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Windows Vista Service Pack 2-Bereitstellungshandbuch

Letzte Aktualisierung: Februar 2009

Betrifft: Windows Vista

Informationen über dieses Handbuch

Dieses Handbuch richtet sich an IT-Administratoren, die Windows Vista® Service Pack 2 (SP2) bereitstellen. Dieses Dokument enthält technische Informationen, Verfahren und Empfehlungen zur Installation von Windows Vista SP2 in Unternehmen. Dieses Handbuch enthält einige grundlegende Informationen über das Betriebssystem. Es wird jedoch vorausgesetzt, dass Sie bereits über Kenntnisse über Windows Vista und über die Installation von Updates verfügen. Weitere Informationen zur Bereitstellung finden Sie in den folgenden Microsoft-Ressourcen:

In diesem Handbuch verwendete Terminologie

Die in der folgenden Tabelle definierten Begriffe werden in diesem Dokument verwendet.

 

Begriff Definition

Integrierte Installation

Bei dieser Installationsmethode ist das Service Pack in das Betriebssystem integriert. Dadurch werden Betriebssystem und Service Pack gleichzeitig installiert. Mithilfe der integrierten Installation werden Computer aktualisiert und neue Installationen auf Computern durchgeführt, die über kein Betriebssystem verfügen. Dieser Vorgang ist auch als „Slipstreaminstallation“ bekannt.

Offline

Beim Aktualisieren eines Abbilds bezieht sich „offline“ auf die Aktualisierung oder Änderung eines Betriebssystemabbilds, das derzeit nicht ausgeführt wird. Beispielsweise kann ein Windows®-Abbild (WIM-Datei) mithilfe des ImageX-Tools im Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) aktualisiert werden.

Online

Beim Aktualisieren eines Abbilds bezieht sich „online“ auf die Aktualisierung oder Änderung eines Betriebssystems, mit dem der Computer gestartet wurde. Beispielsweise handelt es sich bei der Installation eines Updates mithilfe von Windows Update um einen Onlinevorgang.

Paket

Ein Update, das aus mehreren Dateien besteht und ein Problem behebt oder neue Funktionen enthält. Pakete enthalten sowohl die Komponentendateien als auch die erforderlichen Metadaten zum Verwalten der Pakete. Viele Pakete werden als MSU-Dateien verteilt, von denen jede eine komprimierte CAB-Datei enthält.

Service Pack

In Service Packs werden Produktupdates zusammengefasst und verteilt. Service Packs sind Softwarepakete, die Updates für die Systemzuverlässigkeit, Programmkompatibilität, Sicherheit usw. enthalten können. Um das Herunterladen und Installieren zu erleichtern, werden diese Updates gebündelt. Ein Service Pack enthält alle bisher veröffentlichten Fixes sowie weitere Verbesserungen vorhandener Komponenten.

Eigenständiges Paket

Eine Version des Windows Vista SP2-Pakets, das alle notwendigen Dateien zur Installation des Pakets auf jedem beliebigen Computer enthält (auch ohne Internetverbindung). Wenn Sie dagegen das Windows Vista SP2-Paket mithilfe von Windows Update installieren, werden nur die für diesen bestimmten Computer benötigten Dateien heruntergeladen und installiert. Es besteht normalerweise ein beachtlicher Größenunterschied zwischen einem Paket, das mithilfe von Windows Update heruntergeladen wird, und dem entsprechenden eigenständigen Paket.

Update/Aktualisieren

  • Substantiv: jedes Update, Updaterollup, Service Pack, Feature Pack, Update mit hoher Priorität, Sicherheitsupdate oder Hotfix, das ein von Microsoft veröffentlichtes Softwareprodukt verbessert oder Fehler behebt. Definitionen für jeden Updatetyp finden Sie im Artikel 824684 der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=43258).

  • Verb: einen Computer oder eine Datei auf einen neueren Stand bringen.

Upgrade/Aktualisieren

  • Substantiv: ein Softwarepaket, das eine bestimmte Produktversion durch eine neuere Version des gleichen Produkts ersetzt.

  • Verb: vorhandene Programmdateien, Ordner und Registrierungseinträge mithilfe der Datei Setup.exe auf den Installationsmedien auf eine neuere Version aktualisieren. Ein Upgrade belässt im Unterschied zur Neuinstallation, bei der alle Dateien gelöscht und dann neu installiert werden, vorhandene Dateien und Einstellungen unverändert.

In diesem Handbuch

In diesem Handbuch werden folgende Themen behandelt:

Übersicht über Windows Vista SP2

Windows Vista SP2 besteht aus mehreren Updates und Fixes für Windows Vista, in denen das Feedback unserer Kunden berücksichtigt wurde (zusätzlich zu den Verbesserungen, die über Windows Update zur Verfügung gestellt werden). Neben den zuvor veröffentlichten Updates bietet Windows Vista SP2 Lösungen für spezifische Zuverlässigkeits- und Leistungsprobleme sowie Unterstützung für neue Hardwaretypen und einige neue Technologiestandards. Auch wenn Windows Vista SP2 nicht dafür bestimmt ist, neue Features zu veröffentlichen, erhalten einige vorhandene Komponenten jedoch durch Windows Vista SP2 neue und erweiterte Funktionen. Weitere Informationen über Windows Vista SP2 finden Sie im folgenden Microsoft TechNet-Artikel:

Vor der Bereitstellung von Windows Vista SP2

Führen Sie folgende Schritte durch, bevor Sie Windows Vista SP2 bereitstellen:

  • Laden Sie die Installationsdateien herunter.

  • Führen Sie die Aufgaben vor der Bereitstellung durch.

  • Überprüfen Sie die Änderungen an den Windows Vista SP2-Funktionen.

Abrufen der Installationsdateien

Laden Sie die Windows Vista SP2-Dateien mit einer der folgenden Methoden herunter:

  • Windows Update . Windows Update enthält Windows Vista SP2, daher wird Windows Vista SP2 automatisch auf Computern installiert, auf denen das Abrufen automatischer Updates aktiviert ist. Bevor Windows Vista SP2 jedoch installiert wird, muss der Benutzer den Microsoft-Software-Lizenzbedingungen zustimmen.

  • Eigenständiges Paket . Sie können Windows Vista SP2 im Microsoft Download Center unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=107075 herunterladen.

  • Integrierte Installation . Windows Vista SP2 ist in die Windows Vista SP2-Installations-DVD integriert und zudem im Medienkit für Volumenlizenzkunden sowie für TechNet- und MSDN-Abonnenten verfügbar. Sie können Ihre eigenen integrierten Installationsabbilder erstellen, indem Sie Service Pack 2 auf einem Windows Vista-Computer installieren und dann das Abbild aufnehmen.

Aufgaben vor der Bereitstellung

Führen Sie die folgenden Aufgaben aus, bevor Sie Windows Vista SP2 installieren. Wenn Sie Windows Vista SP2 mithilfe von Windows Update installieren, müssen Sie diese Aufgaben ausführen, bevor Sie den Microsoft-Software-Lizenzbedingungen zustimmen.

  • Überprüfen Sie, ob Windows Vista Service Pack 1 (SP1) installiert wurde. Windows Vista Service Pack 1 muss vor der Installation von Service Pack 2 installiert werden.

  • Überprüfen der Speicherplatzanforderungen. In der folgenden Tabelle sind die ungefähren Speicherplatzanforderungen für die Systempartition aufgeführt. Weitere Informationen zu jeder Methode finden Sie unter Installationsoptionen.

    noteHinweis
    Diese Anforderungen werden erhöht, wenn sich auf dem Computer Language Packs befinden. Ausgabe 0 enthält nur Language Packs für Englisch, Deutsch, Japanisch, Französisch und Spanisch. Ausgabe 1 wird alle unterstützten Sprachen enthalten.

     

    InstallationsmethodeUngefähre Speicherplatzanforderungen

    Eigenständige Installation

    • x86-basiert: 1,8 Gigabyte (GB) bis 3 GB

    • x64-basiert: 3,2 GB bis 5 GB

    Windows Update

    • x86-basiert: 684 Megabyte (MB)

    • x64-basiert: 863 MB

    Integrierte Installation

    • x86-basiert: 10 GB

    • x64-basiert: 13 GB

    noteHinweis
    Weitere Informationen zu den Systemanforderungen für Windows Vista finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=108506.

    noteHinweis
    Windows Vista SP2 wird nur von x64-basierten und x86-basierten Computern unterstützt.

  • Sichern Sie wichtige Daten. Bei Installationen über Windows Update und bei eigenständigen Installationen wird durch das Setup automatisch ein Systemwiederherstellungspunkt erstellt, bevor die Installation von Windows Vista SP2 beginnt. Durch diesen Wiederherstellungspunkt werden die Systemdateien gesichert. Sie sollten ggf. auch Benutzerdaten vor der Installation von Windows Vista SP2 sichern.

  • Die Versionshinweise finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=129467.

  • Stellen Sie sicher, dass die Treiber aktuell sind. Suchen Sie bei Windows Update und auf den Websites der Hardwarehersteller nach aktualisierten Treibern. Windows Update und der eigenständige Installer von Windows Vista SP2 verfügen über neue Funktionen, die möglicherweise die Installation von Windows Vista SP2 verhindern, wenn ein problematischer Treiber installiert ist. Möglicherweise wird auch eine Warnung angezeigt, wenn ein geringfügiger Funktionalitätsverlust auftritt. Wenn Sie mithilfe der DVD eine integrierte Installation durchführen, treten diese Probleme möglicherweise nicht auf.

  • Entfernen Sie alle seriellen Kabel, die an USV-Geräte angeschlossen sind. Wenn der Zielcomputer mit einem seriellen Kabel an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) angeschlossen ist, entfernen Sie dieses Kabel vor dem Ausführen von Setup. Setup erkennt Geräte, die mit seriellen Anschlüssen verbunden sind. USV-Geräte können zu Problemen bei diesem Vorgang führen. Zur Stromversorgung kann der Computer mit einem USV-Gerät verbunden bleiben, solange das USV-Gerät selbst angeschlossen ist. Allerdings sollten Sie sicherstellen, dass für die gesamte Installation, die lange andauern kann, ausreichend Strom zur Verfügung steht.

  • Schließen Sie Laptops an eine Stromquelle an.

  • Suchen Sie nach eventuellen Dateibeschädigungen. Um sicherzustellen, dass der Computer keine Dateibeschädigungsprobleme aufweist, wird empfohlen, die Datenträgerprüfung (Chkdsk.exe), das Systemdatei-Überprüfungsprogramm (SFC.exe) und das Systemupdate-Vorbereitungstool (CheckSUR.exe) folgendermaßen auszuführen.

    So überprüfen Sie Dateibeschädigungen und beheben diese
    1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten, indem Sie auf die Schaltfläche Start klicken, im Feld Suche starten den Befehl command eingeben, mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung und dann auf Als Administrator ausführen klicken.

    2. Führen Sie den folgenden Befehl aus (wenn C: das Systemlaufwerk ist): chkdsk c: /F

    3. Wenn der Befehl in Schritt 2 ausgeführt wurde, geben Sie Folgendes an der Befehlszeile ein: SFC /Scannow

    So überprüfen Sie Wartungsspeicherbeschädigungen und beheben diese
    1. Laden Sie im Microsoft Download Center KB947821 herunter (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=109180).

    2. Doppelklicken Sie auf die Datei Windows6.0-KB947821-NNN.msu (wobei NNN für x86 oder x64 steht), um das Systemupdate-Vorbereitungstool (CheckSur.exe) auszuführen.

    3. Wenn der Befehl in Schritt 2 ausgeführt wurde, geben Sie Folgendes an der Befehlszeile ein: SFC /Scannow

Überprüfen der Änderungen der Windows Vista SP2-Funktionen

Im folgenden Abschnitt werden einige der Änderungen in Windows Vista SP2 erläutert. Eine vollständigere Liste der Änderungen finden Sie im Microsoft TechNet-Artikel „Notable Changes in Windows Vista SP2“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=129469).

Planen der Bereitstellung von Windows Vista SP2

Setzen Sie sich mit den folgenden Fragen auseinander, wenn Sie ermitteln möchten, welches Windows Vista SP2-Bereitstellungsszenario oder welche Kombination aus Szenarien am besten für Ihre Organisation geeignet ist. Beachten Sie, dass die Dokumentation des Microsoft Deployment Toolkits (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=108442) die besten Methoden und Tools zur Beantwortung von Fragen zur integrierten Abbildinstallation enthält. Beispielsweise sollten Sie die folgenden Fragen in Betracht ziehen.

  • Aktualisieren Sie vorhandene Computer mit Windows Vista mit SP1, führen Sie Neuinstallationen durch, oder aktualisieren Sie eine frühere Version von Windows auf Windows Vista?

  • Welche Installationsoption sollte verwendet werden?

  • Wo werden die Service Pack-Dateien gespeichert?

  • Gibt es Auswirkungen auf die Änderungs- und Konfigurationsverwaltungsprozesse?

  • Wie sollten die Service Pack- oder Abbildinstallationen vor der Bereitstellung getestet werden?

  • Welche Netzwerkkapazität ist erforderlich, um sicherzustellen, dass die Bereitstellung des Service Packs keine negativen Auswirkungen auf das Netzwerk hat oder gravierende Leistungsprobleme für andere Geschäftsanwendungen auslöst?

  • Wie stelle ich fest, ob das Service Pack erfolgreich installiert wurde?

Anwendungskompatibilität

Das Anwendungskompatibilitäts-Tookit 5.0 (ACT) unterstützt Sie bei der Identifikation und Verwaltung des gesamten Anwendungsportfolios. Auf diese Weise werden Zeit und Kosten für Problemlösungen verringert. Neben vielen anderen Features verfügt ACT 5.0 über eine neue integrierte Benutzeroberfläche, mit der Sie das gesamte Toolkit von einem einzigen Ort aus verwalten können. Darüber hinaus kann ACT 5.0 in Ihrer derzeitigen Umgebung ausgeführt werden (inklusive Windows-Betriebssysteme ab Windows 2000), sodass Sie vor der Bereitstellung alle Konfigurationen des Betriebssystems testen können. Weitere Informationen sowie Informationen zum Herunterladen von ACT 5.0 finden Sie unter „Anwendungskompatibilität“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=71359).

Installationsoptionen

Es gibt drei Arten der Bereitstellung von Windows Vista SP2, wie in der folgenden Tabelle erklärt wird.

 

Methode Erklärung

Installieren von Windows Vista SP2 mithilfe von Windows Update

Bei einer Windows Update-Installation werden die relevanten Komponenten des Service Packs von Windows Update auf den Zielcomputer heruntergeladen, und im ausgeführten Betriebssystem wird das Service Pack installiert. Diese Methode erfordert eine relativ niedrige Bandbreite und minimiert den Netzwerkverkehr, da nur die für einen bestimmten Computer erforderlichen Änderungen angewendet werden.

Diese Methode wird in Szenario 1: Installation mithilfe von Windows Update verwendet.

Installieren von Windows Vista SP2 mithilfe der eigenständigen Installation

Bei einer eigenständigen Installation wird das Service Pack zur Aktualisierung von Computern installiert, die bereits über ein Betriebssystem verfügen. Die Downloadgröße des eigenständigen Pakets ist größer als das mit Windows Update angewendete Paket. Diese Methode wird in folgenden Situationen empfohlen:

  • Installieren von Windows Vista SP2 auf Computern mit eingeschränkter oder nicht vorhandener Internetverbindung.

  • Installieren des Service Packs auf mehr als einem Computer mithilfe von Bereitstellungstools wie Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003, Microsoft® System Center Essentials oder System Center Configuration Manager 2007.

Diese Methode wird in folgenden Szenarien verwendet:

Installieren von Windows Vista SP2 mithilfe der integrierten Installation

Bei einer integrierten Installation (auch als „Slipstreaminstallation“ bekannt) wird das Service Pack in das Betriebssystem integriert. Daher werden das Betriebssystem und das Service Pack gleichzeitig installiert. Verwenden Sie die integrierte Installation, um Computer mit Windows XP zu aktualisieren und Neuinstallationen auf Computern durchzuführen, auf denen kein Betriebssystem installiert ist. Mit der integrierten Installation können Windows Vista-Computer nicht auf Service Pack 2 aktualisiert werden. Eine Übersicht unterstützter Aktualisierungspfade von früheren Windows-Versionen finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=100331.

Wenn Sie diese Option wählen, kann das Service Pack nach Abschluss der Installation nicht deinstalliert werden. Stattdessen müssten Sie das gesamte Betriebssystem neu installieren.

Diese Methode wird in folgenden Szenarien verwendet:

Bereitstellen von Windows Vista SP2

In den folgenden Szenarien werden einige der Bereitstellungsarten von Windows Vista SP2 beschrieben.

Kleinere Szenarien

Größere Szenarien

Kleinere Szenarien

Die folgenden Szenarien sind für Unternehmen und Einzelpersonen geeignet, die Windows Vista SP2 auf nur wenigen Computern bereitstellen möchten.

In diesem Abschnitt:

Szenario 1: Installieren mithilfe von Windows Update

Diese Installationsmethode eignet sich für einzelne Benutzer, die derzeit Windows Vista ausführen und Windows Update zum Herunterladen und Installieren von Updates konfiguriert haben.

So installieren Sie das Service Pack mithilfe von Windows Update
  1. Vergewissern Sie sich, dass eine Internetverbindung besteht.

  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Wenn auf dem Computer die automatische Installation von Updates aktiviert ist, befolgen Sie die Anweisungen zum Installieren von Windows Vista SP2, sobald Sie dazu aufgefordert werden.

    • Zum manuellen Starten der Installation führen Sie die Schritte 3 bis 7 aus.

  3. Klicken Sie auf Start und Systemsteuerung, doppelklicken Sie auf Windows Update, und klicken Sie dann auf Nach Updates suchen.

  4. Wählen Sie das Update „Service Pack 2 (KB948465)“ aus. Wenn andere Updates angezeigt werden, stellen Sie sicher, dass nur Service Pack 2 ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Installieren.

  5. Wenn das Update heruntergeladen wurde, stimmen Sie den Microsoft-Software-Lizenzbedingungen zu und klicken dann auf Installieren.

  6. Setup beginnt mit der Installation. Klicken Sie auf Jetzt neu starten, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Während der Installation des Service Packs können Sie sich nicht anmelden.

    CautionVorsicht
    Starten Sie den Computer nicht neu, und schalten Sie ihn auch nicht aus, auch wenn sich der Computer für längere Zeit in einem unbekannten Zustand befindet. Andernfalls lässt sich der Computer möglicherweise nicht mehr starten.

  7. Wenn die Windows-Anmeldeaufforderung angezeigt wird, ist Setup abgeschlossen. Jetzt können Sie sich am Computer anmelden.

  8. Um zu überprüfen, ob Windows Vista SP2 installiert wurde, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Im Abschnitt Windows-Edition finden Sie einen Verweis auf das Service Pack.

Szenario 2: Installieren des eigenständigen Pakets mithilfe der ausführbaren Datei des Installers

Die ausführbare Datei des Installers enthält alle erforderlichen Dateien für die Installation des Service Packs. Diese Datei ist selbstextrahierend. Sie kann entweder über die Befehlszeile oder durch Doppelklicken auf die Datei in Windows-Explorer ausgeführt werden.

So installieren Sie Windows Vista SP2 mithilfe des eigenständigen Pakets
  1. Kopieren Sie die Installationsdatei (Windows6.0-KB948465-X86.exe bzw. Windows6.0-KB948465-X64.exe), oder laden Sie sie auf einen Computer herunter. Sie können Windows Vista SP2 im Microsoft Download Center unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=107075 herunterladen.

  2. Zum Ausführen des Pakets verwenden Sie die unten aufgeführten Befehlszeilenoptionen, oder doppelklicken Sie in Windows-Explorer auf die Datei. Das Extrahieren der Installationsdateien kann mehrere Minuten dauern. Es dauert länger, wenn Sie Windows Vista SP2 über eine freigegebene Netzwerkressource installieren.

  3. Befolgen Sie die Anweisungen im Setup-Assistenten.

  4. Nach Abschluss der ersten Installationsphase wird der Computer automatisch neu gestartet, sodass die Updates konfiguriert werden können.

  5. Das Setup ist abgeschlossen, wenn die Anmeldeaufforderung von Windows angezeigt wird. Jetzt können Sie sich am Computer anmelden.

  6. Um zu überprüfen, ob Windows Vista SP2 installiert wurde, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Im Abschnitt Windows-Edition finden Sie einen Verweis auf das Service Pack.

Befehlszeilenoptionen

Verwenden Sie die Optionen, die in der folgenden Tabelle beschrieben werden, um die Installationsart für Windows Vista SP2 festzulegen. Die folgenden Optionen können entweder auf einen Schrägstrich (/) oder einen Bindestrich (-) folgen. Bei diesen Optionen wird die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet. Außerdem steht NNN entweder für x86 oder für x64.

Syntax:

windows6.0-kb948465-NNN.exe [/quiet] [/nodialog] [/norestart]

windows6.0-kb948465-NNN.exe [/quiet] [/nodialog] [/forcerestart | /warnrestart[:<Sekunden>]] [/promptrestart]

Wenn die Installationsdatei beispielsweise im stillen Modus ohne Neustart des Computers ausgeführt werden soll, geben Sie windows6.0-kb948465-x86.exe /quiet /norestart ein.

 

Optionen Beschreibung

/forcerestart

Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird durch diese Option das Beenden aller geöffneten Anwendungen oder Dokumente erzwungen.

/nodialog

Unterdrückt das Dialogfeld für eine erfolgreiche oder eine fehlerhafte Installation.

/norestart

Startet den Computer nach Abschluss der Installation nicht neu, selbst wenn ein Neustart zum Abschluss der Installation erforderlich ist. Diese Option sollte in Verbindung mit der Option /quiet verwendet werden.

/promptrestart

Wenn ein Neustart erforderlich ist, benachrichtigt ein Dialogfeld den Benutzer, dass ein Neustart zum Abschluss von Setup erforderlich ist. Diese Option sollte in Verbindung mit der Option /quiet verwendet werden.

/quiet

Führt die Installation im stillen Modus aus. In diesem Modus wird während der Installation der Updates keine Benutzeroberfläche angezeigt. Dies entspricht in etwa dem unbeaufsichtigten Modus, im stillen Modus wird jedoch die Benutzeroberfläche ausgeblendet. Während des Installationsvorgangs werden keine Aufforderungen angezeigt, lediglich am Ende der Installation wird ein Dialogfeld zu einer erfolgreichen oder einer fehlerhaften Installation eingeblendet. Zum Unterdrücken dieses Dialogfelds muss zudem die Option /nodialog festgelegt werden.

/unattend

Installiert das Service Pack im unbeaufsichtigten Modus. Während der Installation werden nur schwerwiegende Fehlermeldungen und eine Statusleiste angezeigt. Die Microsoft-Software-Lizenzbedingungen werden z. B. nicht angezeigt, und der Computer wird automatisch neu gestartet.

/warnrestart[:<Sekunden>]

Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird der Benutzer über ein Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer nach der angegebenen Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. Der Benutzer kann den Neustart entweder abbrechen oder den Computer sofort neu starten. Die Standardeinstellung für den automatischen Neustart ist 30 Sekunden.

/wsus

Gibt einen Fehlercode zurück, wenn der vorherige Installationsversuch fehlgeschlagen ist. Diese Option wird nur benötigt, wenn Windows Vista SP2 in einer Windows Server Update Services (WSUS)-, SMS- oder System Center Configuration Manager-Umgebung bzw. in einem Nicht-Microsoft-Produkt bereitgestellt wird, das den Windows Update-Agent zur Meldung einer erfolgreichen Installation verwendet.

/? oder /help

Zeigt die Verwendung der Befehle an.

Größere Szenarien

Die folgenden Szenarien sind für Unternehmen geeignet, die Windows Vista SP2 auf mehreren Computern installieren möchten oder benutzerdefinierte Abbilder oder beides bereitstellen möchten. Es wird empfohlen, die DVD mit integriertem Service Pack 2 zur Installation von Windows Vista SP2 zu verwenden. Wenn Sie über ein benutzerdefiniertes Windows Vista-Abbild verfügen, das Sie aktualisieren möchten, können Sie das Windows-Abbild starten, das Service Pack anwenden und dann das Abbild neu aufnehmen. Dies wird jedoch nicht empfohlen. Diese Onlinemethode stellt die einzige Möglichkeit dar, Abbilder mit von Windows Vista SP2 zu aktualisieren. Service Pack 2 kann nicht mithilfe eines Offlineabbilds von Windows Vista installiert oder deinstalliert werden. Sie müssen die neueste Version von Windows OPK oder Windows AIK erwerben.

Das Microsoft Deployment Toolkit (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=95464) ist die empfohlene Variante für die Unterstützung bei der Bereitstellung von Windows Vista und Windows Server 2008. Dieses Toolkit kann Sie beim Erstellen und Bereitstellen benutzerdefinierter Abbilder unterstützen, darunter Zero-Touch-Bereitstellungen mithilfe von Systems Management Server 2003 und System Center Configuration Manager 2007.

In diesem Abschnitt:

Szenario 3: Erstellen oder Aktualisieren eines benutzerdefinierten Abbilds

Verwenden Sie diese Installationsmethode, wenn Sie ein automatisiertes Verfahren zur Neuerstellung von Abbildern verwenden.

noteHinweis
Vor der Installation von Service Pack 2 muss Service Pack 1 installiert werden. Diese Service Packs müssen online installiert werden. Sie können nicht auf ein Offlineabbild von Windows installiert werden.

Zum Aufnehmen benutzerdefinierter Abbilder kann das für Windows Vista SP1 und Windows Server 2008 veröffentlichte Windows AIK verwendet werden. Zum Aktualisieren eines vorhandenen Windows Vista RTM-Abbilds starten Sie das Abbild und aktualisieren es dann mithilfe von Windows Vista SP1 und SP2. Zum Aktualisieren eines vorhandenen Windows Vista SP1-Abbilds starten Sie das Abbild und aktualisieren es anschließend mit Service Pack 2. Abbilder können nur mithilfe einer Onlinemethode aktualisiert werden. Service Pack 2 kann außerdem nicht in einem Offlineabbild von Windows Vista oder Windows Server 2008 installiert oder deinstalliert werden. Es gibt z. B. keine vergleichbare Unterstützung wie die Option /integrate in früheren Windows-Versionen. Wenn Sie SP1 und SP2 nicht nacheinander auf einem Windows Vista RTM-Computer installieren möchten, kann für den Computer ein neues Abbild mithilfe eines vollständigen Betriebssystemabbilds von Windows Vista SP2 erstellt werden.

Szenario 4: Bereitstellen mithilfe von WSUS

Mit WSUS können Sie die neuesten Produktupdates von Microsoft auf Computern mit Windows-Betriebssystem bereitstellen. Mithilfe von WSUS kann die Verteilung der durch Windows Update veröffentlichten Updates auf Computern im Netzwerk vollständig verwaltet werden. Allgemeine Informationen über WSUS finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=94244.

Beachten Sie Folgendes, bevor Sie beginnen:

  • Es empfiehlt sich, das Update KB947821 auf Ihren Clientcomputern vor der Bereitstellung von Windows Vista SP2 bereitzustellen. Dieses Update ist im Microsoft Download Center verfügbar (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=109180). Die Datei Windows6.0-KB947821-NNN.msu stellt sicher, dass jeder Computer zur Aktualisierung bereit ist.

  • Wenn auf Ihrem WSUS-Server Windows Server 2003 ausgeführt wird, muss ein Update installiert werden, um sicherzustellen, dass Windows Vista SP2 erfolgreich heruntergeladen wurde. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge Base-Artikel 938759 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=108519).

  • Wenn Ihr Unternehmen das Tool zum Blockieren der Installation von Service Packs verwendet, um Benutzer an der Installation von Windows Vista SP2 zu hindern, setzt eine Veröffentlichung des Service Packs in WSUS automatisch die Blockierung außer Kraft, und Windows Vista SP2 wird installiert.

Im Anschluss wird Windows Vista SP2 automatisch auf dem WSUS-Server synchronisiert, wenn der Server zum Synchronisieren von Windows Vista Service Packs konfiguriert wurde. Führen Sie bis dahin folgende Schritte aus, um das Service Pack manuell aus dem Microsoft Update-Katalog zu importieren. Das installierte Paket enthält vorausgesetzte Pakete und Windows Vista SP2. Auf allen Zielcomputern wird das gesamte Paket heruntergeladen. Im Gegensatz dazu werden bei Windows Update nur die für einen bestimmten Computer benötigten Komponenten installiert.

So importieren Sie Windows Vista SP2 manuell
  1. Öffnen Sie die WSUS-Administratorkonsole, erweitern Sie den Knoten Update Services und anschließend den Knoten für den WSUS-Server.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Updates und auf Updates importieren.

  3. Suchen Sie auf der Website des Microsoft Update-Katalogs nach Vista SP2.

  4. Klicken Sie bei den Ergebnissen auf Hinzufügen, um die folgenden Updates Ihrem Warenkorb hinzuzufügen: Windows Vista Service Pack 2 – Standalone (x86) und/oder Windows Vista Service Pack 2 – Standalone (x64).

  5. Klicken Sie auf Warenkorb anzeigen.

  6. Bestätigen Sie Ihre Auswahl, und klicken Sie zum Importieren dieser Pakete auf Importieren.

Szenario 5: Bereitstellen von SP2 mithilfe der Windows-Bereitstellungsdienste

In diesem Szenario wird erläutert, wie die Windows-Bereitstellungsdienste zum Installieren einer integrierten Version von Windows Vista mit SP2 verwendet werden. Allerdings wird nicht erläutert, wie die Windows-Bereitstellungsdienste eingerichtet werden. Weitere Informationen finden Sie in den folgenden schrittweisen Anleitungen (abhängig von der Version der Windows-Bereitstellungsdienste):

Um ein Abbild von Windows Vista mit SP2 bereitzustellen, können Sie eine der folgenden Aufgaben ausführen:

  • Fügen Sie die Abbilddatei Install.wim von der DVD hinzu. Sie enthält eine integrierte Version von Windows Vista SP2 für den Windows-Bereitstellungsdiensteserver.

  • Erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Installationsabbild eines Referenzcomputers, und fügen Sie dieses dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver mithilfe der folgenden Verfahren hinzu.

So zeichnen Sie ein Abbild auf und erstellen einen Referenzcomputer
  1. Fügen Sie dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver die Datei Boot.wim aus dem Verzeichnis \Sources auf der Windows Vista SP2-DVD hinzu.

  2. Erstellen Sie ein Aufzeichnungsabbild aus der Datei Boot.wim, und fügen Sie dieses dann dem Windows-Bereitstellungsdiensteserver hinzu.

  3. Erstellen Sie einen Referenzcomputer, der Windows Vista, Service Pack 2 sowie alle Programme und Einstellungen enthält, die Sie in das Abbild einfügen möchten.

  4. Wechseln Sie über die Eingabeaufforderung in das Verzeichnis \Windows\System32\Sysprep.

  5. Führen Sie folgenden Befehl aus: sysprep /oobe /generalize /reboot

So erstellen Sie ein Installationsabbild, das das neue Abbild enthält
  1. Starten Sie den Computer neu, und drücken Sie dann F12.

  2. Wählen Sie das Aufzeichnungsabbild aus, das Sie in Schritt 2 des vorhergehenden Vorgangs erstellt haben.

  3. Wählen Sie im Assistenten zur Abbildaufzeichnung das entsprechende Laufwerk aus, und geben Sie dann einen Namen und eine Beschreibung für das Abbild ein. Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.

    ImportantWichtig
    Es werden nur Laufwerke angezeigt, die mit dem Systemvorbereitungstool vorbereitete Betriebssysteme enthalten.

  4. Klicken Sie auf Durchsuchen, und navigieren Sie dann zu einem lokalen Speicherort, an dem Sie das aufgezeichnete Installationsabbild speichern möchten.

    ImportantWichtig
    Zum Speichern des neuen Abbilds muss ein lokaler Speicherort angegeben werden. Andernfalls kann das Abbild nicht aufgezeichnet werden. Im Fall eines Netzwerkfehlers wird auf diese Weise eine Beschädigung des Abbilds verhindert.

  5. Geben Sie einen Namen für die Abbilddatei mit der Dateinamenerweiterung WIM ein, und klicken Sie dann auf Speichern.

    ImportantWichtig
    Die Dateinamenerweiterung WIM muss verwendet werden, andernfalls schlägt die Aufzeichnung fehl.

  6. Folgen Sie den restlichen Anweisungen des Assistenten zur Abbildaufzeichnung.

  7. Mit dem benutzerdefinierten Installationsabbild auf dem Server können Sie nun einen PXE (Pre-Boot Execution Environment)-Start auf einem Clientcomputer ausführen und das Abbild installieren. Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Anleitung:

Szenario 6: Bereitstellung von Windows Vista SP2 mithilfe von System Management Server oder System Center Configuration Manager 2007

Windows Vista SP2 kann mithilfe von System Center Configuration Manager 2007, System Center Essentials oder System Management Server bereitgestellt werden. Eine Beschreibung der Optionen zur Installation von Windows Vista SP2 (insbesondere der Option /wsus) finden Sie weiter oben in dieser Anleitung unter Befehlszeilenoptionen.

  • Configuration Manager 2007. Bei der Bereitstellung von Windows Vista SP2 mit Configuration Manager stehen zwei Optionen zur Verfügung. Die erste Option besteht in der Verteilung der Software durch Erstellen eines Softwareverteilungspakets und einer Ankündigung. Weitere Informationen über diese Option finden Sie unter „Software Distribution in Configuration Manager“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=109191). Wahlweise kann Windows Vista SP2 als Softwareupdate mithilfe von Software Updates Management mit Configuration Manager 2007 bereitgestellt werden. Der Hauptvorteil dieser zweiten Methode ist, dass es keine Befehlszeileneinstellungen zum Konfigurieren oder keine Erkennungslogik zum Verfassen gibt. In Configuration Manager 2007 wird Windows Vista SP2 nach einer erfolgreichen Synchronisierung mit dem Softwareupdatepunkt als verfügbares Update aufgeführt. Weitere Informationen zu dieser Option finden Sie unter „Software Updates in Configuration Manager“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=109202).

  • System Center Essentials. System Center Essentials ist eine neue Verwaltungssoftware in der System Center-Familie der IT-Systemverwaltungsprodukte, die insbesondere für IT-Experten in mittelgroßen Unternehmen entworfen wurde. Weitere Informationen zu System Center Essentials finden Sie unter „Overview: System Center Essentials 2007“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=89185).

  • System Management Server. Bei der Bereitstellung von Windows Vista SP2 mit System Management Server stehen zwei Optionen zur Verfügung. Die erste Option besteht in der Verteilung der Software durch Erstellen eines Softwareverteilungspakets und einer Ankündigung. Weitere Informationen zu dieser Option finden Sie unter „Distribute Software“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=109218). Wahlweise kann Windows Vista SP2 als Softwareupdate mithilfe von ITMU (Inventory Tool for Microsoft Updates) bereitgestellt werden. Weitere Informationen über die Bereitstellung von Softwareupdates mithilfe von System Management Server und ITMU können Sie im Microsoft TechNet-Artikel „SMS 2003 Inventory Tool for Microsoft Updates“ nachlesen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=108463).

Bevor Sie mit der Bereitstellung mithilfe dieser Tools beginnen, beachten Sie die folgenden zwei Probleme:

  1. Wenn der Computer unter Verwendung von Configuration Manager 2007 oder SMS 2003 über einen problematischen Treiber verfügt, führen Sie Folgendes durch:

    1. Stellen Sie Ihren Helpdesk-Mitarbeitern Informationen zur Erkennung und Behebung von Treiberproblemen zur Verfügung.

    2. Testen Sie vor der Bereitstellung die Windows Vista SP2-Installationen. Beziehen Sie gegebenenfalls aktualisierte Treiber über Windows Update oder vom Hardwarehersteller, wenn diese verfügbar sind.

    3. Installieren Sie das Windows Vista SP2-Update auf den Softwareupdatepunkten.

    4. Konfigurieren Sie Configuration Manager 2007 oder die System Management Server-Sammlungen und Ihre Softwareupdatepunkte nach Bedarf, um Windows Vista SP2 schrittweise auf Clientcomputern bereitzustellen.

  2. Danach müssen Sie bei der Verwendung dieser Tools auf einem Computer, auf dem Windows Server 2003 ausgeführt wird, das Update KB938759 installieren http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=129405), um sicherzustellen, dass Windows Vista SP2 erfolgreich heruntergeladen werden kann. Bei SMS und Configuration Manager muss dieses Update für jeden Standortserver, jeden Softwareupdatepunkt und jede Verwaltungskonsole übernommen werden. Beachten Sie, dass dieses Update bereits in Windows Vista und Windows Server 2008 enthalten ist und nicht für Windows XP verfügbar ist. Außerdem müssen Sie den Assistenten zur Verteilung von Softwareupdates auf einem Computer starten, auf dem Windows Server 2003 (mit angewendetem KB 938759), Windows Vista oder Windows Server 2008 ausgeführt wird.

Windows-Komponentenbereinigungstool (COMPCLN)

Das Windows-Komponentenbereinigungstool (COMPCLN.exe) kann verwendet werden, um die Dateien zu entfernen, die nach der Anwendung von Windows Vista SP2 oder Windows Server 2008 SP2 archiviert wurden. Es entfernt außerdem die Dateien, die nach der Anwendung von Windows Vista SP1 archiviert wurden, wenn sie auf dem System gefunden werden. Die Ausführung dieses Tools ist optional.

Die Installation des Windows Vista Service Packs erhöht den Speicherplatzbedarf des Betriebssystems. Dieser Speicherplatz wird verwendet, um Dateien zu archivieren, sodass das Service Pack deinstalliert werden kann. Üblicherweise wird COMPCLN.exe ausgeführt, um nach der Anwendung von SP2 Speicherplatz zurückzugewinnen, wenn SP2 nicht deinstalliert werden muss. Sie können Windows Vista SP2 oder Windows Server 2008 SP2 nicht deinstallieren, nachdem Sie dieses Tool für ein Abbild ausgeführt haben.

Dieses Tool kann online oder offline verwendet werden.

 

Option Beschreibung

/? oder /h

Zeigt die Liste der Befehlszeilenoptionen an.

/o:[Offline-Windows-Verzeichnispfad]

Legt den Pfad zum Windows-Verzeichnis der Windows-Offlinepartition fest.

/quiet

Wird im stillen Modus ausgeführt. Es werden keine Konsolenausgaben bereitgestellt.

/hide

Blendet alle Pakete (Service Packs) aus, die bereinigt wurden.

/verbose:<Protokolldatei>

Stellt in der Protokolldatei zusätzliche Diagnosedaten bereit.

ImportantWichtig
Nach Abschluss des Vorgangs können Sie Windows Vista SP2 oder Windows Server 2008 SP2 weder online noch offline vom Computer entfernen.

Deinstallieren von Windows Vista SP2

Windows Vista SP2 kann entweder mithilfe von Programme und Funktionen in der Systemsteuerung oder über die Befehlszeile entfernt werden. Beachten Sie jedoch, dass Windows Vista SP2 nicht offline mithilfe dieser Methoden deinstalliert werden kann. Außerdem können weder das Service Pack noch andere Updates, die mithilfe der integrierten Installation installiert wurden, deinstalliert werden.

ImportantWichtig
Sie können Windows Vista SP2 oder Windows Server 2008 SP2 nicht deinstallieren, wenn das Windows-Komponentenbereinigungstool (COMPCLN) ausgeführt wurde.

So deinstallieren Sie Windows Vista SP2 mithilfe der Systemsteuerung
  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, klicken Sie auf Programme und Funktionen und dann auf Installierte Updates anzeigen.

  2. Klicken Sie in der Liste Microsoft Windows mit der rechten Maustaste auf Service Pack für Microsoft Windows (KB948465), und klicken Sie dann auf Deinstallieren.

  3. Starten Sie den Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Deinstallieren von Windows Vista SP2 über die Befehlszeile

Sie können Windows Vista SP2 mithilfe der Befehlszeile entfernen, indem Sie entweder den Pfad zu dem Paket, das für die Installation verwendet wurde (den Pfad zur erweiterten CAB-Datei) oder die Paketidentität (den Paketnamen) angeben.

Option 1: Verwenden des Pakets, das für die Installation verwendet wurde
  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten, indem Sie auf Start klicken, cmd in das Feld Suche starten eingeben, mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung und dann auf Als Administrator ausführen klicken.

  2. Führen Sie folgenden Befehl aus (angenommen Windows6.0-KB948465-NNN.exe befindet sich im Ordner C:\temp): C:\temp\Windows6.0-KB948465-NNN.exe /x:C:\temp

    Wobei NNN für x86 oder x64 steht.

  3. Zum Erstellen einer Sandkastenumgebung (virtuelle Umgebung) geben Sie md <sandbox> ein.

  4. Zum Entfernen von Windows Vista SP2 geben Sie start /w pkgmgr.exe /m:c:\temp\Windows6.0-KB948465-NNN.cab /up /s:<sandbox> ein.

    Wobei NNN für x86 oder x64 steht.

  5. Nach Abschluss von Pkgmgr.exe werden Sie aufgefordert, den Computer neu zu starten, wenn Sie nicht die Option /quiet festgelegt haben.

Option 2: Verwenden der Paketidentität
  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten, indem Sie auf Start klicken, cmd in das Feld Suche starten eingeben, mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung und dann auf Als Administrator ausführen klicken.

  2. Führen Sie einen der folgenden Befehle aus:

    Verwenden des Pakets mit 5 Sprachen: start /w pkgmgr /up /p:"VistaSP2-KB948465~31bf3856ad364e35~NNN~~6.0.0.QQQQQ"

    Verwenden des Pakets, das alle Sprachen enthält: start /w pkgmgr /up /p:"VistaSP2-KB948465~31bf3856ad364e35~NNN~~6.0.1.QQQQQ"

    NNN steht für x86 oder x64 und QQQQQ gibt die Buildnummer wieder.

  3. Nach Abschluss von Pkgmgr.exe werden Sie aufgefordert, den Computer neu zu starten, wenn Sie nicht die Option /quiet festgelegt haben.

Problembehandlung

Um zu überprüfen, ob Windows Vista SP2 installiert wurde, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Im Abschnitt Windows-Editionen finden Sie einen Verweis auf das Service Pack.

Bei der Installation von Windows Vista SP2 können bei einigen Computern Probleme auftreten, die die Installation verhindern oder fehlschlagen lassen. Dabei kann es sich um folgende Probleme handeln:

  • Eine beschädigte Festplatte.

  • Speicherfehler.

  • Probleme mit der Software- und Dateisystemsynchronisierung. Aus Leistungsgründen speichert das Dateisystem eine Kopie der Inhalte einiger Dateien im Arbeitsspeicher. Es kann eine Weile dauern, bis diese Inhalte zurück auf die Festplatte geschrieben werden. Daher können die Inhalte der Dateien auf der Festplatte leicht von den Inhalten im Arbeitsspeicher abweichen.

Um Installationsprobleme zu umgehen, führen Sie die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge aus:

  1. Vergewissern Sie sich, dass genügend freier Speicherplatz verfügbar ist. Angaben dazu finden Sie weiter oben in diesem Handbuch unter Durchführen der Aufgaben vor der Bereitstellung in der Tabelle „Überprüfen Sie die Speicherplatzanforderungen“. Starten Sie den Computer anschließend neu, und versuchen Sie erneut, Windows Vista SP2 zu installieren. Dies stellt sicher, dass alle Dateien ordnungsgemäß synchronisiert wurden.

  2. Schlägt die Installation weiterhin fehl, laden Sie im Microsoft Download Center das Update KB947821 herunter, und extrahieren Sie es. Die Datei Windows6.0-KB947821-NNN.msu stellt sicher, dass der Computer für die Aktualisierung bereit ist. Versuchen Sie dann erneut, Windows Vista SP2 zu installieren. Informationen zu diesem Update und zu dessen Erhalt finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=109180.

  3. Sollten Sie bereits mithilfe von Windows Update versucht haben, Windows Vista SP2 zu installieren, versuchen Sie es mithilfe des eigenständigen Pakets. Sie können Windows Vista SP2 im Microsoft Download Center unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=107075 herunterladen.

  4. Schlägt die Installation weiterhin fehl, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten, und führen Sie dann den Befehl chkdsk /f aus. Das Tool Chkdsk überprüft das Dateisystem und die Metadaten auf Fehler und behebt diese nach Möglichkeit anschließend. Versuchen Sie dann erneut, Windows Vista SP2 zu installieren.

  5. Schlägt die Installation weiterhin fehl, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten, und führen Sie dann den Befehl MdSched.exe aus. Das Windows-Speicherdiagnosetool überprüft den Arbeitsspeicher (RAM) auf Fehler. Versuchen Sie dann erneut, Windows Vista SP2 zu installieren.

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