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Neues in Windows Defender

Letzte Aktualisierung: Juli 2009

Betrifft: Windows 7

Bei Windows Defender handelt es sich um ein Programm zum Schutz des Computers vor Popups, Leistungsbeeinträchtigungen und Sicherheitsbedrohungen durch Spyware und andere unerwünschte Software, indem bekannte Spyware auf Ihrem Computer erkannt und von diesem entfernt wird. Windows Defender gehört zum Lieferumfang aller Editionen von Windows® 7.

Windows Defender umfasst unter anderem folgende Features:

  • Ein Überwachungssystem, das Maßnahmen gegen erkannte Spyware empfiehlt.

  • Überprüfungsoptionen, die die Planung von regelmäßigen Überprüfungen ermöglichen sowie die Auswahl von Warnstufen und Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, wenn bei einer Überprüfung potenzielle Spyware erkannt wird.

Für wen ist die Verwendung von Windows Defender von Interesse?

Mithilfe von Windows Defender können Privatbenutzer ihre Computer schützen, indem sie Spyware und unerwünschte Software entfernen.

Welche Vorteile bieten die neuen und geänderten Features?

Schutz

  • Die Prozessüberwachung basiert auf der Ereignisablaufverfolgung für Windows (Event Tracing for Windows (ETW) für das Starten von Prozessen und das Laden von DLLs und Treibern. Diese generiert Benachrichtigungen zu bekannter oder potenzieller Spyware und sonstiger unerwünschter Software für den Dienst.

  • Die Integration in die Benutzeroberfläche von IOfficeAntiVirus schützt vor dem Herunterladen von Schadsoftware aus dem Internet und in E-Mail-Anhängen, selbst wenn die Benutzeroberfläche von Windows Defender nicht ausgeführt wird.

  • Eine automatische Prozessüberprüfung beim Starten des Diensts oder bei der Aktualisierung der Signatur sorgt für das Abfangen übersehener Bedrohungen.

  • Bedrohungen, die als „Schwerwiegend“ oder „Hoch“ kategorisiert wurden, können automatisch vom System entfernt werden, selbst wenn die Benutzeroberfläche von Windows Defender nicht ausgeführt wird.

  • Sie können Microsoft SpyNet beitreten, einer Onlinecommunity, die Sie bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen gegen potenzielle Bedrohungen durch Spyware unterstützt. Diese verhindert auch die Verbreitung von neuen Spywareinfektionen, indem sie Zugriff auf Informationen zu Signaturen für Programme ermöglicht, die von anderen Benutzern bereitgestellt wurden.

Benutzerfreundlichkeit

  • Auf der neuen Seite Optionen werden die einzelnen Einstellungskategorien aufgeführt. Dabei wurde zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit auf die Bildlaufleiste verzichtet.

  • Die verbesserte Echtzeit-Erkennungsansicht ermöglicht dem Benutzer die Anzeige der Bedrohungsdetails sowie eine bedrohungsspezifische Auswahl von Maßnahmen. Die zur Verfügung stehenden Maßnahmen wurden aktualisierten und sind leichter verständlich.

  • Die Seite für die erweiterte Signaturüberprüfung bietet ein besseres Feedback zum Überprüfungsverlauf und benachrichtigt den Benutzer während der Überprüfung, wenn potenzielle Gefahren gefunden wurden, anstatt dies erst nach dem Abschluss der Überprüfung zu tun.

Leistungsverbesserungen

  • Für die Überprüfung wird der Dateicache des Systems verwendet, sodass die Überprüfung von Systemdateien vermieden wird.

  • Jeder unbekannten Datei wird eine eindeutige Bedrohungs-ID zugeordnet die im Cache verbleibt. Auf diese Weise wird eine leistungsintensive Überprüfung auf unbekannte Bedrohungen vermieden.

  • Die maximale Cachegröße bleibt erhalten. Nicht mehr vorhandene Bedrohungen werden aus dem Cache entfernt.

  • Damit der Benutzer möglichst wenig beeinträchtigt wird, basiert der Überprüfungsplan auf der Leerlaufbenachrichtigung der Aufgabenplanung.

Windows-Integration

  • Windows Defender ist jetzt in das Windows-Wartungsscenter integriert, um Systemintegritätsbenachrichtigungen zu konsolidieren und die Anzahl der Symbole im Benachrichtigungsbereich zu verringern. Alle Benachrichtigungen für Windows Defender, beispielsweise wichtige Warnungen, die eine unverzügliche Maßnahme erfordern, werden zur Vereinheitlichung der Bedienung an das Windows-Wartungscenter weitergeleitet.

  • Zusätzliche Gruppenrichtlinieneinstellungen ermöglichen eine bessere Verwaltung von Windows Defender.

  • Die neue Datenschutzoption wird in die Benutzerkontensteuerung integriert und schränkt die Anzeige der Verlaufselemente durch die Anzeige der Bestätigungsaufforderungen der Benutzerkontensteuerung ein. Standardbenutzer müssen administrative Anmeldeinformationen eingeben, um den Verlauf anzeigen zu können.

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