(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Automatische Installation von Windows 7: Übersicht

Letzte Aktualisierung: September 2009

Betrifft: Windows 7

 

 

Die automatische Installationsmethode ist für Unternehmen mit IT-Mitarbeitern geeignet, die für die Technologieübernahme gelegentlich mit Partnern zusammenarbeiten. Diese Methode wird empfohlen, wenn das Unternehmen über 200-500 Clientcomputer, über mindestens einen Standort mit 25 Benutzern und über verwaltete Netzwerke verfügt, die auf Windows Server® basieren (möglicherweise an mehreren Standorten).

noteHinweis
Die automatische Installationsmethode wird auch als LTI (Lite Touch Installation) bezeichnet.

Das Microsoft® Deployment Toolkit (MDT) 2010 ist eine kostenlos verfügbare Optimierung, mit dem Sie das Betriebssystem Windows® 7 bereitstellen können. Das MDT 2010 basiert auf der kollektiven Erfahrung der Mitarbeiter, Partner und Kunden von Microsoft und enthält viele Tausend Zeilen von Code. Dieser Code ermöglicht eine Bereitstellungsumgebung, sodass Sie sich statt auf die Programmierung auf das Unternehmen konzentrieren können.

Die Anleitung in diesem Abschnitt ist speziell für kleine und mittlere Unternehmen konzipiert, die möglicherweise über keinerlei Vorkenntnisse bezüglich einer Windows-Bereitstellung oder über keine Bereitstellungsinfrastruktur für Unternehmen verfügen.

Informationen finden Sie auch in den folgenden verwandten Dokumenten:

Eine vollständige Übersicht über Ressourcen, Artikel, Demos und Leitfäden finden Sie in der Springboard Series für Windows 7 im Windows Client TechCenter.

Eine herunterladbare Version dieses Dokuments finden Sie unter Automatische Installation von Windows 7: Übersicht (möglicherweise in englischer Sprache) im Microsoft Download Center (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162741).

Informationen zur Methode

Sie können das MDT 2010 für die automatische Installationsmethode verwenden. Bei Verwendung des MDT 2010 ist keine weitere Infrastruktur als die wahrscheinlich bereits vorhandene erforderlich (Die einzige Infrastrukturanforderung ist ein Dateiserver.). Durch die Verwendung des MDT 2010 für die automatische Installationsmethode werden die Bereitstellung verbessert und Kosten reduziert, indem eine konsistentere Konfiguration mit weniger Supportanrufen ermöglicht wird – ohne erhebliche Investition in die Infrastruktur.

Zu den Vorteilen der Verwendung des MDT 2010 mit der automatischen Installationsmethode zählen folgende:

  • Weniger Probleme, da die Konfiguration über alle Clientcomputer hinweg konsistent ist

  • Einfachere Bereitstellung, da das MDT 2010 für die Anwendungs-, Gerätetreiber- und Updateinstallation verwendet werden kann

  • Verbesserte Wartung, da die Bereitstellung von Anwendungen, Gerätetreibern und Updates einfach ist

noteHinweis
Das MDT 2010 unterstützt sowohl die schlanke als auch die umfangreiche Abbilderstellung. Die schlanke Abbilderstellung bezieht sich auf das Installieren des von Microsoft ohne Anpassung bereitgestellten Windows 7-Abbilds (oder Installieren eines minimal angepassten Abbilds) und das Verwenden der Automatisierung, um während der Bereitstellung auf jedem Clientcomputer Anwendungen, Gerätetreiber und Updates zu installieren. Die umfangreiche Abbilderstellung bezieht sich auf ein Abbild mit Anwendungen, Gerätetreibern und Updates vor der Bereitstellung. Microsoft empfiehlt die Verwendung schlanker Abbilder, da dadurch die Wartungszeit und -kosten reduziert werden können. Das MDT 2010 erleichtert die Verwendung schlanker Abbilder mit der automatischen Installationsmethode. Bei dieser Methode werden schlanke Abbilder sogar empfohlen.

Methodenanforderungen

Zum Verwenden der automatischen Installationsmethode sind folgende Elemente erforderlich:

Bereitstellungsprozess

In der folgenden Tabelle ist der Bereitstellungsprozess für die Verwendung der automatischen Installationsmethode beschrieben. In der linken Spalte ist der Schritt beschrieben. Die rechte Spalte enthält Links zu ausführlichen Informationen bezüglich der Ausführung des Schritts.

 

Schritt Weitere Informationen

1. Bewerten Sie, wie bereit Ihr Unternehmen ist. Bestimmen Sie mithilfe des Microsoft Assessment and Planning Toolkit, wie bereit das Unternehmen für Windows 7 ist.

Microsoft Assessment and Planning Toolkit

2. Analysieren Sie die Anwendungskompatibilität. Verwenden Sie das ACT, um die Anwendungen zu bewerten, ihren Kompatibilitätsstatus zu bestimmen und Anwendungen zu konsolidieren. Sie können mithilfe des ACT Anwendungen mit Kompatibilitätsproblemen selektieren und warten.

Microsoft-Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (Application Compatibility Toolkit, ACT) 5.5 (möglicherweise in englischer Sprache)

3. Bereiten Sie die Infrastruktur für die Bereitstellung vor. Bereiten Sie die Infrastruktur für das MDT 2010 vor, indem Sie einen Dateiserver für die Bereitstellungsfreigabe erstellen. Installieren und konfigurieren Sie optional die Windows-Bereitstellungsdienste-Rolle unter Windows Server 2008. Das Starten von Clientcomputern mithilfe der Windows-Bereitstellungsdienste ist die einfachste Möglichkeit zum Starten einer Netzwerkbereitstellung.

4. Installieren Sie das MDT 2010 und die erforderlichen Komponenten. Installieren Sie das Windows AIK und MDT 2010 zusammen mit den weiteren für den Server erforderlichen Komponenten auf dem Dateiserver.

5. Erstellen Sie eine Bereitstellungsfreigabe. Erstellen Sie eine Bereitstellungsfreigabe, und fügen Sie ihr Betriebssysteme, Anwendungen, Gerätetreiber und Updates hinzu.

Handbuch zur Abbilderstellung mit Microsoft Deployment Workbench (möglicherweise in englischer Sprache)

6. Erstellen Sie eine Tasksequenz zum Installieren von Windows 7 Erstellen Sie im MDT 2010 für jede bereitzustellende Konfiguration eine Tasksequenz, und passen Sie sie an. Tasksequenzen enthalten Anweisungen zum Installieren von Windows 7.

Ändern von Tasksequenzen (möglicherweise in englischer Sprache)

7. Ändern Sie Startabbilder. Erstellen Sie im MDT 2010 Medien zum Herstellen der Verbindung mit der Bereitstellungsfreigabe. Solche Medien umfassen Windows PE-Abbilder (Windows Preinstallation), mit denen Clientcomputer während der Bereitstellung gestartet werden.

Vorbereiten der Bereitstellungsumgebung (möglicherweise in englischer Sprache)

8. Kopieren Sie die Startabbilder auf ein tragbares Speichergerät. Erstellen Sie ein Gerät zum Starten des Windows PE-Abbilds, indem Sie eine startbare DVD oder ein startbares USB-Flashlaufwerk (UFD) mit den Abbildern vorbereiten, die vom MDT 2010 beim Erstellen der Medien für die Bereitstellungsfreigabe erstellt wurden. Fügen Sie optional den Windows-Bereitstellungsdiensten das Windows PE-Abbild hinzu, damit das Starten des Abbilds während der Bereitstellung schneller erfolgen kann.

Exemplarische Vorgehensweise: Erstellen eines startbaren Windows PE-RAM-Datenträgers (möglicherweise in englischer Sprache)

9. Stellen Sie Windows 7 auf jedem Computer bereit. Starten Sie den jeweiligen Clientcomputer mithilfe des Windows PE-Abbilds, und befolgen Sie dann die Anweisungen für das Anmelden an der Bereitstellungsfreigabe, Auswählen einer Tasksequenz und Installieren von Windows 7.

Ausführen des Windows Deployment Wizard (möglicherweise in englischer Sprache)

9. Aktivieren Sie Windows 7. Wenn in Ihrem Unternehmen der Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS) nicht verwendet wird, können Sie Windows 7 manuell bei Microsoft aktivieren.

Windows Volume Activation (möglicherweise in englischer Sprache)

Methodeneinschränkungen

Die automatische Installationsmethode hat keine wesentlichen Einschränkungen für mittlere Unternehmen, obwohl sie zu Beginn der Installation etwas Interaktion erfordert. Während Ihr Unternehmen wächst, können Sie das MDT 2010 einfach erweitern, um einen nahezu aktionsfreien Ablauf zu ermöglichen, bei dem außer dem Konfigurieren der Datenbank und Bereitstellen der Windows-Bereitstellungsdienste-Rolle keine weitere Aktion erforderlich ist. Durch das Eliminieren der Benutzerinteraktion mit dem Bereitstellungsprozess, indem die Anwendungsinstallation und Betriebssystemkonfiguration automatisiert werden, können die Bereitstellungs- und Supportkosten reduziert werden.

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Anzeigen:
© 2014 Microsoft