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Info zu Integrationsfeatures

Letzte Aktualisierung: September 2009

Betrifft: Windows 7

Die Integrationsfeatures erleichtern die Verwendung eines virtuellen Computers. Sie optimieren die Interaktionen zwischen dem virtuellen und dem physischen Computer sowie zwischen den beiden Betriebssystemen.

Das Betriebssystem, das auf einem virtuellen Computer ausgeführt wird, wird als Gastbetriebssystem bezeichnet, und das Betriebssystem, das direkt auf dem physischen Computer ausgeführt wird (Windows 7), ist das Hostbetriebssystem. Integrationsfeatures stehen für alle unterstützten Gastbetriebssysteme zur Verfügung. Informationen zu den von Microsoft für die Verwendung als Gastbetriebssysteme auf virtuellen Computern unterstützten Betriebssysteme finden Sie unter Systemanforderungen (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=155832).

Integrationsfeatures werden im Integrationskomponentenpaket bereitgestellt, das zum Lieferumfang von Windows Virtual PC gehört. Wenn Sie Windows XP Mode verwenden, ist das Integrationskomponentenpaket bereits installiert und zur Verwendung bereit. Für alle anderen unterstützten Gastbetriebssysteme müssen Sie das Integrationskomponentenpaket im Gastbetriebssystem installieren, um die Integrationsfeatures bereitzustellen. Möglicherweise werden in unregelmäßigen Abständen aktualisierte Versionen des Pakets für ein bestimmtes Gastbetriebssystem veröffentlicht. Aktualisieren Sie in diesem Fall das Integrationskomponentenpaket im Gastbetriebssystem. Anweisungen finden Sie unter Installieren oder Upgraden des Integrationskomponentenpakets.

Nachdem die Integrationsfeatures bereitgestellt wurden, können Sie die meisten davon aktivieren oder deaktivieren, indem Sie die Einstellungen für Integrationsfeatures des virtuellen Computers ändern. Die zwei Ausnahmen stellen die Mausintegration und die Uhrzeitsynchronisation dar – diese werden durch die Installation des Pakets dauerhaft aktiviert. Die Mausintegration ermöglicht ein nahtloses Bewegen der Maus zwischen den Desktops von Hostbetriebssystem und Gastbetriebssystem. Die Uhrzeitsynchronisation hält die Uhrzeit auf dem Gastbetriebssystem synchron mit dem Hostbetriebssystem.

Die folgenden Integrationsfeatures können aktiviert oder deaktiviert werden:

  • Audio. Mit dieser Einstellung wird gesteuert, ob die Audioeingabe und -ausgabe für den virtuellen Computer auf Audiogeräte auf dem Host umgeleitet oder von einem emulierten Audiogerät verwaltet wird. Zum Verbessern der Audioleistung deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für einen virtuellen Computer, der Windows XP ausführt, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen für einen virtuellen Computer, der Windows Vista oder Windows 7 ausführt.

  • Zwischenablage. Daten können zwischen dem Hostbetriebssystem und dem Gastbetriebssystem kopiert und eingefügt werden. Beispielsweise können Sie eine URL vom Browser in einem Gastbetriebssystem kopieren und sie in einen Browser im Hostbetriebssystem einfügen.

  • Festplatten. Mit diesem Feature werden die auf dem Host ausgewählten Laufwerke für den virtuellen Computer freigegeben, sodass auf einfache Weise vom virtuellen Computer auf Daten auf dem Host zugegriffen werden kann. Dieses Feature macht es darüber hinaus möglich, aus virtuellen Anwendungen auf den Hostdesktop und den Ordner Dokumente zuzugreifen, wenn Sie sich für die Freigabe dieser Ressourcen entscheiden. Weitere Informationen finden Sie unter Freigeben von Hostlaufwerken für einen virtuellen Computer.

    noteHinweis
    Host-Festplattenlaufwerke werden im Gastbetriebssystem anhand des Computernamens des Hostbetriebssystems aufgelistet. Beispielsweise würde auf einem Hostcomputer mit dem Namen WindowsTest das Laufwerk „C:“ im Gastbetriebssystem als C auf WindowsTest aufgelistet.

  • Drucker. Dieses Feature ermöglicht das Freigeben von Druckern im Hostbetriebssystem für das Gastbetriebssystem. Zum Freigeben von Druckern mit Windows XP als Gastbetriebssystem müssen Sie außerdem die Druckertreiber installieren. Weitere Informationen finden Sie im Windows Virtual PC-Evaluierungshandbuch (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=140338).

  • USB-Geräte. Drucker, Speichergeräte und SmartCard-Lesegeräte werden automatisch für virtuelle Computer freigegeben. Andere Arten von unterstützten USB-Geräten werden durch Umleiten auf den virtuellen Computer unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden eines USB-Geräts auf einem virtuellen Computer.

Anweisungen zum Ändern der Einstellungen für virtuelle Computer finden Sie unter Konfigurieren eines virtuellen Computers.

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