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Neues in den Gruppenrichtlinien

Letzte Aktualisierung: Januar 2009

Betrifft: Windows 7, Windows Server 2008 R2

Welches sind die wichtigsten Änderungen?

Folgende Änderungen sind in Windows Server® 2008 R2 und Windows® 7 mit Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) verfügbar:

Welche Funktion besitzen Gruppenrichtlinien?

Gruppenrichtlinien bietet eine Infrastruktur für zentralisierte Konfigurationsverwaltung des Betriebssystems und der auf dem Betriebssystem ausgeführten Anwendungen.

Für wen ist dieses Feature interessant?

Für folgende Gruppen könnten diese Änderungen interessant sein:

  • IT-Experten, die Benutzer und Computer in einer Domänenumgebung zu verwalten haben

  • Administratoren für dedizierte Gruppenrichtlinien

  • Allgemeine IT-Verantwortliche

  • Supportmitarbeiter

Gibt es spezielle Überlegungen?

Mithilfe von domänenbasierten Versionen von Windows Server 2008 R2 können Sie lokale und Domänengruppenrichtlinien verwalten. Auch wenn Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (Group Policy Management Console, GPMC) mit Windows Server 2008 R2 bereitgestellt wird, müssen Sie die Gruppenrichtlinienverwaltung als Feature mithilfe des Server-Managers installieren.

Sie können lokale und Domänengruppenrichtlinien auch mithilfe von Windows 7 verwalten. Für die Verwaltung lokaler Gruppenrichtlinien wurde der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor durch den lokalen Gruppenrichtlinien-Editor ersetzt. Um Domänengruppenrichtlinien verwalten zu können, müssen Sie zunächst die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole installieren. Die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole ist Bestandteil der Remoteserver-Verwaltungstools, die zum Herunterladen zur Verfügung stehen:

Remoteserver-Verwaltungstools ermöglichen IT-Administratoren die Remoteverwaltung von Rollen und Features in Windows Server 2008 R2 von einem Computer unter Windows 7. Die Remoteserver-Verwaltungstools bieten Unterstützung für die Remoteverwaltung von Computern, auf denen eine Server Core-Installation oder die vollständige Installation von Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird. Die von den Remoteserver-Verwaltungstools bereitgestellten Funktionen entsprechen denjenigen von Windows Server 2003 Administration Tools Pack.

Bei der Installation der Remoteserver-Verwaltungstools wird nicht automatisch die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole installiert. Um die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole nach der Installation der Remoteserver-Verwaltungstools zu installieren, klicken Sie in der Systemsteuerung auf Programme und anschließend auf Windows-Features aktivieren oder deaktivieren, erweitern Sie Remoteserver-Verwaltungstools, erweitern Sie Featureverwaltungstools, und aktivieren Sie die Kontrollkästchen Featureverwaltungstools und Tools für die Gruppenrichtlinienverwaltung.

In welchen Editionen ist dieses Feature enthalten?

Die Gruppenrichtlinie ist in allen Editionen von Windows Server 2008 R2 und Windows 7 verfügbar. Sowohl lokale als auch domänenbasierte Gruppenrichtlinien können mit allen Versionen von Windows Server 2008 R2 und allen Versionen von Windows 7 verwaltet werden, die Remoteserver-Verwaltungstools unterstützen.

Gibt es Funktionsunterschiede in einigen Editionen?

Ohne Remoteserver-Verwaltungstools können mithilfe von Windows 7 nur lokale Gruppenrichtlinien verwaltet werden. Mit Remoteserver-Verwaltungstools können mit allen Editionen von Windows 7, die Remoteserver-Verwaltungstools unterstützen, sowohl lokale als auch domänenbasierte Gruppenrichtlinien verwaltet werden.

Stehen Gruppenrichtlinien sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Versionen zur Verfügung?

Gruppenrichtlinien stehen sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Versionen von Windows Server 2008 R2 zur Verfügung. Die Wahl einer 32-Bit- oder 64-Bit-Version hat keine Auswirkungen auf die Interoperabilität, Skalierbarkeit, Sicherheit oder Verwaltbarkeit von Gruppenrichtlinien.

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