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Weitere Schritte

Das in diesem Dokument skizzierte Verfahren dient dazu, einen Anwendungskatalog für Ihre Organisation zu erstellen, in dem der aktuelle Anwendungsbestand im Hinblick auf Testbedarf, bestimmte Benutzerrollen und die mit Windows 7 bereitzustellenden Anwendungen priorisiert ist. Dieser Katalog enthält die Basisinformationen, die notwendig sind, um mit den nächsten Schritten des Prozesses fortfahren zu können. Mithilfe der Informationen im Anwendungskatalog sollten Sie anschließend u. a. folgende Schritte ausführen:

  • Nachdem Sie den für Ihre Organisation anfallenden Arbeitsumfang bestimmt haben, müssen Sie ein Team zusammenstellen, das sowohl die technischen als auch die geschäftsbezogenen Entscheidungen erarbeitet, die zu treffen sind. Größe und Zusammensetzung dieses Teams hängen von der Größe und der Reichweite der Bereitstellung ab. Es ist möglich, dass Sie Projektmanager, Testleiter und allgemeiner Ansprechpartner in einer Person sind. Größere Organisationen benötigen hingegen ein Team mit klar definierten Strukturen und Aufgaben. Eine Orientierungshilfe für die Zusammenstellung eines Teams finden Sie im Microsoft Deployment Toolkit 2008 Update 1. Weitere Informationen zum Aufbau eines Teams für ein Bereitstellungsprojekt finden Sie im Handbuch "Planen, Ausarbeiten, Bereitstellen" (möglicherweise in englischer Sprache) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=150921).

  • Legen Sie fest, welche Anwendungen nach der Bereitstellung offiziell unterstützt werden. Hierdurch erhalten Sie die Möglichkeit, einige der älteren und nur wenig verwendeten Anwendungen zur Kategorie der nicht unterstützten Anwendungen zuzuordnen. Die Unterstützung, die die IT-Abteilung für diese Programme bietet, beschränkt sich normalerweise auf das unter den gegebenen Bedingungen Mögliche. Die Kompatibilität dieser Programme wird nicht garantiert.

  • Erstellen Sie einen Testplan für die Anwendungen, die getestet werden müssen. Sie sollten auch Tests der rollenbasierten Abbilder in den Testplan einbeziehen, da einige Anwendungskompatibilitätsprobleme möglicherweise nur in Kombination mit anderen Anwendungen auftreten.

  • Erstellen Sie eine Testumgebung, in der die Anwendungskompatibilitätstests durchgeführt werden. In vielen Fällen handelt es sich um dieselbe Testumgebung, die auch zum Testen der Bereitstellungsabbilder verwendet wird. Erwägen Sie für die Masse der Anwendungstests den Einsatz einer Virtualisierungssoftware wie Microsoft Virtual PC 2009 oder Microsoft Virtual Server 2005 als Alternative zu dedizierten Computern, um die Hardwarekosten zu reduzieren.

  • Identifizieren Sie die Anwendungen, für die Kompatibilitätsprobleme auftreten, und ermitteln Sie die geeigneten Korrekturmaßnahmen. Testen Sie die Korrekturmaßnahmen, um sicherzustellen, dass die Probleme tatsächlich behoben wurden. In der ACT-Dokumentation finden Sie Informationen zur Korrektur von Kompatibilitätsproblemen.

  • Identifizieren Sie die Mitglieder für die Testgruppe der Pilotbereitstellung. Sie sollten die Personen so auswählen, dass jede wichtige Benutzerrolle in der Organisation repräsentiert ist. Auf diese Weise erhalten Sie wertvolles Feedback zu den bereitgestellten rollenbasierten Abbildern. Erwägen Sie die Einbeziehung des oberen Managements in die Pilotgruppe. Einige technisch versierte Führungskräfte sind möglicherweise bereit, einen Computer für die Pilotbereitstellung zu reservieren.

  • Nehmen Sie die Anwendungskompatibilität für die Betriebssystembereitstellung ab. Es ist möglich, dass Ihre Organisation zum Abschluss der einzelnen Projektmeilensteine ein formales Abnahmeverfahren einsetzt. Die Arbeit des Anwendungskompatibilitätsteams ist jedoch nur Teil des Gesamtprojekts zur Betriebssystembereitstellung.

  • Stellen Sie das Betriebssystem und die Anwendungen in der Organisation bereit.

Je nach Anforderungen und gängiger Praxis im Unternehmen kann die Ausführung weiterer Aufgaben notwendig sein. Die Entscheidungen, die im Hinblick auf Anwendungspriorität und Testbedarf getroffen werden, können auch vom Aufbau Ihrer Organisation beeinflusst werden. Es könnte beispielsweise sinnvoll sein, einen Schritt hinzuzufügen, um die Liste der mit dem Betriebssystem bereitzustellenden Anwendungen erneut zu bewerten und auf diese Weise festzustellen, ob es neue Anwendungen gibt, die hinzugefügt werden sollten.

Diese zusätzlichen Schritte werden ausführlicher in anderen Dokumentationen wie z. B. im Microsoft Deployment Toolkit 2008 Update 1 behandelt. Weitere Informationen finden Sie im nachfolgenden Abschnitt "Weitere Verweise".

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