Schrittweise Anleitung zum Bereitstellen virtueller Desktoppools mithilfe der RemoteApp- und Desktopverbindung
Letzte Aktualisierung: März 2010
Betrifft: Windows 7, Windows Server 2008 R2
Informationen zur Anleitung
Diese schrittweise Anleitung führt Sie durch die Einrichtung eines funktionsfähigen, über RemoteApp- und Desktopverbindung zugänglichen Virtueller Desktoppool in einer Testumgebung. Während dieses Vorgangs erstellen Sie eine Testbereitstellung, die die folgenden Komponenten umfasst:
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Einen Server mit Remotedesktop-Virtualisierungshost
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Einen Server mit Remotedesktop-Verbindungsbroker (RD-Verbindungsbroker)
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Einen Remotedesktop-Sitzungshost (RD-Sitzungshost) server im Umleitungsmodus
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Einen Server mit Web Access für Remotedesktop
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Zwei virtuelle Computer, die in einem Virtueller Desktoppool konfiguriert sind
In dieser Anleitung wird davon ausgegangen, dass Sie die in der schrittweisen Anleitung zum Installieren von Remotedesktop-Sitzungshosts (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=147292) aufgeführten Schritte (möglicherweise in englischer Sprache) bereits durchgeführt und die folgenden Komponenten bereitgestellt haben:
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Einen RD-Sitzungshost server
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Einen Clientcomputer für Remotedesktopverbindungen
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Einen Domänencontroller für die Active Directory-Domänendienste (Active Directory Domain Services, AD DS)
In diesem Leitfaden werden folgende Themen behandelt:
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Schritt 1: Einrichten der Contoso-Domäne
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Schritt 2: Installieren und Konfigurieren virtueller Computer
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Schritt 3: Konfigurieren des virtuellen Desktoppools
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Schritt 4: Überprüfen der Funktion des virtuellen Desktoppools
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Anhang A: Manuelles Konfigurieren des virtuellen Computers
Das Ziel eines Virtueller Desktoppool besteht darin, den Benutzern einen virtuellen Desktop bereitzustellen, der aus einem Pool mit identisch konfigurierten, virtuellen Computern dynamisch zugewiesen wird. Die Benutzer können, wie bei der Verwendung eines lokalen Clientcomputers, eine Verbindung mit einem Virtueller Desktoppool herstellen, Programme ausführen und Ressourcen in Anspruch nehmen.
Nicht in dieser Anleitung enthaltene Informationen
Folgendes ist in dieser Anleitung nicht enthalten:
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Eine Übersicht über Remotedesktopdienste
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Anweisungen zum Einrichten der Active Directory-Domänendienste oder eines RD-Sitzungshost servers. Diese Informationen finden Sie in der schrittweisen Anleitung zum Installieren von Remotedesktop-Sitzungshosts (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=147292, möglicherweise in englischer Sprache). Eine zum Download verfügbare Version dieses Dokuments finden Sie im Microsoft Download Center in der schrittweisen Anleitung zum Installieren von Remotedesktop-Sitzungshosts (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=147293, möglicherweise in englischer Sprache).
Wichtig Wenn Sie die Computer zuvor wie in der schrittweisen Anleitung zum Installieren von Remotedesktop-Sitzungshosts beschrieben konfiguriert haben, wiederholen Sie die Schritte in dieser Anleitung für neue Installationen. -
Anleitung zum Einrichten und Konfigurieren eines persönlichen Persönlicher virtueller Desktop. Diese Informationen finden Sie in der schrittweisen Anleitung zum Bereitstellen persönlicher virtueller Desktops mithilfe von Web Access für Remotedesktop ("http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=147909", möglicherweise in englischer Sprache). Eine zum Download verfügbare Version dieses Dokuments finden Sie im Microsoft Download Center in der schrittweisen Anleitung zum Bereitstellen persönlicher virtueller Desktops mithilfe von Web Access für Remotedesktop ("http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=147908", möglicherweise in englischer Sprache).
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Anweisungen zum Importieren eines Zertifikats, das zum digitalen Signieren der RDP-Datei des virtuellen Desktoppools verwendet wird.
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Anleitung zum Einrichten und Konfigurieren eines Virtueller Desktoppool in einer Produktionsumgebung.
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Vollständige technische Referenz für Remotedesktopdienste.
Überblick über die Technologie
Bei einem Virtueller Desktoppool handelt es sich um eine Gruppe identisch konfigurierter, virtueller Computer, die auf einem Remotedesktop-Virtualisierungshostserver installiert sind und durch Hyper-V-Manager verwaltet werden. Die Benutzer können per RemoteApp- und Desktopverbindung oder mithilfe von Web Access für Remotedesktop auf den Virtueller Desktoppool zugreifen. Da die virtuellen Computer identisch konfiguriert sind, wird dem Benutzer immer der gleiche virtuelle Desktop angezeigt, unabhängig davon, mit welchem Computer im Virtueller Desktoppool der Benutzer eine Verbindung herstellt.
Beachten Sie folgende wichtige Überlegungen zum Bereitstellen eines Virtueller Desktoppool:
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Stellen Sie sicher, dass der Computer RDVH-SRV-Computer die Bedingungen (möglicherweise in englischer Sprache) unter Voraussetzungen für die Hyper-V-Installation (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=122183) erfüllt.
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Die virtuellen Computer in einem Virtueller Desktoppool müssen identisch konfiguriert sein. Dies schließt auch die darauf installierten Programme ein.
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Für virtuelle Desktops können ausschließlich Windows®-Clientbetriebssysteme verwendet werden. Das Installieren von Windows Server® 2008 R2 auf einem virtuellen Computer und das Hinzufügen dieses Computers zu einem Virtueller Desktoppool ist nicht möglich.
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Ein virtueller Computer kann jeweils nur Mitglied eines Virtueller Desktoppool sein.
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Sie können mehrere Virtuelle Desktoppools über RemoteApp- und Desktopverbindung verfügbar machen. Dem Benutzer wird für jeden Virtueller Desktoppool ein anderes Symbol angezeigt.
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Benutzer sollten keine Dateien auf einem virtuellen Computer speichern, der sich in einem Virtueller Desktoppool befindet. Wenn sich ein Benutzer bei einem virtuellen Computer in einem Virtueller Desktoppool abmeldet, stellt der Benutzer bei der nächsten Anmeldung beim Virtueller Desktoppool möglicherweise eine Verbindung mit einem anderen virtuellen Computer im Virtueller Desktoppool her.
Benutzer werden wie folgt mit einem Virtueller Desktoppool verbunden:
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Ein Benutzer initiiert mithilfe von Web Access für Remotedesktop oder per RemoteApp- und Desktopverbindung die Verbindung mit dem Virtueller Desktoppool.
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Die Anforderung wird an den im Umleitungsmodus ausgeführten RD-Sitzungshost server gesendet.
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Die Anforderung wird vom im Umleitungsmodus ausgeführten RD-Sitzungshost server an den RD-Verbindungsbroker server umgeleitet.
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Zudem wird vom RD-Verbindungsbroker server überprüft, ob für das Benutzerkonto, von dem die Anforderung stammt, eine vorhandene Sitzung existiert. Wenn dies der Fall ist, setzen Sie den Vorgang mit Schritt 6 fort. Wenn keine Sitzung vorhanden ist, setzen Sie den Vorgang mit Schritt 5 fort.
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Vom RD-Verbindungsbroker server wird eine Anforderung an den Remotedesktop-Virtualisierungshost server gesendet, um den virtuellen Computer zu suchen und zu starten.
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Daraufhin wird der Name des virtuellen Computers vom RD-Verbindungsbroker server an den im Umleitungsmodus ausgeführten RD-Sitzungshost server zurückgegeben.
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Die Anforderung wird vom im Umleitungsmodus ausgeführten RD-Sitzungshost server an den Clientcomputer umgeleitet, mit dem die Verbindung initiiert wurde.
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Der Clientcomputer stellt eine Verbindung mit Virtueller Desktoppool her.
Szenario: Bereitstellen virtueller Desktoppools mithilfe der RemoteApp- und Desktopverbindung in einer Testumgebung
Es wird empfohlen, die Schritte in dieser Anleitung zunächst in einer Testumgebung auszuführen. Die schrittweisen Anleitungen sollten nicht für die Bereitstellung von Windows Server-Features verwendet werden, ohne auch in zusätzlichen Dokumentationen zur Bereitstellung nachzuschlagen. Zudem sollten Sie nicht blind darauf vertrauen und sie als eigenständiges Dokument betrachten.
Nach dem Ausführen der Schritte in dieser Anleitung verfügen Sie über einen Virtueller Desktoppool, mit dem die Benutzer mithilfe von Web Access für Remotedesktop eine Verbindung herstellen können. Anschließend können Sie diese Funktionalität testen und überprüfen, indem Sie als Standardbenutzer von Web Access für Remotedesktop eine Verbindung mit dem Virtueller Desktoppool herstellen.
Die in dieser Anleitung beschriebene Testumgebung umfasst acht Computer, die unter Verwendung der folgenden Betriebssysteme, Anwendungen und Dienste mit einem privaten Netzwerk verbunden sind:
| Computername | Betriebssystem | Anwendungen und Dienste |
|---|---|---|
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CONTOSO-DC |
Windows Server 2008 R2 |
Active Directory-Domänendienste (AD DS), DNS |
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RDSH-SRV |
Windows Server 2008 R2 |
RD-Sitzungshost |
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CONTOSO-CLNT |
Windows 7 |
Remotedesktopverbindung |
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RDVH-SRV |
Windows Server 2008 R2 |
Remotedesktop-Virtualisierungshost, Hyper-V |
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RDCB-SRV |
Windows Server 2008 R2 |
RD-Verbindungsbroker |
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RDWA-SRV |
Windows Server 2008 R2 |
Web Access für Remotedesktop |
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VDP1-CLNT VDP2-CLNT |
Windows 7 |
Virtuelle Computer |
Die Computer bilden ein privates Netzwerk, und sie sind über einen gewöhnlichen Hub oder Schicht 2-Switch miteinander verbunden. In dieser schrittweisen Übung werden für die gesamte Testumgebung private Adressen verwendet. Für das Netzwerk wird die private Netzwerk-ID 10.0.0.0/24 verwendet. Der Domänencontroller für die Domäne "contoso.com" lautet CONTOSO-DC. In der folgenden Abbildung wird die Konfiguration der Testumgebung dargestellt.
