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Zusammenfassende Übersicht über die Verbesserungen bei Netzwerken in Windows 7 und Windows Server 2008 R2

Letzte Aktualisierung: November 2009

Betrifft: Windows 7

Laut IDC(1) haben Computerhersteller ab dem dritten Quartal 2008 weltweit mehr mobile Computer als Desktopcomputer verkauft. 2008 stellten mobile Benutzer 26,8 % der weltweit Beschäftigten, und diese Zahl wird bis 2011 auf 30,4 % steigen – das entspricht ca. einer Milliarde(2) Benutzern. Dieser Übergang verdeutlicht den Wunsch der Benutzer nach mobilem Arbeiten, sei es unterwegs oder zu Hause.

Darüber hinaus arbeiten immer mehr Benutzer in Zweigstellen. Durch diese Veränderungen bei der Unternehmensstruktur müssen IT-Professionals eine flexible und sichere Infrastruktur bereitstellen, mit der Remotebenutzer und Zweigstellen verbunden und gleichzeitig die Kosten gesenkt werden.

Microsoft hat die Betriebssysteme Windows® 7 und Windows Server® 2008 R2 entwickelt, damit Benutzer wie in einem lokalen Netzwerk arbeiten können, auch wenn sie sich nicht in der Hauptniederlassung befinden. Durch Windows 7-Netzwerke werden darüber hinaus Sicherheit und Verwaltbarkeit für alle verbundenen Benutzer erhöht. In diesem Dokument erhalten Sie einen Überblick über diese Features.

Eine druckbare Version dieses Dokuments im Microsoft Word-Format (DOC) finden Sie unter Zusammenfassende Übersicht über die Verbesserungen bei Netzwerken in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 (möglicherweise in englischer Sprache).

Netzwerktechnologien

DirectAccess

Mit DirectAccess wird die Produktivität von Remotebenutzern gesteigert, da sie nahtlos und sicher auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen können, sobald sie über eine Internetverbindung verfügen, ohne dass eine VPN-Verbindung (virtuelles privates Netzwerk) erforderlich ist. Durch DirectAccess werden außerdem Sicherheit und Flexibilität der Netzwerkinfrastruktur im Unternehmen erhöht, sodass IT-Professionals Unternehmenscomputer remote verwalten und aktualisieren können, wenn diese über eine Internetverbindung verfügen – sogar wenn die Benutzer nicht angemeldet sind. Weitere Informationen zu DirectAccess finden Sie im Thema zu DirectAccess für Windows Server 2008 R2 (möglicherweise in englischer Sprache).

BranchCache™

In Zweigstellenszenarios, in denen lange Reaktionszeiten bei Anwendungen die Produktivität der Benutzer beeinträchtigen können, stellt das Optimieren der Netzwerk-Bandbreitenauslastung und Verbessern der Anwendungsreaktionszeit eine der größten Herausforderung dar. Mit BranchCache wird das Reaktionsverhalten von Intranetanwendungen für Remoteniederlassungen verbessert und gleichzeitig die Auslastung von WANs (Wide Area Network) reduziert. BranchCache speichert eine lokale Kopie von Daten, auf die Clients über Remoteweb- und -dateiserver zugreifen. Der Cache kann auf einem gehosteten Server in der Zweigstelle platziert werden oder sich auf den Computern der einzelnen Benutzer befinden. Wenn ein anderer Client die gleiche Datei anfordert, lädt er die Datei über das lokale Netzwerk herunter, ohne sie über das WAN abrufen zu müssen. Mit BranchCache wird sichergestellt, dass nur autorisierte Clients auf angeforderte Daten zugreifen. Das Programm ist mit sicherem Datenabruf über SSL oder IPsec kompatibel. Weitere Informationen zu BranchCache finden Sie im Thema zu BranchCache für Windows Server 2008 R2 (möglicherweise in englischer Sprache).

VPN-Verbindungswiederherstellung

Die VPN-Verbindungswiederherstellung stellt eine nahtlose und einheitliche VPN-Verbindung sicher, indem eine VPN-Verbindung wiederhergestellt wird, wenn die Internetverbindung der Benutzer vorübergehend getrennt wird. Wenn ein Benutzer einer mobilen Breitbandverbindung z. B. durch einen Bereich ohne Empfang kommt, stellt Windows 7 alle aktiven VPN-Verbindungen automatisch wieder her, wenn die Internetverbindung wieder besteht. Weitere Informationen zur VPN-Verbindungswiederherstellung stellen Sie in der schrittweisen Anleitung für Remotezugriff: Bereitstellen des Remotezugriffs mit der VPN-Verbindungswiederherstellung (möglicherweise in englischer Sprache).

Mobiles Breitband

Windows 7 stellt Plug & Play-Zugriff und eine einheitliche Benutzeroberfläche für mobile Breitbandverbindungen bereit, unabhängig davon, ob der Benutzer die Verbindung über eine integrierte oder externe Datenkarte für drahtloses Breitband herstellt. Mit dem mobilen Breitband wird in Windows 7 keine zusätzliche Software mehr benötigt, um eine Verbindung mit mobilen Breitbandnetzwerken herzustellen.

URL-basierter QoS

In Windows 7 und Windows Server 2008 R2 können IT-Administratoren mit Gruppenrichtlinieneinstellungen Webdatenverkehr auf Grundlage der URL priorisieren. Mit URL-basiertem QoS (Quality of Service, Dienstqualität) können IT-Administratoren sicherstellen, dass kritischer Webdatenverkehr die richtige Priorität erhält. So wird die Leistung in Netzwerken mit hoher Auslastung gesteigert.

DNS-Sicherheitserweiterungen (DNSSEC)

Durch die Unterstützung von DNSSEC können Windows 7- und Windows Server 2008 R2-Computer DNS-Server authentifizieren. Hierdurch können Man-in-the-Middle-Angriffe abgewehrt werden. Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff werden Clients zu einem böswilligen Server umgeleitet, sodass Angreifer Kennwörter oder vertrauliche Daten abfangen können. Weitere Informationen zu DNSSEC finden Sie im Thema zu den neuen Funktionen in DNS (möglicherweise in englischer Sprache).

Unterstützung für Green IT

Mit der verbesserten Unterstützung für Remoteaktivierung über LAN (Wake on LAN, WoL) kann bei Windows 7-Computern der Stromverbrauch gesenkt werden, indem sie in den Standbymodus wechseln und länger in diesem Modus bleiben. Durch eine differenzierte Steuerung der Reaktivierungspakete bleibt der Computer länger im Standbymodus. Durch Verlagern der Protokollverarbeitung auf den Netzwerkadapter kann ein Computer im Standbymodus weiterhin für Netzwerkverwaltungstools erreichbar bleiben, ohne reaktiviert zu werden. Windows 7 unterstützt außerdem Remoteaktivierung über Drahtlos-LAN (Wake on Wireless LAN, WoWLAN), wodurch Standbyszenarios auf drahtlose Clientcomputer erweitert werden.

In Windows 7 kann der Energieverbrauch darüber hinaus reduziert werden, indem die Stromzufuhr für den Netzwerkadapter deaktiviert wird, wenn das Kabel getrennt wird. Wenn der Benutzer ein Kabel anschließt, wird die Stromversorgung automatisch wiederhergestellt.

(1) IDC Worldwide Quarterly PC Tracker, Dezember 2008

(2) IDC, „Worldwide Mobile Worker Population 2007–2011 Forecast“, Doc #209813, Dezember 2007

Siehe auch

Weitere Ressourcen

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