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Systemanforderungen und Installationsinformationen für Windows Server 2012 R2

Veröffentlicht: Juni 2013

Letzte Aktualisierung: Juni 2013

Betrifft: Windows Server 2012 R2



Dieses Thema enthält für die Installation von Windows Server® 2012 R2 erforderliche Informationen. Abhängig vom Ausgangsbetriebssystem und der gewählten Methode kann die Vorgehensweise bei der Migration zu Windows Server 2012 R2 stark variieren. Mithilfe der folgenden Begriffe unterscheiden wir zwischen verschiedenen Aktionen, die alle eine Rolle in einer neuen Windows Server 2012 R2-Bereitstellung spielen können.

  • Durch die Installation gelangt das neue Betriebssystem auf Ihre Hardware. Bei einer Neuinstallation muss das vorherige Betriebssystem gelöscht werden.

  • Unter Upgrade versteht man den Wechsel vom vorhandenen Betriebssystem zu Windows Server 2012 R2. Die Hardware bleibt dabei gleich. Ein Upgrade kann von einer Evaluierungsversion von Windows Server 2012 R2, einer aktuellen Verkaufsversion bestimmter Windows Server 2012 R2-Editionen (ein als Lizenzkonvertierung bezeichneter Vorgang), einer vorherigen Verkaufsversion bestimmter Windows Server-Editionen oder von einer Volumenlizenzedition von Windows Server 2012 R2 ausgeführt werden. Auch wenn weiterhin dieselbe Hardware verwendet wird, sind für manche Serverrollen möglicherweise bestimmte Schritte erforderlich, um ein problemloses Upgrade sicherzustellen. Ausführliche Informationen zum Upgrade auf Windows Server 2012 R2 mithilfe einer dieser Methoden finden Sie in den Upgradeoptionen.

  • Migration bezeichnet den Wechsel vom vorhandenen Betriebssystem zu Windows Server 2012 R2 durch die Übertragung auf andere Hardwarekomponenten. Ausführliche Informationen zur Migration, die abhängig von den installierten Serverrollen stark variieren kann, finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/windowsserver/dn458795.

Es wird empfohlen, vor einer Neuinstallation von Windows Server 2012 R2 die folgenden Schritte auszuführen:

  1. Überprüfen der Systemanforderungen

  2. Lesen der Dokumentation zur Installationsvorbereitung

  3. Erwerben des Produkts

  4. Ausführen der Aufgaben zur Installationsvorbereitung

Nachfolgend sind die geschätzten Systemanforderungen für Windows Server 2012 R2 aufgeführt. Erfüllt der Computer diese Mindestanforderungen nicht, kann das Produkt nicht ordnungsgemäß installiert werden. Die tatsächlichen Anforderungen sind von der Systemkonfiguration und den installierten Anwendungen und Features abhängig.

ImportantWichtig
Das beachtliche Ausmaß an potentiellen Bereitstellungen lässt es unrealistisch erscheinen, „empfohlene“ Systemanforderungen anzugeben, die allgemein gültig sind. Ziehen Sie für jede Serverrolle, die Sie bereitstellen möchten, die Dokumentation zu Rate, um weitere Informationen über die Ressourcenanforderungen bestimmter Serverrollen zu erhalten. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, indem Sie Testbereitstellungen durchführen, um die entsprechenden Systemanforderungen für bestimme Bereitstellungsszenarien zu ermitteln.

Die Prozessorleistung ist nicht nur von der Taktfrequenz des Prozessors abhängig, sondern auch von der Anzahl der Prozessorkerne und der Größe des Prozessorcache. Nachfolgend sind die Prozessoranforderungen für dieses Produkt aufgeführt:

  • Minimum: 1,4-GHz-Prozessor mit 64 Bit

Nachfolgend sind die geschätzten RAM-Anforderungen für dieses Produkt aufgeführt:

  • Minimum: 512 MB

ImportantWichtig
Wenn Sie einen virtuellen Computer, der in Bezug auf die Hardware nur die Mindestanforderungen (1 Prozessorkern und 512 MB RAM) unterstützt, erstellen und dann versuchen, diese Version auf dem virtuellen Computer zu installieren, tritt ein Fehler beim Setup auf.

Führen Sie zur Vermeidung dieses Problems eine der folgenden Aktionen aus:

  • Ordnen Sie dem virtuellen Computer, auf dem diese Version installiert werden soll, mehr als 800 MB RAM zu. Nach dem Setup können Sie die Zuordnung abhängig von der tatsächlichen Serverkonfiguration in 512 MB RAM ändern.

  • Unterbrechen Sie den Startprozess dieser Version auf dem virtuellen Computer mit SHIFT+F10. Erstellen Sie in der geöffneten Eingabeaufforderung mithilfe von %%amp;quot;Diskpart.exe%%amp;quot; eine Installationspartition, und formatieren Sie sie. Führen Sie Wpeutil createpagefile /path=C:\pf.sys aus (vorausgesetzt, Sie haben die Installationspartition C: erstellt). Schließen Sie die Eingabeaufforderung, und setzen Sie das Setup fort.

Nachfolgend sind die geschätzten minimalen Speicherplatzanforderungen für die Systempartition aufgeführt.

  • Minimum: 32 GB

    noteHinweis
    Beachten Sie, dass der absolute Mindestwert für eine erfolgreiche Installation 32 GB beträgt. Dieser Mindestwert ermöglicht Ihnen die Installation von Windows Server 2012 R2 im Server Core-Modus mit der Servervolle für Webdienste (IIS). Ein Server im Server Core-Modus ist ca. 4 GB kleiner als der gleiche Server im Modus %%amp;quot;Server mit grafischer Benutzeroberfläche%%amp;quot;. Beginnen Sie für den kleinstmöglichen Installationsspeicherbedarf mit einer Server Core-Installation, und entfernen Sie mithilfe von %%amp;quot;Features bei Bedarf%%amp;quot; nicht benötigte Serverrollen oder Features vollständig. Weitere Informationen zum Server Core-Modus und zum Modus für die minimale Serverschnittstelle finden Sie unter Windows Server-Installationsoptionen.

    In den folgenden Fällen ist zusätzlicher Speicherplatz für die Systempartition erforderlich:

    • Wenn Sie das System über ein Netzwerk installieren.

    • Computer mit mehr als 16 GB RAM erfordern einen größeren Speicherplatz für Auslagerungen, Ruhezustand und Sicherungsdateien.

Darüber hinaus benötigen Sie Folgendes:

  • Gigabit (10/100/1000baseT) Ethernet-Adapter

  • DVD-Laufwerk (wenn Sie das Betriebssystem über DVD-Medien installieren möchten)

Die folgenden Elemente sind nicht unbedingt erforderlich, werden jedoch für bestimme Features benötigt:

  • Super-VGA (1024 x 768)-Monitor oder Monitor mit höherer Auflösung

  • Tastatur und Microsoft®-Maus (oder andere kompatible Zeigegeräte)

  • Internetzugang (möglicherweise kostenpflichtig)

In den folgenden Themen finden Sie Informationen zu Problemen, die möglicherweise behoben werden müssen, zu aus dem Produkt entfernten Features und zu dem Produkt hinzugefügten Features:

Sie können im TechNet Evaluierungscenter Evaluierungsversionen von Windows Server 2012 R2 (Wechsel zur Verkaufsversion möglich) im ISO- oder VHD-Format erwerben.

Sie können im TechNet Evaluierungscenter Evaluierungsversionen (Wechsel zur Verkaufsversion möglich) im ISO- oder VHD-Format erwerben. Sie können auch Verkaufsversionen im Microsoft Store kaufen.

Führen Sie vor der Installation von Windows Server 2012 R2 die Schritte in diesem Abschnitt aus, um die Installation vorzubereiten.

  • Trennen Sie alle USV-Geräte. Wenn der Zielcomputer mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) verbunden ist, trennen Sie vor dem Ausführen von Setup das serielle Kabel dieses Geräts. Setup versucht automatisch, die Geräte an den seriellen Anschlüssen zu erkennen. Eine USV kann zu Problemen bei diesem Vorgang führen.

  • Sichern Sie Ihre Server. Ihre Sicherung sollte alle erforderlichen Daten und Konfigurationsinformationen für eine ordnungsgemäße Ausführung des Computers einschließen. Es ist wichtig, die Konfigurationsinformationen für Server (insbesondere Server der Netzwerkinfrastruktur), wie z. B. DHCP-Server (Dynamic Host Configuration-Protokoll), zu sichern. Vergessen Sie bei der Sicherung nicht, die Start- und Systempartitionen und die Systemstatusdaten mit einzuschließen. Eine weitere Möglichkeit zur Sicherung von Konfigurationsinformationen besteht in der Erstellung eines Sicherungssatzes für die automatische Systemwiederherstellung.

  • Deaktivieren Sie die Virenschutzsoftware. Die Virenschutzsoftware kann die Installation beeinflussen. Beispielsweise kann die Installation durch Prüfen jeder lokal auf den Computer kopierten Datei deutlich verlangsamt werden.

  • Stellen Sie Massenspeichertreiber bereit. Wurde vom Hersteller eine eigene Treiberdatei zur Verfügung gestellt, speichern Sie die Datei auf einer Diskette, CD, DVD oder einem USB-Flashlaufwerk (Universal Serial Bus), und zwar entweder im Stammverzeichnis des Mediums oder im Ordner amd64. Soll der Treiber beim Setup bereitgestellt werden, klicken Sie auf der Auswahlseite für den Datenträger auf Treiber laden (oder drücken Sie F6). Sie können den Treiber suchen oder das Medium von Setup suchen lassen.

  • Bedenken Sie, dass die Windows-Firewall standardmäßig aktiviert ist. Serveranwendungen, die nicht angeforderte eingehende Verbindungen empfangen müssen, lösen so lange einen Fehler aus, bis Sie eingehende Firewallregeln erstellen, um diese Verbindungen zuzulassen. Informieren Sie sich bei Ihrem Anwendungsanbieter über die für eine ordnungsgemäße Ausführung der Anwendung erforderlichen Ports und Protokolle.

    Weitere Informationen zur Windows-Firewall finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=84639.

Evaluierungsversionen sind ausschließlich als 64-Bit-Version verfügbar und können mit der Option %%amp;quot;Server Core%%amp;quot; oder mit der Option %%amp;quot;Server mit grafischer Benutzeroberfläche%%amp;quot; installiert werden. Weitere Informationen zu diesen Installationsoptionen, zum Wechsel zwischen den Optionen sowie zur Verwendung der neuen minimalen Serverschnittstelle und der Features bei Bedarf finden Sie unter http://technet.microsoft.com//library/hh831786.

Bei allen Versionen haben Sie 10 Tage Zeit, um die Onlineaktivierung abzuschließen. Danach beginnt der 180-tägige Evaluierungszeitraum. Während des Evaluierungszeitraums werden Sie durch eine Benachrichtigung auf dem Desktop über die verbleibende Evaluierungszeit informiert (gilt nicht für Windows Server 2012 Essentials). Alternativ können Sie slmgr.vbs /dlv an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten ausführen, um die verbleibende Zeit anzuzeigen.

Während des Evaluierungszeitraums sind alle Evaluierungsversionen voll funktionsfähig. Einzig der Start im abgesicherten Modus steht nicht zur Verfügung. Bei den Editionen Windows Server 2012 Standard und Windows Server 2012 Datacenter ist der Aktivierungsschlüssel bereits vorinstalliert. Nach Ablauf des 180-tägigen Evaluierungszeitraums werden vom Server editionsabhängig unterschiedliche Warnungen ausgegeben:

Windows Server 2012 Standard; Windows Server 2012 Datacenter:

  • Auf dem Desktop wird folgende Warnung angezeigt: Windows-Lizenz ist abgelaufen.

  • Wenn Sie sich bei Windows anmelden, stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

    • Jetzt aktivieren

    • Später nachfragen

  • Das System wird jeweils nach einer Stunde heruntergefahren.

  • Die einzigen Updates, die installiert werden können, sind Sicherheitsupdates.

  • Die Ereignis-ID 100 vom Quell-WLMS (%%amp;quot;Der Lizenzzeitraum für diese Installation von Windows ist abgelaufen. Das Betriebssystem wird stündlich heruntergefahren." wird im Anwendungsprotokoll angezeigt.

Windows Server 2012 Essentials: Auf dem Desktop und auf dem Dashboard werden Warnungen angezeigt, der Server wird jedoch nicht heruntergefahren.

Neben den anderen Vertriebswegen ist Windows Server 2012 R2 auch als vorkonfigurierte Datei für virtuelle Festplatten (VHD) verfügbar, die Sie vom TechNet Evaluierungscenter (http://technet.microsoft.com/en-us/evalcenter/dn205286.aspx) erwerben können. VHD-Dateien sind mit Windows Server 2012 R2 verfügbar, die entweder im Server Core-Modus oder als Server mit einem GUI-Modus vorkonfiguriert sind (nach der Installation können Sie jedoch die Modi nach Belieben wechseln). Der resultierende virtuelle Computer hat folgende Eigenschaften:

  • Nur auf Englisch

  • 2 GB RAM

  • 1 CPU

  • 80 GB Festplatte

Damit Sie die VHD-Verteilung verwenden können, müssen Sie über einen Computer verfügen, auf dem Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2 ausgeführt wird. Die Hyper-V-Serverrolle muss installiert sein.

  1. Laden Sie die VHD-Datei herunter.

  2. Starten Sie den Hyper-V Manager. Wählen Sie im Menü Aktion die Option Virtuellen Computer importieren aus.

  3. Navigieren Sie zum Verzeichnis, in das der virtuelle Computer extrahiert wurde, und wählen Sie das Verzeichnis aus (nicht das Verzeichnis, in dem sich die VHD-Datei befindet).

  4. Wählen Sie die Option Virtuellen Computer kopieren aus.

  5. Überprüfen Sie im Hyper-V-Manager, ob der Import erfolgreich war.

  6. Konfigurieren Sie die Netzwerkkarte für den resultierenden virtuellen Computer: klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den virtuellen Computer und wählen Sie Einstellungen aus. Klicken Sie im linken Bereich auf Netzwerkkarte. Wählen Sie im angezeigten Menü eine der Netzwerkkarten des Virtualisierungsservers aus und klicken Sie dann auf OK.

  7. Starten des virtuellen Computers

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