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Erstellen eines virtuellen Computers und Installieren eines Gastbetriebssystems

Letzte Aktualisierung: Juli 2009

Betrifft: Windows 7

Ein Gastbetriebssystem wird auf einem virtuellen Computer ausgeführt. Falls Sie nicht Windows XP Professional mit Service Pack 3 (SP3) als Gastbetriebssystem verwenden möchten, können Sie einen virtuellen Computer erstellen. Sie verwenden einen Assistenten zum Erstellen des virtuellen Computers und passen ihn an, indem Sie Details, wie den Namen und die Menge des zuzuweisenden Arbeitsspeichers, angeben. Erwägen Sie die folgenden Fragen, bevor Sie den virtuellen Computer erstellen:

  • Wieviel Arbeitsspeicher soll dem virtuellen Computer zugewiesen werden? Achten Sie darauf, ausreichend Arbeitsspeicher zuzuweisen, um das Gastbetriebssystem und alle gewünschten Anwendungen gleichzeitig auf dem virtuellen Computer ausführen zu können.

  • Wo möchten Sie den virtuellen Computer speichern, und welchen Namen möchten Sie ihm geben? Beispielsweise kann es sinnvoll sein, einen Namen zu verwenden, der das Gastbetriebssystem kenntlich macht oder die gewünschte Verwendung beschreibt. Für den Namen können bis zu 80 Zeichen verwendet werden.

  • Welche Art virtueller Festplatte möchten Sie verwenden, und wo möchten Sie sie speichern? Weitere Informationen finden Sie unter Info zu virtuellen Festplatten.

Nachdem Sie den virtuellen Computer erstellt haben, können Sie ihn nach Bedarf ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren eines virtuellen Computers.

noteHinweis
Informationen über ein einfaches Verfahren zum Einrichten einer virtuellen Instanz von Windows XP SP3 finden Sie unter Konfigurieren und Verwenden von Windows XP Mode. Informationen über die als Gastbetriebssystem unterstützten Betriebssysteme finden Sie unter Windows Virtual PC-Systemanforderungen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=155832).

So erstellen Sie einen virtuellen Computer

  1. Öffnen Sie den Ordner Virtuelle Computer. Klicken Sie im Startmenü auf Windows Virtual PC. Wenn das Menüelement nicht sichtbar ist, klicken Sie auf Alle Programme, klicken Sie auf den Ordner Windows Virtual PC, und klicken Sie dann auf Windows Virtual PC.

  2. Der Ordner Virtuelle Computer wird im Windows-Explorer geöffnet. Klicken Sie in der Menüleiste auf Virtuellen Computer erstellen.

    noteHinweis
    Der Ordner Virtuelle Computer bietet Details über alle vom aktuellen Benutzer erstellten virtuellen Computer sowie den Zugriff auf die Tools zum Erstellen und Ändern von virtuellen Computern und virtuellen Festplatten.

  3. Der Assistent zum Erstellen von virtuellen Computern wird geöffnet. Führen Sie die Seiten des Assistenten der Reihe nach aus, und wählen Sie die Optionen, die für das gewünschte Gastbetriebssystem geeignet sind.

  4. Nach dem Abschluss des Assistenten wird der virtuelle Computer in der Dateiliste im Ordner Virtuelle Computer angezeigt.

Nach dem Erstellen des virtuellen Computers können Sie das Gastbetriebssytem installieren. Dieser Vorgang unterscheidet sich etwas je nach dem verwendeten Installationsmedium, wie etwa physischen CDs und DVDs, ISO-Dateien und netzwerkbasierten Installationsservern. In den folgenden Verfahrensanweisungen wird die Verwendung der einzelnen Typen beschrieben.

So verwenden Sie eine CD, DVD oder eine ISO-Datei zum Installieren eines Gastbetriebssystems

  1. Zum Verwenden einer CD oder DVD legen Sie diese in das Laufwerk ein, und überspringen Sie dann den nächsten Punkt. Gehen Sie zum Verwenden einer ISO-Datei wie folgt vor:

    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Dateiliste auf den virtuellen Computer, und klicken Sie dann auf Einstellungen.

    2. Klicken Sie im linken Bereich auf DVD-Laufwerk. Wählen Sie im rechten Bereich Ein ISO-Abbild öffnen aus. Klicken Sie auf OK.

  2. Starten Sie den virtuellen Computer. Wählen Sie in der Dateiliste den virtuellen Computer aus, und klicken Sie auf Öffnen. Windows Virtual PC wird geöffnet und zeigt die Videoausgabe des virtuellen Computers an.

  3. Der virtuelle Computer sucht nach startfähigen Medien. Setup startet, nachdem startfähige Medien erkannt wurden.

  4. Installieren Sie nach Abschluss der Installation das Integrationskomponentenpaket. Klicken Sie im Menü Extras im Fenster des virtuellen Computers auf Integrationskomponenten installieren.

So verwenden Sie einen netzwerkbasierten Installationsserver zum Installieren eines Gastbetriebssystems

  1. Starten Sie den virtuellen Computer. Wählen Sie in der Dateiliste den virtuellen Computer aus, und klicken Sie auf Öffnen. Windows Virtual PC wird geöffnet und zeigt die Videoausgabe des virtuellen Computers an.

  2. Der virtuelle Computer startet automatisch den PXE-Start-Agent und versucht, eine Verbindung zum Remoteinstallationsserver herzustellen. Achten Sie darauf, ob auf dem Bildschirm Anweisungen angezeigt werden. Drücken Sie F12, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

    noteHinweis
    Wenn der Remoteinstallationsserver nicht antwortet, wird die Meldung „Führen Sie einen Neustart durch, und wählen Sie das richtige Startgerät aus“ angezeigt. Überprüfen Sie die Einstellungen des virtuellen Computers, um sicherzustellen, dass der Netzwerkadapter mit einem externen (physischen) Netzwerk verbunden ist. Wenn dies der Fall ist, wenden Sie sich an den Netzwerkadministrator, um Anweisungen zum Verwenden eines netzwerkbasierten Installationsservers zu erhalten.

  3. Wählen Sie unter den vom Remoteinstallationsserver gebotenen Wahlmöglichkeiten ein Betriebssystem aus.

  4. Verwenden Sie das Installationsprogramm des gewünschten Betriebssystems, um die Installation abzuschließen. Wenn zum Abschließen des Installationsvorgangs ein Neustart erforderlich ist, drücken Sie STRG+ALT+ENDE, oder klicken Sie im Fenster des virtuellen Computers auf Strg+Alt+Entf.

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