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Windows Virtual PC

Letzte Aktualisierung: Juni 2009

Betrifft: Windows 7

Windows® Virtual PC ist eine optionale Komponente des Windows 7-Betriebssystems, mit deren Hilfe mehr als ein Betriebssystem gleichzeitig auf einem Computer ausgeführt werden kann. Einer der Hauptvorzüge besteht darin, dass Windows Virtual PC für die Migration nach Windows 7 verwendet werden kann, während Anwendungen, die in früheren Versionen von Windows, wie etwa Windows XP oder Windows Vista® ausgeführt werden, weiterhin verwendet werden können.

Wenn sich Windows Virtual PC nicht im Startmenü unter Alle Programme befindet, können Sie das Programm kostenfrei von der Windows Virtual PC-Homepage (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=148103) herunterladen.

noteHinweis
Die Hardwareanforderungen für Windows Virtual PC weichen geringfügig von denen für Windows 7 ab. Weitere Informationen zu diesen Anforderungen finden Sie im Windows Virtual PC-Evaluierungshandbuch (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=140338). Es wird empfohlen, die Anforderungen vor der Installation von Windows Virtual PC durchzulesen, da der Computer zum Installieren der Komponente ordnungsgemäß konfiguriert sein muss.

Windows Virtual PC-Grundlagen

Windows Virtual PC ermöglicht das Ausführen mehrerer Betriebssysteme gleichzeitig auf einem Computer durch Bereitstellen einer Virtualisierungsumgebung. Diese Umgebung verwendet virtuelle Computer, von denen jeder wie ein separater physischer Computer funktioniert. Jeder virtuelle Computer emuliert einen physischen Computer und kann ein 32-Bit-Betriebssystem ausführen, das als Gastbetriebssystem bezeichnet wird. Der physische Computer und das Windows 7-Betriebssystem, das direkt auf dem Computer (anstatt auf einem virtuellen Computer) ausgeführt wird, werden zusammen als Host bezeichnet. Diese Instanz von Windows 7 wird manchmal als Hostbetriebssystem bezeichnet.

Windows Virtual PC stellt zwei grundlegende Verfahren der Interaktion mit dieser virtuellen Umgebung bereit. Ihnen stehen diese Möglichkeiten offen:

  • Direktes Verwenden von Anwendungen auf dem Host, während diese Anwendungen tatsächlich im Gastbetriebssystem installiert sind. Dies ist dann nützlich, wenn lediglich diese älteren Anwendungen ausgeführt werden sollen und keine weitere Interaktion mit dem Gastbetriebssystem erforderlich ist. Beim Verwenden dieser Option ist die virtuelle Computerumgebung im Wesentlichen verborgen. Die Anwendungen werden als virtuelle Anwendungen bezeichnet und stehen im Startmenü des Hosts zur Verfügung. Diese Option wird für bestimmte Windows-Versionen (die ein Update erfordern) unterstützt und eignet sich für Geschäftsanwendungen. Weitere Informationen finden Sie unter Veröffentlichen und Verwenden virtueller Anwendungen.

  • Direkte Interaktion mit dem Gastbetriebssystem und dem virtuellen Computer. Der Desktop des Gastbetriebssystems kann in einem Fenster – das als Fenster des virtuellen Computers bezeichnet wird – oder im Vollbildmodus dargestellt werden, der Ähnlichkeiten mit einer Remote Desktop-Clientsitzung aufweist. Dies ist nützlich, wenn Sie mit dem Gastbetriebssystem interagieren möchten. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Szenario für die Problembehebung oder zu Supportzwecken reproduziert werden soll.

In beiden Fällen ist ein virtueller Computer erforderlich. Es bestehen folgende Optionen:

  • Einrichten von Windows XP Mode. Mit dieser Option wird ein vorkonfigurierter virtueller Computer mit bereits installiertem Windows XP SP3 (Service Pack 3) erstellt. Nach einer einfachen Einrichtung ist diese Umgebung für Ihre Anpassungen mit eigenen Anwendungen bereit. Windows XP Mode steht für die 32-Bit- und 64-Bit-Editionen von Windows 7 Professional, Windows 7 Enterprise und Windows 7 Ultimate zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren und Verwenden von Windows XP Mode.

  • Einrichten eines eigenen virtuellen Computers. Zu diesem Zweck können Sie einen virtuellen Computer erstellen und das Gastbetriebssystem selbst installieren. Diese Option ist nützlich, wenn Sie nicht Windows XP SP3 ausführen möchten oder eine Version von Windows 7 verwenden, für die Windows XP Mode nicht verfügbar ist. Anweisungen finden Sie unter Erstellen eines virtuellen Computers und Installieren eines Gastbetriebssystems. Informationen zu den Betriebssystemen, die für die Verwendung mit Windows Virtual PC unterstützt werden, finden Sie auf der Windows Virtual PC-Homepage (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=148103).

noteHinweis
Windows XP Mode ist das schnellere Verfahren, da es weniger Schritte erfordert.

Einer der Vorzüge beim Einsatz eines virtuellen Computers besteht darin, dass die Hardware schneller und einfacher als auf einem physischen Computer geändert werden kann. Wenn Sie z. B. einen Netzwerkadapter hinzufügen oder entfernen oder den verfügbaren Arbeitsspeicher ändern möchten, fahren Sie den virtuellen Computer herunter und ändern eine Einstellung. Es ist nicht erforderlich, ein Computergehäuse zu öffnen. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren eines virtuellen Computers.

Windows Virtual PC enthält das Integrationskomponentenpaket, das Features zur Verbesserung der Integration zwischen der virtuellen Umgebung und dem physischen Computer bereitstellt. Weitere Informationen finden Sie unter Info zu Integrationsfeatures.

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