(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Automatische Installation für das Upgrade auf Windows 7: Schrittweise Anleitung

Letzte Aktualisierung: September 2009

Betrifft: Windows 7

 

 

Beim Microsoft® Deployment Toolkit (MDT) 2010 handelt es sich um eine kostenlose Optimierung von Microsoft, die eine Umgebung zur Verwendung der Bereitstellungstools in Windows® 7 und im Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) bietet. Obwohl es sich beim MDT 2010 um ein erweitertes Tool handelt, das von großen Organisationen in extrem komplexen Bereitstellungsszenarien verwendet werden kann, ist es gleichzeitig auch ein einfaches Tool, mit dem in einfacheren Bereitstellungsszenarien ein hoher Automatisierungsgrad ermöglicht werden kann. In dieser Anleitung ist das MDT 2010 beschrieben, mit dem Sie die Installation von Windows 7 automatisieren können. Sobald Sie sich mit dem MDT 2010 besser auskennen, können Sie anhand der in dessen Lieferumfang enthaltenen Dokumentation weitere Informationen dazu erhalten, wie es angepasst werden kann.

Mit Ausnahme der tatsächlichen Installation von Windows 7 von der Bereitstellungsfreigabe (letzter Schritt in dieser Anleitung), werden alle Schritte in dieser Anleitung auf einem einzelnen Computer ausgeführt. Sie installieren das MDT 2010 auf diesem einzelnen Computer, der die Bereitstellungsfreigabe hostet. Die Anforderungen für den Computer sind gering. Er kann unter Windows Vista® mit Service Pack 1 (SP1), Windows 7, Windows Server® 2008 oder Windows Server 2008 R2 ausgeführt werden. Es muss sich dabei um keinen Computer mit hoher Leistung handeln. Der Computer benötigt lediglich 10 GB an freiem Speicherplatz und eine Netzwerkverbindung, die von jedem Zielcomputer erreicht werden kann. (Die tatsächlichen Festplattenanforderungen hängen von der Anzahl der Betriebssystemabbilder und Anwendungen ab, die Sie der Bereitstellungsfreigabe hinzufügen.) Sie können das MDT 2010 sogar auf einem Laptop installieren, um den Aufenthaltsort wechseln zu können.

In dieser Anleitung ist beschrieben, wie die Windows 7-Installation mithilfe des MDT 2010 von dem Abbild automatisiert werden kann, das von Microsoft auf Einzelhandels- oder Volumenlizenzmedien (Volume License, VL) geliefert wird, einschließlich der automatischen Installation von Anwendungen, Gerätetreibern und Updates nach der Installation. Dieser Ansatz wird als schlanke Abbilderstellung bezeichnet und gilt als bewährte Methode, da eine einfachere Erstellung und Verwaltung über einen längeren Zeitraum ermöglicht wird. In dieser Anleitung wird nicht beschrieben, wie mithilfe des MDT 2010 benutzerdefinierte Abbilder erstellt werden, die Anwendungen, Gerätetreiber und Updates enthalten. Es handelt sich dabei um ein anspruchsvolleres Szenario (umfangreiche Abbilderstellung), das für kleine und mittlere Unternehmen ohne geeignete IT-Mitarbeiter nicht empfohlen wird. Weitere Informationen zum Erstellen benutzerdefinierter Datenträgerabbilder mithilfe des MDT 2010 finden Sie in der damit gelieferten Dokumentation.

noteHinweis
In dieser Anleitung müssen Sie sich häufig zwischen 32- und 64-Bit-Software entscheiden. Dazu müssen Sie wissen, ob eine 32- oder 64-Bit-Version von Windows ausgeführt wird. Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und klicken Sie auf Eigenschaften, um die verwendete Version von Windows zu bestimmen. Der Typ des verwendeten Betriebssystems wird im Systembereich angezeigt (Abbildung 1).

Abbildung 1 Bestimmen des Betriebssystemtyps

Informationen finden Sie auch in den folgenden verwandten Dokumenten:

Eine vollständige Übersicht über Ressourcen, Artikel, Demos und Leitfäden finden Sie in der Springboard Series für Windows 7 im Windows Client TechCenter.

Eine herunterladbare Version dieses Dokuments finden Sie unter Automatische Installation von Windows 7: Schrittweise Anleitung (möglicherweise in englischer Sprache) im Microsoft Download Center (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162745).

Installieren von Microsoft Deployment Toolkit

  • Microsoft Deployment Toolkit 2010 (möglicherweise in englischer Sprache). Es gibt zwei Dateien: MicrosoftDeploymentToolkit_x86 für 32-Bit-Computer und MicrosoftDeploymentToolkit_x64 für 64-Bit-Computer.

  • Windows Automated Installation Kit (möglicherweise in englischer Sprache). Windows Automated Installation Kit. Der Name der Datei lautet KB3AIK_EN. Sie müssen die Datei auf eine DVD brennen. Klicken Sie unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2 mit der rechten Maustaste auf KB3AIK_EN.iso, klicken Sie auf Öffnen mit, und klicken Sie dann auf Windows-Brenner für Datenträgerabbilder. Befolgen Sie die Anweisungen, um die ISO-Datei auf eine DVD zu brennen. Bei früheren Windows-Versionen muss für den DVD-Brennvorgang Drittanbietersoftware verwendet werden.

Für das MDT 2010 ist außerdem die Windows PowerShell™-Befehlszeilenschnittstelle erforderlich:

  • Wenn Sie das MDT 2010 auf Computern unter Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 installieren, ist Windows PowerShell bereits installiert, sodass keine weiteren Schritte erforderlich sind.

  • Wenn Sie das MDT 2010 auf Computern unter Windows Vista mit SP1 oder Service Pack 2 (SP2) installieren, müssen Sie die 32- bzw. 64-Bit-Version über den Artikel 928439 (möglicherweise in englischer Sprache) der Microsoft Knowledge Base herunterladen und installieren. Es ist einfacher, Windows PowerShell als optionales Update von Windows Update zu installieren als Windows PowerShell über das Microsoft Download Center manuell herunterzuladen und zu installieren.

  • Beim Ausführen von Windows Server 2008 mit SP1 oder SP2 müssen Sie das Windows PowerShell-Feature hinzufügen.

  • Das Installieren des MDT 2010 auf Computern unter Windows XP wird nicht unterstützt. Mit dem MDT 2010 ist es jedoch möglich, Computer unter Windows XP mit einer neuen Installation von Windows 7 zu aktualisieren.

So installieren Sie das Windows AIK von der Windows AIK-DVD

  1. Legen Sie die Windows AIK-DVD in das DVD-Laufwerk des Computers ein, und öffnen Sie sie in Windows-Explorer.

  2. Führen Sie eine der folgenden Aufgaben basierend auf dem Computer aus, auf dem Sie das Windows AIK installieren:

    • Klicken Sie bei einem 32-Bit-Computer mit der rechten Maustaste auf wAIKX86.msi, und klicken Sie dann auf Installieren.

    • Klicken Sie bei einem 64-Bit-Computer mit der rechten Maustaste auf wAIKAMD64.msi, und klicken Sie dann auf Installieren.

  3. Klicken Sie auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Lizenzvereinbarung auf Ich stimme zu, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Installationsordner auswählen auf Weiter, um den Standardinstallationsordner für jeden zu installieren, der den Computer verwendet.

  6. Klicken Sie auf der Seite Installation bestätigen auf Weiter, um die Installation zu beginnen.

  7. Klicken Sie auf Schließen, um die Installation fertig zu stellen.

So installieren Sie das Microsoft Deployment Toolkit nach dem Installieren des Windows AIK

  1. Öffnen Sie in Windows-Explorer den Ordner, in den Sie die MDT 2010-Installationsdateien heruntergeladen bzw. kopiert haben. Der Ordner enthält MicrosoftDeploymentToolkit_x86.msi, MicrosoftDeploymentToolkit_x64.msi oder beide Dateien.

  2. Führen Sie eine der folgenden Aufgaben basierend auf dem Computer aus, auf dem Sie das MDT 2010 installieren:

    • Klicken Sie bei einem 32-Bit-Computer mit der rechten Maustaste auf MicrosoftDeploymentToolkit_x86.msi, und klicken Sie dann auf Install.

    • Klicken Sie bei einem 64-Bit-Computer mit der rechten Maustaste auf MicrosoftDeploymentToolkit_x64.msi, und klicken Sie dann auf Install.

  3. Klicken Sie auf Next.

  4. Klicken Sie auf der Seite End-User License Agreement auf I accept the terms in the License Agreement, und klicken Sie dann auf Next.

  5. Klicken Sie auf der Seite Custom Setup auf Next, um die typischen MDT 2010-Features zu installieren. Zu den typischen Features zählen sowohl die MDT 2010-Dokumentation als auch die Tools und Vorlagen.

  6. Klicken Sie auf der Seite Ready to Install auf Install, um die Installation zu beginnen.

  7. Klicken Sie auf Finish, um die Installation abzuschließen.

So fügen Sie Windows Server 2008 das Windows PowerShell-Feature hinzu

  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf Server-Manager.

  2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf Features.

  3. Klicken Sie im Detailbereich auf Features hinzufügen, um den Assistenten "Features hinzufügen" zu starten.

  4. Aktivieren Sie in der Liste Features das Kontrollkästchen Windows PowerShell, und klicken Sie dann auf Installieren.

Erstellen einer Bereitstellungsfreigabe für Windows 7

Mit dem MDT 2010 erstellen und bearbeiten Sie Bereitstellungsfreigaben mithilfe der Deployment Workbench:

  • Klicken Sie zum Öffnen der Deployment Workbench auf Start, klicken Sie auf Alle Programme, klicken Sie auf Microsoft Deployment Toolkit, und klicken Sie dann auf Deployment Workbench.

  • Klicken Sie zum Lesen der MDT 2010-Dokumentation auf Start, klicken Sie auf Alle Programme, klicken Sie auf Microsoft Deployment Toolkit, und klicken Sie dann auf Microsoft Deployment Toolkit Documentation Library.

Lesen Sie vor dem Fortsetzen des Vorgangs kurz die Informationen in der Deployment Workbench (Abbildung 2). Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf Getting Started, Documentation und News. Diese Optionen befinden sich unter Information Center. Deployment Shares bleibt leer, bis Sie eine Bereitstellungsfreigabe erstellen.

Abbildung 2 Deployment Workbench

Bereitstellungsfreigaben enthalten alle Quelldateien (Anwendungs-, Betriebssystems-, Gerätetreiber- und Updatedateien). Sie enthalten außerdem Einstellungen zum Anpassen des Windows Deployment Wizard, mit dem die tatsächliche Installation von Windows 7 auf Computern sowie die Installation der zum Verwalten der Bereitstellungsfreigabe verwendeten Tools erfolgt. In dieser Anleitung wird der direkteste Pfad durch die Deployment Workbench gezeigt. Sie können in dieser Anleitung nicht beschriebene Einstellungen und Tools ignorieren, bis Sie sich mit der Deployment Workbench besser auskennen. Wenn Sie sich damit jedoch gut auskennen, erhalten Sie in der MDT 2010-Dokumentation Informationen zu zahlreichen Möglichkeiten zum Anpassen der Bereitstellung.

So erstellen Sie eine neue Bereitstellungsfreigabe

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Deployment Shares, und klicken Sie auf New Deployment Share, um den New Deployment Share Wizard zu starten.

  2. Geben Sie auf der Seite Path den Pfad und den Namen des Ordners ein, in dem die Bereitstellungsfreigabe erstellt werden soll, und klicken Sie auf Next. Der Ordner wird nicht von der Deployment Workbench erstellt. Stellen Sie daher sicher, dass er bereits vorhanden ist, oder klicken Sie auf Browse, um ihn zu erstellen.

  3. Klicken Sie auf der Seite Share auf Next, um den Standardfreigabenamen zu übernehmen. Der Standardfreigabename ist der Name des Ordners mit einem Dollarzeichensuffix ($), mit dem die Freigabe für Benutzer ausgeblendet wird. Dieser Name ist in den meisten Fällen geeignet. Wenn die Freigabe im Netzwerk angezeigt werden soll, müssen Sie das Dollarzeichen entfernen.

  4. Klicken Sie auf der Seite Descriptive Name auf Next, um den Standardnamen zu übernehmen. Wenn Sie mehrere Bereitstellungsfreigaben erstellen möchten, können Sie einen Namen eingeben, der beschreibender ist. Andernfalls ist in den meisten Fällen der Standardname geeignet.

  5. Deaktivieren Sie auf der Seite Allow Image Capture das Kontrollkästchen Ask if image should be captured, und klicken Sie dann auf Next. Bei Verwendung dieser Installationsmethode werden keine benutzerdefinierten Abbilder erstellt. Stattdessen wird das Windows 7-Standardabbild über das Netzwerk bereitgestellt und nach dessen Installation dann angepasst (schlanke Abbilderstellung).

  6. Führen Sie auf der Seite Allow Admin Password eine der folgenden Aktionen aus, und klicken Sie dann auf Next:

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Ask user to set the local Administrator Password, wenn Sie zulassen möchten, dass Benutzer das lokale Administratorkennwort während der Installation ändern können. Wählen Sie diese Option nur aus, wenn Sie zulassen möchten, dass Benutzer das lokale Administratorkonto auf ihren Computern verwalten können.

    • Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Ask user to set the local Administrator Password, wenn Sie nicht zulassen möchten, dass Benutzer das lokale Administratorkennwort während der Installation ändern können. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie für alle Computer im Unternehmen ein standardmäßiges lokales Administratorkennwort verwenden möchten.

  7. Führen Sie auf der Seite Allow Product Key eine der folgenden Aktionen aus, und klicken Sie dann auf Next:

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Ask user for a product key, wenn Sie zulassen möchten, dass Benutzer während der Installation einen Product Key angeben können. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Einzelhandelsmedien bereitstellen und jeder Computer über einen eindeutigen Product Key verfügen muss.

    • Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Ask user for a product key, wenn Sie nicht zulassen möchten, dass Benutzer während der Installation einen Product Key angeben können. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Volumenlizenzmedien bereitstellen und für alle Computer im Unternehmen ein einziger Product Key verwendet wird.

  8. Überprüfen Sie auf der Seite Summary (Abbildung 3) die Installationsdetails, und klicken Sie auf Next.

    Abbildung 3 New Deployment Share Wizard

  9. Klicken Sie auf der Seite Confirmation auf Finish, um den New Deployment Share Wizard zu schließen.

Hinzufügen von Quelldateien zur Bereitstellungsfreigabe

Nachdem Sie eine Bereitstellungsfreigabe erstellt haben, enthält diese die zum Installieren von Windows 7 erforderlichen Skripts und Tools. Sie enthält nicht die Anwendungs-, Betriebssystems-, Gerätetreiber- oder Updatequelldateien. In diesem Schritt fügen Sie der Bereitstellungsfreigabe diese Quelldateien hinzu.

Sammeln Sie zuvor die dazu benötigten Dateien:

  • Windows 7 Sie benötigen die Einzelhandels- bzw. Volumenlizenzmedien für Windows 7. Sie können die Dateien direkt von der DVD oder von einem lokalen Ordner bzw. Netzwerkordner kopieren.

  • Anwendungsquelldateien. Sie benötigen die Quelldateien für jede Anwendung, die Sie der Bereitstellungsfreigabe hinzufügen und während der Bereitstellung installieren möchten. Sie können die Dateien direkt von der CD bzw. DVD der Anwendung oder von einem lokalen Ordner bzw. Netzwerkordner kopieren. Sie benötigen außerdem den Befehl zum automatischen Installieren der jeweiligen Anwendung. (In dieser Anleitung wird die Automatisierung der Installation empfohlen.) In den meisten Fällen dokumentieren Softwarehersteller, wie ihre Anwendungen automatisch installiert werden können. Sie können auch die Nicht-Microsoft-Website AppDeploy.com (möglicherweise in englischer Sprache) verwenden, um schnell nach dem Befehl für die unbeaufsichtigte Installation der häufigsten Anwendungen zu suchen.

  • Gerätetreiber Sie benötigen die Quelldateien für den jeweiligen Gerätetreiber, den Sie der Bereitstellungsfreigabe hinzufügen möchten. Sie können die Gerätetreiber über die Website des Hardwareherstellers des jeweiligen Computers herunterladen. Stellen Sie beim Herunterladen des Gerätetreibers sicher, dass dieser dekomprimiert ist. Extrahieren Sie beispielsweise die Datei, wenn Sie einen Gerätetreiber als ZIP-Datei herunterladen. Wenn Sie die Datei als komprimierte EXE-Datei herunterladen, müssen Sie die Datei ausführen, um die Quelldateien des Gerätetreibers zu extrahieren. Wenn Sie die Quelldateien des Gerätetreibers nicht extrahieren können, müssen Sie den Gerätetreiber als Anwendung installieren.

  • Updates Sie benötigen die MSU-Dateien für alle Pakete, mit denen Sie Windows 7 aktualisieren möchten. Sie können beispielsweise das Microsoft Virtual PC-Update herunterladen und es der Bereitstellungsfreigabe hinzufügen. Laden Sie Updates vom Microsoft Download Center (möglicherweise in englischer Sprache) herunter.

noteHinweis
Es gibt zwei Möglichkeiten, um einer Bereitstellungsfreigabe Anwendungen hinzuzufügen. Sie können die Dateien in die Bereitstellungsfreigabe kopieren und die Anwendung von hier aus installieren, oder Sie können die Anwendungsquelldateien woanders im Netzwerk speichern und der Bereitstellungsfreigabe nur einen Befehl hinzufügen, mit dem sie installiert werden. Bei den Anweisungen in dieser Anleitung werden die Anwendungsquelldateien in die Bereitstellungsfreigabe kopiert, damit der Prozess unkompliziert bleibt und zusätzliche Komplexität vermieden werden kann.

So fügen Sie der Bereitstellungsfreigabe Anwendungen hinzu

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Applications, und klicken Sie auf New Application, um den New Application Wizard zu starten. Applications befindet sich in Deployment Shares unter der zuvor erstellten Bereitstellungsfreigabe.

  2. Klicken Sie auf der Seite Application Type auf Next, um eine Anwendung zu installieren und deren Quelldateien in die Bereitstellungsfreigabe zu kopieren.

  3. Geben Sie auf der Seite Details im Feld Application Name den Namen der Anwendung ein, und klicken Sie auf Next. Sie können optional auch den Herausgeber, die Version und die Sprache der Anwendung eingeben.

  4. Stellen Sie sicher, dass die Anwendungsquelldateien verfügbar sind. Wenn Sie die Anwendungsquelldateien von einem Datenträger kopieren, müssen Sie den Datenträger einlegen. Wenn Sie die Anwendungsquelldateien über eine Netzwerkadresse kopieren, stellen Sie sicher, dass Sie über Zugriff auf den Ordner mit diesen Dateien verfügen.

  5. Geben Sie auf der Seite Source den Pfad des Ordners mit den Anwendungsquelldateien ein, und klicken Sie auf Next. Sie können auch auf Browse klicken, um den Ordner zu suchen.

  6. Klicken Sie auf der Seite Destination auf Next, um den Standardnamen für die Anwendung in der Bereitstellungsfreigabe zu verwenden. Der Standardname ist der Herausgeber, der Name und die verknüpfte Version und ist in den meisten Fällen zu bevorzugen.

  7. Geben Sie auf der Seite Command Details den Befehl ein, den Sie zum Installieren der Anwendung verwenden möchten, und klicken Sie auf Next. Geben Sie einen Befehl ein, mit dem die Anwendung unbeaufsichtigt installiert werden kann. Sie können die Nicht-Microsoft-Website AppDeploy.com (möglicherweise in englischer Sprache) verwenden, um schnell nach dem Befehl für die unbeaufsichtigte Installation der häufigsten Anwendungen zu suchen. Ändern Sie nicht das Feld Working directory, da der Standardwert richtig ist, wenn Sie die Anwendungsquelldateien in die Bereitstellungsfreigabe kopieren.

  8. Überprüfen Sie auf der Seite Summary (Abbildung 4) die Details der Anwendung, und klicken Sie auf Next.

    Abbildung 4 New Application Wizard

  9. Klicken Sie auf der Seite Confirmation auf Finish, um den New Application Wizard zu schließen.

noteHinweis
Nachdem der Bereitstellungsfreigabe das 2007 Microsoft Office System hinzugefügt wurde, können Sie dessen Installation anpassen. Klicken Sie in der Bereitstellungsfreigabe auf Office 2007, und klicken Sie auf Properties. Passen Sie auf der Registerkarte Office Products die Installation der 2007 Office-Version nach Wunsch an, indem Sie einen Product Key eingeben, eine Anzeigeebene auswählen, den Lizenzvertrag akzeptieren usw. Klicken Sie danach auf OK.

So fügen Sie der Bereitstellungsfreigabe Windows 7 hinzu

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Operating Systems, und klicken Sie auf Import Operating System, um den Import Operating System Wizard zu starten. Operating Systems befindet sich in Deployment Shares unter der zuvor erstellten Bereitstellungsfreigabe.

  2. Klicken Sie auf der Seite OS Type auf Next, um den vollständigen Satz von Windows 7-Quelldateien in die Bereitstellungsfreigabe zu kopieren.

  3. Stellen Sie sicher, dass die Windows 7-Quelldateien verfügbar sind. Wenn Sie die Quelldateien von einem Datenträger kopieren, müssen Sie den Datenträger einlegen. Wenn Sie die Quelldateien über eine Netzwerkadresse kopieren, stellen Sie sicher, dass Sie über Zugriff auf den Ordner mit diesen Dateien verfügen.

  4. Geben Sie auf der Seite Source den Pfad des Ordners mit den Windows 7-Quelldateien ein, und klicken Sie auf Next. Klicken Sie alternativ auf Browse, um die Windows 7-Quelldateien zu suchen.

  5. Klicken Sie auf der Seite Destination auf Next, um den Standardordnernamen für die Bereitstellungsfreigabe zu verwenden. Der Standardname ist geeignet, wenn Sie nur einen Satz von Windows 7-Quelldateien in die Bereitstellungsfreigabe kopieren. Wenn Sie mehrere Editionen von Windows 7 (Einzelhandel oder Volumenlizenz) in die Bereitstellungsfreigabe kopieren, müssen Sie den Namen ändern, um zwischen den jeweiligen Editionen unterscheiden zu können.

  6. Überprüfen Sie auf der Seite Summary (Abbildung 5) die Betriebssystemdetails, und klicken Sie auf Next.

    Abbildung 5 Import Operating System Wizard

  7. Klicken Sie auf der Seite Confirmation auf Finish, um den Import Operating System Wizard zu schließen.

So fügen Sie der Bereitstellungsfreigabe Gerätetreiber hinzu

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Out-of-Box Drivers, und klicken Sie auf Import Drivers, um den Import Driver Wizard zu starten. Out-of-Box Drivers befindet sich in Deployment Shares unter der zuvor erstellten Bereitstellungsfreigabe.

  2. Stellen Sie sicher, dass die Gerätetreiber-Quelldateien verfügbar sind. Wenn Sie diese von einem Datenträger kopieren, müssen Sie den Datenträger einlegen. Wenn Sie sie über eine Netzwerkadresse kopieren, stellen Sie sicher, dass Sie über Zugriff auf den Ordner mit diesen Dateien verfügen. Sie können einen Ordner angeben, der mehrere in Unterordnern organisierte Gerätetreiber enthält, da vom Import Driver Wizard alle im Ordner und dessen Unterordnern gefundenen Gerätetreiber importiert werden.

  3. Geben Sie auf der Seite Specify Directory den Pfad des Ordners mit den Gerätetreiber-Quelldateien ein, und klicken Sie auf Next. Sie können auch auf Browse klicken, um den Ordner zu suchen.

  4. Überprüfen Sie auf der Seite Summary die Gerätetreiberdetails, und klicken Sie auf Next.

  5. Klicken Sie auf der Seite Confirmation auf Finish, um den Import Driver Wizard zu schließen.

So fügen Sie der Bereitstellungsfreigabe Updates hinzu

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Packages, und klicken Sie auf Import OS Packages, um den Import Package Wizard zu starten. Packages befindet sich in Deployment Shares unter der zuvor erstellten Bereitstellungsfreigabe.

  2. Stellen Sie sicher, dass die Updatequelldateien verfügbar sind. Wenn Sie diese von einem Datenträger kopieren, müssen Sie den Datenträger einlegen. Wenn Sie sie über eine Netzwerkadresse kopieren, stellen Sie sicher, dass Sie über Zugriff auf den Ordner mit diesen Dateien verfügen. Sie können einen Ordner angeben, der mehrere in Unterordnern organisierte Updates enthält. Mit dem Import Package Wizard werden alle im Ordner und dessen Unterordnern gefundenen Updates importiert.

  3. Geben Sie auf der Seite Specify Directory den Pfad des Ordners mit den Updatequelldateien ein, und klicken Sie auf Next. Sie können auch auf Browse klicken, um den Ordner zu suchen.

  4. Überprüfen Sie auf der Seite Summary die Updatedetails, und klicken Sie auf Next.

  5. Klicken Sie auf der Seite Confirmation auf Finish, um den Import Package Wizard zu schließen.

Erstellen einer Tasksequenz zum Installieren von Windows 7

Zu diesem Zeitpunkt haben Sie bereits eine Bereitstellungsfreigabe erstellt und ihr Anwendungs-, Betriebssystem-, Gerätetreiber- und Updatequelldateien hinzugefügt. Im nächsten Schritt wird nun eine Tasksequenz erstellt, mit der Windows 7 auf Computern installiert wird. Eine Tasksequenz ist vergleichbar mit einer Batchdatei bzw. einem Skript, mit der bzw. mit dem die erforderlichen Schritte zum Vorbereiten eines Computers für die Installation, zum Installieren von Windows 7 und zum Konfigurieren des Computers nach der Installation angegeben werden. Natürlich bieten Tasksequenzen noch viele andere erweiterte Funktionen, über die Sie mehr erfahren können, sobald Sie sich mit dem MDT 2010 besser auskennen. Vorerst erstellen Sie von einer Vorlage eine einfache Tasksequenz und passen die Tasksequenz nicht an. Eine beim Erstellen einer neuen Tasksequenz wichtige Entscheidung ist, wie Windows aktiviert werden soll. Wenn im Unternehmen Volumenlizenzmedien mit dem Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS) verwendet werden, wird beim Erstellen einer Tasksequenz kein Product Key angegeben. Wenn im Unternehmen Volumenlizenzmedien mit Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multi-Activation Keys, MAKs) verwendet werden, so wird beim Erstellen einer Tasksequenz ein Product Key angegeben. Wenn im Unternehmen Einzelhandelsmedien verwendet werden, wird ein Product Key angegeben, wenn Sie Windows 7 auf dem jeweiligen Computer installieren. Für jeden Computer muss ein eindeutiger Product Key verwendet werden. Wenn Sie nicht wissen, welche der drei Szenarien für Ihr Unternehmen gilt, wenden Sie sich an die Person in Ihrer Organisation, die für die Windows 7-Lizenzierung von Microsoft verantwortlich ist. Weitere Informationen zur Volumeaktivierung finden Sie unter Windows Volume Activation (möglicherweise in englischer Sprache).

So erstellen Sie eine Tasksequenz für Windows 7

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Task Sequences, und klicken Sie auf New Task Sequence um den New Task Sequence Wizard zu starten. Task Sequences befindet sich in Deployment Shares unter der zuvor erstellten Bereitstellungsfreigabe.

  2. Geben Sie auf der Seite General Settings (Abbildung 6) eine eindeutige ID und einen Namen für die Tasksequenz ein, und klicken Sie dann auf Next. Die ID sollte kurz sein und mit einer Indexnummer enden. Im MDT 2010 wird eine ID verwendet, um die Tasksequenz identifizieren zu können. Der Name sollte beschreibend sein und widerspiegeln, was mit der Tasksequenz installiert wird. Eine gute ID für eine Tasksequenz zum Installieren von Windows 7 lautet beispielsweise einfach WIN7-01. Ein guter Name für die Tasksequenz lautet Windows 7 Professional. Geben Sie optional im Feld Task sequence comments eine Beschreibung ein, die weitere Details zur Tasksequenz und der damit verbundenen Vorgänge liefern kann.

    Abbildung 6 Seite General Settings des New Task Sequence Wizard

  3. Klicken Sie auf der Seite Select Template auf Next, um die Vorlage Standard Client Task Sequence zu verwenden. Hierbei handelt es sich um eine vordefinierte Vorlage, die für die ordnungsgemäße Installation von Windows 7 konfiguriert ist.

  4. Klicken Sie auf der Seite Select OS auf die mithilfe der Tasksequenz zu installierende Betriebssystemedition, und klicken Sie auf Next. Windows 7-Medien enthalten in der Regel in jeder Abbilddatei mehrere Editionen. Wählen Sie die erworbene Edition aus, die zum Product Key passt. In den meisten Fällen wird entweder Windows 7 Professional oder Windows 7 Enterprise ausgewählt.

  5. Führen Sie auf der Seite Specify Product Key (Abbildung 7) eine der folgenden Aktionen aus, und klicken Sie dann auf Next:

    • Klicken Sie auf Do not specify a product key at this time, wenn im Unternehmen KMS verwendet wird.

    • Klicken Sie auf Specify a multiple activation key (MAK key) for activating this operating system, und geben Sie im Feld MAK Product Key den Product Key ein, wenn im Unternehmen Volumenlizenzmedien mit Mehrfachaktivierungsschlüssel verwendet werden.

    • Klicken Sie auf Do not specify a product key at this time, wenn im Unternehmen Einzelhandelsmedien bereitgestellt werden und Sie beim Erstellen der Bereitstellungsfreigabe ausgewählt haben, dass Benutzer während der Installation einen Product Key angeben können.

    Abbildung 7  Seite Specify Product Key des New Task Sequence Wizard

  6. Geben Sie auf der Seite OS Settings den Organisationsnamen und die URL der Windows Internet Explorer®-Homepage ein, die Sie für jeden Benutzer konfigurieren möchten, und klicken Sie dann auf Next. Sie müssen das Feld Full Name nicht ändern, da dieser Wert während der Installation auf jedem Computer angegeben wird.

  7. Führen Sie auf der Seite Admin Password eine der folgenden Aktionen aus, und klicken Sie auf Next:

    • Klicken Sie auf Do not specify an Administrator password at this time, wenn Sie beim Erstellen der Bereitstellungsfreigabe ausgewählt haben, dass Benutzer das lokale Administratorkennwort ändern können.

    • Klicken Sie auf Use the specific local Administrator password, geben Sie im Feld Administrator Password ein lokales Administratorkennwort ein, und bestätigen Sie im Feld Please confirm Administrator Password das lokale Administratorkennwort, wenn Sie beim Erstellen der Bereitstellungsfreigabe ausgewählt haben, dass Benutzer das lokale Administratorkennwort nicht ändern können.

  8. Bestätigen Sie auf der Seite Summary (Abbildung 8) die Tasksequenzdetails, und klicken Sie auf Next.

    Abbildung 8 New Task Sequence Wizard

  9. Klicken Sie auf der Seite Confirmation auf Finish, um den New Task Sequence Wizard zu schließen.

Erstellen von Startmedien

Sie sind fast bereit dafür, Windows 7 von der Bereitstellungsfreigabe zu installieren. Sie brauchen nur noch eine Möglichkeit zum Starten von Computern, die über kein Betriebssystem verfügen oder auf denen eine Neuinstallation von Windows 7 ausgeführt wird.

Zum Starten dieser Computer wird die Deployment Workbench verwendet, um Startabbilder zu erstellen. Diese Startabbilder basieren auf Windows PE (Windows Preinstallation Environment). Die Abbilder werden von der Deployment Workbench angepasst, sodass die Verbindung mit der Bereitstellungsfreigabe automatisch hergestellt und der Windows Deployment Wizard gestartet wird. Die Startabbilder werden auf eine CD gebrannt. Sie können das Startabbild optional von der CD auf ein startbares USB-Flashlaufwerk (UFD) kopieren. Der Computer kann mit einem startbaren USB-Flashlaufwerk viel schneller gestartet werden als von einer CD.

Die von der Deployment Workbench erstellten Startabbilder befinden sich im Startordner der Bereitstellungsfreigabe. Die Datei LiteTouchPE_x86.iso ist für 32-Bit-Computer vorgesehen, die Datei LiteTouchPE_x64.iso für 64-Bit-Computer. Diese Abbilder können unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2 auf CD gebrannt werden, ohne dass Drittanbietersoftware verwendet werden muss. Bei früheren Versionen von Windows müssen Sie für den CD-Brennvorgang Drittanbietersoftware verwenden.

So erstellen Sie Startabbilder für die Bereitstellungsfreigabe

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf die zuvor erstellte Bereitstellungsfreigabe, und klicken Sie auf Update Deployment Share, um den Update Deployment Share Wizard zu starten.

  2. Klicken Sie auf der Seite Options auf Next.

  3. Überprüfen Sie auf der Seite Summary die Details, und klicken Sie auf Next, um die Bereitstellungsfreigabe und die Startabbilder zu erstellen. Dieser Prozess kann je nach Computerleistung mehrere Minuten bis hin zu einer Stunde in Anspruch nehmen.

  4. Klicken Sie auf der Seite Confirmation auf Finish, um den Update Deployment Point Wizard zu schließen.

So brennen Sie unter Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 Startabbilder auf eine CD

  1. Öffnen Sie in Windows-Explorer den Startordner in der Bereitstellungsfreigabe. Der Ordner enthält die Startabbilder LiteTouchPE_x86.iso und LiteTouchPE_x64.iso. Wenn die Bereitstellungsfreigabe am Standardort erstellt wurde, öffnen Sie C:\DeploymentShare\Boot in Windows-Explorer.

  2. Führen Sie einen oder beide der folgenden Schritte aus:

    • Klicken Sie zum Brennen einer CD zum Starten von 32-Bit-Computern mit der rechten Maustaste auf LiteTouchPE_x86.iso, klicken Sie auf Öffnen mit, und klicken Sie dann auf Windows-Brenner für Datenträgerabbilder. Befolgen Sie die Anweisungen, um die ISO-Datei auf eine CD zu brennen.

    • Klicken Sie zum Brennen einer CD zum Starten von 64-Bit-Computern mit der rechten Maustaste auf LiteTouchPE_x64.iso, klicken Sie auf Öffnen mit, und klicken Sie dann auf Windows-Brenner für Datenträgerabbilder. Befolgen Sie die Anweisungen, um die ISO-Datei auf eine CD zu brennen.

So erstellen Sie ein startbares USB-Flashlaufwerk, das das Startabbild enthält

  1. Legen Sie die zuvor erstellte startfähige CD ein.

  2. Schließen Sie ein USB-Flashlaufwerk an den Computer an. Das USB-Flashlaufwerk muss mindestens 200 MB groß sein.

    WarningWarnung
    Stellen Sie nochmals sicher, dass das USB-Flashlaufwerk keine Daten enthält, die Sie behalten möchten. Durch das Befolgen dieser Anweisungen löschen Sie den auf dem USB-Flashlaufwerk vorhandenen Inhalt.

  3. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Alle Programme, und klicken Sie dann auf Microsoft Windows AIK.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.

  5. Klicken Sie auf Ja, um das Fenster Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools mit erhöhten Rechten zu öffnen.

  6. Geben Sie an der Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools diskpart ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

  7. Führen Sie die folgenden Aufgaben aus, um das USB-Flashlaufwerk zum Starten des Computers vorzubereiten:

    • Geben Sie list disk ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    • Identifizieren Sie über die Liste der Datenträger die Nummer des USB-Flashlaufwerks. Es ist wichtig, den richtigen Datenträger zu identifizieren, da der Datenträger formatiert wird. Stellen Sie sicher, dass die Größe und der freie Speicher dem für das USB-Flashlaufwerk erwarteten Wert entsprechen.

    • Geben Sie select disk number an, wobei die Nummer der Datenträgernummer auf dem USB-Flashlaufwerk entspricht, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    • Geben Sie clean ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    • Geben Sie create partition primary ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    • Geben Sie select partition 1 ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    • Geben Sie format fs=fat32 quick ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    • Geben Sie active ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    • Geben Sie exit ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

  8. Geben Sie im Eingabeaufforderungsfenster für Bereitstellungstools xcopy /s D:\ *.* E:\ ein, wobei D dem Laufwerkbuchstaben der startfähigen CD und E dem Laufwerkbuchstaben des USB-Flashlaufwerks entspricht. Sie können alternativ alle Dateien auf der startfähigen CD mithilfe von Windows-Explorer auf das USB-Flashlaufwerk kopieren.

Installieren von Windows 7

Sie können jetzt Windows 7 auf Computern installieren. Sie haben eine Bereitstellungsfreigabe erstellt und aufgefüllt. Sie haben eine Tasksequenz erstellt, mit der die Schritte zum Installieren und Konfigurieren von Windows 7 beschrieben werden. Sie haben außerdem Startabbilder erstellt, mit denen neue Computer gestartet werden können und mit denen die Installation automatisch gestartet werden kann.

In dieser Anleitung werden zwei Möglichkeiten empfohlen, um Windows 7 von der Bereitstellungsfreigabe zu installieren. Dieser Abschnitt enthält Anweisungen für beide Szenarien:

  • Neuer Computer Befolgen Sie für die Verwendung dieses Szenarios die Anweisungen in diesem Abschnitt unter "So installieren Sie mithilfe des Szenarios 'Neuer Computer' Windows 7 auf einem Computer". In diesem Szenario führen Sie eine Neuinstallation von Windows 7 aus, indem Sie den Computer über die Startmedien starten und den Windows Deployment Wizard ausführen. Bei diesem Szenario wird der auf dem Computer vorhandene Inhalt vollständig entfernt. Anwendungen oder Benutzerdaten und -einstellungen werden nicht beibehalten. Verwenden Sie dieses Szenario, wenn Sie Windows 7 auf einem Computer installieren, der über kein Betriebssystem verfügt, dessen Betriebssystem nicht gestartet wird oder für den die Benutzerdaten bzw. -einstellungen nicht beibehalten werden sollen.

  • Computer aktualisieren Befolgen Sie für die Verwendung dieses Szenarios die Anweisungen in diesem Abschnitt unter "So installieren Sie mithilfe des Szenarios 'Computer aktualisieren' Windows 7 auf einem Computer". In diesem Szenario führen Sie – genau wie im vorherigen Szenario – eine Neuinstallation von Windows 7 aus. Anstatt den Computer jedoch mithilfe der Startmedien zu starten, starten Sie ihn mithilfe seiner aktuellen Version von Windows und starten dann den Windows Deployment Wizard von der Bereitstellungsfreigabe. Bei diesem Szenario werden zwar keine Anwendungen beibehalten, jedoch aber die Benutzerdaten und -einstellungen. Verwenden Sie dieses Szenario, wenn Sie vorhandene Benutzerdaten und -einstellungen beibehalten möchten und Windows 7 auf Computern unter Windows XP mit SP2 bzw. Service Pack 3 (SP3) oder unter Windows Vista installieren.

So installieren Sie mithilfe des Szenarios "Neuer Computer" Windows 7 auf einem Computer

  1. Legen Sie die zuvor erstellte startfähige CD ein, oder schließen Sie das startbare USB-Flashlaufwerk an den Computer an.

  2. Schalten Sie den Computer ein, und führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

    • Drücken Sie bei Verwendung einer startfähigen CD eine Taste, wenn Sie dazu aufgefordert werden, zum Starten von CD oder DVD eine beliebige Taste zu drücken. Wenn die Aufforderung nicht angezeigt wird und die startfähige CD eingelegt wurde, müssen Sie das BIOS (Basic Input/Output System) aktivieren, um von CD zu starten. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Computers.

    • Öffnen Sie bei Verwendung eines startbaren USB-Flashlaufwerks die Startgeräteliste, wenn Sie dazu aufgefordert werden. (In den meisten Fällen wird durch das Drücken von F12 während des BIOS-Begrüßungsbildschirms die Startgeräteliste des Computers angezeigt.) Wählen Sie aus der Startgeräteliste das in Schritt 1 angeschlossene startbare USB-Flashlaufwerk aus, um den Computer mithilfe der zuvor erstellten Startmedien zu starten. Wenn keine Aufforderung zum Anzeigen einer Startgeräteliste angezeigt wird, müssen Sie das Startmenü im BIOS des Computers aktivieren. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Computers.

  3. Klicken Sie auf Run the Deployment Wizard to install a new Operating System.

  4. Geben Sie im Dialogfeld Benutzeranmeldeinformationen den Benutzernamen, das Kennwort und die Domäne ein, die zum Herstellen der Verbindung mit der Bereitstellungsfreigabe verwendet werden sollen, und klicken Sie dann auf OK.

    TipTipp
    Wenn Sie keine Verbindung mit der Bereitstellungsfreigabe herstellen können, stellen Sie sicher, dass vom Computer eine Verbindung mit der Bereitstellungsfreigabe hergestellt werden kann. Klicken Sie dazu auf Abbrechen, um zu einem Eingabeaufforderungsfenster zurückzukehren. Geben Sie dann ping computer_name ein, wobei computer_name der Name des Computers ist, der die Bereitstellungsfreigabe hostet. Wenn mit dem Befehl ping die Meldung "Ping-Anforderung konnte Host computer_name nicht finden" angezeigt wird, wird der Windows Deployment Wizard durch ein Netzwerkproblem daran gehindert, eine Verbindung mit dem die Bereitstellungsfreigabe hostenden Computer herzustellen. Weitere Problembehandlungstipps finden Sie in der MDT 2010-Dokumentation.

  5. Klicken Sie auf der Seite Select a task sequence (Abbildung 9) auf die zuvor erstellte Tasksequenz, und klicken Sie auf Next.

    Abbildung 9 Auswählen einer Tasksequenz zur Ausführung auf dem Computer

  6. Führen Sie eine der folgenden Aufgaben aus, und klicken Sie auf Next, wenn Sie beim Erstellen der Bereitstellungsfreigabe ausgewählt haben, dass Benutzer während der Installation einen Product Key angeben können:

    • Klicken Sie auf No product key is required, wenn im Unternehmen Volumenlizenzmedien mit MKS verwendet werden.

    • Klicken Sie auf Activate the machine with a multiple activation key (MAK), und geben Sie im Feld MAK activation key den Product Key ein, wenn im Unternehmen Volumenlizenzmedien mit Mehrfachaktivierungsschlüssel verwendet werden.

    • Klicken Sie auf Use a specific product key, und geben Sie im Feld Product Key den Product Key ein, wenn im Unternehmen Einzelhandelsmedien bereitgestellt werden.

  7. Geben Sie auf der Seite Configure the computer name einen Namen für den Computer ein, und klicken Sie auf Next. Obwohl Sie den vorgeschlagenen Computernamen verwenden können, wird in dieser Anleitung davon abgeraten, da Sie mithilfe des vorgeschlagenen Namens den Computer im Netzwerk nicht identifizieren können. Wenn im Unternehmen bereits ein Computerbenennungsstandard verwendet wird, sollten Sie den Computer diesem Standard entsprechend benennen. Ein einfaches Benennungsschema ist VN-PC-NN, wobei V die Initiale des Vornamens, N die Initiale des Nachnamens des Benutzers und NN eine mit 01 beginnende fortlaufende Nummer ist.

  8. Führen Sie auf der Seite Join the computer to a domain or workgroup (Abbildung 10) eine der folgenden Aktionen aus, und klicken Sie auf Next:

    • Klicken Sie auf Join a domain, wenn die Organisation über eine Domäne verfügt. Geben Sie dann im Feld Domain deren Namen ein. Geben Sie außerdem in den Feldern User Name, Password und Domain die für den Beitritt des Computers zur Domäne erforderlichen Anmeldeinformationen ein.

    • Klicken Sie auf Join a workgroup, wenn die Organisation über keine Domäne verfügt. Geben Sie zusätzlich im Feld Workgroup den Namen der Arbeitsgruppe an, der beigetreten werden soll.

      Abbildung 10 Seite Join the computer to a domain or workgroup

  9. Klicken Sie auf der Seite Specify whether to restore user data auf Next. Da es sich hierbei um eine Neuinstallation handelt, werden keine Benutzerdaten oder -einstellungen wiederhergestellt.

  10. Wählen Sie auf der Seite Locale Selection aus der Liste What is your Locale den entsprechenden Ort und aus der Liste Keyboard das entsprechende Tastaturlayout aus. Klicken Sie dann auf Next.

  11. Klicken Sie auf der Seite Set the Time Zone auf die Zeitzone, und klicken Sie auf Next.

  12. Aktivieren Sie auf der Seite Select one or more applications to install das Kontrollkästchen neben der jeweiligen auf dem Computer zu installierenden Anwendung, und klicken Sie auf Next. Bei den in der Liste angezeigten Anwendungen handelt es sich um zuvor der Bereitstellungsfreigabe hinzugefügte Anwendungen.

  13. Geben Sie im Feld Administrator Password das lokale Administratorkennwort ein, bestätigen Sie das Kennwort im Feld Please confirm Administrator Password, und klicken Sie dann auf Next, wenn Sie beim Erstellen der Bereitstellungsfreigabe ausgewählt haben, dass Benutzer das lokale Administratorkennwort während der Installation ändern können.

  14. Klicken Sie auf der Seite Ready to begin auf Begin to start installing Windows 7. Klicken Sie optional auf Details, um die Installationsdetails gemäß Abbildung 11 zu überprüfen.

    Abbildung 11 Seite Ready to begin

So installieren Sie mithilfe des Szenarios "Computer aktualisieren" Windows 7 auf einem Computer

  1. Starten Sie den Computer, und melden Sie sich bei der vorherigen Windows-Version an.

  2. Führen Sie LiteTouch.vbs vom Ordner Scripts der Bereitstellungsfreigabe aus. In Abbildung 12 wird gezeigt, wo dieses Skript sich in Windows-Explorer befindet. Im Beispiel hostet der Computer \\win-uy45xud9ldq die Bereitstellungsfreigabe, und der Name der Bereitstellungsfreigabe lautet DeploymentShare$. Das Skript LiteTouch.vbs befindet sich im Unterordner Scripts.

    noteHinweis
    Durch das Dollarzeichen ($) am Ende des Freigabenamens wird die Freigabe ausgeblendet, sodass sie in Windows-Explorer nicht angezeigt wird. Sie müssen in der Windows-Explorer-Adressleiste daher den vollständigen Pfad der Freigabe eingeben, um sie öffnen zu können. Sie können alternativ auf Start klicken, \\computer\DeploymentShare$ eingeben, und die EINGABETASTE drücken, um die Freigabe in Windows-Explorer zu öffnen.

    Abbildung 12 Ort von LiteTouch.vbs in der Bereitstellungsfreigabe

  3. Klicken Sie auf der Seite Select a task sequence auf die zuvor erstellte Tasksequenz, und klicken Sie auf Next.

  4. Führen Sie eine der folgenden Aufgaben aus, und klicken Sie auf Next, wenn Sie beim Erstellen der Bereitstellungsfreigabe ausgewählt haben, dass Benutzer während der Installation einen Product Key angeben können:

    • Klicken Sie auf No product key is required, wenn im Unternehmen Volumenlizenzmedien mit MKS verwendet werden.

    • Klicken Sie auf Activate the machine with a multiple activation key (MAK), und geben Sie im Feld MAK activation key den Product Key ein, wenn im Unternehmen Volumenlizenzmedien mit Mehrfachaktivierungsschlüssel verwendet werden.

    • Klicken Sie auf Use a specific product key, und geben Sie im Feld Product Key den Product Key ein, wenn im Unternehmen Einzelhandelsmedien bereitgestellt werden.

  5. Klicken Sie auf der Seite Choose a migration type (Abbildung 13) auf Next, um den Computer zu aktualisieren. In dieser Anleitung wird die zweite Option, bei der die vorherige Windows-Version auf Windows 7 aktualisiert wird, während vorhandene Anwendungen und Einstellungen beibehalten werden, nicht empfohlen.

    Abbildung 13 Seite Choose a migration type

  6. Geben Sie optional auf der Seite Configure the computer name im Feld Computer name einen Computernamen ein, und klicken Sie auf Next. Wenn Sie keinen Computernamen eingeben, wird vom Windows Deployment Wizard der aktuelle Name des Computers wiederverwendet.

  7. Führen Sie auf der Seite Join the computer to a domain or workgroup eine der folgenden Aktionen aus, und klicken Sie auf Next:

    • Klicken Sie auf Join a domain, wenn die Organisation über eine Domäne verfügt. Geben Sie dann im Feld Domain deren Namen ein. Geben Sie außerdem in den Feldern User Name, Password und Domain die für den Beitritt des Computers zur Domäne erforderlichen Anmeldeinformationen ein.

    • Klicken Sie auf Join a workgroup, wenn die Organisation über keine Domäne verfügt. Geben Sie im Feld Workgroup den Namen der Arbeitsgruppe an, der beigetreten werden soll.

  8. Klicken Sie auf der Seite Specify where to save your data and settings (Abbildung 14) auf Automatically determine the location, und klicken Sie auf Next.

    Abbildung 14Seite Specify where to save your data and settings

  9. Führen Sie auf der Seite Specify where to save a complete computer backup eine der folgenden Aktionen aus, und klicken Sie dann auf Next:

    • Klicken Sie auf Automatically determine the location, um den Computer zu sichern und zu ermöglichen, dass vom Windows Deployment Wizard der beste Ort ausgewählt wird.

    • Zum Sichern des Computers an einem bestimmten Ort klicken Sie auf Specify a location, und geben Sie im Feld Location den Pfad ein.

    • Klicken Sie auf Do not back up the existing computer, um zu verhindern, dass der Computer vom Windows Deployment Wizard gesichert wird.

  10. Wählen Sie auf der Seite Locale Selection aus der Liste What is your Locale den entsprechenden Ort und aus der Liste Keyboard das entsprechende Tastaturlayout aus. Klicken Sie dann auf Next.

  11. Klicken Sie auf der Seite Set the Time Zone auf die Zeitzone, und klicken Sie auf Next.

  12. Aktivieren Sie auf der Seite Select one or more applications to install das Kontrollkästchen neben der jeweiligen auf dem Computer zu installierenden Anwendung, und klicken Sie auf Next. Bei den in der Liste angezeigten Anwendungen handelt es sich um zuvor der Bereitstellungsfreigabe hinzugefügte Anwendungen.

  13. Geben Sie im Feld Administrator Password das lokale Administratorkennwort ein, bestätigen Sie das Kennwort im Feld Please confirm Administrator Password, und klicken Sie dann auf Next, wenn Sie beim Erstellen der Bereitstellungsfreigabe ausgewählt haben, dass Benutzer das lokale Administratorkennwort während der Installation ändern können.

  14. Geben Sie auf der Seite Specify credentials for connecting to network shares den Benutzernamen, das Kennwort und die Domäne an, die zum Herstellen der Verbindung mit der Bereitstellungsfreigabe während der Installation verwendet werden sollen, und klicken Sie dann auf Next.

  15. Klicken Sie auf der Seite Ready to begin auf Begin, um die Installation von Windows 7 zu starten. Klicken Sie optional auf Details, um die Details gemäß Abbildung 15 zu überprüfen.

    Abbildung 15 Seite Ready to begin

Nach dem Ausführen dieser Schritte wird Windows 7 vom Windows Deployment Wizard auf dem Zielcomputer installiert. Nach Abschluss der Installation von Windows 7 wird im Windows Deployment Wizard die Installationszusammenfassung angezeigt, in der eventuelle Fehler- und Warnmeldungen angezeigt werden. Wenn die Installation mit Fehlermeldungen abgeschlossen wurde, erhalten Sie in der Problembehandlungsreferenz für das Microsoft Deployment Toolkit der MDT 2010-Dokumentation (möglicherweise in englischer Sprache) Informationen dazu.

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Microsoft führt eine Onlineumfrage durch, um Ihre Meinung zur MSDN-Website zu erfahren. Wenn Sie sich zur Teilnahme entscheiden, wird Ihnen die Onlineumfrage angezeigt, sobald Sie die MSDN-Website verlassen.

Möchten Sie an der Umfrage teilnehmen?
Anzeigen:
© 2014 Microsoft