre Anwendung erforderlichen Objekte und Daten gespeichert, z. B. Tabellen, Abfragen, Makros und Formulare. Immer wenn Benutzer die App aufrufen, Daten eingeben oder das Design ändern, interagieren sie im Hintergrund mit dieser Datenbank. Die Datenbank wird speziell für Ihre App erstellt und nicht für andere Apps freigegeben.

Der SQL Server sorgt langfristig für die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit der Datenbank. Erfahrene Benutzer können außerdem eine direkte Verbindung mit der SQL Server-Datenbank herstellen, um erweiterte Berichts- und Analyseoptionen mit bekannten Tools wie z. B. Excel, Power View und Crystal Reports zu nutzen.

Weitere Informationen finden Sie unter Access 2013 und SQL Server.

Diese Features wurden zwar nicht speziell für IT-Experten entwickelt, sie sollten Ihnen aber dennoch bekannt sein.

Access 2013 ist auch in Office 365 verfügbar. Wenn Ihr Office 365-Plan SharePoint umfasst, kann Microsoft Ihre Access 2013-Datenbanken in der Cloud hosten. Wenn Sie eine Access-App in Office 365 erstellen, werden Ihre Daten in einer SQL Azure-Datenbank gespeichert. Weitere Informationen zu Office 365 finden Sie unter Office 365 Small Business Premium oder Office 365 Enterprise.

Mit Access 2013 sind neue Features verfügbar, mit denen Benutzer Aufgaben schneller, effizienter und flexibler ausführen können. Informationen zu diesen Features finden Sie unter Neuerungen in Access 2013.

Die Active Directory-basierte Aktivierung ist eine neue Volumenaktivierungsmethode für Office 2013. Hierfür muss der Computer mit Office 2013 einer Active Directory-Domäne beitreten, die zur Unterstützung dieser neuen Art der Volumenaktivierung konfiguriert ist.

Die Aktivierung über Active Directory wird auf Computern mit Windows 8, Windows 8, Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2 unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter Active Directory-basierte Aktivierung von Office 2013.

HinweisHinweis:
Für Volumenaktivierungen von Office 2013 können Sie weiter auch den Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS) oder Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) verwenden.

Entwickler nutzen Apps für Office, um ansprechende neue Nutzungsmöglichkeiten für Verbraucher und Unternehmen zu erstellen, die im Rahmen unterstützter Office 2013-Anwendungen ausgeführt werden. Diese Apps nutzen die Vorteile des Internets und basieren auf Internetstandards wie HTML5, XML, CSS3, JavaScript und REST-APIs.

Eine App für Office ist im Grunde eine in einer Office-Clientanwendung gehostete Webseite. Mit einer App für Office können Sie die Funktionen eines Dokuments, einer E-Mail oder eines Termins erweitern. Apps für Office können in unterschiedlichen Umgebungen und auf unterschiedlichen Clients ausgeführt werden. Hierzu zählen umfassende Office-Desktopclients, Office Online und mobile Browser. Des Weiteren können die Apps sowohl lokal als auch in der Cloud ausgeführt werden. Entwickler können Apps für Office im Office Store oder in einem lokalen Katalog veröffentlichen, wo sie den Benutzern in ihren Office 2013-Anwendungen zur Verfügung gestellt werden können. Als IT-Administrator der Organisation können Sie steuern, wie die Apps für Office für die Benutzer verfügbar gemacht werden sollen.

Weitere Informationen finden Sie unter Übersicht über Apps für Office 2013.

Bei Klick-und-Los für Office 2013 handelt es sich um eine Technologie, die die benötigte Zeit für das Herunterladen und Verwenden von Office 2013-Clientprodukten verringert. Klick-und-Los basieren auf grundlegenden Virtualisierungs- und Streamingtechnologien der Anwendungsvirtualisierung von Microsoft (Microsoft Application Virtualization, App-V). Dank der Streamingtechnologie können Sie noch vor dem vollständigen Abschluss des Download- und Installationsvorgangs mit der Verwendung eines Klick-und-Los-Programms beginnen.

Die Klick-und-Los-Virtualisierung bietet folgende Vorteile:

  • Die Isolierung von Ressourcen in einer virtuellen Umgebung ermöglicht die Koexistenz mit älteren Versionen von Office und verbessert die Bereinigungs- und Wiederherstellungsprozesse.

  • Erweiterungspunkte für den Computer werden veröffentlicht, um Office besser zu integrieren. Dies ermöglicht die Erstellung von Add-Ins.

  • Das Streaming trägt zu einer Verbesserung der Leistung bei. Das Office-Paket wird aufgeteilt und nach und nach dekomprimiert, was sich positiv auf Netzwerkbandbreite und CPU-Auslastung auswirkt.

Weitere Informationen zu Klick-und-Los finden Sie unter Übersicht über Klick-und-Los (Office 2013) sowie unter Überblick über die Setuparchitektur von Klick-und-Los für Office 365.

Administratoren können Produktinstallationen vom Typ "Klick-und-Los" anpassen. Klick-und-Los für Office 365 verfügt über ein herunterladbares Office-Bereitstellungstool für Klick-und-Los, mit dessen Hilfe Administratoren Klick-und-Los für Office 365-Produkt- und -Sprachquellen an einen lokalen Ort herunterladen können. Dies ist hilfreich in Situationen, in denen Administratoren die Auslastung des Netzwerks verringern oder aufgrund der Sicherheitsanforderungen des Unternehmens verhindern möchten, dass Benutzer Installationen über das Internet ausführen.

Das Office-Bereitstellungstool steht im Microsoft Download Center zum Download bereit. Der Download enthält eine Beispieldatei vom Typ "Configuration.xml". Administratoren, die eine Installation anpassen möchten, führen das Office-Bereitstellungstool aus und geben eine angepasste Datei vom Typ "Configuration.xml" an. Das Office-Bereitstellungstool führt die Aufgaben aus, die mithilfe der optionalen Eigenschaften in der Konfigurationsdatei "Configuration.xml" angegeben wurden.

Weitere Information zum Office-Bereitstellungstool für Klick-und-Los finden Sie unter Office-Bereitstellungstool für Klick-und-Los, Referenz für die Klick-und-Los-Datei "configuration.xml", Herunterladen von Produkten vom Typ "Klick-und-Los für Office 365" mithilfe des Office-Bereitstellungstools sowie unter Bereitstellen von Produkten vom Typ "Klick-und-Los für Office 365" mithilfe des Office-Bereitstellungstools.

Die gemeinsame Dokumenterstellung vereinfacht die Zusammenarbeit, da mehrere Benutzer produktiv am gleichen Dokument arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu stören oder zu behindern. Diese Funktion erfordert kein zusätzliches Serversetup und ist der Standardstatus für Dokumente, die in SharePoint 2013-Dokumentbibliotheken gespeichert sind.

Im Anschluss finden Sie einige Änderungen bei der gemeinsamen Dokumenterstellung für Office 2013.

  • Die gemeinsame Dokumenterstellung wird nun in Visio Professional 2013, Word Web App und PowerPoint Web App unterstützt.

  • Andere Benutzer, die das Dokument ebenfalls bearbeiten, sind in Word 2013, Excel 2013, PowerPoint 2013 und Visio Professional 2013 jetzt schneller zu sehen.

  • Updates sind schneller, wenn mehrere Benutzer gemeinsam die gleiche OneNote-Seite bearbeiten.

Von diesen Änderungen profitieren die Benutzer der gemeinsamen Dokumenterstellung auch in Office Web Apps, Office 2013 sowie in SharePoint 2013.

  • Benutzer können Kommentare in Word Web App und PowerPoint Web App anzeigen, hinzufügen und beantworten.

  • Benutzer können Word-Dateien mit Überarbeitungsmarkierungen in Word Web App öffnen.

  • Mithilfe des Features "Für Personen freigeben" in Office 2013 und SharePoint 2013 können Benutzer problemlos Dokumentberechtigungen festlegen und Freigabebenachrichtigungen senden.

Weitere Informationen zur gemeinsamen Dokumenterstellung finden Sie unter Übersicht über die gemeinsame Dokumenterstellung in SharePoint 2013 und Funktionsweise von lokalen Office Web Apps mit SharePoint 2013.

Ab Office 2013 stehen allen Kunden, die eine vor Ort installierte (MSI-installierte) Version von Office 2013 erworben haben, kostenlose herunterladbare Korrekturhilfepakete in 52 Sprachen zur Verfügung, unabhängig davon, ob sie eine Volumenlizenz besitzen oder nicht. Diese Korrekturhilfepakete können als 32- oder 64-Bit-Version unter Office-Korrekturhilfen heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Herunterladbare Korrekturhilfepakete in Begleitsprachen für die Korrekturhilfen für Office 2013.

Das Downloadpaket Office 2013 – Administrative Vorlagendateien (ADMX/ADML) und Office-Anpassungstool enthält alle administrativen Vorlagendateien für Gruppenrichtlinien (ADMX/ADML) und Office-Anpassungstooldateien (OPAX/OPAL) für Installationen von Office 2013 (Windows Installer-basiert) und Office 365 ProPlus (Klick-und-Los).

Informationen zu den neuen Einstellungen finden Sie im verwandten Artikel Administrative Vorlagendateien für Gruppenrichtlinien (ADMX, ADML) und Dateien des Office-Anpassungstools (OCT) für Office 2013.

Informationen zur Verwendung von Gruppenrichtlinien finden Sie unter Übersicht über Gruppenrichtlinien für Office 2013.

Informationen zum Verwenden des OAT finden Sie unter Referenz für Office-Anpassungstool (OAT) in Office 2013.

Visio 2013 bietet nun ein XML-basiertes Dateiformat zum Ermöglichen neuer Funktionen in Visio. Zu diesen neuen Funktionen zählen die gemeinsame Dokumenterstellung und verbesserte Interoperabilität mit anderen Anwendungen. Es gibt neue Dateiformate und Dateinamenerweiterungen für Zeichnungen (.vsdx, .vsdm), Vorlagen (.vstx, .vstm) und Schablonen (.vssx, .vssm). Um Benutzern den Übergang vom alten Format zum neuen zu erleichtern, bietet Visio 2013 mehrere Kompatibilitätsfeatures, z. B. den Kompatibilitätsmodus, eine Konvertierungsoption und die Kompatibilitätsprüfung. Sie können administrative Vorlagen für Gruppenrichtlinien nutzen, um zu steuern, welche Visio-Dateiformate standardmäßig verwendet werden.

Weitere Informationen zum neuen VSDX-Dateiformat finden Sie im Blogbeitrag Was IT-Spezialisten zum neuen VSDX-Dateiformat in Visio 2013 wissen müssen.

Microsoft Visio 2013 Viewer ermöglicht Benutzern nun das Öffnen von VSDX-, VSDM-, VSD-, VDX-, VDW-, VSTX-, VSTM-, VST- und VTX-Dateien in Internet Explorer. Sie können den Viewer aus dem Microsoft Download Center herunterladen.

Das Microsoft Visio Compatibility Pack ermöglicht Benutzern von Visio 2010 das Öffnen von Dateien, die in den neueren Visio 2013-Zeichnungsdateiformaten (mit der Erweiterung VSDX und VSDM) erstellt wurden. Sie können es aus dem Microsoft Download Center herunterladen.

In Office 2013 wird ein neues Anwendungs- und Dokumentkompatibilitätstool (das so genannte Telemetriedashboard) eingeführt. Es ersetzt die Office 2010-Kompatibilitätstools Office Migration Planning Manager (OMPM), Office Code Compatibility Inspector (OCCI) und Office Environment Assessment Tool (OEAT). Das Telemetriedashboard ermöglicht eine schnellere Bereitstellung von Office 2013, da es insgesamt den Aufwand für die Migrationsplanung und die Kompatibilitätsbewertung verringert. IT-Spezialisten können mit dem Telemetriedashboard Office-Dokumente und -Lösungen ermitteln, die in ihrer Organisation häufig verwendet werden, sowie Anwendungsereignisse und Absturzdaten für bestimmte Office 2013-Anwendungen anzeigen.

Das so genannte Telemetrieprotokoll ist ein Begleittool von Telemetriedashboard für Entwickler und erfahrene Benutzer, die Ereignisdaten für Dokumente und Lösungen beim Laden, Ausführen oder Auftreten von Fehlern in Office 2013 anzeigen möchten. Das Telemetrieprotokoll enthält lokale Ereignisdaten, währen das Telemetriedashboard die Ereignisdaten für mehrere Clientcomputer kombiniert.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln:

Bei lokaler Verwendung mit SharePoint 2013 bietet Office Web Apps aktualisierte Versionen von Word Web App, Excel Web App, PowerPoint Web App und OneNote Web App. Benutzer können Office-Dokumente mithilfe eines unterstützten Webbrowsers auf Computern und verschiedenen mobilen Geräten wie Windows Phones, iPhones und iPads anzeigen und je nach aktueller Lizenz auch bearbeiten.

Zusätzlich zur Hinzufügung neuer Features in Office Web Apps wurden auch die Architektur und die Bereitstellungsmethoden geändert. Office Web Apps ist nicht mehr eng in SharePoint integriert. Stattdessen wird es nun separat als Teil von Office Web Apps Server (ein eigenständiges Office-Serverprodukt) installiert. Dadurch muss die SharePoint-Infrastruktur nicht mehr für die Unterstützung von Office Web Apps optimiert werden, und Updates können separat und unabhängig von der Aktualisierungshäufigkeit für SharePoint auf Server mit Office Web Apps Server angewendet werden.

Weitere Informationen:

Office Web Apps Server ist ein Office-Serverprodukt mit browserbasierten Anzeige- und Bearbeitungsfunktionen für Office-Dateien. Office Web Apps Server kann in Kombination mit Produkten und Diensten mit WOPI-Unterstützung (Web-App Open Platform Interface-Protokoll) verwendet werden. Zu diesen als Hosts bezeichneten Produkten zählen SharePoint 2013, Lync Server 2013 und Exchange Server 2013. Im Anschluss finden Sie einige Features, die in diesen Produkten dank Office Web Apps Server zur Verfügung stehen:

  • SharePoint 2013: Benutzer können mit Word Web App, Excel Web App, PowerPoint Web App und OneNote Web App auf Office-Dateien in SharePoint-Dokumentbibliotheken zugreifen. Zudem steht eine Vielzahl von neuen Features und Funktionen (beispielsweise die Unterstützung der gemeinsamen Dokumenterstellung in Word Web App und PowerPoint Web App) zur Verfügung.

  • Lync Server 2013: Benutzer können PowerPoint-Präsentationen mithilfe von Lync 2013 und Lync Web App übertragen. Die Übertragung wurde optimiert und unterstützt nun höhere Auflösungen sowie eine breitere Palette an mobilen Geräten. Benutzer mit entsprechenden Berechtigungen können unabhängig von der eigentlichen Präsentation durch eine PowerPoint-Präsentation blättern.

  • Exchange Server 2013: In Outlook Web App werden alle Anlagen einer E-Mail in einem Filmstreifen mit einer Miniaturansicht der einzelnen Anlagen angezeigt. Benutzer können Anlagen online mit sämtlichen Details anzeigen.

Von einer Office Web Apps Server-Farm können Office-Dienste für mehrere lokale Hosts bereitgestellt werden. Die Farm kann mit einem Server begonnen und später auf mehrere Server erweitert werden, um flexibel auf die wachsenden Anforderungen der Organisation reagieren zu können. Von Office Web Apps Server werden zwar dedizierte Server benötigt, auf denen keine weiteren Serveranwendungen ausgeführt werden, Office Web Apps Server kann jedoch auch auf virtuellen Computerinstanzen installiert werden.

Der Umstand, dass Office Web Apps Server nun ein eigenständiges Produkt ist, ermöglicht eine einfachere organisationsweite Bereitstellung und Verwaltung. Updates können separat und unabhängig von der Aktualisierungshäufigkeit für SharePoint Server, Exchange Server oder Lync Server auf die Office Web Apps Server-Server angewendet werden. Die Eigenständigkeit der Office Web Apps Server-Farm bedeutet auch, dass Benutzer außerhalb von SharePoint 2013 gespeicherte Office-Dateien anzeigen oder bearbeiten können. Hierzu zählen beispielsweise Dateien in freigegebenen Ordnern oder in Dokumentverwaltungsprodukten mit WOPI-Unterstützung.

Weitere Informationen:

OneDrive for Business (früher SkyDrive Pro) ist der persönliche Datenspeicher- und Synchronisierungsdienst für geschäftliche Zwecke. Benutzer speichern, verwalten und synchronisieren ihre Dateien in SharePoint Online oder SharePoint Server 2013 mit ihrer Clientarbeitsstation. In OneDrive for Business erfolgt die Synchronisierung mithilfe des OneDrive for Business-Windows-Synchronisierungsclients, der mit Office 2013 installiert wird.

OneDrive for Business bietet u. a. die folgenden Vorteile:

  • Benutzer können ihre Dokumente offline mitnehmen und synchronisieren lassen, wenn sie wieder online sind.

  • Benutzerdokumente können auf allen Clientgeräten und Servern synchronisiert werden, auf denen die Dateien gespeichert und synchronisiert werden.

  • Benutzer können online oder offline an vielen Orten und auf vielen Geräten arbeiten.

  • Mehrere Benutzer können (online oder offline) gleichzeitig an Dokumenten arbeiten. Der OneDrive for Business-Windows-Synchronisierungsclient synchronisiert die Änderungen zwischen den Benutzern. Bei Konflikten werden Benutzer zu deren Lösung aufgefordert.

  • Benutzer können Dokumente freigeben und gemeinsam daran arbeiten.

Weitere Informationen zu OneDrive for Business finden Sie unter Übersicht über SkyDrive Pro in SharePoint Server 2013 und Planen von SkyDrive Pro in SharePoint Server 2013.

Einige neue Sicherheitsfeatures für IT-Spezialisten tragen zu einer Vereinfachung der Verwendung und Vertrauensstellung für Office 2013-Anwendungen und -Dokumente bei:

Authentifizierung in Office: Die Zeiten, in denen Benutzer bei alltäglichen Vorgängen (hier: beim Öffnen mehrerer Office-Dateien an unterschiedlichen Speicherorten) immer wieder ein Kennwort angeben mussten, sind vorbei. Benutzer erstellen jetzt ein Profil, melden sich einmalig an und können dann problemlos mit lokalen und cloudbasierten Office-Dateien arbeiten, ohne sich erneut identifizieren zu müssen. Die Benutzer können mehrere Dienste (beispielsweise das OneDrive-Konto einer Organisation oder das persönliche OneDrive-Konto eines Benutzers) mit ihrem Office-Profil verknüpfen. Anschließend haben sie direkten Zugriff auf alle ihre Dateien und den zugehörigen Speicher. Die Benutzer authentifizieren sich lediglich einmal für alle Office-Anwendungen, einschließlich OneDrive. Dies gilt unabhängig vom Identitätsanbieter (Microsoft-Konto und Benutzer-ID, mit der Sie auf Office 365 zugreifen), und auch das von der Anwendung verwendete Authentifizierungsprotokoll (beispielsweise OAuth, die formularbasierte oder anspruchsbasierte Authentifizierung oder die integrierte Windows-Authentifizierung) spielt hierbei keine Rolle. Die Benutzer profitieren von diesem Feature, weil es einfach funktioniert. Und die IT-Mitarbeiter freuen sich über die komfortable Verwaltung der verbundenen Dienste. Weitere Informationen finden Sie unter Übersicht über Office 365 ProPlus

Hinterlegter Schlüssel für Dateikennwort: Office 2013 verfügt über neue Funktionen, mit denen Administratoren kennwortgeschützte Office-Dateien entsperren können – beispielsweise, wenn der Dateibesitzer das Kennwort vergessen hat oder nicht mehr für die Organisation tätig ist. Dank eines neuen Verwaltungstools für hinterlegte Schlüssel können IT-Mitarbeiter der Datei problemlos ein neues (oder kein) Kennwort zuweisen und die Datei am gleichen oder an einem anderen Ort speichern. Das Verwaltungstool für hinterlegte Schlüssel kann auf der Connect-Website heruntergeladen werden.

Digitale Signatur: Für mit Office 2013-Anwendungen erstellte Dokumente wurden mehrere Verbesserungen hinsichtlich der digitalen Signatur vorgenommen.

  • Benutzer können Dateien im Open Document-Format (ODF v1.2) nun mit einer unsichtbaren digitalen Signatur versehen.

    Außerdem werden von Office 2013 Signaturen für ODF-Dateien überprüft, die mit anderen Anwendungen erstellt wurden.

  • In Dokumenten, die mithilfe von Office 2013-Anwendungen erstellt wurden, können nun einfacher digitale Signaturen vom Typ "XAdES" erstellt werden. Bei Office 2013-Dokumenten mit XAdES kann der Signaturanwender Adresse und Titel hinzufügen sowie den Zweck der Signatur erläutern. Von Office 2013 werden auch Signaturen vom Typ "-XL" ausgewertet. Hierzu werden die Zertifikate sowie sämtliche Sperrinformationen aus der Datei herangezogen.

Verwaltung von Informationsrechten: Office 2013 enthält neue Windows 2012-Features der Active Directory-Rechteverwaltungsdienste (Active Directory Rights Management Services, AD RMS). Dank der Unterstützung mehrerer Benutzer-IDs für den Zugriff auf Office 365 sowie dank des einmaligen Anmeldens können Benutzer viel einfacher eine Identität auswählen und Inhalte schützen. Außerdem sorgen diese neue Funktion und die automatische Diensterkennung dafür, dass die Registrierung nicht separat konfiguriert werden muss.

Erweiterungen für Office 2013-Dokumente, die in der geschützten Ansicht geöffnet werden: Dieses Feature wurde in Office 2010 eingeführt und trägt zur Verringerung von Exploits für Computer bei, indem Dateien in einer eingeschränkten Sandkastenanwendung (der so genannten Lowbox) geöffnet werden, um sie dort vor der Bearbeitung untersuchen zu können. Bei den neuen Windows 8-Funktionen handelt es sich um eine stärkere Prozessisolierung sowie um einen Anwendungscontainer ohne Netzwerkzugriff.

Weitere Informationen zur Sicherheit für Office 2013 finden Sie unter Übersicht über die Sicherheit in Office 2013 und Inhaltsübersicht für die Office 2013-Sicherheit.

In Office 365 stehen Benutzern für die Anmeldung zwei Arten von Anmeldeinformationen zur Verfügung: persönliche Anmeldeinformationen (Microsoft-Konto) oder Anmeldeinformationen der Organisation (die von der Organisation zugewiesene Office 365-Benutzer-ID). Der Benutzer gibt diese Anmeldeinformationen in der Regel über die Benutzeroberfläche ein, in bestimmten Fällen können sie aber auch aus dem Betriebssystem abgerufen werden.

Über die Einstellung Office-Anmeldung blockieren in der Registrierung können Sie einen von vier Anmeldezuständen aktivieren. Mit dieser Einstellung wird gesteuert, ob Benutzer beim Angeben ihrer Anmeldeinformationen gegenüber Office 2013 ihr Microsoft-Konto oder die von der Organisation zugewiesene Office 365-Benutzer-ID verwenden.

Für diese Einstellung wird der folgende Registrierungsschlüssel verwendet:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\SignIn\SignInOptions

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie mithilfe der folgenden Werte eine bestimmte Anmeldeoption festlegen:

0: Beide IDs

1: nur Live-ID

2: nur Organisations-ID

3: Keine

In der folgenden Tabelle wird erläutert, welche Möglichkeiten den Benutzern bei den einzelnen Anmeldeoptionen zur Verfügung stehen:

Anmeldeoptionen und Wirkung

Ausgewählte Option Möglichkeiten der Benutzer

Beide IDs

Anmeldung und Zugriff auf Office-Inhalte mit einer beliebigen ID

Nur Live-ID

Anmeldung nur mit Microsoft-Konto.

Nur Organisations-ID

Anmeldung nur mittels der von der Organisation zugewiesenen Office 365-Benutzer-ID

Keine

Keine Anmeldung mit einer der IDs möglich

Wenn Sie die Einstellung Office-Anmeldung blockieren deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird standardmäßig die Einstellung Beide IDs verwendet. Die Benutzer können sich dann mit einer beliebigen ID anmelden.

Office 2013 startet automatisch unter Verwendung eines beliebigen Kontos der Active Directory-Domänendienste (Active Directory Domain Services, AD DS), über das sich der Benutzer beim Betriebssystem angemeldet hat. Besteht ein Verbund zwischen diesem Active Directory-Konto und Office 2013, stehen dem Benutzer automatisch alle Vorteile einer Anmeldung bei Office 2013 zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Erstellen eines Verbunds für Ihre Domäne mittels Office 365 finden Sie unter Vorbereiten des einmaligen Anmeldens.

Informationen zu anwendungsspezifischen Änderungen in Office 2013 finden Sie unter Änderungen in Office 2013.

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