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Neues beim iSCSI-Zielserver unter Windows Server 2012 R2

Veröffentlicht: Juni 2013

Letzte Aktualisierung: Juli 2013

Betrifft: Windows Server 2012 R2



In diesem Thema werden die neuen und geänderten Funktionen des iSCSI-Zielservers in Windows Server 2012 R2 beschrieben.

Mit einem iSCSI-Zielserver können Sie mehrere Computer aus einem einzelnen, zentral gespeicherten Betriebssystemimage starten. Dies führt zu einer Verbesserung von Effizienz, Verwaltbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit. Der iSCSI-Zielserver kann Hunderte Computer mithilfe eines einzelnen Betriebssystemimages starten. Weitere Szenarien, in denen Sie den iSCSI-Zielserver verwenden können:

  • Für einige Serveranwendungen ist Blockspeicher erforderlich, und der iSCSI-Zielserver kann für diese Anwendungen ständig verfügbaren Blockspeicher zur Verfügung stellen. Da der Speicher remote zugänglich ist, kann auch ein Blockspeicher für zentrale Standorte und Filialenstandorte konsolidiert werden.

  • Der iSCSI-Zielserver unterstützt nicht von Microsoft stammende iSCSI-Initiatoren und vereinfacht dadurch das Freigeben von Speicher auf Servern in einer gemischten heterogenen Softwareumgebung.

  • Wenn der iSCSI-Zielserver aktiviert ist, wird ein Computer mit dem Windows Server-Betriebssystem als im Netzwerk zugängliches Blockspeichergerät eingesetzt. Dies ist hilfreich, um Anwendungen zu testen, bevor sie in einem SAN (Storage Area Network) bereitgestellt werden.

Die folgende Tabelle enthält die Funktionen eines iSCSI-Zielservers, die in dieser Version neu sind oder geändert wurden.

 

Feature/Funktionalität Neu/Aktualisiert Zusammenfassung

Verbesserungen bei virtuellen Datenträgern

Neu

Enthält eine überarbeitete Datenpersistenzebene, die auf einer neuen Version des VHD-Formats namens VHDX (VHD 2.0) basiert. VHDX verfügt über eine viel höhere Speicherkapazität als das ältere VHD-Format. Der iSCSI-Zielserver bietet darüber hinaus Schutz vor Datenbeschädigung durch Stromausfälle und optimiert die Strukturausrichtungen dynamischer und differenzierender Datenträger, um Leistungseinbußen bei neuen physischen Festplatten mit großen Sektoren zu verhindern. Sie können mithilfe von Windows Server 2012 R2 immer noch VHD 1.0-Datenträger importieren.

Bessere Verwaltbarkeit

Aktualisiert

Verwendet den SMI-S-Anbieter in Windows Server 2012 R2 mit System Center Virtual Machine Manager (VMM) zum Verwalten des iSCSI-Zielservers in einer gehosteten und/oder privaten Cloud. Darüber hinaus können Sie mit den neuen Windows PowerShell-Cmdlets für den iSCSI-Zielserver Konfigurationsdateien exportieren und importieren und die Remoteverwaltung deaktivieren, wenn der iSCSI-Zielserver in einer dedizierten Umgebung mit Windows-basierten Anwendungen (z. B. Windows Storage Server) bereitgestellt wird.

Verbesserte Optimierung zum Ermöglichen der Zwischenspeicherung auf Datenträgerebene

Aktualisiert

Der iSCSI-Zielserver legt nun das Kennzeichen für die Datenträgerzwischenspeicherumgehung für Hostdatenträger-E/A durch Force Unit Access (FUA) nur fest, wenn der ausgebende Initiator dies explizit fordert. Durch diese Änderung kann die Leistung möglicherweise verbessert werden. Früher wurde das Kennzeichen für die Datenträgerzwischenspeicherumgehung vom iSCSI-Zielserver stets für alle E/As festgelegt. Die Funktion für die Systemzwischenspeicherumgehung ist im iSCSI-Zielserver unverändert. Der Dateisystemzwischenspeicher auf dem Zielserver wird beispielsweise immer umgangen.

Einschränkungen bei der Skalierbarkeit

Aktualisiert

Erhöht die maximale Anzahl an Sitzungen pro Zielserver auf 544 und die maximale Anzahl an logischen Einheiten pro Zielserver auf 256.

Funktion für die lokale Bereitstellung

Aktualisiert

Die Funktion für die lokale Bereitstellung für Momentaufnahmen ist veraltet. Als Problemumgehung können Sie mit dem lokalen iSCSI-Initiator auf dem Zielservercomputer (auch als Loopbackinitiator bezeichnet) auf die exportierten Momentaufnahmen zugreifen.

Die folgende Liste enthält zusätzliche Ressourcen zum iSCSI-Zielserver und zu verwandten Technologien.

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