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Neues in System Center 2012 R2 Configuration Manager

Letzte Aktualisierung: Januar 2014

Betrifft: System Center 2012 R2 Configuration Manager

noteHinweis
Die Informationen in diesem Thema gelten nur für System Center 2012 R2 Configuration Manager.

Anhand der folgenden Abschnitte können Sie Informationen zu wesentlichen Änderungen in System Center 2012 R2 Configuration Manager seit System Center 2012 Configuration Manager SP1 überprüfen:

Eine der wichtigsten Änderungen ist die Unterstützung für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2.

Weitere Informationen zu den von System Center 2012 R2 Configuration Manager unterstützten Betriebssystemversionen und -editionen finden Sie unter Supported Configurations for Configuration Manager.

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Setup- und Standortinstallationsänderungen in System Center 2012 R2 Configuration Manager.

Die folgenden Setupoptionen für die Standortinstallation sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Wenn Sie Setup zur Installation eines neuen primären Standorts oder eines neuen Standorts der zentralen Verwaltung ausführen, können Sie für die Dateien der Standortdatenbank vom Standard abweichende Speicherorte auswählen. Die Option zur Angabe der vom Standard abweichenden Speicherorte ist nicht verfügbar, wenn Sie einen SQL Server-Cluster angeben.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Installieren von Standorten und Erstellen einer Hierarchie für Configuration Manager des Handbuchs Standortverwaltung für System Center 2012 Configuration Manager.

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Standort- und Hierarchieänderungen in System Center 2012 R2 Configuration Manager.

noteHinweis
Die Active Directory-Schemaerweiterungen für System Center 2012 R2 Configuration Manager unterscheiden sich nicht von den Erweiterungen, die von System Center 2012 Configuration Manager SP1 verwendet werden. Wenn Sie das Schema für Configuration Manager 2007 oder die Release- bzw. Service Pack-Version von System Center 2012 Configuration Manager erweitert haben, müssen Sie das Schema für System Center 2012 R2 Configuration Manager nicht erneut erweitern.

In System Center 2012 R2 Configuration Manager gibt es in Bezug auf Standortsystemrollen die folgenden Neuerungen:

Die folgenden Elemente für die Migration sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Einige Bezeichnungen und Beschreibungen von Benutzeroberflächenelementen wurden geändert, um der Funktionalität in Bezug auf die Migration (nicht die Aktualisierung) von Verteilungspunkten zwischen Hierarchien zu entsprechen, auf denen die gleiche System Center 2012 R2 Configuration Manager-Version ausgeführt wird.

  • Wenn Sie den Assistenten für die Neuzuweisung freigegebener Verteilungspunkte verwenden, stehen Ihnen die gleichen Optionen wie beim Bereitstellen eines neuen Verteilungspunkts zu Verfügung. Hierzu gehören auch Optionen, die aus dem Verteilungspunkt einen Pullverteilungspunkt machen und diesen in Begrenzungsgruppen in der Zielhierarchie aufnehmen.

Weitere Informationen zur Migration finden Sie im Thema Introduction to Migration in Configuration Manager 2012 (Einführung in die Migration zu System Center 2012 Configuration Manager) des Handbuchs Migrating Hierarchies in System Center 2012 Configuration Manager (Migrieren von Hierarchien in System Center 2012 Configuration Manager).

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Clientbereitstellungsänderungen und geänderten Clientvorgängen in System Center 2012 R2 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für die Clientbereitstellung sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Sie können jetzt mit dem neuen Anmeldungs-Assistenten für den Macintosh-Client das Clientzertifikat installieren und Macintosh-Computer anmelden, statt dafür das Befehlszeilentool „CMEnroll“ zu verwenden.

  • Sie können jetzt mithlife des Assistenten zum Erneuern von Zertifikaten das Mac-Clientzertifikat erneuern.

  • Sie können jetzt in der Configuration Manager-Konsole Resultierende Clienteinstellungen auswählen, um die geltenden Clienteinstellungen anzuzeigen, die auf das ausgewählte Gerät angewendet werden. Für die resultierenden Clienteinstellungen werden die Priorisierung oder die Kombination von Attributen berücksichtigt, wenn auf einem Gerät mehrere Clienteinstellungen bereitgestellt wurden.

  • Von Configuration Manager wird jetzt der vereinheitlichte Schreibfilter unterstützt, der in bestimmten Windows Embedded-Betriebssystemen verfügbar ist.

  • Wenn Sie einen Aktivierungsproxy verwenden, müssen Sie die Windows-Firewall auf Clients nicht mehr manuell so konfigurieren, dass TCP/IP-Ping-Befehle zulässig sind, wenn Sie unter Energieverwaltung die Clienteinstellung Windows-Firewall-Ausnahme für Aktivierungsproxy angeben.

  • Eine neue Eigenschaft wurde für Ccmsetup.exe hinzugefügt: /ExcludeFeatures:<feature>. Mit dieser Eigenschaft wird verhindert, dass von der angegebenen Funktion die Clientinstallation installiert wird. In dieser Version wird nur die Funktion ClientUI unterstützt, durch die verhindert wird, dass das Softwarecenter auf dem Client installiert wird. Weitere Informationen finden Sie unter Befehlszeileneigenschaften der Datei „CCMSetup.exe“.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Clientbereitstellung in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Clients für System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für die Clientzuweisung sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Sie können jetzt Configuration Manager-Clients, einschließlich verwalteter mobiler Geräte, einem anderen primären Standort in der Hierarchie neu zuweisen. Clients können einzeln neu zugewiesen werden. Sie können aber auch mehrere Clients auswählen und sie gleichzeitig einem neuen Standort neu zuweisen.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Zuweisen von Clients zu einem Standort in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Clients für System Center 2012 Configuration Manager.

Für die Verwaltung mobiler Geräte in System Center 2012 R2 Configuration Manager sind die folgenden neuen Elemente verfügbar:

  • Benutzer können mit der Unternehmensportalanwendung, die auf Google Play verfügbar ist, Android-Geräte anmelden. Die Unternehmensportalanwendung wird auf Android-Geräten ab Android 4.0 unterstützt. Wenn Benutzer die Unternehmensportalanwendung herunterladen, umfasst die Installation den Verwaltungs-Agent. Der Verwaltungs-Agent bietet Ihnen die folgenden Verwaltungsfunktionen.

    • Sie können Kompatibilitätseinstellungen verwalten, z. B. Einstellungen für Kennwort, Kamera und Verschlüsselung.

    • Wenn Sie Anwendungen auf Android-Geräten bereitstellen, können Sie die Anwendungen jetzt direkt auf dem Gerät installieren.

    • Die Benutzer werden aufgefordert, die erforderlichen Aktionen auszuführen, beispielsweise Anwendungsinstallationen oder Aktualisierungen von Gerätekennungen mithilfe von Android-Benachrichtigungen.

  • Benutzer können mit der iOS-Unternehmensportalanwendung, die im App Store verfügbar ist, iOS-Geräte anmelden. Die Unternehmensportalanwendung kann auf iOS-Geräten ab iOS 6 installiert werden. Mit der Unternehmensportalanwendung können Benutzer die folgenden Aktionen ausführen:

    • Ändern oder Zurücksetzen von Kennwörtern

    • Herunterladen und Installieren von Unternehmensanwendungen

    • Anmelden, Abmelden oder Zurücksetzen von Unternehmensinhalt auf ihren Geräten

  • Auf Geräten unter Windows RT, iOS und Android wird jetzt der Bereitstellungszweck Erforderlich unterstützt. Dies ermöglicht das Bereitstellen von Anwendungen auf Geräten nach einem konfigurierten Zeitplan.

  • Die Funktionen zum Zurücksetzen und Abkoppeln bieten jetzt die Möglichkeit, nur Unternehmensinhalte von Geräten zu entfernen. Informationen zu den entfernten Unternehmensinhalten finden Sie in der Tabelle unter Lebenszyklusverwaltung für Geräte.

  • Sie können für angemeldete Geräte konfigurieren, ob sie dem Unternehmen oder einem Benutzer gehören. Für dem Unternehmen gehörende Geräte erhalten Sie das Softwareinventar auf allen mobilen Geräten. Mit der Aktion Besitz ändern können Sie konfigurieren, ob Geräte dem Unternehmen oder einem Benutzer gehören. Der Besitz kann nur für Geräte geändert werden, die nicht Teil einer Domäne sind und auf denen der Configuration Manager-Client nicht installiert ist.Von allen mobilen Geräte wird das Softwareinventar für den Unternehmensinhalt angegeben, wenn sie einem Benutzer oder dem Unternehmen gehören. Von iOS und Android wird das gesamte Softwareinventar auf dem Gerät angegeben, wenn für sie festgelegt ist, dass sie dem Unternehmen gehören.

  • Sie können mit Windows Intune Windows 8.1-Geräte verwalten, die nicht zur Domäne gehören und auf denen der Configuration Manager-Client nicht installiert ist.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Bereitstellen des Configuration Manager-Clients für mobile Geräte des Themas Einführung in die Clientbereitstellung in Configuration Manager im Handbuch Bereitstellen von Clients für System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für Sammlungen sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Mithilfe einer neuen Verwaltungsoption können Sie Wartungsfenster konfigurieren, um nur Tasksequenzen, nur Softwareupdates oder alle bereitstellen anzuwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Sammlungen in Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für die Kompatibilitätseinstellungen sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Neue Einstellungen und Einstellungsgruppen für mobile Geräte wurden hinzugefügt. Sie sind auf der Seite Einstellungen für mobile Geräte des Assistenten zum Erstellen von Konfigurationselementen verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Introduction to Compliance Settings in Configuration Manager (Einführung in die Kompatibilitätseinstellungen in Configuration Manager) des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

Remoteverbindungsprofile sind neu in System Center 2012 R2 Configuration Manager. Sie bieten die folgenden Funktionen und haben einige abhängige Konfigurationen:

  • Bereitstellung von Remoteverbindungsprofilen, mit deren Hilfe Benutzer über das Unternehmensportal Remoteverbindungen mit Arbeitscomputern herstellen können, wenn keine Verbindung mit der Domäne besteht oder die Benutzer über das Internet verbunden sind.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in Remoteverbindungsprofile in Configuration Manager des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

Zertifikatprofile sind neu in System Center 2012 R2 Configuration Manager. Sie bieten die folgenden Funktionen und haben einige abhängige Konfigurationen:

  • Bereitstellung von Benutzer- und Gerätezertifikaten für verwaltete Geräte mithilfe des Simple Certificate Enrollment-Protokolls (SCEP). Diese Zertifikate können zur Unterstützung von WLAN- und VPN-Verbindungen verwendet werden.

  • Zu den unterstützten Geräten gehören Geräte unter iOS, Windows 8.1 und Windows RT 8.1 sowie Android.

  • Bereitstellung von Stammzertifizierungsstellen- und Zwischenzertifizierungsstellen-Zertifikaten, sodass auf Geräten eine Vertrauenskette erstellt werden kann, wenn die Serverauthentifizierung für Netzwerkverbindungen verwendet wird.

  • Ein Zertifikatregistrierungspunkt muss am Standort der zentralen Verwaltung oder einem primären Standort bereitgestellt werden. Zudem muss das Configuration Manager-Richtlinienmodul auf einem Server unter Windows Server 2012 R2 mit Active Directory-Zertifikatdiensten und der Rolle „Registrierungsdienst für Netzwerkgeräte“ installiert werden. Auf diesen Server muss Zugriff über das Internet möglich sein, und es muss eine Verbindung mit einer Unternehmenszertifizierungsstelle bestehen, um die Zertifikate auszustellen. Weitere Informationen zu Änderungen im Registrierungsdienst für Netzwerkgeräte zur Unterstützung dieses Szenarios finden Sie in What's New in Certificate Services in Windows Server 2012 R2 (Neuigkeiten bei den Zertifikatdiensten in Windows Server 2012).

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in Zertifikatprofile in Configuration Manager des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

VPN-Profile sind neu in System Center 2012 R2 Configuration Manager. Sie bieten die folgenden Funktionen und haben einige abhängige Konfigurationen:

  • Bereitstellung von VPN-Profilen, von denen für Geräte die Einstellungen und Zertifikate bereitgestellt werden, die für den Zugriff auf Unternehmensnetzwerke erforderlich sind.

  • Zu den unterstützten Geräten gehören Geräte unter iOS, Windows 8.1, Windows RT und Windows RT 8.1.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in VPN-Profile in Configuration Manager des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

WLAN-Profile sind neu in System Center 2012 R2 Configuration Manager. Sie bieten die folgenden Funktionen und haben einige abhängige Konfigurationen:

  • Bereitstellung von WLAN-Profilen, mit denen Geräten Einstellungen und Zertifikate bereitgestellt werden, die für den Zugriff auf WLAN-Hotspots im Unternehmen erforderlich sind.

  • Zu den unterstützten Geräten gehören Geräte unter iOS, Windows 8.1 und Windows RT 8.1 sowie Android.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in WLAN-Profile in Configuration Manager des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Änderungen im Zusammenhang mit Softwareupdates, Softwareverteilung, Betriebssystembereitstellung und Tasksequenzen in System Center 2012 R2 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für Softwareupdates sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Neues Wartungsfenster speziell für die Installation von Softwareupdates. Dadurch können Sie ein allgemeines Wartungsfenster und ein anderes Wartungsfenster für Softwareupdates konfigurieren. Wenn ein allgemeines Wartungsfenster und ein Wartungsfenster für Softwareupdates konfiguriert sind, werden Softwareupdates auf Clients nur während des Wartungsfensters für Softwareupdates installiert. Weitere Informationen zu Wartungsfenstern finden Sie unter Verwenden von Wartungsfenstern in Configuration Manager.

  • Sie können jetzt das Bereitstellungspaket für eine vorhandene automatische Bereitstellungsregel ändern. Bei jeder Ausführung einer automatischen Bereitstellungsregel werden dem angegebenen Bereitstellungspaket neue Softwareupdates hinzugefügt. Bereitstellungspakete können mit der Zeit sehr groß werden und Einfluss auf Replikationsszenarien haben. Dies gilt besonders für Situationen, in denen der Hierarchie ein neuer Verteilungspunkt oder einer Verteilungspunktgruppe ein Verteilungspunkt hinzugefügt wird. Sie können das Bereitstellungspaket jetzt regelmäßig ändern, um zu verhindern, dass es zu groß wird. Weitere Informationen zu automatischen Bereitstellungsregeln finden Sie im Abschnitt Automatische Bereitstellung von Softwareupdates in diesem Thema.

  • Sie können jetzt eine Vorschau der Softwareupdates anzeigen, die bestimmten in einer automatischen Bereitstellungsregel definierten Eigenschaftsfiltern und Suchkriterien entsprechen. Durch die Vorschau der Softwareupdates können Sie die Softwareupdates prüfen, bevor Sie die Bereitstellung erstellen. Die Schaltfläche Vorschau befindet sich auf der Seite Softwareupdates des Assistenten für automatische Bereitstellungen und auf der Registerkarte Softwareupdates in den Eigenschaften für die automatische Bereitstellungsregel.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in Softwareupdates in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Software und Betriebssystemen in System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente der Anwendungsverwaltung sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Webanwendungen in System Center 2012 R2 Configuration Manager sind ein neuer Bereitstellungstyp, mit dem Sie eine Verknüpfung mit einer webbasierten Anwendung auf den Geräten der Benutzer bereitstellen können.

  • Mit Windows 8.1 wurde ein App-Bündel (oder APPXBUNDLE-Paket) eingeführt, um die Verpackung und Verteilung von Windows Store-Apps und Ressourcenpaketen zu optimieren. Mit Configuration Manager wird der vorhandene Bereitstellungstyp Windows-App-Paket erweitert, sodass APPXBUNDLE-Paketdateien erkannt werden.

  • Der Assistent zum Erstellen von Anwendungen weist eine neue Option auf, die die Konfiguration von ausgewählten Anwendungen ermöglicht. Diese Anwendungen werden im Unternehmensportal hervorgehoben.

  • Sie können für jede Anwendung einen Datenschutz-Link angeben, den die Benutzer vor der Installation der Anwendung prüfen können.

  • Sie können eine Anwendung so konfigurieren, dass von ihr automatisch eine VPN-Verbindung geöffnet wird, wenn ein VPN-Profil konfiguriert wurde. Weitere Informationen finden Sie unter VPN-Profile in Configuration Manager.

Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Anwendungen in Configuration Manager und Erstellen von Bereitstellungstypen in Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für die Bereitstellung von Betriebssystemen sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Unterstützung für Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1. Weitere Informationen zu unterstützten Betriebssystemversionen finden Sie unter Voraussetzungen für die Bereitstellung von Betriebssystemen in Configuration Manager.

  • Unterstützung für Startabbilder, die mit dem Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) für Windows 7 SP1 und basierend auf Windows PE 3.1 erstellt werden. Weitere Informationen zum Anpassen und Hinzufügen von Startabbildern zu Configuration Manager finden Sie unter Anpassen von Windows PE-Startabbildern für die Verwendung in Configuration Manager.

  • Zusätzliche Unterstützung für PXE-Start von IA32 UEFI-Computern. Weitere Informationen zu den Anforderungen des Betriebssystems für einen PXE-fähigen Verteilungspunkt finden Sie im Abschnitt Betriebssystemvoraussetzungen für typische Standortsystemrollen des Themas Supported Configurations for Configuration Manager.

  • Erstellung vorab bereitgestellter Inhaltsdateien für Tasksequenzinhalt. Mit der Aktion Vorab bereitgestellte Inhaltsdatei erstellen wird eine komprimierte, vorab bereitgestellte Inhaltsdatei erstellt, die die Datei und zugehörige Metadaten für den Inhalt in der Tasksequenz enthält. Standardmäßig werden von Configuration Manager Abhängigkeiten im Zusammenhang mit der Tasksequenz erkannt und der vorab bereitgestellten Inhaltsdatei hinzugefügt. Sie können den Inhalt dann manuell in einen Standortserver, sekundären Standort oder Verteilungspunkt importieren. Weitere Informationen zu vorab bereitgestelltem Inhalt finden Sie im Abschnitt Bestimmen, ob Inhalt vorab bereitgestellt werden soll des Themas Planen der Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

  • Hinzugefügte Verwaltung virtueller Festplatten über die Configuration Manager-Konsole. Sie können virtuelle Festplatten erstellen, ändern und in den Virtual Machine Manager hochladen.

  • Neue Tasksequenzschritte:

    • PowerShell-Skript ausführen: Mit diesem Tasksequenzschritt wird das angegebene Windows PowerShell-Skript auf dem Zielcomputer ausgeführt.

    • Bereitschaft überprüfen: Mit diesem Tasksequenzschritt wird überprüft, ob der Zielcomputer die Voraussetzungen für die Bereitstellung erfüllt.

    • Dynamische Variablen festlegen: Mit diesem Tasksequenzschritt werden Informationen gesammelt und mit den Informationen bestimmte Tasksequenzvariablen festgelegt. Dann werden definierte Regeln ausgewertet und Tasksequenzvariablen basierend auf den Variablen und Werten festgelegt, die für als „Wahr“ ausgewertete Regeln konfiguriert wurden.

    noteHinweis
    Weitere Informationen zu Tasksequenzschritten finden Sie unter Tasksequenzschritte in Configuration Manager.

  • Neue integrierte Variablen für Tasksequenzen:

    • SMSTSDownloadRetryCount: Geben Sie mit dieser Variable an, wie häufig von Configuration Manager versucht werden soll, Inhalt von einem Verteilungspunkt herunterzuladen.

    • SMSTSDownloadRetryDelay: Geben Sie mit dieser Variable in Sekunden an, wie lange von Configuration Manager gewartet werden soll, bis Inhalt von einem Verteilungspunkt heruntergeladen wird.

    • TSErrorOnWarning: Geben Sie mit dieser Variable an, ob die von einer Anwendung stammende Warnung Anforderungen nicht erfüllt vom Tasksequenzmodul als schwerwiegender Fehler behandelt wird. Für diese Variable können Sie entweder Wahr oder Falsch angeben. Mit „Falsch“ wird das Standardverhalten angegeben.

    • SMSTSMPListRequestTimeout: Geben Sie mit dieser Variable an, wie lange eine Tasksequenz nach dem fehlgeschlagenen Abrufen der Verwaltungspunktliste von Standortdiensten warten soll, bis sie die Installation einer Anwendung wiederholt. Standardmäßig wartet die Tasksequenz eine Minute bis zur Wiederholung des Schritts. Diese Variable gilt nur für den Tasksequenzschritt „Anwendung installieren“.

    • _TSAppInstallStatus: Die Variable „_TSAppInstallStatus“ mit dem Installationsstatus für die Anwendung wird von der Tasksequenz beim Tasksequenzschritt „Anwendung installieren“ festgelegt. Von der Tasksequenz wird für die Variable einer der folgenden Werte festgelegt:

      • Undefiniert: Dieser Wert wird festgelegt, wenn der Tasksequenzschritt „Anwendung installieren“ nicht ausgeführt wurde.

      • Fehler: Dieser Wert wird festgelegt, wenn bei mindestens einer Anwendung aufgrund eines Fehlers beim Tasksequenzschritt „Anwendung installieren“ ein Fehler aufgetreten ist.

      • Warnung: Dieser Wert wird festgelegt, wenn beim Tasksequenzschritt „Anwendung installieren“ keine Fehler auftreten, aber mindestens eine Anwendung oder eine erforderliche Abhängigkeit aufgrund einer nicht erfüllten Anforderung nicht installiert wurde.

      • Erfolg: Dieser Wert wird festgelegt, wenn beim Tasksequenzschritt „Anwendung installieren“ keine Fehler oder Warnungen aufgetreten sind.

      noteHinweis
      Weitere Informationen zu integrierten Tasksequenzvariablen finden Sie unter Integrierte Tasksequenzvariablen in Configuration Manager.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Betriebssystembereitstellung in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Software und Betriebssystemen in System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente der Inhaltsverwaltung sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Bei Pullverteilungspunkten wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    • Von Pullverteilungspunkten wird die Priorisierung von Quellverteilungspunkten unterstützt. Einem oder mehreren Quellverteilungspunkten kann eine Priorität zugewiesen werden. Vom Pullverteilungspunkt wird zunächst Inhalt auf einem Verteilungspunkt mit der niedrigsten Priorität gesucht, dann auf einem Verteilungspunkt mit der nächsthöheren Priorität.

    • Von Pullverteilungspunkten wird der Status für abgeschlossene Aktionen mithilfe von Push an den Standortserver übertragen. Dadurch ist es nicht mehr erforderlich, dass vom Verteilungs-Manager („distmgr“) auf dem Standortserver jeder einzelne Pullverteilungspunkt regelmäßig nach diesem Status abgefragt werden muss. Zudem wird die Verarbeitungslast für den Verteilungs-Manager auf dem Standortserver insgesamt reduziert.

    Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Planen von Pullverteilungspunkten des Themas Planen der Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

  • In der Configuration Manager-Konsole im Arbeitsbereich Überwachung können Sie über den Knoten „Verteilungsstatus“ derzeit aktive Verteilungen an einen Verteilungspunkt abbrechen und Verteilungen, bei denen ein Fehler aufgetreten ist, erneut verteilen.

    Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Überwachen des Inhaltsstatus des Themas Vorgänge und Wartungstasks für die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

  • Mit dem neu integrierten Bericht mit dem Namen Verwendung des Verteilungspunkts – Zusammenfassung können Sie Informationen zur Nutzung einzelner Verteilungspunkte anzeigen. Hierzu zählen Informationen zur Anzahl der eindeutigen Clients, von denen auf den Verteilungspunkt zugegriffen wird, sowie die Anzahl der Datenübertragungen vom Verteilungspunkt.

  • An einem Standort können jeweils mehrere Netzwerkzugriffskonten konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Standortkomponenten in Configuration Manager.

  • Von Clients, von denen Windows BranchCache zum Herunterladen von Inhalt verwendet wird, und bei denen ein Download unterbrochen wurde, kann der Download jetzt an der Stelle fortgesetzt werden, an der er unterbrochen wurde. Der Download muss jetzt nicht mehr von Anfang an neu gestartet werden.

  • Mit der Einführung der folgenden weiteren Optimierungen wird die Leistung bei der Bereitstellung von Inhalt weiter verbessert:

    • Jedes Mal, wenn von Configuration Manager Inhalt an einen Verteilungspunkt übertragen wird, wird die Übertragungsgeschwindigkeit berechnet. Bei nachfolgenden Inhaltsbereitstellungen werden diese Informationen verwendet, um festzulegen, welche Verteilungspunkte den Inhalt als erstes erhalten. Dies geschieht, um den Inhalt in kürzester Zeit möglichst vielen Verteilungspunkten bereitstellen zu können.

      Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Planen der Verteilungspunktpriorität des Themas Planen der Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

    • Zur Verbesserung von gleichzeitigen Verteilungen werden von Configuration Manager beim Überprüfen von Inhalt auf Verteilungspunkten bis zu 50 Dateien pro WMI-Aufruf eines Verteilungspunkts überprüft. Vor dieser Version wurde von Configuration Manager ein einzelner WMI-Aufruf eines Verteilungspunkts zum Überprüfen einzelner Dateien verwendet.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Software und Betriebssystemen in System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zu Änderungen bei der Überwachung und Berichterstattung in System Center 2012 R2 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für die Berichterstattung sind neu oder wurden in System Center 2012 R2 Configuration Manager geändert:

  • Ab Configuration Manager sind Berichte für die rollenbasierte Verwaltung komplett aktiviert. Bei allen in Configuration Manager verfügbaren Berichten werden die Daten auf der Basis der Berechtigungen des Administrators gefiltert, der den Bericht ausführt. Administratoren mit eng festgelegten Rollen können nur für die jeweilige Rolle definierte Informationen anzeigen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Planen der rollenbasierten Verwaltung von Berichten des Themas Planen der Berichterstattung in Configuration Manager.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Berichterstattung in Configuration Manager des Handbuchs Standortverwaltung für System Center 2012 Configuration Manager.

Siehe auch

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For additional resources, see Information and Support for Configuration Manager.

Tip: Use this query to find online documentation in the TechNet Library for System Center 2012 Configuration Manager. For instructions and examples, see Search the Configuration Manager Documentation Library.
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