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Bereitstellungshandbuch für DirectAccess

Veröffentlicht: Oktober 2009

Letzte Aktualisierung: Juni 2010

Betrifft: Windows Server 2008 R2

ImportantWichtig
In diesem Thema wird die Bereitstellung von DirectAccess in Windows Server 2008 R2 beschrieben. Informationen zur Bereitstellung von DirectAccess in Microsoft Forefront Unified Access Gateway (UAG) finden Sie im Bereitstellungshandbuch für Forefront UAG DirectAccess (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=179989 – möglicherweise in englischer Sprache).

DirectAccess ist eine der meist erwarteten Funktionen der Windows 7- und Windows Server 2008 R2-Betriebssysteme. Mit DirectAccess können Remotebenutzer sicher auf Intranetfreigaben, Websites und Anwendungen zugreifen, ohne eine Verbindung mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) herzustellen. Von DirectAccess wird immer dann eine bidirektionale Konnektivität mit dem Intranet eines Benutzers hergestellt, wenn der DirectAccess-fähige tragbare Computer des Benutzers mit dem Internet verbunden wird. Dies geschieht sogar, bevor der Benutzer sich anmeldet. Benutzer müssen keine Verbindung mit dem Intranet herstellen, und IT-Administratoren können Remotecomputer außerhalb des Büros verwalten, selbst wenn für die Computer keine Verbindung mit dem virtuellen privaten Netzwerk besteht. DirectAccess wird von Windows 7 Enterprise, Windows 7 Ultimate und Windows Server 2008 R2 unterstützt.

Informationen zum Handbuch

Dieses Handbuch ist für die Verwendung von Systemadministratoren und System Engineers vorgesehen. Es enthält ausführliche Anweisungen zum Bereitstellen eines DirectAccess-Entwurfs, der von Ihnen oder einem Infrastrukturspezialisten oder einem Systemarchitekten im Unternehmen vorausgewählt wurde. Sollte das Unternehmen noch keinen Entwurf ausgewählt haben, konsultieren Sie das Entwurfshandbuch für DirectAccess. Sie können dann DirectAccess mithilfe dieses Handbuchs in der Produktionsumgebung bereitstellen.

Dieses Handbuch gibt Schritte zum Bereitstellen der folgenden primären DirectAccess-Zugriffsmethoden an:

  1. Vollzugriff auf das Intranet

  2. Zugriff auf ausgewählte Server

  3. End-to-End-Zugriff

Dieses Handbuch gibt auch Schritte zum Bereitstellen der folgenden zusätzlichen DirectAccess-Konfigurationen an:

  1. DirectAccess mit Netzwerkzugriffsschutz (Network Access Protection, NAP)

  2. Verwenden von Hyper-V zum Bereitstellen von Redundanz

  3. Höhere Kapazität durch das Verschieben der Internetprotokollsicherheits-Gatewayfunktion (Internet Protocol Security, IPsec) auf einen anderen Server

Verwenden Sie die Prüflisten aus Implementieren des DirectAccess-Entwurfsplans, um zu bestimmen, wie mit den Anweisungen in diesem Handbuch ein bestimmter Entwurf am besten bereitgestellt werden kann. Informationen über die Hardware- und Softwareanforderungen zum Bereitstellen von DirectAccess finden Sie in Anhang A: Anforderungen für DirectAccess im Entwurfshandbuch für DirectAccess.

Dieses Handbuch ist, in Verbindung mit den DirectAccess-Entwurfs- und Problembehandlungs-Handbüchern, auch im Microsoft Download Center als Microsoft Word-Datei (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=163662) erhältlich.

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