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Verbesserungen bei Dateifreigabe und Offlinedateien

IT-Spezialisten können die Vorteile der Windows 7-Dateifreigabeverbesserungen nutzen, um die Produktivität der Benutzer in Filialen zu erhöhen. Windows 7 bietet:

  • Transparentes Zwischenspeichern auf Clientcomputern für freigegebene Ordner. Dies verringert die für nachfolgende Dateizugriffe erforderliche Zeit in langsamen Netzwerken. Durch die Kombination mit Protokollerweiterungen können mehrfache, redundante Netzwerkvorgänge beim Öffnen oder Speichern von Dateien ausgeschlossen werden, um die Reaktionsfähigkeit von Anwendungen in langsamen Netzwerken zu verbessern.

  • Hintergrundsynchronisierungsfunktionen für Offlinedateien zum Verringern des Verwaltungsaufwands und zur Verbesserung der Endbenutzererfahrung.

Transparentes Zwischenspeichern

Vor Windows 7 haben Clientcomputer zum Öffnen einer Datei über ein langsames Netzwerk die Datei stets vom Server abgerufen, auch wenn die Datei kurz zuvor vom Clientcomputer gelesen wurde. Mit der transparenten Zwischenspeicherung in Windows 7 können Remotedateien auf Clientcomputern vorausschauend zwischengespeichert werden. So müssen die Clientcomputer dieselben Daten weniger häufig vom Servercomputer abrufen.

Wenn ein Benutzer eine Datei in einem freigegebenen Ordner zum ersten Mal öffnet, ruft Windows 7 die Datei vom Servercomputer ab und speichert sie im Cache auf dem lokalen Datenträger. Bei nachfolgenden Zugriffen des Benutzers auf die gleiche Datei wird diese von Windows 7 vom Datenträger anstelle des Servercomputers abgerufen.

Aus Gründen der Datenintegrität stellt Windows 7 stets eine Verbindung mit dem Servercomputer her, um sicherzustellen, dass die zwischengespeicherte Kopie auf dem neuesten Stand ist. Wenn der Servercomputer nicht verfügbar ist, wird auf den Cache nicht zugegriffen. Aktualisierungen der Datei werden stets direkt auf den Servercomputer geschrieben. Transparentes Zwischenspeichern ist in schnellen Netzwerken standardmäßig nicht aktiviert.

Transparentes Zwischenspeichern kann mithilfe der Gruppenrichtlinie aktiviert werden, um die Effizienz des Caches zu verbessern und Speicherplatz auf dem Client zu sparen, indem die Größe des Cachespeichers konfiguriert und verhindert wird, dass bestimmte Dateitypen synchronisiert werden.

Für Endbenutzer bietet dies den Vorteil, dass an Filialen ähnlich wie im LAN mit den Servern gearbeitet werden kann. Zudem kann durch die verbesserte Cacheeffizienz die Auslastung von WAN-Verbindungen reduziert werden.

Hintergrundsynchronisierung für Offlinedateien

Unter Windows Vista® werden vom Benutzer an Dateien vorgenommene Aktualisierungen auf den Servercomputer geschrieben, wenn der Benutzer online ist. Wenn der Benutzer offline ist, werden die Dateiaktualisierungen auf dem Datenträger des Clientcomputers zwischengespeichert und mit dem Server synchronisiert, wenn der Benutzer das nächste Mal online ist. In Windows 7 kann die Synchronisierung automatisch im Hintergrund ausgeführt werden, sodass der Benutzer nicht zwischen Online- und Offlinemodus auswählen muss.

Die Dateisynchronisierung ist für Endbenutzer leicht verständlich, zentral mit Gruppenrichtlinieneinstellungen konfigurierbar und kann über das Synchronisierungscenter überwacht und gesteuert werden. Dies ermöglicht eine zuverlässige und transparente Synchronisierung freigegebener Ordner. Die Benutzer können auch dann auf Dateien in freigegebenen Ordnern zugreifen, wenn keine Netzwerkverbindung verfügbar ist. Die manuelle Synchronisierung von Benutzerdaten über langsame Netzwerke entfällt, und zudem werden die Daten der Clientcomputer zuverlässig auf den Servern gesichert.

Durch die effizientere, transparente Synchronisierung kann auch die Ordnerumleitung optimal genutzt werden. Diese Funktion ermöglicht das Umleiten von Benutzerordnern, beispielsweise Dokumente, auf einen Servercomputer. Sowohl die Ordnerumleitung als auch die Synchronisierung kann mithilfe von Gruppenrichtlinieneinstellungen aktiviert werden. Windows 7 leitet Benutzerordner an die Netzwerkadresse um und synchronisiert die Dateiversion auf dem Clientcomputer automatisch mit der Version auf dem Server.

Wenn der Benutzer die Netzwerkverbindung trennt, öffnet Windows 7 die lokalen Kopien der Dateien genau so, als sei der Benutzer mit dem Netzwerk verbunden, und synchronisiert Änderungen, wenn die Netzwerkverbindung beim nächsten Mal hergestellt wird. Auf diese Weise werden Benutzerdaten ohne Auswirkungen auf den Benutzer automatisch im Netzwerk gesichert. Windows 7 bietet zudem den Modus "Normalerweise offline", der ähnliche Funktionen für den Fall einer Verbindung mit dem Server über ein langsames Netzwerk bereitstellt.

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