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Neues in der Druckverwaltung

Letzte Aktualisierung: Mai 2011

Betrifft: Windows 7

In Windows® 7 werden Verbesserungen beim Drucken in Windows eingeführt, die Benutzern der Druckfunktionen eine verbesserte Leistung und höhere Zuverlässigkeit bieten. Für IT-Administratoren, die Netzwerkdruckressourcen remote verwalten, bieten diese Erweiterungen mehr Flexibilität und eine insgesamt bessere Verwaltung.

Die Verwendung der Druckverwaltung ist für IT-Professionals von Interesse, die Benutzer, Drucker, Druckertreiber, Druckwarteschlangen und Druckserver in einer Domänenumgebung mithilfe des MMC-Snap-Ins (Microsoft Management Console) Druckverwaltung und des Befehlszeilentools "Printbrm.exe" verwalten.

Durch die Druckverwaltung werden die folgenden neuen und geänderten Features für das Drucken in Windows bereitgestellt:

  • Erweiterungen für die Druckmigration

  • Druckertreiberisolation

  • Verbesserungen beim Snap-In Druckverwaltung

  • Leistungsverbesserungen beim clientseitigen Rendering (CSR)

  • Verbesserungen beim XPS-Druckpfad (XML Paper Specification)

  • Drucken am Aufenthaltsort

Außerdem wurden Verbesserungen an der Benutzeroberfläche des Druckerinstallations-Assistenten vorgenommen.

Der Druckermigrations-Assistent (verfügbar über das Snap-In Druckverwaltung) und das Befehlszeilentool "Printbrm.exe" wurden in Windows Server® 2008 und Windows Vista® als Ersatz für das Dienstprogramm Print Migrator (Printmig) eingeführt. Mit diesen Tools kann ein Administrator Druckwarteschlangen, Druckereinstellungen, Druckeranschlüsse und Sprachmonitore unkompliziert sichern, wiederherstellen und migrieren.

Die Erweiterungen für den Druckermigrations-Assistenten und "Printbrm.exe" in Windows 7 bieten größere Flexibilität und bessere Fehlerbehandlung und Berichterstellung. Beispielsweise können Sie jetzt Konfigurationsinformationen für Druckserver und Druckwarteschlangen aus einer Sicherung wiederherstellen. Außerdem können Sie bestimmte Druckprozessoren und Drucksprachenmonitore selektiv sichern.

Des Weiteren ist Unterstützung für die Migration von Einstellungen zur Druckertreiberisolation enthalten sowie eine Option, mit der Sicherheitseinstellungen für Druckwarteschlangen bei einem Wiederherstellungsvorgang nicht wiederhergestellt werden.

Vor Windows 7 stellten Fehler bei Druckertreiberkomponenten eines der wichtigsten Probleme bei der Druckserverunterstützung dar. Wenn bei einem im Druckspoolerprozess geladenen Druckertreiber Fehler auftreten, traten auch beim Prozess Fehler auf. Dies führte zum Ausfall des gesamten Drucksystems. Die Auswirkungen eines Spoolerfehlers auf einen Druckserver sind besonders schwerwiegend, da normalerweise viele Benutzer und Drucker betroffen sind.

In Windows 7 können Sie jetzt Druckertreiberkomponenten so konfigurieren, dass sie getrennt vom Druckspoolerprozess in einem isolierten Prozess ausgeführt werden. Durch Isolieren des Druckertreibers können Sie verhindern, dass durch einen fehlerhaften Druckertreiber alle Druckvorgänge auf einem Druckserver angehalten werden. Das erhöht die Zuverlässigkeit des Servers erheblich.

Dieses neue Feature bietet jedoch nicht nur eine verbesserte allgemeine Stabilität des Drucksystems, sondern auch eine Möglichkeit zum Isolieren neuer Treiber zu Test- und Debugzwecken sowie zum Identifizieren der Druckertreiber, durch die Spoolerfehler verursacht wurden.

Die Verbesserungen beim Snap-In Druckverwaltung ermöglichen das bessere Verwalten von Druckservern, Druckwarteschlangen und Druckertreibern. In Windows 7 umfasst das Snap-In Druckverwaltung bessere Unterstützung für die Treiberverwaltung sowie die Möglichkeit, alle im Netzwerk installierten Druckertreiber anzuzeigen. Sie können jetzt Treiberversionen und Treiberpaketinformationen untersuchen und die Treiberisolation verwalten.

ImportantWichtig
Das Snap-In Druckverwaltung ist für die Editionen Professional, Ultimate und Enterprise von Windows 7 verfügbar.

In Windows 7 wurde die Häufigkeit der CSR-Zwischenspeicherung erhöht. Die Anzahl der Druckspooleranforderungen durch Anwendungen wurde reduziert. Dadurch wird die allgemeine Leistung des Drucksystems verbessert und die Netzwerklast reduziert.

Mithilfe von XPS können in Windows-Anwendungen umfangreiche Inhalte erzeugt werden, die ohne kostspielige Konvertierungen oder Datenverluste im gesamten Drucksystem beibehalten werden. ´XPS kann als Ersatz für eine Dokumentdarstellungssprache (beispielsweise Rich Text Format (RTF)), ein Druckspoolerformat (beispielsweise Windows Metafile Format (WMF)) und eine Seitenbeschreibungssprache (beispielsweise PostScript) verwendet werden.

In Windows Vista wurde ein XPS-basierter Druckpfad eingeführt, durch den die Originaltreue und Leistung beim Drucken in Windows verbessert werden kann. In Windows 7 wurde die Verwendung von XPS im Drucksystem erweitert und in verschiedenen Bereichen verbessert: WYSIWYG-Drucken ("what you see is what you get"), verbesserte Originaltreue und Farbunterstützung, Erweiterungen für den XPS-Viewer, neue Rendering- und Rasterungsdienste für Druckertreiber und eine deutlich verbesserte Druckleistung. Darüber hinaus stehen diese Funktionen jetzt in einer nicht verwalteten API-Schicht (Application Programming Interface, Anwendungsprogrammierschnittstelle) für Anwendungsentwickler zur Verfügung.

In Windows 7 wird bei der Einstellung für den Standarddrucker jetzt der Aufenthaltsort berücksichtigt. Benutzer mobiler Computer oder Laptops können für jedes Netzwerk, mit dem sie eine Verbindung herstellen, einen anderen Standarddrucker festlegen. So können sie einen Standarddrucker für zu Hause und einen anderen Standarddrucker zur Verwendung im Büro festlegen. Auf dem Laptop kann jetzt abhängig vom aktuellen Aufenthaltsort des Benutzers automatisch der richtige Drucker ausgewählt werden.

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