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Starten einer Windows 7-Pilotbereitstellung

Letzte Aktualisierung: Mai 2009

Betrifft: Windows 7

Die Veröffentlichung der RC-Version von Windows 7 ist ein guter Zeitpunkt, um über eine Pilotbereitstellung von Windows 7 nachzudenken. Windows 7 enthält viele neue Features in den Bereichen Netzwerk (insbesondere BranchCache und DirectAccess), Sicherheit (AppLocker und BitLocker, um nur einige Beispiele zu nennen) und Verwaltbarkeit (z. B. Energieverwaltung und PowerShell), die eine genauere Betrachtung lohnen.

noteHinweis
Einen Überblick über die neuen Features in Windows 7 RC finden Sie unter Neues in Windows 7 für IT-Professionals; Details zu den Featureänderungen seit Veröffentlichung der Windows 7-Betaversion finden Sie unter What’s Changed in This Release Candidate of Windows 7.

Eine vollständige Übersicht über Ressourcen, Artikel, Demos und Anleitungen zu Windows 7 finden Sie im Windows-Client-TechCenter in der Springboard-Serie für Windows 7 (möglicherweise in englischer Sprache).

Phasen einer Pilotbereitstellung

Der Artikel Starten einer Windows Vista-Pilotbereitstellung beschreibt kurz und prägnant, wie ein Windows Vista-Pilotprogramm erfolgreich durchgeführt werden kann, das Pilotbenutzer optimal unterstützt, und hilft Ihnen, das Projekt gegenüber Entscheidungsträgern im Unternehmen zu rechtfertigen. Die in diesem Dokument beschriebenen und elementaren bewährten Methoden im IT-Bereich gelten auch für eine Windows 7-Bereitstellung und werden im Folgenden skizziert.

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Abbildung 1: Phasen der Pilotbereitstellung

 

Phase Wichtigste bewährte Methode

Bewertung der Umgebung

Verwenden Sie das Microsoft-Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.5 (möglicherweise in englischer Sprache), um ein Inventar aller Anwendungen, die in Ihrer Organisation verwendet werden, zu erstellen und entsprechende Kompatibilitätsdaten bereitzustellen.

Auswahl von Pilotbenutzern

Schließen Sie diejenigen Benutzer aus, deren Tätigkeit für das Unternehmen von zentraler Bedeutung ist oder die Computer oder für sie wichtige Anwendungen nutzen, die nicht die empfohlenen Hardware- oder Softwareanforderungen für Windows 7 erfüllen.

Planung der Pilotphasen

A) Machbarkeitsstudie

Richten Sie einige Computer so ein, dass sie der Standardkonfiguration im Unternehmen entsprechen, und testen Sie den Bereitstellungsplan mithilfe dieser Computer.

B) Phase-1-Pilotbereitstellung

Beginnen Sie mit einer kleinen Pilotbereitstellung: Begrenzen Sie die Bereitstellung auf 25 oder weniger Computer.

C) Phase-2-Pilotbereitstellung

Erhöhen Sie nach und nach die Anzahl der Computer in der Pilotbereitstellung.

Vorbereitung der Infrastruktur

Verwenden Sie das Bereitstellungs-TechCenter (möglicherweise in englischer Sprache), um sich über die geeignete Bereitstellungsstrategie zu informieren und sie auszuwählen.

Schulung

Bereiten Sie die IT-Mitarbeiter, Helpdeskmitarbeiter und Endbenutzer auf die Bereitstellung und die damit verbundenen Folgen vor, und schulen Sie sie entsprechend. Informationen zu Windows 7 finden Sie in der Springboard-Serie für Windows 7 (möglicherweise in englischer Sprache) im Windows-Client-TechCenter.

Lösen von Anwendungskompatibilitätsproblemen

Verwenden Sie Windows Virtual PC und den Windows XP-Modus, um die Verwendung und Ausführung vieler älterer Windows XP-Anwendungen unter Windows 7 zu unterstützen und zu vereinfachen. Weitere Informationen finden Sie im Windows Virtual PC Evaluation Guide. Überprüfen Sie auch, ob auf den Websites der Softwarehersteller Updates für Ihre Anwendungen verfügbar sind.

Bewertung des Projekterfolgs

Überprüfen Sie die Ergebnisse des Pilotprojekts anhand der in Ihrer Organisation definierten Erfolgskriterien. Mögliche Kriterien sind beispielsweise, ob die Pilotbereitstellung mit möglichst wenigen Auswirkungen auf Benutzer und IT-Mitarbeiter erfolgt ist oder geringere Supportkosten oder gestiegene Endbenutzerproduktivität zur Folge hat.

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