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Verbesserte Abbilderstellung und Dateiübermittlung

Windows 7 optimiert und erweitert die Tools, die IT-Spezialisten zum Entwickeln und Bereitstellen von Betriebssystemabbildern verwenden. Es stehen zusätzliche Optionen zum Erstellen von Abbildern bereit, außerdem können Abbilder im gesamten Lebenszyklus des Betriebssystems gewartet werden. In den folgenden Abschnitten werden die Funktionen in Windows 7 und die zugehörigen Tools beschrieben, die die Bereitstellungserfahrung für IT-Spezialisten verbessern. Zu diesen Funktionen und Tools zählen folgende:

Abbildverwaltung für die Bereitstellung (DISM)

Das Tool zur Abbildverwaltung für die Bereitstellung (Deployment Image Servicing and Management, DISM) stellt ein einheitliches Tool für das Erstellen und Warten von Windows 7-Abbildern offline bereit, einschließlich von WIM- und VHD (Virtual Hard Disk, virtuelle Festplatte)-Abbilddateien. DISM ist ein skriptfähiges Befehlszeilentool, das die Funktionen mehrerer Windows Vista-Offlineabbild-Hilfsprogramme verbindet und erweitert, einschließlich von ImageX, International Settings Configuration (IntlCfg.exe), PEImg und Paket-Manager (PkgMgr.exe). Außerdem wird die Unterstützung für die Fehlerberichterstattung und die Problembehandlung verbessert.

Mit DISM können IT-Spezialisten Systemabbilder bereitstellen und entfernen und Betriebssystemkomponenten mit Updates, Sicherheitsfixes und optionalen Komponenten aktualisieren. Gerätetreiber von Drittanbietern können hinzugefügt, aufgelistet und entfernt werden. Sprachpakete können hinzugefügt und internationale Einstellungen übernommen werden. Besonders wichtig ist jedoch, dass ein Inventar von Offlineabbildern verwaltet werden kann, die Treiber, Pakete, Funktionen und Softwareupdates enthalten.

DISM unterstützt den Einsatz von Windows Vista-Skripts auf Windows 7-Abbilder, indem Paket-Manager-Befehle in DISM-Befehle übersetzt werden. DISM kann auch Windows Vista-Abbilder verwalten.

Verwaltung und Bereitstellung virtueller Festplattenabbilder

Virtuelle Computerabbilder oder virtuelle Festplatten (VHDs) erfordern üblicherweise getrennte Verwaltungs- und Bereitstellungslösungen für systemeigene dateibasierte Windows-Images (WIM). Windows 7 ermöglicht IT-Spezialisten, Windows 7-basierte VHD-Abbilder mit DISM zu verwalten und VHD-Dateien mithilfe von Windows-Bereitstellungsdiensten (Windows Deployment Services, WDS) bereitzustellen. Beim Ausführen von automatisierten Netzwerkbereitstellungen profitieren IT-Spezialisten von einer geringeren Auslastung der Netzwerkbandbreite.

Außerdem können IT-Spezialisten VHD-Dateien wie WIM-Dateien für automatisierte Bereitstellungsszenarien bereitstellen. Diese Funktionen sind besonders nützlich, wenn Tools für die Serverbereitstellung im Data Center verwendet werden.

Bereitstellung von dynamischen Treibern

Mit der Bereitstellung von dynamischen Treibern in Windows 7 können IT-Spezialisten die Größe und die Anzahl der verwalteten Abbilder reduzieren. Es ist nicht erforderlich, Abbilder zu aktualisieren, wenn neue Hardware zur Umgebung hinzugefügt wird.

Indem Treiber zentral und getrennt von den Abbildern auf Bereitstellungsservern gespeichert werden, können IT-Spezialisten Treiber dynamisch installieren oder Sätze von Treibern auf Grundlage von im BIOS enthaltenen Informationen zuweisen. Wenn die Treiber dynamisch installiert werden sollen, listet Windows 7 während der Installation Plug & Play-Geräte auf. Anschließend werden die Treiber auf Grundlage der Plug & Play-IDs der tatsächlich auf dem Computer vorhandenen Geräte ausgewählt.

Indem die Anzahl der Treiber auf einzelnen Computern reduziert wird, verringert sich auch die Anzahl der möglichen Treiberkonflikte. Dadurch wird letztendlich die Installations- und Setupdauer optimiert und die Zuverlässigkeit des Computers verbessert.

Multicast Multiple Stream Transfer

Die Multiple Stream Transfer-Option in Windows 7 Multicast ermöglicht es IT-Spezialisten, Abbilder über Netzwerke hinweg effizienter bereitzustellen. Es ist nicht mehr erforderlich, dass jeder Client eine direkte Verbindung mit einem Bereitstellungsserver herstellt, dank Multicast können Bereitstellungsserver stattdessen Abbilder für mehrere Clients gleichzeitig übertragen.

Mithilfe von Multiple Stream Transfer können Server Windows 7-Clients, die ähnliche Bandbreitenfunktionen besitzen, in Netzwerk-Datenströme gruppieren und so die schnellstmögliche Übertragungsrate sicherstellen. Im Standard-Multicastmodus, der in Windows Server® 2008 eingeführt wurde, drosselt der langsamste Computer die Dateiübertragungsrate für andere Clientcomputer. Im Standard-Multicastmodus ohne Multiple Stream Transfer können IT-Spezialisten jetzt untere Schwellenwerte für die Übertragungsleistung festlegen, um langsamere Computer automatisch aus der Multicastgruppe zu entfernen.

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