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Verwenden des Microsoft iSCSI-Initiators unter Windows Server 2008 R2 und Windows 7

Öffnen des Microsoft iSCSI-Initiators

Es hängt von Ihrem Betriebssystem ab, wie Sie auf den Microsoft iSCSI-Initiator zugreifen.

Unter Windows Server 2008 R2 haben Sie folgende Möglichkeiten, um auf den Microsoft iSCSI-Initiator zuzugreifen:

  • Klicken Sie auf Start, auf Systemsteuerung, auf Klassische Ansicht und dann auf iSCSI-Initiator.

  • Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf iSCSI-Initiator.

  • Klicken Sie auf Start, geben Sie iSCSI im Feld Suche starten ein, und klicken Sie dann unter Programme auf iSCSI-Initiator.

  • Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, geben Sie im Suchfeld iSCSI ein, und klicken Sie dann unter Verwaltung auf iSCSI-Initiator.

Unter Windows 7 haben Sie folgende Möglichkeiten, um auf den Microsoft iSCSI-Initiator zuzugreifen:

  1. Klicken Sie auf Start, geben Sie iSCSI im Feld Suche starten ein, und klicken Sie dann unter Programme auf iSCSI-Initiator.

  2. Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, geben Sie im Suchfeld iSCSI ein, und klicken Sie dann unter Verwaltung auf iSCSI-Initiator.

IQN-Name des Initiators

Jeder iSCSI-Initiator und jedes iSCSI-Ziel muss einen weltweit eindeutigen Namen besitzen. In der Regel handelt es sich dabei um einen qualifizierten iSCSI-Namen (iSCSI Qualified Name, IQN). Ein einziger IQN bezieht sich auf alle iSCSI-Hostbusadapter (HBA) auf dem Server, einschließlich des Microsoft iSCSI-Initiators. Konfigurieren Sie für einen iSCSI-HBA keinen anderen IQN als den, der von den anderen iSCSI-HBAs und dem Microsoft iSCSI-Initiator verwendet wird. Alle HBAs müssen den gleichen IQN-Namen tragen.

Vom Microsoft iSCSI-Initiator wird automatisch ein auf dem Computernamen und DNS (Domain Name System) basierender Name ausgewählt. Bei einer Änderung des Computer- oder DNS-Namens ändert sich auch der IQN. Ein Administrator kann jedoch anstelle eines generierten IQN einen festen Wert als IQN konfigurieren. Wenn der Administrator einen festen IQN angibt, muss dieser Name weltweit eindeutig sein.

Bevorzugte Ziele

Der Microsoft iSCSI-Initiator unterstützt bevorzugte Ziele (früher "permanente Ziele" genannt). Unter Verwendung einer allgemeinen API (Application Programming Interface) und Benutzeroberfläche können mit dem Microsoft iSCSI-Initiator Software- und Hardwareinitiatoren so konfiguriert werden, dass bei jedem Neustart des Computers eine erneute Verbindung mit einem Ziel hergestellt wird. Dazu müssen die Geräte des Ziels fortwährend mit dem Computer verbunden sein. Die für das Herstellen einer Verbindung mit den bevorzugten Zielen erforderlichen Anmeldeinformationen (z. B. CHAP-Schlüssel (Challenge-Handshake Authentication-Protokoll) und Portalinformationen) werden bei der permanenten Anmeldung durch den Administrator aufgezeichnet und von den Software- und Hardwareinitiatoren in einem permanenten Speicher aufbewahrt. Von den Hardwareinitiatoren kann in einer frühen Phase des Startprozesses eine erneute Verbindung initiiert werden. Vom Kernelmodustreiber im Microsoft iSCSI-Initiator wird jedoch eine erneute Verbindung initiiert, sobald der Windows TCP/IP-Stapel und der Microsoft iSCSI-Initiator geladen werden.

Ausführen automatischer Startdienste für iSCSI-Datenträger

Wenn der Computer über den Kernelmodustreiber im Microsoft iSCSI-Initiator gestartet wird, unterscheidet sich die Startsequenz für den Datenträger unter Windows von der Startsequenz, die beim Starten des Computer mithilfe eines iSCSI- oder anderen HBA verwendet wird. Datenträger, die über den Kernelmodustreiber im Microsoft iSCSI-Initiator bereitgestellt werden, sind beim Startvorgang später für Dienste und Anwendungen verfügbar. In manchen Fällen sind sie möglicherweise erst verfügbar, nachdem die automatischen Startdienste vom Dienststeuerungs-Manager gestartet wurden. Der Microsoft iSCSI-Initiator enthält Funktionen zum Synchronisieren der automatischen Startdienste und der Darstellung des iSCSI-Datenträgers. Der Microsoft iSCSI-Initiator kann mit einer Liste von Datenträgervolumes konfiguriert werden, die vor dem Initiieren der automatischen Startdienste verfügbar sein müssen.

So installieren Sie automatische Startdienste für Volumes, die auf iSCSI-Datenträgern erstellt werden:

  1. Melden Sie sich an allen Zielen an, die der Computer verwenden wird. Stellen Sie sicher, dass Sie ausschließlich an diesen Zielen angemeldet sind. Stellen Sie sicher, dass es sich um permanente Anmeldungen handelt. Verwenden Sie dazu den iscsicli-Befehl PersistentLoginTarget, oder klicken Sie auf das entsprechende Element in der grafischen Benutzeroberfläche des Microsoft iSCSI-Initiators.

  2. Konfigurieren Sie mithilfe der Datenträgerverwaltung alle Volumes auf den Datenträgern.

  3. Lassen Sie den Microsoft iSCSI-Initiator-Dienst die Liste der permanent gebundenen Volumes konfigurieren. Verwenden Sie dazu die folgenden iscsicli-Befehle, oder klicken Sie auf das entsprechende Element in der grafischen Benutzeroberfläche des Microsoft iSCSI-Initiators:

    • BindPersistentVolumes

    • AddPersistentVolume

    • RemovePersistentVolume

    • ClearPersistentVolumes

Generieren von iSCSI-Konfigurationsberichten

Sie können mit den folgenden Schritten einen Bericht generieren, in dem die aktuellen Konfigurationseinstellungen des Microsoft iSCSI-Initiators erfasst werden.

So generieren Sie einen iSCSI-Konfigurationsbericht

  1. Öffnen Sie den Microsoft iSCSI-Initiator, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Konfiguration.

  2. Klicken Sie auf Bericht.

  3. Geben Sie den Dateinamen ein, und klicken Sie dann auf Speichern.

Das folgende Beispiel veranschaulicht, welche Art von Informationen im Konfigurationsbericht enthalten sind:

iSCSI-Initiatorbericht=======================Liste der ermittelten Ziele, Sitzungen und Geräte==================================================Ziel #0========Zielname = iqn.1992-08.com.speicher1 Sitzung Details===============Sitzung #1 ===========Anzahl der Verbindungen = 1Verbindung #1==============Zieladresse = 10.0.0.1 Zielport = 3260#0.  Datenträger 3========Adresse:Port 3: Bus 0: Ziel 3: LUN 0Ziel #1========Zielname = iqn.1992-04.com.speicher2 Sitzung Details===============Sitzung #1===========Anzahl der Verbindungen = 1Verbindung #1==============Zieladresse = 10.0.0.2 Zielport = 3260#0.  Disk 2========Adresse:Port 3: Bus 0: Ziel 0: LUN 0

Verwenden des Microsoft iSCSI-Initiators unter der Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2

Auf die grafische Benutzeroberfläche für den Microsoft iSCSI-Initiator kann unter den Server Core-Installationsoptionen von Windows Server 2008 R2 zugegriffen werden. Geben Sie in der Befehlsshell Folgendes ein, um darauf zuzugreifen: iSCSICPL.exe

Sie können auch das Tool iSCSICLI.exe verwenden, um den Microsoft iSCSI-Initiator in der Befehlsshell unter Server Core-Installationen zu konfigurieren.

Verwaltungsanwendung

Sie können die folgende Verwaltungsanwendung mit dem Microsoft iSCSI-Initiator verwenden.

iSCSI-Konfigurationsprogramm der Systemsteuerung   Für den Microsoft iSCSI-Initiator ist ein Konfigurationsprogramm in der Systemsteuerung verfügbar. Das Programm ermöglicht Administratoren das Ausführen allgemeiner iSCSI-Vorgänge über eine grafische Benutzeroberfläche. Das Applet kann vom Kernelmodustreiber im Microsoft iSCSI-Initiator und von allen iSCSI-HBAs verwendet werden.

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