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Grundlegendes zu Clustervalidierungstests: Clusterkonfiguration

Betrifft: Windows Server 2008 R2

Mittels Clusterkonfigurationstests ist es einfacher, die Clustereinstellungen zu prüfen und festzustellen, ob sie ordnungsgemäß konfiguriert wurden. Die Clusterkonfigurationstests können nur für vorhandene Cluster (nicht für Server, für die ein Cluster geplant ist) durchgeführt werden. Die Tests umfassen Folgendes:

  • Clusterhauptgruppen aufführen: Mit diesem Test werden Informationen zum verfügbaren Speicher und zu den Ressourcengruppen aufgeführt, die vom Cluster selbst verwendet werden.

  • Clusternetzwerkinformationen auflisten: Mit diesem Test werden clusterspezifische Netzwerkeinstellungen aufgeführt, die in der Clusterkonfiguration gespeichert sind. So werden beispielsweise Einstellungen aufgeführt, die beeinflussen, wie oft Taktsignale zwischen Servern im selben Subnetz und wie oft Taktsignale zwischen Servern in verschiedenen Subnetzen gesendet werden.

  • Clusterressourcen aufführen: Mit diesem Test werden Details für alle Ressourcen aufgeführt, die im Cluster konfiguriert sind.

  • Clustervolumes aufführen: Mit diesem Test werden Informationen zu Volumes im Clusterspeicher aufgeführt.

  • Geclusterte Dienste und Anwendungen aufführen: Mit diesem Test werden die Dienste und Anwendungen aufgeführt, die konfiguriert wurden, um im Cluster ausgeführt zu werden.

  • Quorumkonfiguration überprüfen: Mit diesem Test wird überprüft, ob die Quorumkonfiguration für den Cluster optimal ist. Weitere Informationen zu Quorumkonfigurationen finden Sie unter Grundlegendes zu Quorumkonfigurationen in einem Failovercluster.

  • Ressourcenstatus überprüfen: Mit diesem Test wird überprüft, ob Clusterressourcen online sind. Außerdem werden die Clusterressourcen aufgeführt, die in separaten Ressourcenmonitoren ausgeführt werden. Wenn eine Ressource in einem separaten Ressourcenmonitor ausgeführt wird, liegt das normalerweise daran, dass ein Ressourcenfehler aufgetreten ist und der Clusterdienst die Ausführung der Ressource in einem separaten Ressourcenmonitor aufgenommen hat (sodass bei einem erneuten Fehler Auswirkungen auf andere Ressourcen weniger wahrscheinlich sind).

  • Dienstprinzipalname überprüfen: Mit diesem Test wird überprüft, ob ein Dienstprinzipalname für alle Ressourcen vorhanden ist, für die Kerberos aktiviert wurde.

  • Volumekonsistenz überprüfen: Mit diesem Test wird nach Volumes gesucht, die als inkonsistent ("fehlerhaft") gekennzeichnet sind. Werden solche Volumes gefunden, wird daran erinnert, dass sich die Ausführung von chkdsk empfiehlt.

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