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Erste Schritte mit der Leistungsüberwachung

Betrifft: Windows 7, Windows Server 2008 R2

Die Windows-Leistungsüberwachung ist ein MMC-Snap-In (Microsoft Management Console) und kombiniert die Funktionalität der früheren eigenständigen Tools Leistungsprotokolle und -warnungen, Server Performance Advisor und Systemmonitor. Die Leistungsüberwachung enthält eine grafische Benutzeroberfläche zur Anpassung von Datensammlersätzen und Ereignisablaufverfolgungssitzungen.

Was ist die Leistungsüberwachung?

Generell ausgedrückt, ist die Leistung das Maß für die Geschwindigkeit, mit der ein Computer Anwendungs- und Systemaufgaben ausführt. Die Gesamtsystemleistung kann durch die Zugriffsgeschwindigkeit der physischen Festplatten, die Menge des für alle ausgeführten Prozesse verfügbaren Arbeitsspeichers, die maximale Geschwindigkeit des Prozessors oder den maximalen Durchsatz der Netzwerkschnittstellen eingeschränkt sein.

Nachdem auf die Hardware zurückzuführende Leistungseinschränkungen identifiziert wurden, können IT-Professionals einzelne Anwendungen und Prozesse überwachen, um zu beurteilen, wie viele der verfügbaren Ressourcen diese nutzen. IT-Professionals können anhand einer umfassenden Leistungsanalyse sowohl der Auswirkungen von Anwendungen als auch der Gesamtkapazität die Bereitstellung und das erforderliche Wachstum der Systemkapazität bei steigenden Anforderungen planerisch unterstützen.

Mit der Windows-Leistungsüberwachung können Sie die Auswirkung von Anwendungen und Diensten auf die Leistung nachverfolgen und Warnungen ausgeben sowie bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, sobald benutzerdefinierte Schwellenwerte für die optimale Leistung überschritten werden.

Die wichtigsten Features der Leistungsüberwachung

Zu den wichtigsten Features der Leistungsüberwachung unter Windows Server® 2008 R2 und Windows® 7 gehören die folgenden.

Datensammlersätze

Eine wichtige Komponente der Windows-Leistungsüberwachung ist der Datensammlersatz. Hierbei handelt es sich um ein XML-Objekt, in dem Datensammler in wiederverwendbaren Elementen zusammengefasst werden, so dass sie dann in verschiedenen Leistungsüberwachungsszenarien eingesetzt können. Sobald eine Gruppe von Datensammlern als Datensammlersatz gespeichert wurde, können durch die Änderung einer einzelnen Eigenschaft verschiedene Vorgänge, wie z. B. die Zeitplanung, für den gesamten Satz ausgeführt werden. So können Sie zum Erstellen von Protokollen einen Datensammlersatz mithilfe eines Zeitplans wiederholt ausführen oder in der Leistungsüberwachung laden, um die Daten in Echtzeit anzuzeigen. Für die Verwendung auf anderen Computern können Sie einen Datensammlersatz auch als Vorlage speichern.

Die Windows-Leistungsüberwachung enthält auch Standardvorlagen für Datensammlersätze, mit deren Hilfe Sie sofort mit der Sammlung von Leistungsdaten beginnen können.

Assistenten und Vorlagen zum Erstellen von Protokollen

Sie können Leistungsindikatoren zu Protokolldateien hinzufügen und mithilfe eines Assistenten festlegen, wann die Datensammlung gestartet und gestoppt wird und wie lange sie dauern soll. Wenn Sie diese Konfiguration als Vorlage speichern, können Sie dasselbe Protokoll auf mehreren Computern erstellen, ohne die Datensammler erneut auswählen oder einen Zeitplan dafür festlegen zu müssen. Die Windows-Leistungsüberwachung bietet jetzt Leistungsprotokolle und -warnungen, die für alle Datensammlersätze verwendet werden können.

Einheitliche Eigenschaftenkonfiguration für alle Datensammlungsaufgaben, einschließlich der Zeitplanung

Die Benutzeroberfläche für die Erstellung, Zeitplanung und Änderung von Datensammlersätzen ist immer gleich, unabhängig davon, ob Sie einen Datensammlersatz zur einmaligen Verwendung oder zur fortlaufenden Protokollierung von Aktivitäten erstellen. Wenn Sie einmal einen Datensammlersatz erstellt haben, der für die zukünftige Leistungsüberwachung geeignet ist, brauchen Sie ihn nicht erneut zu erstellen. Sie können ihn nach Bedarf neu konfigurieren oder als Vorlage kopieren.

Benutzerfreundliche Diagnoseberichte

Benutzer, die mit Server Performance Advisor unter Windows Server 2003 vertraut sind, finden in der Windows-Leistungsüberwachung die gleichen Arten von Diagnoseberichten. Berichte können besonders schnell generiert werden, und Sie haben die Möglichkeit, Berichte auf der Grundlage von Daten zu generieren, die mit einem beliebigen Datensammlersatz gesammelt wurden. Dies ermöglicht es Ihnen, Berichte wiederholt auszuführen und zu überprüfen, wie sich empfohlene Änderungen auf die Leistung und die im Bericht aufgeführten Empfehlungen ausgewirkt haben. Für die schnelle Analyse und Problembehandlung enthält die Windows-Leistungsüberwachung außerdem vorkonfigurierte Leistungs- und Diagnoseberichte.

Zielgruppe der Windows-Leistungsüberwachung

Dieses Handbuch ist für die folgenden Zielgruppen gedacht:

  • IT-Planer und -Analysten, die das Produkt bewerten

  • Enterprise IT-Planer und -Entwickler

  • Erstbenutzer des Produkts

Vorteile der Windows-Leistungsüberwachung

Der größte Vorteil der Windows-Leistungsüberwachung gegenüber früheren eigenständigen Tools wie Systemmonitor, Leistungsprotokollen und -warnungen und Server Performance Advisor besteht in der Zusammenfassung der Funktionen dieser Tools innerhalb einer einzigen Benutzeroberfläche mit einheitlichen Verfahren zum Definieren der Daten, die gesammelt werden sollen. Die Verwendung von Datensammlersätzen ermöglicht außerdem das Portieren von Indikatorengruppen.

Informationen zu diesem Handbuch

  • Für die Leistungs- und Zuverlässigkeitsüberwachung gibt es die folgenden Schlüsselszenarien:

    • Szenario 1: Überwachen bestimmter Systemaktivitäten mit der Leistungsüberwachung

    • Szenario 2: Erstellen eines Datensammlersatzes in der Leistungsüberwachung

    • Szenario 3: Erstellen und Planen von Protokollen mithilfe eines Datensammlersatzes

    • Szenario 4: Anzeigen von Protokolldaten in der Leistungsüberwachung

    • Szenario 5: Anzeigen eines Diagnoseberichts

Starten der Windows-Leistungsüberwachung

So starten Sie die Windows-Leistungsüberwachung

  • Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf das Feld Suchen, geben Sie perfmon.msc ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Schlüsselszenarien für die Leistungsüberwachung

In diesem Handbuch werden fünf Szenarien für die Verwendung der Windows-Leistungsüberwachung erläutert. Beim Ausführen der Szenarien wird deutlich, wie die verschiedenen Elemente des Tools zusammenarbeiten und Sie bei der Überwachung Ihres Systems unterstützen können.

Szenario 1: Überwachen bestimmter Systemaktivitäten mit der Leistungsüberwachung

Übersicht: Überwachen bestimmter Systemaktivitäten mit der Leistungsüberwachung

Die Leistungsüberwachung ermöglicht die Anzeige der integrierten Windows-Leistungsindikatoren in Echtzeit oder in Form von Verlaufsdaten. Sie können der Leistungsüberwachung Leistungsindikatoren hinzufügen, und zwar mithilfe von Ziehen und Ablegen oder durch das Erstellen von benutzerdefinierten Datensammlersätzen. Die Leistungsüberwachung bietet mehrere Diagrammansichten zur visuellen Überprüfung von Leistungsprotokolldaten sowie benutzerdefinierte Ansichten, die zur Verwendung mit Leistungs- und Protokollierungsfeatures als Datensammlersätze exportiert werden können.

In dieser Aufgabe fügen Sie der Leistungsüberwachungsanzeige Leistungsindikatoren hinzu, beobachten diese in Echtzeit und erfahren, wie Sie die Leistungsüberwachungsanzeige anhalten und den aktuellen Systemstatus prüfen können.

Voraussetzungen für die Überwachung bestimmter Systemaktivitäten mit der Leistungsüberwachung

Für diese Aufgabe müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

  • Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren oder Leistungsprotokollbenutzer angemeldet.

Schritte zum Überwachen bestimmter Systemaktivitäten mit der Leistungsüberwachung

So starten Sie die Leistungsüberwachung

  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf das Feld Suchen, geben Sie perfmon.msc ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

  2. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Überwachungstools, und klicken Sie dann auf Leistungsüberwachung.

In der Leistungsüberwachung können Sie bestimmte Leistungsindikatoren zur aktuellen Ansicht hinzufügen.

So fügen Sie Indikatoren zur aktuellen Leistungsüberwachungsansicht hinzu

  1. Klicken Sie in der Menüleiste über dem Diagrammanzeigebereich der Leistungsüberwachung auf die Schaltfläche Hinzufügen (+), oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle im Diagramm, und klicken Sie dann im Menü auf Leistungsindikatoren hinzufügen. Das Dialogfeld Leistungsindikatoren hinzufügen wird geöffnet.

  2. Wählen Sie im Abschnitt Verfügbare Leistungsindikatoren die Leistungsindikatoren aus, die in der Leistungsüberwachungsanzeige angezeigt werden sollen. Für dieses Beispiel sollten Sie die folgenden Leistungsindikatoren auswählen:

    • Arbeitsspeicher: Zugesicherte verwendete Bytes (%)

    • Arbeitsspeicher: Seitenfehler/s

    • Physikalischer Datenträger: Bytes gelesen/s

    • Physikalischer Datenträger: Lesevorgänge/s

    • Physikalischer Datenträger: Bytes geschrieben/s

    • Physikalischer Datenträger: Schreibvorgänge/s

    • Prozessor: Leerlaufzeit (%)

    • Prozessor: Interrupts/s

    • System: Threads

    Nähere Informationen finden Sie unter Navigieren im Dialogfeld "Leistungsindikatoren hinzufügen".

  3. Klicken Sie auf OK, wenn Sie alle gewünschten Indikatoren ausgewählt haben.

Navigieren im Dialogfeld "Leistungsindikatoren hinzufügen"

In der folgenden Tabelle werden häufige Aufgaben im Dialogfeld Leistungsindikatoren hinzufügen beschrieben.

 

Aufgabe Verfahren

Auswählen des Quellcomputers für Indikatoren

Wählen Sie in der Dropdownliste einen Computer aus, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um nach anderen Computern zu suchen. Sie können Indikatoren des lokalen Computers und anderer Computer im Netzwerk hinzufügen, auf die Sie Zugriff haben.

noteHinweis
In der Liste unterhalb der Dropdownliste zur Auswahl des Computers werden die verfügbaren Indikatoren in Gruppen unterteilt angezeigt. Sie können alle Indikatoren einer Gruppe hinzufügen, aber auch nur diejenigen, mit denen Sie Daten sammeln möchten.

Anzeigen einer Beschreibung der ausgewählten Indikatorengruppe

Klicken Sie unten links auf der Seite auf Beschreibung anzeigen. Die Beschreibung wird aktualisiert, sobald Sie eine andere Gruppe auswählen.

Hinzufügen einer Gruppe von Indikatoren

Markieren Sie den Gruppennamen, und klicken Sie auf Hinzufügen.

noteHinweis
Nachdem Sie einen Gruppennamen markiert haben, können Sie auf den nach unten weisenden Pfeil klicken, um die enthaltenen Indikatoren anzuzeigen. Wenn Sie einen einzelnen Indikator aus der Liste markieren, bevor Sie auf Hinzufügen klicken, wird nur dieser Indikator hinzugefügt.

Hinzufügen einzelner Indikatoren

Erweitern Sie die Gruppe, indem Sie auf den nach unten weisenden Pfeil klicken, markieren Sie den Indikator, und klicken Sie auf Hinzufügen.

noteHinweis
Sie können mehrere Indikatoren einer Gruppe markieren, indem Sie STRG gedrückt halten, während Sie auf die Namen in der Liste klicken. Wenn Sie alle Indikatoren markiert haben, die Sie aus dieser Gruppe hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen.

Suchen nach Instanzen eines Indikators

Markieren Sie die Indikatorengruppe, oder erweitern Sie sie, und markieren Sie den Indikator, den Sie hinzufügen möchten. Geben Sie den Prozessnamen in die Dropdownliste unterhalb von Instanzen des ausgewählten Objekts ein, und klicken Sie auf Suchen. Der Prozessname, den Sie eingeben, steht anschließend in der Dropdownliste zur Verfügung, um die Suche für andere Indikatoren zu wiederholen.

Wenn keine Ergebnisse zurückgegeben werden und Sie die Suche löschen möchten, müssen Sie eine andere Gruppe markieren. Wenn es für eine Indikatorengruppe oder einen Indikator nur eine Instanz gibt, steht die Suchfunktion nicht zur Verfügung.

Hinzufügen bestimmter Instanzen eines Indikators

Markieren Sie eine Indikatorengruppe oder einen Indikator in der Liste, wählen Sie den gewünschten Prozess in der Liste aus, die im Feld Instanzen des ausgewählten Objekts angezeigt wird, und klicken Sie auf Hinzufügen.

Mehrere Prozesse können denselben Indikator erstellen, aber wenn Sie eine Instanz auswählen, werden nur Daten zu den Indikatoren gesammelt, die von dem ausgewählten Prozess hervorgerufen werden.

noteHinweis
Sofern Sie keine bestimmte Instanz auswählen, werden Daten zu allen Instanzen eines Indikators gesammelt.

Nachdem Sie der Leistungsüberwachung Indikatoren hinzugefügt haben, können Sie die Ansicht wechseln, um die gesuchten Informationen leichter ausfindig zu machen.

So überwachen Sie die aktuellen Systemaktivitäten mithilfe ausgewählter Indikatoren in der Leistungsüberwachung

  • Standardmäßig wird in der Leistungsüberwachung das Liniendiagramm angezeigt. In dieser Anzeige werden Daten aus zwei Minuten in einem von links nach rechts durchlaufenden Format dargestellt. Beschriftet ist die X-Achse. So können Sie Änderungen bei den Aktivitäten der einzelnen Indikatoren im Vergleich zum vorherigen Verhalten in einem kurzen Zeitraum beobachten. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf eine Linie im Diagramm, um Details zu dem Indikator anzuzeigen, der durch die Linie dargestellt wird.

  • Über das Dropdownmenü auf der Symbolleiste können Sie die Anzeige für den aktuellen Datensammlersatz wechseln. In der Histogrammleiste werden Informationen in Echtzeit angezeigt, sodass Sie Änderungen bei den Aktivitäten der einzelnen Indikatoren beobachten können.

  • Im Bericht werden die aktuellen Werte für jeden ausgewählten Indikator im Textformat angezeigt.

  • Unterhalb der Anzeige ist jeder Indikator in einer Legende mit der Farbe der Diagrammlinie, seinem Maßstab, dem Indikator, der Instanz (in diesem Beispiel sind alle Instanzen ausgewählt), dem übergeordneten Objekt (dies trifft nicht zu, wenn alle Instanzen ausgewählt sind), dem Objekt und dem Computer aufgelistet.

    • Sie können das Kontrollkästchen in jeder Zeile aktivieren oder deaktivieren, um die Darstellung des Indikators in der aktuellen Anzeige ein- und auszuschalten, ohne den Indikator aus der Liste zu entfernen.

    • Wenn Sie in der Legende eine Zeile auswählen, werden Informationen über den Leistungsindikator im Bereich oberhalb der Legende angezeigt.

    • Wählen Sie in der Legende eine Zeile aus, und klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Markierung, um den betreffenden Indikator im Diagramm zu markieren. Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche Markierung, um zur normalen Anzeige zurückzukehren.

    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile in der Legende, und wählen Sie im Kontextmenü Eigenschaften aus, um die Eigenschaften der Indikatoranzeige zu ändern. Die Seite Eigenschaften der Leistungsüberwachung wird mit der Registerkarte Daten geöffnet. Wählen Sie in den Dropdownmenüs die gewünschten Einstellungen aus.

  • Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Anzeige fixieren, um die Anzeige anzuhalten und die aktuellen Aktivitäten zu prüfen. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Fixierung der Anzeige aufheben, um die Beobachtung an dem Punkt wieder aufzunehmen, an dem die Anzeige angehalten wurde. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Daten aktualisieren, um schrittweise durch die gesammelten Daten zu navigieren.

  • Durch das Anhalten der Anzeige im Liniendiagramm ändert sich der auf der X-Achse dargestellte Zeitraum, wenn die Beobachtung fortgesetzt wird.

noteHinweis
Schließen Sie nicht die Windows-Leistungsüberwachung, wenn Sie diese Aufgabe abgeschlossen haben. Die Datensammler in der Leistungsüberwachungsansicht werden im nächsten Szenario verwendet.

Szenario 2: Erstellen eines Datensammlersatzes in der Leistungsüberwachung

Übersicht: Erstellen eines Datensammlersatzes in der Leistungsüberwachung

Die Echtzeitanzeige von Datensammlern ist nur eine Möglichkeit, die Leistungsüberwachung zu verwenden. Sobald Sie eine Kombination von Datensammlern erstellt haben, die nützliche Informationen zu Ihrem System in Echtzeit liefern, können Sie sie als Datensammlersatz speichern. Datensammlersätze sind die Grundbausteine der Leistungsüberwachung und -berichterstellung in der Windows-Leistungsüberwachung. Ein Datensammlersatz fasst mehrere Datensammlungspunkte in einer einzelnen Komponente zusammen, die zum Überprüfen oder Protokollieren der Leistung verwendet werden kann.

In dieser Aufgabe erstellen Sie einen Datensammlersatz aus Indikatoren, die Sie in der Echtzeitansicht der Leistungsüberwachung auswählen.

Voraussetzungen für das Erstellen eines Datensammlersatzes in der Leistungsüberwachung

Für diese Aufgabe müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

  • Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren oder Leistungsprotokollbenutzer angemeldet.

  • Die Windows-Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

  • In der Leistungsüberwachung ist mindestens ein Datensammler zur Anzeige ausgewählt.

Bekannte Probleme beim Erstellen eines Datensammlersatzes in der Leistungsüberwachung

Damit Sie den Windows-Kernelablaufverfolgungsanbieter verwenden können, müssen Sie als Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren angemeldet sein. Viele andere Datensammler, einschließlich der im vorhergehenden Beispiel aufgelisteten, sind jedoch auch für Mitglieder der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer zugänglich.

Schritte zum Erstellen eines Datensammlersatzes in der Leistungsüberwachung

So erstellen Sie einen Datensammlersatz in der Leistungsüberwachung

  1. Zeigen Sie zunächst die Indikatoren aus dem vorherigen Verfahren an. Wenn Sie nicht mehr über diese Einstellungen verfügen, starten Sie die Leistungsüberwachung, und fügen Sie Indikatoren hinzu, um eine benutzerdefinierte Ansicht zu erstellen, die Sie als Datensammlersatz speichern können.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle im Anzeigebereich der Leistungsüberwachung, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf Sammlungssatz. Der Assistent zum Erstellen eines neuen Datensammlersatzes wird gestartet. Der neue Datensammlersatz enthält alle Datensammler, die in der aktuellen Ansicht der Leistungsüberwachung ausgewählt sind.

  3. Geben Sie einen Namen für den Datensammlersatz ein, und klicken Sie auf Weiter.

  4. Die vom Datensammlersatz gesammelten Daten werden im Stammverzeichnis gespeichert. Ändern Sie diese Einstellung, wenn Sie die vom Datensammlersatz gesammelten Daten an einem anderen als dem Standardspeicherort speichern möchten. Suchen Sie das Verzeichnis, und wählen Sie es aus, oder geben Sie den Verzeichnisnamen ein.

    noteHinweis
    Wenn Sie den Verzeichnisnamen manuell eingeben, dürfen Sie am Ende der Zeichenfolge keinen umgekehrten Schrägstrich eingeben.

  5. Klicken Sie auf Weiter, um ein Benutzerkonto festzulegen, unter dem der Datensammlersatz ausgeführt werden soll, oder klicken Sie auf Fertig stellen, um die aktuellen Einstellungen zu speichern und den Assistenten zu verlassen.

  6. Nachdem Sie auf Weiter geklickt haben, können Sie den Datensammlersatz so konfigurieren, dass er unter einem bestimmten Benutzerkonto ausgeführt wird. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern, um einen anderen Benutzernamen als den standardmäßig aufgelisteten und ein Kennwort einzugeben.

    noteHinweis
    Wenn Sie Mitglied der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer sind, müssen Sie von Ihnen erstellte Datensammlersätze so konfigurieren, dass sie unter Ihren eigenen Anmeldeinformationen ausgeführt werden.

  7. Klicken Sie auf Fertig stellen, um zur Windows-Leistungsüberwachung zurückzukehren.

    • Aktivieren Sie Eigenschaften für diesen Sammlungssatz öffnen, um die Eigenschaften des Datensammlersatzes anzuzeigen oder zusätzliche Änderungen vorzunehmen. Sie können weitere Informationen über die Eigenschaften von Datensammlersätzen abrufen, indem Sie auf der Eigenschaftenseite auf die Schaltfläche Hilfe klicken.

    • Klicken Sie auf Diesen Sammlungssatz jetzt starten, um den Datensammlersatz sofort zu starten (und mit dem Speichern von Daten an dem in Schritt 4 angegebenen Ort zu beginnen).

    • Klicken Sie auf Speichern und schließen, um den Datensammlersatz zu speichern, ohne die Datensammlung zu starten.

Szenario 3: Erstellen und Planen von Protokollen mithilfe eines Datensammlersatzes

Übersicht: Erstellen und Planen von Protokollen mithilfe eines Datensammlersatzes

Sobald Sie die Datensammler ausgewählt haben, die Ihnen die erforderlichen Informationen zur Systemleistung bereitstellen, können Sie die Daten für die spätere Überprüfung als Protokolldateien speichern.

noteHinweis
Mithilfe von Datensammlersätzen in Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 erstellte Protokolldateien sind nicht abwärtskompatibel mit früheren Windows-Versionen. In früheren Versionen von Windows erstellte Protokolle können jedoch in Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 angezeigt werden.

Voraussetzungen für das Erstellen von Protokollen mithilfe eines Datensammlersatzes

Für diese Aufgabe müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

  • Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren oder Leistungsprotokollbenutzer angemeldet.

  • Die Windows-Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

  • Mindestens ein Datensammlersatz wurde erstellt und gespeichert (Sie können den in Szenario 2 erstellten Datensammlersatz verwenden).

Schritte zum Erstellen von Protokollen mithilfe eines Datensammlersatzes

Standardmäßig generiert ein Datensammlersatz eine Protokolldatei. Nach dem Erstellen eines Datensammlersatzes können Sie mit den Verfahren der Datenverwaltung die Speicheroptionen für jeden Datensammlersatz konfigurieren. So können Sie festlegen, ob Informationen über das Protokoll in den Dateinamen aufgenommen werden, Daten überschrieben oder angefügt werden oder die Dateigröße der einzelnen Protokolle eingeschränkt wird.

So planen Sie die Startbedingung für einen Datensammlersatz

  1. Erweitern Sie in der Windows-Leistungsüberwachung Sammlungssätze, und klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

  2. Klicken Sie im Konsolenbereich mit der rechten Maustaste auf den Namen des Datensammlersatzes, den Sie planen möchten, und klicken Sie auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Zeitplan.

  4. Klicken Sie auf Hinzufügen, um ein Startdatum, eine Startzeit oder einen Starttag für die Datensammlung festzulegen. Achten Sie beim Konfigurieren eines neuen Datensammlersatzes darauf, dass dieses Datum nach dem aktuellen Zeitpunkt liegt.

  5. Wenn Sie nach einem bestimmten Datum keine weiteren Daten mehr sammeln möchten, aktivieren Sie Ablaufdatum und wählen ein Datum aus dem Kalender aus.

    noteHinweis
    Durch die Auswahl eines Ablaufdatums wird eine laufende Datensammlung an diesem Datum nicht beendet. Es wird nur verhindert, dass nach dem Ablaufdatum neue Instanzen der Datensammlung gestartet werden. Wenn Sie festlegen möchten, wie die Datensammlung beendet wird, müssen Sie die Registerkarte Stoppbedingung verwenden.

  6. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK.

So planen Sie die Stoppbedingung für einen Datensammlersatz

  1. Erweitern Sie in der Windows-Leistungsüberwachung Sammlungssätze, und klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

  2. Klicken Sie im Konsolenbereich mit der rechten Maustaste auf den Namen des Datensammlersatzes, den Sie planen möchten, und klicken Sie auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Stoppbedingung.

  4. Um die Datensammlung nach einem bestimmten Zeitraum zu beenden, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Gesamtdauer und wählen die Dauer und die Einheit aus. Beachten Sie, dass die Gesamtdauer länger sein muss als das Intervall, in dem die Daten gesammelt werden, da sonst keine Daten im Bericht vorhanden sind. Wählen Sie keine Gesamtdauer aus, wenn Sie Daten unbegrenzt sammeln möchten.

  5. Verwenden Sie Grenzwerte, um die gesammelten Daten auf mehrere Protokolle zu verteilen. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen Sammlungssatz bei Erreichen eines Grenzwerts neu starten. Wenn beide Arten von Grenzwerten ausgewählt sind, wird die Datensammlung beendet oder neu gestartet, sobald der erste Grenzwert erreicht ist.

    • Wählen Sie Dauer aus, um einen Zeitraum anzugeben, in dem die gesammelten Daten in eine einzelne Protokolldatei geschrieben werden sollen.

    • Wählen Sie Maximale Größe aus, um den Datensammlersatz neu zu starten oder die Sammlung von Daten zu beenden, sobald die Protokolldatei den Grenzwert erreicht.

      noteHinweis
      Wenn eine Gesamtdauer konfiguriert ist, werden die Grenzwerte außer Kraft gesetzt.

  6. Wenn Sie eine Gesamtdauer konfiguriert haben, können Sie das Kontrollkästchen Nach Fertigstellen aller Datensammlungen beenden aktivieren. Dies bewirkt, dass alle Datensammler die Aufzeichnung der letzten Werte abschließen können, bevor der Datensammlersatz beendet wird.

  7. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK.

    ImportantWichtig
    Bei größeren Protokolldateien wird mehr Zeit zum Erstellen des Berichts benötigt. Wenn Sie die Protokolle häufig überprüfen, um nach den neuesten Daten zu suchen, empfiehlt es sich, die Daten mithilfe von Grenzwerten automatisch auf mehrere Protokolle zu verteilen. Sie können den Befehl relog verwenden, um lange Protokolldateien zu unterteilen oder mehrere kurze zu kombinieren. Weitere Informationen zum Befehl relog erhalten Sie, wenn Sie an einer Eingabeaufforderung relog /? eingeben.

Nachdem Sie die Eigenschaften für den Zeitplan gespeichert haben, werden im Snap-In-Fenster der Protokollname, der Typ der vom Protokoll gesammelten Daten sowie das Ausgabeverzeichnis und der Dateiname, unter dem das Protokoll gespeichert ist, angezeigt. Sie können auf den Namen des Protokolls doppelklicken, um Datensammler hinzuzufügen oder daraus zu entfernen oder den Dateinamen, das Namensformat und das Überschreib- oder Anfügeverhalten beim erneuten Starten des Datensammlers zu ändern.

ImportantWichtig
Die Berichterstellungszeit verlängert sich mit der Größe der vom Datensammlersatz erstellten Protokolldatei. Wenn Sie die Protokolle häufig überprüfen, um nach den neuesten Daten zu suchen, empfiehlt es sich, die Daten mithilfe von Grenzwerten automatisch auf mehrere Protokolle zu verteilen. Sie können den Befehl relog verwenden, um lange Protokolldateien zu unterteilen oder mehrere kurze zu kombinieren.

Im nächsten Schritt können Sie die Archivierung der Daten für den Datensammlersatz konfigurieren.

So konfigurieren Sie die Datenverwaltung für einen Datensammlersatz

  1. Erweitern Sie in der Windows-Leistungsüberwachung Sammlungssätze, und klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

  2. Klicken Sie im Konsolenbereich mit der rechten Maustaste auf den Namen des Datensammlersatzes, den Sie konfigurieren möchten, und klicken Sie auf Daten-Manager.

  3. Auf der Registerkarte Daten-Manager können Sie die Standardwerte übernehmen oder gemäß Ihrer Datenbeibehaltungsrichtlinie Änderungen vornehmen. Einzelheiten über die einzelnen Optionen finden Sie in der Tabelle mit den Eigenschaften des Daten-Managers.

    • Wenn das Kontrollkästchen Min. freier Speicherplatz oder Max. Ordner aktiviert ist, werden ältere Daten nach der von Ihnen gewählten Ressourcenrichtlinie (Größte löschen oder Älteste löschen) gelöscht, sobald der Grenzwert erreicht ist.

    • Wenn das Kontrollkästchen Richtlinie vor dem Start der Sammlung anwenden aktiviert ist, werden ältere Daten entsprechend Ihrer Auswahl gelöscht, bevor der Datensammlersatz die nächste Protokolldatei erstellt.

    • Wenn das Kontrollkästchen Max. Stammpfadgröße aktiviert ist, werden ältere Daten entsprechend Ihrer Auswahl gelöscht, sobald die maximale Größe des Stammprotokollordners erreicht ist.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Aktionen. Sie können die Standardwerte übernehmen oder ändern. Einzelheiten über die einzelnen Optionen finden Sie in der Tabelle mit den Eigenschaften der Aktionen.

    noteHinweis
    Über die Ordneraktionen können Sie auswählen, wie die Daten vor dem endgültigen Löschen archiviert werden. Sie können die Grenzwerte für den Daten-Manager deaktivieren, um stattdessen sämtliche Daten nach diesen Ordneraktionsregeln zu verwalten.

  5. Wenn Sie alle Änderungen vorgenommen haben, klicken Sie auf OK.

Eigenschaften des Daten-Managers

In der folgenden Tabelle werden die Optionen erläutert, die auf der Registerkarte Daten-Manager im Dialogfeld Eigenschaften konfiguriert werden können. Klicken Sie zum Aufrufen dieses Dialogfelds mit der rechten Maustaste auf den Datensammlersatz, und klicken Sie anschließend auf Daten-Manager.

 

Option Definition

Min. freier Speicherplatz

Der Speicherplatz, der auf der Festplatte verfügbar sein muss, auf der die Protokolldaten gespeichert werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden ältere Daten nach der von Ihnen ausgewählten Ressourcenrichtlinie gelöscht, sobald der Grenzwert erreicht ist.

Max. Ordner

Die Anzahl der Unterordner, die sich im Datenverzeichnis des Datensammlersatzes befinden können. Wenn diese Option aktiviert ist, werden ältere Daten nach der von Ihnen ausgewählten Ressourcenrichtlinie gelöscht, sobald der Grenzwert erreicht ist.

Ressourcenrichtlinie

Gibt an, ob die älteste oder die größte Protokolldatei (bzw. das älteste oder größte Verzeichnis) gelöscht werden soll, sobald der Grenzwert erreicht ist.

Max. Stammpfadgröße

Die Maximalgröße des Datenverzeichnisses für den Datensammlersatz einschließlich aller Unterordner. Wenn diese Option aktiviert ist, setzt diese maximale Pfadgröße die Grenzwerte für die Mindestgröße an freiem Speicherplatz und die Maximalzahl von Ordnern außer Kraft. Ältere Daten werden nach der von Ihnen ausgewählten Ressourcenrichtlinie gelöscht, sobald der Grenzwert erreicht ist.

Eigenschaften von Aktionen

In der folgenden Tabelle werden die Optionen erläutert, die auf der Registerkarte Aktionen im Dialogfeld Eigenschaften konfiguriert werden können. Klicken Sie zum Aufrufen dieses Dialogfelds mit der rechten Maustaste auf den Datensammlersatz, und klicken Sie anschließend auf Daten-Manager.

 

Option Definition

Alter

Das Alter der Datendatei in Tagen oder Wochen. Wenn Sie als Wert 0 angeben, wird dieses Kriterium nicht verwendet.

Größe

Die Größe des Ordners, in dem die Protokolldaten gespeichert werden, in Megabyte (MB). Wenn Sie als Wert 0 angeben, wird dieses Kriterium nicht verwendet.

CAB

Eine CAB-Datei. Hierbei handelt es sich um ein Format für eine Archivdatei. Solche Dateien können aus rohen Protokolldaten erstellt und bei Bedarf später extrahiert werden. Wählen Sie als Aktion, die auf der Grundlage des Alters oder der Größe ausgeführt werden soll, Erstellen oder Löschen.

Daten

Rohe Protokolldaten, die vom Datensammlersatz gesammelt werden. Nachdem eine CAB-Datei erstellt wurde, können Protokolldaten gelöscht werden, um Festplattenplatz zu sparen. Dabei bleibt eine Sicherungskopie der ursprünglichen Daten erhalten.

Bericht

Die von der Windows-Leistungsüberwachung aus den rohen Protokolldaten erstellte Berichtsdatei. Berichtsdateien können selbst dann noch aufbewahrt werden, wenn die Rohdaten oder die CAB-Datei gelöscht wurden.

Szenario 4: Anzeigen von Protokolldaten in der Leistungsüberwachung

Übersicht: Anzeigen von Protokolldaten in der Leistungsüberwachung

Zuvor erstellte Protokolle können in der Windows-Leistungsüberwachung als Berichte oder als Leistungsüberwachungsdaten angezeigt werden.

In dieser Aufgabe erfahren Sie, wie Protokolldaten in der Leistungsüberwachungsanzeige geöffnet werden. Alle in der Echtzeitanzeige der Leistungsüberwachung verfügbaren Anzeigeoptionen stehen auch für die Anzeige von Protokollen zur Verfügung.

Voraussetzungen für das Anzeigen von Protokolldaten in der Leistungsüberwachung

Für diese Aufgabe müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

  • Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren oder Leistungsprotokollbenutzer angemeldet.

  • Die Windows-Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

  • Es steht mindestens eine Protokolldatei zur Verfügung, die mit einem zuvor erstellten Datensammlersatz erstellt wurde.

Schritte zum Anzeigen von Protokolldaten in der Leistungsüberwachung

Im folgenden Verfahren wird das Laden und Anzeigen von Protokolldaten in der Leistungsüberwachung beschrieben.

So laden Sie Protokolldaten in der Leistungsüberwachung

  1. Starten Sie die Windows-Leistungsüberwachung.

  2. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Berichte, Benutzerdefiniert und dann den Datensammlersatz, dessen Protokolldaten Sie anzeigen möchten.

    noteHinweis
    Wenn nur ein Datensammlersatz konfiguriert ist und aktuell ausgeführt wird, müssen Sie den Datensammlersatz beenden, indem Sie auf Sammlungssatz anhalten klicken oder mit der rechten Maustaste auf den Namen des Datensammlersatzes klicken und Beenden im Menü auswählen.

  3. Klicken Sie im Navigationsbereich auf den Namen des Protokolls, das Sie anzeigen möchten. Die Protokolldaten werden in der Berichtsansicht geöffnet.

  4. Klicken Sie auf der Symbolleiste auf die Schaltfläche Leistungsüberwachungsansicht.

Navigieren in der Protokollansicht in der Leistungsüberwachung

  • Protokolldaten werden standardmäßig in der Liniendiagrammansicht geöffnet. In dieser Ansicht stellt die X-Achse des Diagramms die Gesamtzeit dar, in der Daten im Protokoll gesammelt wurden.

  • Wenn nur ein bestimmter Zeitraum angezeigt werden soll, klicken Sie auf die Anzeige, und ziehen Sie die Maus, bis ein Abschnitt markiert ist. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Zoom, oder drücken Sie STRG+Z.

  • Weitere Anzeigeoptionen sind in den Erläuterungen zum Anzeigen von Systemaktivitäten in Echtzeit in Szenario 2 aufgeführt.

Szenario 5: Anzeigen eines Diagnoseberichts

Übersicht: Anzeigen eines Diagnoseberichts

Die Windows-Leistungsüberwachung enthält Standardsystemberichte für das Beurteilen der Systemintegrität und die Diagnose von Problemen mit der Systemleistung.

In diesem Szenario sammeln Sie Daten, um den Systemdiagnosebericht anzuzeigen.

Voraussetzungen für das Anzeigen eines Diagnoseberichts

Für diese Aufgabe müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

  • Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren angemeldet, oder Sie haben die Windows-Leistungsüberwachung mit erhöhten Rechten gestartet.

  • Die Windows-Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

noteHinweis
Der Systemdiagnosebericht arbeitet mit dem Windows-Kernelablaufverfolgungsanbieter, auf den nur Mitglieder der lokalen Gruppe Administratoren zugreifen können.

Schritte zum Anzeigen eines Diagnoseberichts

So zeigen Sie den Systemdiagnosebericht an

  1. Starten Sie die Windows-Leistungsüberwachung.

  2. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Sammlungssätze und dann System.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Systemdiagnose, und klicken Sie dann auf Starten. Die Datensammlung beginnt.

  4. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Berichte, System und dann Systemdiagnose. Klicken Sie anschließend auf das aktuelle Datum.

  5. Wenn die Datensammlung und die Berichtgenerierung abgeschlossen sind, wird der Systemdiagnosebericht im Konsolenbereich angezeigt.

    noteHinweis
    Bei diesem Bericht werden 60 Sekunden lang Daten gesammelt. Die Erstellung des Berichts kann bis zu weiteren 60 Sekunden in Anspruch nehmen.

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