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Neues in MPIO

Letzte Aktualisierung: Juni 2009

Betrifft: Windows Server 2008 R2

Für immer mehr Organisationen ist es wichtig, dass ihre Daten jederzeit verfügbar sind. Dafür ist eine zentrale Speicherung erforderlich, die ständig verfügbar und vor Ausfällen geschützt ist. Multipfade beschreiben die Fähigkeit eines System, mehr als einen Pfad zu einem Speichergerät für das Lesen und Schreiben zu verwenden. Diese Lösung bietet eine höhere Fehlertoleranz beim Ausfall einzelner Hardwarekomponenten.

Das MPIO-Framework (Microsoft® Multipath I/O, Microsoft®-Multipfad-E/A) stellt sicher, dass Ihre Daten jederzeit verfügbar sind. MPIO unterstützt mehrere Datenpfade zu Speichern und verbessert die Fehlertoleranz der Speicherverbindung. In einigen Fällen erhöht MPIO auch den Durchsatz, da mehrere Pfade gleichzeitig verwendet werden können. Damit können die System- und die Anwendungsleistung gesteigert werden.

Worin liegen die wichtigsten Änderungen?

Folgende Änderungen wurden in Windows Server® 2008 R2 an MPIO vorgenommen:

  • MPIO-Statusberichte

    Durch das verbesserte MPIO-Statusmodell stehen IT-Administratoren noch effizientere Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung und ausführlichere Informationen über den Status eines Pfads. Dazu werden statistische Daten erfasst, die in Echtzeit angezeigt oder über einen Zeitraum gesammelt werden können, um eine Trendanalyse vorzunehmen. Dieses Feature berechnet die Ausfalldauer von Pfaden und ermitteln inkonsistente Failover. Für die MPIO-Statusberichte werden mehrere Statistiken verwendet, die über WMI-Klassen (Windows® Management Instrumentation, Windows-Verwaltungsinstrumentation) bereitgestellt werden. Es ermöglicht eine schnellere Ursachenanalyse bei Failoverproblemen auf einem Server, der über mehrere Pfade mit einem externen Speicher verbunden ist.

  • Verbesserte Konfiguration der Richtlinien zum MPIO-Lastenausgleich

    Sie können mit dem Dienstprogramm MPCLAIM Die Einstellungen für den Lastenausgleich an der Befehlszeile anzeigen und konfigurieren. Dieses Dienstprogramm vereinfacht die MPIO-Konfiguration, zu der auch das Erstellen von Skripts für die neue Richtlinie zur geringsten Anzahl von Blöcken für den MPIO-Lastenausgleich gehören und MPCLAIM-Erweiterungen, die die Konfiguration von MPIO mit Skripts noch einfacher machen. Außerdem haben Sie mit diesem Feature die Möglichkeit, Richtlinien zum Lastenausgleich an der Befehlszeile für einzelne Datenträger zu konfigurieren oder globale Richtlinien festzulegen, die auf alle neuen MPIO-Datenträger angewendet werden.

  • MPIO-Konfigurationsberichte

    Der MPIO-Konfigurationsbericht kann als Textdatei gespeichert werden. Dies vereinfacht das Anzeigen der wichtigsten Informationen wie der DSM-Datei (Device Specific Module, gerätespezifisches Modul) für ein bestimmtes Gerät, die Anzahl der Pfade und die Pfadzustände. Sie können die Textdatei später zur Problembehandlung verwenden oder um Vergleiche durchzuführen.

  • Automatisierung von MPIO-Datencentern

    Die Automatisierung von MPIO-Datencentern erlaubt es IT-Administratoren, die MPIO-Einstellungen vor dem Herstellen der Verbindung mit einem Speichergerät zu konfigurieren. Wenn Sie die nach dem Verbinden mit dem Speichergerät erforderliche Konfiguration minimieren möchten, können Sie bestimmte Einstellungen wie die Standardrichtlinie für den Lastenausgleich vorkonfigurieren.

Für wen sind diese Features von besonderem Interesse?

Diese Features können für die folgenden Gruppen von Interesse sein:

  • IT-Administratoren

  • Systemarchitekten und -administratoren

  • Netzwerkarchitekten und -administratoren

In welchen Editionen sind diese Features enthalten?

Dieses Feature ist Teil des Lieferumfangs aller Editionen von Windows Server 2008 R2. Es ist nicht unter Windows 7 verfügbar.

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