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Schritt für Schritt: Erstellen mehrsprachiger Abbilder

Betrifft: Windows 7

Übersicht

Dieses Dokument richtet sich an IT-Professionals und Bereitstellungsexperten, die mithilfe der Tools des Windows® Automated Installation Kit (Windows AIK) oder OEM Preinstallation Kit (Windows OPK) mehrsprachige Versionen von Windows Server® 2008 R2 und Windows 7 erstellen und bereitstellen möchten. Es wird eine Methode zum Erstellen mehrsprachiger Abbilder beschrieben, mit der die Anzahl der zu verwaltenden Windows-Abbilder verringert werden kann. Die Bereitstellungsmethoden werden nicht gezielt besprochen. Die Abbilder, die mit diesem Verfahren erstellt werden, können jedoch über eine Netzwerkfreigabe, einen Server oder einen Datenträger bereitgestellt werden.

Beim Erstellen mehrsprachige Abbilder werden einem Windows-Offlineabbild zuerst Sprachpakete (Language Packs) und anschließend weitere Updatepakete hinzugefügt. Das Abbild wird dann im Überwachungsmodus gestartet, und es werden Anwendungen und Treiber hinzugefügt. Abschließend wird das Abbild erneut aufgezeichnet. Mit dem neu aufgezeichneten Masterabbild werden Tests vorgenommen. Nach dem Testen des Abbilds werden nicht benötigte Sprachressourcen entfernt und regionale Abbilder erstellt. Mit diesen regionalen Abbildern kann dann die Bereitstellung erfolgen.

noteHinweis
Die Schritte dieser Anleitung sollten nur in einer Testumgebung ausgeführt werden. Abhängig von Ihrer Bereitstellungsstrategie können Sie dieses Verfahren Ihren speziellen Anforderungen entsprechend anpassen. Wenn Sie z. B. ein Language Pack aus einem Windows-Abbild entfernen und durch ein anderes ersetzen möchten, finden Sie weitere Informationen dazu unter Hinzufügen und Entfernen von Language Packs im Offlinemodus.

Die folgende Abbildung veranschaulicht den Workflow für dieses Szenario.

Neues für die Bereitstellung von Windows 7

Die Tools des Windows AIK und Windows OPK für Windows 7 enthaltenen zahlreiche Verbesserungen. In der Dokumentation zum Windows AIK und Windows OPK finden Sie eine vollständige Liste der Neuerungen. Die folgenden Verbesserungen wirken sich direkt auf das Erstellen und Bereitstellen mehrsprachiger Windows-Abbilder aus.

  • Verbesserungen der Leistung und im Umfang von Language Packs. Früher wurden Language Packs in der Regel mithilfe einer Antwortdatei einem Abbild hinzugefügt. Aufgrund der Größe der einzelnen Language Packs konnte nur eine begrenzte Anzahl von Paketen hinzugefügt werden. Für Windows 7 wurde die Größe der Language Packs verringert. Die Gesamtgröße des Windows-Abbilds erhöht sich beim Hinzufügen zahlreicher Language Packs. Durch Leistungsverbesserungen beim Installations- und Deinstallationsprozess kann dieser Umstand jedoch teilweise ausgeglichen werden. Außerdem können Sie mit dem Tool Abbildverwaltung für die Bereitstellung (Deployment Image Servicing and Management, DISM) ohne Starten des Abbilds Language Packs aus einem Abbild entfernen. Dabei können Sie DISM offline verwenden, und Sie müssen keine Antwortdatei erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zu Bereitstellungen in mehreren Sprachen.

  • Verbesserungen bei der Wartung. Die Funktionalität der Offlinewartung wurde im Windows AIK für Windows 7 mit dem neuen DISM-Befehlszeilentool erweitert. DIMS ersetzt die Tools Paket-Manager (Pkgmgr.exe), Konfigurationstool für internationale Einstellungen (Intlcfg.exe) und PEimg, die in Windows Vista® enthalten waren. Der Funktionsumfang dieser Tools ist jetzt im DISM-Befehlszeilentool zusammengefasst. Zudem wurden neue Funktionen hinzugefügt, um die Offlinewartung eines Windows 7-Abbilds zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz zur Abbildverwaltung für die Bereitstellung.

    Service Packs. Service Packs müssen noch immer installiert werden, wenn das Betriebssystem ausgeführt wird. Die Offlineinstallation wird nicht unterstützt. Die interne Struktur von Service Packs wurde jedoch verbessert. Zur Installation werden keine anderen Komponenten mehr separat vorausgesetzt. Alle erforderlichen Komponenten sind im Service Pack zusammengefasst. Neustarts laufen automatisch ab.

    Diagnose. Die Protokollierung wurde verbessert. Alle Protokolldateien sind unter %WINDIR%\Logs\ zu finden. Die protokollierten Nachrichten, Ereignisse und Fehler werden konkreter und verständlicher aufgeführt. Protokolldateien werden archiviert, wenn sie eine bestimmte Größenbeschränkung überschreiten.

    Weitere Informationen zur neuen Technologie und den internationalen Features in Windows 7 finden Sie unterWeitere Verweise.

Anforderungen und Voraussetzungen

Überprüfen Sie die folgenden Voraussetzungen und Anforderungen, bevor Sie beginnen.

Voraussetzungen

  • Praktische Kenntnisse in gängigen Desktopbereitstellungstechnologien und -prozessen. Die Schritte in dieser Anleitung setzen voraus, dass Sie eine Bereitstellungsmethode und Testinfrastruktur eingerichtet haben.

  • Grundlegende Kenntnisse im Windows-Abbilddateiformat (WIM-Format). Die Schritte in dieser Anleitung setzen voraus, dass Sie ein einzelnes Windows-Abbild in der WIM-Datei verwenden. Wenn Sie die Anzahl der von Ihnen verwalteten Abbilder verringern möchten, können Sie die niedrigste Edition von Windows verwenden, die in der WIM-Datei verfügbar ist. Anschließend aktualisieren Sie diese Edition mit DISM auf eine höhere Edition von Windows. Wenn Sie mehrere Abbilder verwalten möchten, wiederholen Sie die Schritte dieser Anleitung für jedes Windows-Abbild in der WIM-Datei, um mehrere Editionen des regionalen Windows-Abbilds zu erstellen.

  • Grundlegende Kenntnisse darin, wie sich die Lizenzierungsanforderungen für die verschiedenen Editionen von Windows auf den Eindruck auswirken, den der Endbenutzer gewinnt.

    • Wenn ein Windows-Abbild mit mehreren Language Packs versehen ist und eine einsprachige Windows-Edition bereitgestellt wird, kann der Endbenutzer in einer Liste mit den verfügbaren Sprachen die gewünschten Sprache auswählen. Sobald die Sprache ausgewählt und der Computer neu gestartet wurde, werden alle anderen Language Packs vom Computer gelöscht.

    • Nur bei der Ultimate- und der Enterprise-Edition von Windows 7 kann der Endbenutzer zwischen mehreren Anzeigesprachen auf einem einzelnen Computer wechseln. Für Windows Server 2008 R2 können Sie unter allen Versionen mehrere Language Packs installieren.

Anforderungen

  • Eine Windows 7-Produkt-DVD. Windows 7 wird als einzelnes Abbild mit der WIM-Datei erstellt und verteilt. Die WIM-Datei enthält mehrere Editionen von Windows-Abbildern. Sie erstellen mit einem der Windows-Abbilder aus der Datei install.wim auf der Produkt-DVD ein mehrsprachiges Abbild. Zum Erstellen einer Distributionsfreigabe verwenden Sie alle Ressourcen auf der Produkt-DVD.

  • Ein Speicherort im Netzwerk für die Distributionsfreigabe. Für die Verfahren in diesem Dokument werden \\MyNetworkShare\my_distribution und \\MyNetworkShare\regional _distribution verwendet.

  • Mindestens ein Language Pack von Windows 7. Ein Language Pack ist ein Paket (CAB-Datei), das Dateien, Schriftarten und weitere Ressourcen enthält, die für eine bestimmte Sprache lokalisiert sind. Language Packs sind für alle Editionen von Windows über Volumenlizenzprogramme erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft-Website für Volumenlizenzen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=125893, möglicherweise in englischer Sprache). Die Verfahren in diesem Dokument setzen voraus, dass Sie die Language Packs unter E:\Test\Langpacks gespeichert haben.

    Mindestens ein Language Pack von Windows PE. Kopieren Sie die Windows PE-Language Packs aus dem Windows OPK oder Windows AIK. Sie finden beispielsweise die Windows PE-Language Packs im Verzeichnis <CD_Stamm>:\WinPE_LangPacks. Die Verfahren in diesem Dokument setzen voraus, dass Sie diese Language Packs in das Verzeichnis E:\Test\Langpacks kopiert haben.

  • Ein Testcomputer, auf dem Sie Windows installieren und testen können.

  • Ein Arbeitsstationscomputer mit internationalen Versionen des installierten Windows AIK oder Windows OPK. Weitere Informationen zum Herunterladen des Windows AIK finden Sie im Windows Automated Installation Kit für Windows 7 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=53552, möglicherweise in englischer Sprache). Die Verfahren in diesem Dokument setzen voraus, dass Sie ein Testverzeichnis auf der Arbeitsstation erstellt haben. Erstellen Sie vor Beginn die folgenden Ordner auf dem Arbeitsstationscomputer:

    • E:\Test\Langpacks

    • E:\Test\Offline

    • E:\Test\Images

    • E:\Test\WinPE_LangPacks

    • E:\Test\WinRE

    Das Windows AIK (und Windows OPK) enthält eine Reihe neuer und aktualisierter Tools und Technologien, die eine mehrsprachige Bereitstellung für Windows 7 unterstützen. Die folgenden Tools sind für die Verfahren erforderlich, die in dieser Anleitung beschrieben werden.

     

    NameBeschreibung

    Abbildverwaltung für die Bereitstellung (Deployment Image Servicing and Management, DISM)

    Ein Befehlszeilentool, mit dem Windows-Pakete, wie Sicherheitsupdates, Treiber und Language Packs, einer Windows-Offlineabbilddatei hinzugefügt werden können. Mit DISM können auch Informationen zu einer WIM-Datei sowie den installierten Komponenten und Konfigurationen abgerufen werden, z. B. die internationalen Einstellungen. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz zur Abbildverwaltung für die Bereitstellung.

    Expand.exe

    Ein Befehlzeilentool zum Erweitern von CAB-Dateien. Weitere Informationen finden Sie unter Expand (Befehlszeilenoptionen).

    ImageX

    Ein Befehlzeilentool zum Anwenden von Windows-Abbildern oder zum Aufzeichnen einer Installation von Windows in einer WIM-Datei. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz zu ImageX.

    Lang.ini

    Eine Konfigurationsdatei, die im Rahmen von Windows Setup verwendet wird. Die Datei Lang.ini enthält eine Liste mit den verfügbaren Language Packs, den Orten, an denen sich die Language Packs befinden, sowie die Standardsprache, die für Windows Setup verwendet werden soll. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zu Bereitstellungen in mehreren Sprachen.

    Systemvorbereitungstool (Sysprep)

    Ein Befehlzeilentool zum Vorbereiten eines Abbilds für die Bereitstellung auf mehreren Zielcomputern. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz zu Sysprep.

    Windows Preinstallation Environment (Windows PE)

    Ein minimales Betriebssystem mit eingeschränkten Diensten. Es kann für folgende Aufgaben verwendet werden: Starten eines Computers ohne Betriebssystem, Partitionieren und Formatieren von Festplatten, Kopieren von Datenträgerabbildern und Initiieren von Windows Setup von einer Netzwerkfreigabe. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz zu Windows PE.

    Windows-Wiederherstellungsumgebung (Windows Recovery Environment, Windows RE)

    Eine erweiterbare Wiederherstellungsplattform, die auf Windows PE basiert.

Schritt 1: Kopieren von Language Packs in eine Distributionsfreigabe

In diesem Schritt kopieren Sie den Inhalt der Windows 7-DVD in einen Ordner auf dem Arbeitsstationscomputer, anschließend fügen Sie die Language Packs einem Unterverzeichnis dieses Ordner hinzu. Der Ordner, der den DVD-Inhalt und die Language Packs enthält, wird als Distributionsfreigabe bezeichnet. Dieser Speicherort kann alles enthalten, was Sie zum Bereitstellen von Windows auf einem Computer benötigen, einschließlich der Language Packs, Drittanbietertreiber, Anwendungen und Pakete.

Ziel: Sie fügen einer Distributionsfreigabe Language Packs hinzu. Damit bleibt das Abbild kleiner und die Language Packs sind verfügbar, sodass sie beim Ausführen von Windows Setup hinzugefügt werden können. Beim Starten von Windows Setup wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie die Sprache für die Windows Setup-Benutzeroberfläche auswählen können. Nach der Seite Jetzt installieren können Sie auf einer weiteren Seite die Benutzeroberfläche des Betriebssystems auswählen.

noteHinweis
Die in der Distributionsfreigabe hinzugefügten Sprachen sind beim Ausführen des Betriebssystems nur dann verfügbar, wenn Sie auf der Seite, die auf die Seite Jetzt installieren folgt, als Benutzeroberflächensprache ausgewählt werden. Wenn Sie eine Sprache in der Distributionsfreigabe als Benutzeroberflächensprache für das Betriebssystem auswählen, dauert das Setup länger, da die ausgewählte Sprache im Windows-Abbild installiert wird.

Wird ein Language Pack der Distributionsfreigabe hinzugefügt, muss es dem Windows-Abbild nicht hinzugefügt werden.

So kopieren Sie Language Packs in eine Distributionsfreigabe
  1. Erstellen Sie auf dem lokalen Arbeitsstationscomputer einen Ordner für die Windows 7-Verteilung. Beispiel: C:\my_distribution.

  2. Kopieren Sie den gesamten Inhalt der Windows 7-DVD in die Distributionsfreigabe.

  3. Entfernen Sie das Schreibschutzattribut für die Dateien, die geändert werden.

  4. Kopieren Sie jedes Language Pack (Lp.cab) und seinen übergeordneten Ordner in die Distributionsfreigabe. Beispiele:

    Mkdir C:\my_distribution\langpacks\hr-HR
    
    Mkdir C:\my_distribution\langpacks\pl-PL
    
    Mkdir C:\my_distribution\langpacks\cs-CZ
    
    Mkdir C:\my_distribution\langpacks\hu-HU
    
    Mkdir C:\my_distribution\langpacks\sr-Latn-CS
    
    Mkdir C:\my_distribution\langpacks\sk-SK
    
    Mkdir C:\my_distribution\langpacks\sl-SI
    
    XCopy E:\test\Langpacks\hr-HR\lp.cab C:\my_distribution\Langpacks\hr-HR
    
    XCopy E:\test\Langpacks\pl-PL\lp.cab C:\my_distribution\Langpacks\pl-PL
    
    XCopy E:\test\Langpacks\cs-CZ\lp.cab C:\my_distribution\Langpacks\cs-CZ
    
    XCopy E:\test\Langpacks\hu-HU\lp.cab C:\my_distribution\Langpacks\hu-HU
    
    XCopy E:\test\Langpacks\Sr-Lain-CS\lp.cab C:\my_distribution\Langpacks\Sr-Latin-CS
    
    XCopy E:\test\Langpacks\sk-SK\lp.cab C:\my_distribution\Langpacks\sk-SK
    
    XCopy E:\test\Langpacks\sl-SI\lp.cab C:\my_distribution\Langpacks\sl-SI
    

Sie müssen die Datei Lang.ini neu erstellen, damit die Language Packs, die der Distributionsfreigabe hinzugefügt wurden, beim Ausführen von Windows Setup verfügbar sind. Weitere Informationen finden Sie unter Schritt 4: Neuerstellen der Datei "Lang.ini".

Schritt 2: Hinzufügen von Language Packs und Updates zu einem Windows-Abbild

In diesem Schritt fügen Sie dem Windows-Abbild mithilfe von DISM Language Packs hinzu. Nachdem Sie Language Packs hinzugefügt haben, fügen Sie Updatepakete hinzu. Das gleiche Verfahren kann auch zum Hinzufügen von Benutzeroberflächen-Sprachpaketen (Language Interface Packs, LIPs) verwendet werden. Die Windows-Abbilder können in einer beliebigen Sprache vorliegen. Sie können beispielsweise mit einem englischsprachigen (en-US) Abbild beginnen und die Unterstützung für Deutsch (de-DE) und Französisch (fr-FR) hinzufügen.

ImportantWichtig
Bei dem Windows-Abbild muss es sich um ein erst kürzlich installiertes und aktuelles Windows-Abbild handeln. Dadurch wird sichergestellt, dass das Windows-Abbild keine ausstehenden Onlineaktionen enthält.

Installieren Sie kein Language Pack nach einem Update. Wenn Sie vor dem Installieren eines Language Packs ein Update (Hotfix, allgemeine Vertriebsversion [GDR] oder Service Pack [SP]) mit sprachabhängigen Ressourcen installieren, werden die im Update enthaltenen sprachspezifischen Änderungen nicht angewendet, und das Update muss erneut installiert werden. Installieren Sie die Language Packs immer vor den Updates.

Fügen Sie dem Abbild nicht dieselben Language Packs hinzu, die Sie der Distributionsfreigabe hinzugefügt haben.

Ziel: Sie fügen einem Windows-Abbild Language Packs hinzu, um die Setupdauer für den Endbenutzer zu verringern. Wenn Sie dem Windows-Abbild Language Packs hinzufügen, kann der Endbenutzer in einem Dialogfeld seine bevorzugte Sprache auswählen. Bei Windows-Editionen mit einer einzigen Sprache werden alle nicht verwendeten Sprachen aus dem Betriebssystem entfernt, sobald der Endbenutzer den Computer neu startet. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zu Bereitstellungen in mehreren Sprachen.

So fügen Sie Language Packs und Updates hinzu
  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools mit erhöhten Rechten. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Windows OPK oder auf Windows AIK, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools, und klicken Sie anschließend auf Als Administrator ausführen.

  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, um den Namen oder die Indexnummer für das zu ändernde Abbild abzurufen:

    Dism /Get-WIMInfo /WimFile:C:\my_distribution\sources\install.wim
    

    Notieren Sie den Index- oder Namenswert des Abbilds, das Sie ändern möchten.

  3. Stellen Sie das Abbild mithilfe von DISM bereit. Beispiel:

    noteHinweis
    Erstellen Sie den Ordner C:\DismLogs zum Speichern der Protokolle, bevor Sie diesen Befehl ausführen.

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountOSInstallWim.log /Mount-Wim /WimFile:C:\my_distribution\sources\install.wim /Name:"Windows 7 HOMEPREMIUM" /MountDir:E:\test\offline
    
  4. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um dem bereitgestellten Offlineabbild aus einem Language Pack-Speicher ein Language Pack hinzuzufügen. Sie können mehrere Pakete über eine Befehlszeile hinzufügen:

    Dism /image:E:\test\offline /LogPath:C:\DismLogs\AddLangPack.log /Add-Package /PackagePath:E:\test\LangPacks\de-DE\LP.cab /PackagePath:E:\test\Langpacks\fr-FR\LP.cab /PackagePath:E:\test\Langpacks\nl-NL\LP.cab /PackagePath:E:\test\Langpacks\it-IT\LP.cab /PackagePath:E:\test\Langpacks\nb-NO\LP.cab /PackagePath:E:\test\Langpacks\sv-SE\LP.cab
    
  5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, um weitere Betriebssystemupdates hinzuzufügen (z. B. Hotfixes und allgemeine Vertriebsversionen). Sie können mehrere Pakete über eine Befehlszeile hinzufügen: Die Pakete werden entsprechend ihrer Reihenfolge in der Befehlszeile installiert.

    Dism /image:E:\test\offline /LogPath:C:\DismLogs\AddPackage.log /Add-Package /PackagePath:E:\test\updates\package1.cab /PackagePath:E:\test\updates\package2.cab ...
    
  6. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, um die Änderungen zu übernehmen und die Bereitstellung des Abbilds aufzuheben:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    

Schritt 3: Hinzufügen von Language Packs zum Standardstartabbild

In diesem Schritt fügen Sie der Standarddatei Boot.wim eine Sprachunterstützung hinzu. Die Standarddatei Boot.wim enthält zwei Abbilder (als Abbild 1 und 2 indiziert). Sie müssen dem als Nummer 2 indizierten Abbild eine Sprachunterstützung hinzufügen.

Ziel: Sie fügen der Standarddatei boot.wim Language Packs hinzu, um Windows Setup in einer anderen Sprache auszuführen als der Sprache, die Sie für das Betriebssystem auswählen.

noteHinweis
Dieser Schritt ist optional. Wenn Sie diesen Schritt abschließen, können Sie Windows Setup in einer anderen Sprache als der Sprache ausführen, die Sie für das Betriebssystem auswählen. Die Schriftartunterstützung für alle Sprachen wird hier jedoch nicht erwähnt.

Wenn Sie Windows Setup über Windows PE oder startbare Medien ausführen, finden Sie weitere Informationen unter Exemplarische Vorgehensweise: Hinzufügen der Unterstützung mehrerer Sprachen zu Windows Setup.

So fügen Sie Language Packs zum Standardstartabbild hinzu
  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools mit erhöhten Rechten. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Windows OPK oder auf Windows AIK, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools, und klicken Sie anschließend auf Als Administrator ausführen.

  2. Verwenden Sie DISM, um Index 2 der Datei Boot.wim bereitzustellen. Beispiel:

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountBootWim.log /Mount-Wim /WimFile:C:\my_distribution\sources\boot.wim /Index:2 /MountDir:E:\test\offline
    
  3. Fügen Sie dem bereitgestellten Abbild für jede Sprache, die unterstützt werden soll, Language Packs für Windows PE Setup hinzu. Beispiel:

    Dism /image:E:\test\offline /LogPath:C:\DismLogs\AddWinPELangPack.log /Add-Package /PackagePath:E:\test\WinPE_LangPacks\hr-HR\winpe-setup_hr-HR.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_LangPacks\hr-HR\winpe-setup-client_hr-HR.cab /PackagePath:E:\Test\WinPE_Langpacks\pl-PL\winpe-setup_pl-PL.cab /PackagePath:E:\Test\WinPE_Langpacks\pl-PL\winpe-setup-client_pl-PL.cab /PackagePath:E:\Test\WinPE_Langpacks\es-CZ\winpe-setup_es-CZ.cab /PackagePath:E:\Test\WinPE_Langpacks\es-CZ\winpe-setup-client_es-CZ.cab /PackagePath:E:\Test\WinPE_Langpacks\hu-HU\winpe-setup_hu-HU.cab /PackagePath:E:\Test\WinPE_Langpacks\hu-HU\winpe-setup-client_hu-HU.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sr-Latn-CS\winpe-setup_sr-Latn-CS.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sr-Latn-CS\winpe-setup-client_sr-Latn-CS.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sk-SK\winpe-setup_sk-SK.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sk-SK\winpe-setup-client_sk-SK.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sl-SI\winpe-setup_sl-SI.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sl-SI\winpe-setup-client_sl-SI.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\nl-NL\winpe-setup_nl-NL.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\nl-NL\winpe-setup-client_nl-NL.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\de-DE\winpe-setup_de-DE.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\de-DE\winpe-setup-client_de-DE.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\it-IT\winpe-setup_it-IT.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\it-IT\winpe-setup-client_it-IT.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\nb-NO\winpe-setup_nb-NO.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\nb-NO\winpe-setup-client_nb-NO.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sv-SE\winpe-setup_sv-SE.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\sv-SE\winpe-setup-client_sv-SE.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\fr-FR\winpe-setup_fr-FR.cab /PackagePath:E:\test\WinPE_Langpacks\fr-FR\winpe-setup-client_fr-FR.cab
    
    noteHinweis
    Diese Language Packs für das Setup sind nur für Clienteditionen von Windows verfügbar. Für Windows Server müssen Sie CAB-Dateien von winpe-setup-server verwenden.

  4. Kopieren Sie die Sprachressourcen für jede Sprache aus dem Ordner Sources in die Distributionsfreigabe. Beispiel:

    xcopy E:\test\offline\sources\hr-HR\ C:\my_distribution\sources\hr-HR ... /cherkyi
    
    xcopy E:\test\offline\sources\license\hr-HR C:\my_distribution\sources\license\hr-HR ... /cherkyi
    
  5. Heben Sie die Bereitstellung des Abbilds mithilfe von DISM auf, und führen Sie einen Commit für die Änderungen aus. Beispiel:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    

Schritt 4: Neuerstellen der Datei "Lang.ini"

In diesem Schritt erstellen Sie die Datei "Lang.ini".

Ziel: Die Datei Lang.ini dient zum Identifizieren der Language Packs, die sich im Abbild sowie in der Windows-Verteilungsfreigabe befinden. Deshalb müssen Sie die Datei Lang.ini jedes Mal neu erstellen, wenn Sie der Distributionsfreigabe Sprachpakete hinzufügen bzw. daraus entfernen, damit die vorgenommenen Ändeungen enthalten sind. Außerdem muss die Datei Lang.ini, die für die Datei Boot.wim verwendet wurde, mit der für das Betriebssystem verwendeten Datei Lang.ini übereinstimmen. Kopieren Sie deshalb die aktualisierte Datei Lang.ini in den Ordner Source der Datei Boot.wim.

So erstellen Sie die Datei "Lang.ini" neu
  1. Stellen Sie das Windows-Abbild mithilfe von DISM bereit. Beispiel:

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountOSInstallWim.log /Mount-Wim /WimFile:C:\my_distribution\sources\install.wim /Name:"Windows 7 HOMEPREMIUM" /MountDir:E:\test\offline
    
  2. Erstellen Sie die Datei Lang.ini neu. Beispiel:

    Dism /image:E:\test\offline /Gen-LangINI /distribution:C:\my_distribution
    

    Die neue Datei Lang.ini wird dem Ordner Sources der Windows-Verteilung hinzugefügt. Sie werden nicht aufgefordert, das Überschreiben der vorhandenen Datei Lang.ini zu bestätigen. Die vorhandene Datei Lang.ini wird automatisch überschrieben.

  3. Optional: Überprüfen Sie die Informationen zu allen internationalen Einstellungen im Windows-Offlineabbild. Beispiel:

    Dism /image:E:\test\offline /distribution:C:\my_distribution /Get-Intl
    
  4. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, um die Änderungen zu übernehmen und die Bereitstellung des Abbilds aufzuheben:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    
    noteHinweis
    Die folgenden Schritte sind optional. Die folgenden Schritte sind nur erforderlich, wenn Sie der Abbilddatei Boot.wim Language Packs wie in "Schritt 3: Hinzufügen von Language Packs zum Standardstartabbild" beschrieben hinzugefügt haben.

  5. Verwenden Sie DISM, um Index 2 der Datei Boot.wim bereitzustellen. Beispiel:

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountBootWim.log /Mount-Wim /WimFile:C:\my_distribution\sources\boot.wim /Index:2 /MountDir:E:\test\offline
    
  6. Kopieren Sie die Datei Lang.ini an den Speicherort der Datei Boot.wim. Beispiel:

    Xcopy C:\my_distribution\sources\lang.ini E:\test\offline\sources\lang.ini
    
  7. Übernehmen Sie die Änderungen, und heben Sie die Bereitstellung des Abbilds auf. Beispiel:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    

Schritt 5: Starten im Überwachungsmodus, Hinzufügen von Anwendungen und Ausführen von Sysprep

In diesem Schritt wird das Windows-Abbild auf einem Testcomputer installiert und im Überwachungsmodus gestartet. Während der Computer im Überwachungsmodus ausgeführt wird, fügen Sie Anwendungen hinzu, die online installiert werden müssen. Außerdem testen Sie das Betriebssystem. Nachdem Sie Anwendungen hinzugefügt und den Computer getestet haben, führen Sie Sysprep aus. Mit diesem Tool bereiten Sie das Abbild für die Bereitstellung auf einem Computer vor, der dann dem Endbenutzer übergeben wird.

Ziel: Installieren Sie das Windows-Abbild auf einem Computer, sodass es getestet werden kann. Sie können Anwendungen hinzufügen, die beim Ausführen des Betriebssystems installiert werden müssen. Starten Sie das System im Überwachungsmodus, um die Windows-Willkommensseite (auch Out-of-Box-Experience bzw. OOBE genannt) zu überspringen und schneller den Desktop aufzurufen.

So starten Sie im Überwachungsmodus
  1. Führen Sie zum Starten und Testen eines Computers im Überwachungsmodus eine der folgenden Aktionen aus:

    • Bei einer beaufsichtigten Installation drücken Sie auf der Windows-Willkommensseite die Tastenkombination STRG+UMSCHALTTASTE+F3.

    • Fügen Sie bei einer unbeaufsichtigten Installation die Microsoft Windows-Bereitstellungskomponente der Konfigurationsphase oobeSystem hinzu. Geben Sie für die Einstellung Reseal\ Mode die Option Audit an. Wenn Windows die Installation abschließt, wird der Computer im Überwachungsmodus neu gestartet.

    • Führen Sie in einem Eingabeaufforderungsfenster den Befehl sysprep /audit aus.

    Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zum Überwachungsmodus.

  2. Installieren Sie Microsoft® Office oder andere Anwendungen, und testen Sie den Computer. Weitere Informationen finden Sie unter Anpassen von Windows im Überwachungsmodus.

  3. Bereiten Sie den Computer für die Bereitstellung vor, indem Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:

    • Führen Sie im Überwachungsmodus den Befehl Sysprep mit den Optionen /oobe /shutdown /generalize aus.

    • Bei unbeaufsichtigten Installationen legen Sie für die Einstellung Microsoft-Windows-Deployment\Reseal\Mode den Wert oobe fest. Weitere Informationen zu dieser Einstellung finden Sie in der Referenz für die unbeaufsichtigte Windows Setup-Installation (Unattended.chm).

    Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz zu Sysprep.

Schritt 6: Aufzeichnen des Abbilds mit ImageX

In diesem Schritt zeichnen Sie das Windows-Abbild des Testcomputers auf und speichern es zur Verwendung als Masterabbild.

Ziel: Speichern Sie eine Kopie eines vollständig getesteten Betriebssystems in einer WIM-Datei.

ImportantWichtig
ImageX muss Windows Preinstallation Environment (Windows PE) hinzugefügt werden, damit dieser Schritt ausgeführt werden kann. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Windows PE-Abbilds.

So zeichnen Sie das Abbild auf
  1. Starten Sie den Testcomputer mithilfe von Windows PE.

  2. Öffnen Sie an der Windows PE-Eingabeaufforderung das Verzeichnis, das ImageX enthält. Beispiel:

    cd X:\Windows\System32
    
  3. Zeichnen Sie das Windows-Abbild auf. Beispiel:

    imagex /capture C:\ C:\install.wim "Windows 7 Master Image"
    

    Optional können Sie dem Befehl imagex /capture zusätzlich folgende Optionen hinzufügen: /boot, /check, /compress, /config, /scroll und /verify. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie imagex /? an einer Eingabeaufforderung eingeben.

  4. Kopieren Sie das Abbild in die Distributionsfreigabe. Beispiel:

    net use N: \\MyNetworkShare\my_distribution
    
    xcopy C:\install.wim N:\sources\install.wim
    

Schritt 7: Erstellen regionaler Abbilder durch Entfernen von Language Packs

In diesem Schritt erstellen Sie ein regionales Windows-Abbild, indem Sie Language Packs im Offlinemodus aus dem Masterabbild entfernen.

Ziel: Ändern Sie das Masterabbild, ohne dass ein weiterer Test durchlaufen werden muss. Erstellen Sie ein regionales Abbild, das nur die für die Bereitstellung in einer bestimmten Region erforderlichen Sprachen enthält. Entfernen Sie dazu offline die nicht benötigten Language Packs, ohne das Abbild zu starten.

ImportantWichtig
Entfernen Sie keine Language Packs aus einem Windows-Offlineabbild, solange noch Onlineaktionen ausstehen. Bei dem Windows-Abbild muss es sich um ein erst kürzlich installiertes und aktuelles Windows-Abbild handeln. Dadurch ist sichergestellt, dass für das Windows-Abbild keine ausstehenden Onlineaktionen vorhanden sind, die einen Neustart erfordern.

So entfernen Sie ein Language Pack mithilfe von DISM
  1. Suchen Sie das Windows-Masterabbild, aus dem Sie Sprachen entfernen möchten, und kopieren Sie es auf den Arbeitsstationscomputer. Beispiele:

    net use N: \\MyNetworkShare\my_distribution
    
    xcopy N:\sources\install.wim E:\test\images\install.wim
    
  2. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools mit erhöhten Rechten. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Windows OPK oder auf Windows AIK, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools, und klicken Sie anschließend auf Als Administrator ausführen.

  3. Geben Sie den folgenden Befehl zum Bereitstellen des Windows-Abbilds ein.

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountOSInstallWim.log /Mount-WIM /WimFile:E:\test\images\install.wim /Name:"Windows 7 HOMEPREMIUM"  /MountDir:E:\test\offline
    
  4. Optional: Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die im Offlineabbild installierten Sprachen aufzuführen:

    Dism /Image:E:\test\offline /Get-Packages
    

    Mithilfe von >packagelist.txt kann die Liste in die Textdatei PackageList ausgegeben werden. Notieren Sie sich die Paketidentität des Language Packs, das Sie entfernen möchten.

  5. Entfernen Sie das Language Pack aus dem Abbild. Innerhalb einer einzelnen Befehlszeilenanweisung können mehrere CAB-Dateien entfernt werden.

    noteHinweis
    Sie können die Paketidentität mit der Option /PackageName angeben, oder Sie können mit der Option /PackagePath auf die ursprüngliche Quelle des Pakets verweisen. Beispiel:

    Dism /Image:E:\test\offline /LogPath:C:\DismLogs\RemovePackage.log /Remove-Package /PackagePath:E:\test\LangPacks\fr-FR\LP.cab ...
    

    Weitere Informationen finden Sie unter Befehlszeilenoptionen zum Warten von Betriebssystempaketen.

  6. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Änderungen zu übernehmen und die Bereitstellung des Abbilds aufzuheben:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    
noteHinweis
Wiederholen Sie diesen Schritt, um dieselben Setup-Language Packs aus der Datei Boot.wim zu entfernen. Dadurch wird sichergestellt, dass für Windows Setup und das Betriebssystem dieselben Language Packs verfügbar sind.

Schritt 8: Neuerstellen der Datei "Lang.ini" für das regionale Abbild

In diesem Schritt erstellen Sie die die Datei "Lang.ini" neu.

Ziel: Die Datei Lang.ini dient zum Identifizieren der Language Packs, die sich im Abbild sowie in der Windows-Verteilungsfreigabe befinden. Deshalb müssen Sie die Datei Lang.ini jedes Mal neu erstellen, wenn Sie der Distributionsfreigabe Sprachpakete hinzufügen bzw. daraus entfernen.

So erstellen Sie die Datei "Lang.ini" für das regionale Abbild neu
  1. Kopieren Sie das regionale Abbild in die lokale Distributionsfreigabe. Beispiel:

    xcopy E:\test\images\install.wim C:\my_distribution\sources\install.wim
    
  2. Entfernen Sie für die Language Packs, die Sie aus dem Abbild entfernt haben, die Setupressourcen aus der Distributionsfreigabe. Beispiel:

    rd C:\my_distribution\sources\license\fr-FR /q
    
  3. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools mit erhöhten Rechten. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Windows OPK oder auf Windows AIK, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools, und klicken Sie anschließend auf Als Administrator ausführen.

  4. Stellen Sie das Windows-Abbild bereit. Beispiel:

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountOSInstallWim.log /Mount-WIM /WimFile:C:\my_distribution\sources\install.wim /Name:"Windows 7 HOMEPREMIUM" /MountDir:E:\test\offline
    
  5. Erstellen Sie die Datei Lang.ini neu, und legen Sie die zu verwendenden internationalen Standardwerte fest. Beispiel:

    Dism /image:E:\test\offline /Gen-LangINI /distribution:C:\my_distribution /Set-AllIntl:de-DE
    

    Die neue Datei Lang.ini wird dem Ordner Sources der Windows-Verteilung hinzugefügt. Sie werden nicht aufgefordert, das Überschreiben der vorhandenen Datei Lang.ini zu bestätigen. Die vorhandene Datei Lang.ini wird automatisch überschrieben.

  6. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Änderungen zu übernehmen und die Bereitstellung des Abbilds aufzuheben:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    
  7. Kopieren Sie die regionale Distributionsfreigabe auf das zur Installation verwendete Wechselmedium, in die Netzwerkfreigabe oder auf den Server. Beispiel:

    net use N: \\MyNetworkShare\regional_distribution
    
    xcopy C:\my_distribution\* N:\ /cherkyi
    

Schritt 9: Erstellen eines mehrsprachigen Windows RE-Abbilds

In diesem Schritt fügen Sie dem Windows RE-Abbild Language Packs hinzu. Mit diesem Abbild kann das Betriebssystem in kritischen Situation repariert oder wiederhergestellt werden.

Ziel: Ändern Sie das Windows RE-Abbild zur Unterstützung weiterer Sprachen. Um die Zuverlässigkeit in kritischen Situationen zu verbessern, können Sie Windows RE auf einer separaten Partition des Computers oder auf separaten Wiederherstellungsmedien (z. B. auf einer CD-ROM oder DVD-ROM) bereitstellen.

noteHinweis
Dieser Schritt ist optional. Standardmäßig wird Windows RE beim Windows Setup auf der Windows-Partition installiert. Wenn Sie diesen Schritt nicht ausführen, wird das Windows RE-Standardabbild verwendet. Die Sprachen stimmen dann jedoch nicht mit denen im mehrsprachigen Betriebssystemabbild überein, das ursprünglich auf dem Computer bereitgestellt wurde. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz zur Windows-Wiederherstellung.

So erstellen Sie ein mehrsprachiges Windows RE-Abbild
  1. Öffnen Sie auf dem Arbeitsstationscomputer eine Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools mit erhöhten Rechten. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Windows OPK oder auf Windows AIK, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools, und klicken Sie anschließend auf Als Administrator ausführen.

  2. Suchen Sie das regionale Windows-Abbild, für das Sie ein Wiederherstellungsabbild erstellen möchten, und kopieren Sie es auf den Arbeitsstationscomputer. Beispiele:

    net use N: \\MyNetworkShare\regional_distribution
    
    xcopy N:\sources\install.wim E:\test\images\install.wim
    
  3. Stellen Sie das Windows-Abbild bereit. Beispiel:

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountOSInstallWim.log /Mount-WIM /WimFile:E:\test\images\install.wim /Name:"Windows 7 HOMEPREMIUM" /MountDir:E:\test\offline
    
  4. Kopieren Sie das Windows RE-Abbild aus dem bereitgestellten Windows 7-Abbild. Beispiel:

    copy E:\test\offline\windows\system32\recovery\winre.wim E:\test\winre
    
  5. Geben Sie den folgenden Befehl zum Bereitstellen des Betriebssystemabbilds ein.

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Discard
    
  6. Stellen Sie die Kopie des Windows RE-Abbilds zur Bearbeitung bereit. Beispiel:

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountWinRE.log /Mount-WIM /WimFile:E:\test\winre\winre.wim /Index:1 /MountDir:E:\test\offline
    
  7. Fügen Sie dem bereitgestellten Windows RE-Abbild Windows PE-Language Packs hinzu. Sie können mehrere Pakete mit einem Befehlssatz hinzufügen:

    Dism /image:E:\test\offline /LogPath:C:\DismLogs\AddLangPack.log /Add-Package /PackagePath: E:\test\WinPE_LangPacks\de-DE\lp_de-DE.cab ...
    
    ImportantWichtig
    Weitere Windows PE-Feature Packs sind in den internationalen Versionen des Windows OPK oder Windows AIK im folgenden Verzeichnis enthalten: C:\Programme\Windows AIK\Tools\PETools\x86\WinPE_FPs\. Für jede Sprache sollten außerdem die Language Packs für mindestens folgende Feature Packs hinzugefügt werden:

    • Winpe-scripting

    • Winpe-setup

    • Winpe-setup-client

    • Winpe-srt

    • Winpe-wmi

    • Winpe-wds

    Weitere Informationen zu zusätzlichen Anpassungen finden Sie unter Exemplarische Vorgehensweise: Erstellen eines Windows RE-Abbilds

  8. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Änderungen zu übernehmen und die Bereitstellung des Abbilds aufzuheben:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    
  9. Stellen Sie das Betriebssystemabbild bereit, und kopieren Sie das benutzerdefinierte Windows RE-Abbild wieder zurück in das Betriebssystemabbild.

    Dism /LogPath:C:\DismLogs\MountOSInstallWim.log /Mount-WIM /WimFile:E:\test\images\install.wim /Name:"Windows 7 HOMEPREMIUM" /MountDir:E:\test\offline
    
    copy E:\test\winre\winre.wim E:\test\offline\windows\system32\recovery
    
  10. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Änderungen zu übernehmen und die Bereitstellung des Abbilds aufzuheben:

    Dism /Unmount-WIM /MountDir:E:\test\offline /Commit
    

Bereitstellen eines mehrsprachigen Abbilds

In den Verfahren dieses Dokuments wird erläutert, wie Sie ein mehrsprachiges Masterabbild erstellen und dieses Masterabbild zum Erstellen regionaler Abbilder verwenden. Nach dem Erstellen der regionalen Abbilder gibt es verschiedene Optionen für die Bereitstellung.

Weitere Verweise

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