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Neuigkeiten für PerformancePoint Services in SharePoint Server 2010

SharePoint 2010
 

Gilt für: SharePoint Server 2010

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2012-07-17

Die PerformancePoint Services in Microsoft SharePoint Server 2010 sind ein Leistungsverwaltungsdienst, den Sie zum Überwachen und Analysieren von Geschäften verwenden können. Mithilfe der bereitgestellten flexiblen, benutzerfreundlichen Tools zum Erstellen von Dashboards, Scorecards und KPIs (Key Performance Indicators) kann jeder Benutzer in der Organisation fundierte Geschäftsentscheidungen treffen, die im Einklang mit unternehmensweiten Zielen und Strategien stehen. Scorecards, Dashboards und KPIs fördern die Verantwortlichkeit. Mithilfe integrierter Analysen können Mitarbeiter schnell vom Überwachen von Informationen zur Analyse übergehen und die Informationen ggf. für die gesamte Organisation freigeben.

Vor dem Hinzufügen der PerformancePoint Services zu SharePoint Server 2010 wurde Microsoft Office PerformancePoint Server 2007 als eigenständiger Server verwendet. Jetzt steht die Funktionalität von PerformancePoint wie bei Excel Services in Microsoft SharePoint Server 2010 als integrierter Bestandteil der SharePoint Server-Enterprise-Lizenz zur Verfügung. Die beliebten Features früherer Versionen der PerformancePoint Services wurden beibehalten und durch zahlreiche Verbesserungen und zusätzliche Funktionen ergänzt.

PerformancePoint Services enthält viele neue und aktualisierte Features und Funktionen. Zur Vereinfachung werden die Updates in diesem Dokument in die folgenden zwei Kategorien unterteilt:

Die PerformancePoint Services basieren auf der Plattform der SharePoint 2010-Produkte und bieten Kunden ein robusteres Bereitstellungs-, Skalierbarkeits- und Leistungsmodell. Die vorherige Version basierte direkt auf den Microsoft-Internetinformationsdiensten (Internet Information Services, IIS) und der Verwendung einer Microsoft SQL Server-Datenbank. Die PerformancePoint Services sind eine SharePoint Server-Dienstanwendung, die zum Speichern von Inhalten aus SharePoint-Dokumentbibliotheken und -Listen verwendet wird. Durch diese Architekturänderungen profitieren die PerformancePoint Services von den Enterprise-Features von SharePoint Server 2010.

In der Abbildung in Architektur der PerformancePoint-Dienste (Übersicht) wird die Architektur der PerformancePoint Services für eine Farmbereitstellung mit drei Servern gezeigt.

In SharePoint Server 2010 sind Dienste nicht mehr in einem Anbieter für gemeinsame Dienste (Shared Service Provider, SSP) enthalten. Stattdessen ist die Infrastruktur für das Hosten von Diensten in Microsoft SharePoint Foundation integriert, und die Konfiguration der Dienstangebote ist erheblich flexibler. Das Dienstanwendungsframework ist ein allgemeines Dienstmodell, das die folgenden Vorteile bietet:

  • Einheitliche Verwaltung und gemeinsame Infrastruktur für alle integrierten Dienste. Da die PerformancePoint Services zu diesen Diensten gehören, können Massensicherheitsvorgänge für Dienstanwendungen in einer Farmbereitstellung über die Website für die Zentraladministration ausgeführt werden.

  • Zu den Vorteilen bei der Sicherung und Wiederherstellung gehört das Wiederherstellen einer Websitesammlung, des gesamten Websiteinhalts oder des Listeninhalts zu einer früheren Version oder einem früheren Zeitpunkt.

  • Dienste werden standardmäßig installiert; Sie müssen keinen Anbieter für gemeinsame Dienste einrichten.

  • Websites können so konfiguriert werden, dass nicht alle Dienste, sondern nur die benötigten verwendet werden.

  • Die website- bzw. farmübergreifende Bereitstellung von Diensten ist flexibler. Ähnlich wie bei vorherigen Versionen kann ein einziger Satz Dienste von allen Websites in einer Farm gemeinsam genutzt werden.

Durch die PerformancePoint Services werden Datenquellen und Dashboards in Dokumentbibliotheken und alle anderen Dashboardinhalte in Listen gespeichert. Darüber hinaus wird die Datensicherheit und Verwaltung der PerformancePoint Services durch die folgenden Features erweitert:

  • Strategien für Failovers und für die Verfügbarkeit

  • Strategien für Sicherung und Wiederherstellung

  • Strategien für die Notfallwiederherstellung

  • Mehrinstanzunterstützung für Listeninhalte

  • Einzelnes Sicherheitsmodell auf Unternehmensebene

  • Schemas für Authentifizierung und Autorisierung

  • Vertrauenswürdige Speicherorte

  • Vertraute Oberfläche zum Speichern und Verwenden von Daten

Die PerformancePoint Services verwenden SharePoint Server 2010, um Benutzeranmeldeinformationen zu verwalten und den Zugriff auf Dashboardinhalte und die zugrunde liegenden Datenquellen zu schützen. Die neuen und geänderten Features des Sicherheitsmodells der PerformancePoint Services werden in der folgenden Liste beschrieben:

  • Die Benutzerauthentifizierung erfolgt über SharePoint Server 2010. Die Authentifizierung von Benutzern der PerformancePoint Services wird vom SharePoint Server 2010-Authentifizierungsanbieter überprüft.

  • Zum Begrenzen des Zugriffs auf Inhaltstypen der PerformancePoint Services auf bestimmte Websites werden vertrauenswürdige Speicherorte verwendet.

  • Die PerformancePoint Services verwenden das Sicherheitsmodell von SharePoint Server 2010 zum Festlegen von Berechtigungen für Dashboardinhalte. Diese Berechtigungen bieten eine Sicherheitsstufe, die der von Microsoft Office PerformancePoint Server 2007 entspricht, jedoch werden die Berechtigungen in SharePoint Server 2010 nicht direkt Rollen und Berechtigungen von PerformancePoint Monitoring Server 2007 zugeordnet.

Die PerformancePoint Services können jetzt die SharePoint Server-Funktionen für Skalierbarkeit, Zusammenarbeit, Sicherung und Wiederherstellung sowie Notfallwiederherstellung nutzen. Dashboards und Dashboardelemente werden in SharePoint-Listen und -Bibliotheken gespeichert und geschützt, sodass Sie ein einziges Sicherheits- und Repositoryframework erhalten. Der folgende Abschnitt enthält eine Zusammenfassung der Featureerweiterungen.

Der folgende Abschnitt enthält eine Übersicht über die Features und Erweiterungen der PerformancePoint Services in Microsoft SharePoint Server 2010.

  • Mithilfe der PerformancePoint Services, die in SharePoint Server als Dienst verwendet werden, werden Dashboards und Dashboardelemente in SharePoint-Listen und -Bibliotheken gespeichert und geschützt, sodass Sie ein einziges Sicherheits- und Repositoryframework erhalten. Die neue Architektur nutzt außerdem die SharePoint Server-Funktionen für Skalierbarkeit, Zusammenarbeit, Sicherung und Wiederherstellung sowie Notfallwiederherstellung. Außerdem können Sie Webparts der PerformancePoint Services in andere SharePoint Server-Webparts auf der gleichen Seite einschließen und mit diesen verknüpfen. Durch die neue Architektur werden außerdem Sicherheitsmodelle optimiert, die den Zugriff auf Berichtsdaten vereinfachen.

  • Beim Analysebaum handelt es sich um einen neuen Visualisierungsberichtstyp, den die PerformancePoint Services zur Verfügung stellen. Sie können mithilfe dieses Berichtstyps Datenwerte einer höheren Ebene aus einem mehrdimensionalen Dataset schnell und visuell analysieren, um die treibenden Kräfte hinter diesen Werten zu verstehen. Der Analysebaum ist in Scorecards und Analyseberichten sowie in Dashboards verfügbar.

  • Sie können auf detailliertere Geschäftsinformationen mit verbesserten Scorecards zugreifen. Die Scorecards wurden erweitert, sodass Sie einfach einen Drilldown ausführen und schnell auf detailliertere Informationen zugreifen können. PerformancePoint-Scorecards bieten außerdem flexiblere Layoutoptionen, dynamische Hierarchien und Features für berechnete KPIs. Mithilfe dieser erweiterten Funktionalität können Sie jetzt benutzerdefinierte Metriken erstellen, bei denen mehrere Datenquellen verwendet werden. Außerdem können Sie Abweichungen zwischen Istwerten und Zielwerten sortieren, filtern und anzeigen, um Probleme oder Risiken zu identifizieren.

  • Verbesserte Funktionen für den Zeitintelligenzfilter ermöglichen die Erstellung und Verwendung stets aktueller dynamischer Zeitfilter. Mit anderen verbesserten Filtern können Dashboardbenutzer schneller die relevantesten Informationen erkennen.

  • PerformancePoint Services-Webparts können in andere PerformancePoint Services-Webparts auf der gleichen Seite eingeschlossen und mit diesen verknüpft werden.

  • Dashboardelemente können mit dem Dashboard-Designer einfacher erstellt und veröffentlicht werden.

  • Unterstützung für SQL Server Analysis Services 2008.

  • Die Unterstützung für die Einhaltung der Barrierefreiheit in einzelnen Berichten und Scorecards wurde erweitert.

  • Der KPI-Detailbericht ist ein neuer Berichtstyp, in dem kontextrelevante Informationen zu KPIs, Metriken, Zeilen, Spalten und Zellen in einer Scorecard angezeigt werden. Der KPI-Detailbericht wird als Webpart verwendet, das mit einer Scorecard oder einem einzelnen KPI verknüpft ist, sodass dem Endbenutzer in SharePoint Server relevante Metadaten angezeigt werden. Dieses Webpart kann PerformancePoint-Dashboards und allen SharePoint Server-Seiten hinzugefügt werden.

  • Erstellen Sie Analyseberichte, um die den Ergebnissen zugrunde liegenden geschäftlichen Kräfte besser zu verstehen. Die Analyseberichte wurden erweitert um die Unterstützung für Wertfilterung, neue Diagrammtypen und serverbasierte bedingte Formatierung.

Die PerformancePoint Services unterstützen Trenddiagramme, PivotTable-Berichte, PivotChart-Berichte, ODBC-Datenquellen, Analysis Services 2000 und 32-Bit-Serverarchitekturen nicht mehr.

Durch die engere Integration in SharePoint Server 2010 nutzen die PerformancePoint Services-Dienste viele SharePoint Server 2010-Features auf Unternehmensebene. Durch diese geänderte Architektur ergeben sich zahlreiche Änderungen und Verbesserungen für die PerformancePoint Services.

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